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Mehr als nur hell: Die Light + Building zeigt vernetzte Beleuchtung

„Whe­re modern spaces come to life: digi­tal – indi­vi­du­ell – ver­netzt“ lau­tet das Mot­to der am Sonn­tag begin­nen­den Light + Buil­ding. Wir wer­fen einen Blick dar­auf, was Besu­cher der Licht- und Gebäu­de­tech­nik­mes­se in Frank­furt am Main erwartet.

The Edge in Ams­ter­dam ist das ers­te Büro­ge­bäu­de mit dem Phil­ips Beleuch­tungs­sys­tem Power-over-Ether­net (PoE). Foto: Ronald Tilleman 

Osrams Licht­steue­rung Ligh­ti­fy Pro funk­tio­niert draht­los. Die pas­sen­den Leuch­ten hat Osram-Toch­ter Siteco.

Tri­do­nics con­necDIM sam­melt Daten der ange­schlos­se­nen DALI-Gerä­te und über­trägt sie in die Cloud.

Mit der Live­Link-Instal­la­ti­ons-App von Tri­lux kön­nen Licht­sze­na­ri­en pro­gram­miert werden.

Ins­be­son­de­re die neue Son­der­schau Digi­tal Buil­ding greift das Mot­to der Mes­se auf und macht es am Bei­spiel ver­schie­de­ner tech­ni­scher Lösun­gen erleb­bar. Sie zeigt modell­haft die Tech­nik sowie das Zusam­men­wir­ken der Kom­po­nen­ten inner­halb moder­ner Räu­me. Für ver­schie­de­ne Teil­be­rei­che der Gebäu­de­tech­nik wer­den auf Tech­no­lo­gie­in­seln die neu­es­ten Ent­wick­lun­gen sys­te­misch und ver­netzt dar­ge­stellt. Zusätz­lich wird im zen­tra­len Bereich der Son­der­schau anhand von zwei Bei­spiel­an­wen­dun­gen erläu­tert, wel­che Mög­lich­kei­ten und neue Nut­zungs­op­tio­nen sich durch die Digi­ta­li­sie­rung in der Gebäu­de­tech­nik von Büros eröffnen.

Licht für Menschen

Ein wei­te­rer Schwer­punkt der Mes­se sind Inno­va­tio­nen der Licht­tech­nik, die den Men­schen und sei­ne Bedürf­nis­se in den Mit­tel­punkt stel­len – Stich­wort Human Centric Light. Gera­de auch im Büro lässt sich mit Licht­lö­sun­gen, die den natür­li­chen Tages­licht­ver­lauf in punc­to Licht­far­be und Hel­lig­keit simu­lie­ren, das Wohl­be­fin­den und die Leis­tungs­fä­hig­keit der Mit­ar­bei­ter posi­tiv beeinflussen.

Die gro­ße Freiheit

Die Aspek­te „ver­netzt“ und „indi­vi­du­ell“ des Mes­se­mot­tos bedeu­ten für die Büro­be­leuch­tung mit­un­ter einen Inter­es­sen-Spa­gat. Ver­net­zung erfor­dert Zen­tra­li­sie­rung: Leuch­ten wer­den in über­grei­fen­de Net­ze ein­ge­bun­den und häu­fig über Sen­so­ren gesteu­ert. Im Büro rich­ten sich die Leuch­ten dann nach dem Anteil des ein­fal­len­den Tages­lich­tes, um den Ener­gie­ver­brauch zu redu­zie­ren, nach der Uhr­zeit, um den Tags­licht­ver­lauf zu simu­lie­ren, oder der Anwe­sen­heit von Per­so­nen, um sich bedarfs­ge­recht an- und aus­zu­schal­ten. Gleich­zei­tig soll der Mit­ar­bei­ter – Stich­wort „indi­vi­du­ell“ – nicht durch die Licht­steue­rung bevor­mun­det wer­den. Klas­sisch-sim­pel kann er mit einem Schal­ter eine Schreib­tisch­leuch­te an- oder einen zusätz­li­chen Spot auf sei­nen Schreib­tisch zuschal­ten. Es geht aber auch smar­ter: Zahl­rei­che Her­stel­ler bie­ten die Mög­lich­keit, Arbeits­platz­leuch­ten über den PC oder per Smart­pho­ne-App zu regu­lie­ren. Neben dem ein­fa­chen An/Aus kön­nen so Licht­stär­ke oder -far­be nach Gus­to jus­tiert wer­den. Ver­netzt und indi­vi­du­ell muss daher bei der Büro­be­leuch­tung kein Wider­spruch sein – zumin­dest, wenn sie durch­dacht gelöst wurde.

Neue Part­ner­schaf­ten

Dass der Trend zur stär­ke­ren Ver­net­zung der Beleuch­tung geht, bele­gen Koope­ra­tio­nen, die gro­ße Leuch­ten­her­stel­ler in letz­ter Zeit geknüpft haben. Phil­ips bei­spiels­wei­se ist eine stra­te­gi­sche Alli­anz mit dem Netz­werk­spe­zia­lis­ten Cis­co ein­ge­gan­gen. Die Idee der Part­ner: Da es über­all in Büro­ge­bäu­den künst­li­che Beleuch­tung gibt, sei sie die idea­le Platt­form, das Inter­net der Din­ge in Büro­um­ge­bun­gen ein­zu­füh­ren. Dafür wer­den die ein­zel­nen Leuch­ten mit dem IT-Netz­werk ver­bun­den und mit einer Schnitt­stel­le zu Gebäu­de­sys­te­men wie Hei­zung, Lüf­tung und IT-Diens­ten ver­se­hen. Mit Sen­so­ren aus­ge­stat­tet, erfasst die ver­netz­te Büro­be­leuch­tung anonym Daten zur Raum­be­le­gung. Ein Gebäu­de­tech­ni­ker kann dadurch sowohl Echt­zeit- als auch Ver­laufs­da­ten zur Gebäu­de­nut­zung ein­se­hen. Wenn er bei­spiels­wei­se erkennt, dass frei­tag­nach­mit­tags ein Stock­werk nicht genutzt wird, kann er Tem­pe­ra­tur, Beleuch­tung und den Rei­ni­gungs­plan ent­spre­chend anpas­sen. Damit bei der Ver­net­zung die indi­vi­du­el­len Vor­lie­ben der Büro­an­ge­stell­ten nicht zu kurz kom­men, kön­nen sie per App das Licht an ihrem Arbeits­platz anpas­sen. Wie stark die Leuch­ten zu einem Teil des Gebäu­de­n­etz­wer­kes gewor­den sind, zeigt sich bei Phil­ips Sys­tem Power-over-Ether­net: Hier benö­ti­gen die Leuch­ten nicht mal mehr ein Strom­ka­bel, da sie auch die Ener­gie über das Ether­net­ka­bel beziehen.

light-and-building_RGB_2591850655660669896Forum, Stand A01

Sen­so­ren und Szenarien

Nicht nur Phil­ips hat sich auf dem Weg zur ver­netz­ten Beleuch­tung einen Part­ner ins Boot geholt. Tri­lux koope­riert mit dem Sen­sor­spe­zia­lis­ten Stei­nel. Das Ergeb­nis der Zusam­men­ar­beit ist das Sys­tem Live­Link. Bei ihm sind Sen­so­ren, Leuch­ten und das gemein­sam ent­wi­ckel­te Steu­er­ge­rät auf­ein­an­der abge­stimmt. Es las­sen sich vor­ein­ge­stell­te Raum­kon­fi­gu­ra­tio­nen für typi­sche Beleuch­tungs­sze­na­ri­en abru­fen, etwa für ein Büro, einen Mee­ting­raum oder einen Flur. Die Sen­so­ren erfas­sen die jewei­li­gen Licht­ver­hält­nis­se sowie die Nut­zung eines Raums, ent­spre­chend wird das Licht regu­liert. Damit der Büro­be­nut­zer mit sei­nen jewei­li­gen Vor­lie­ben nicht über­gan­gen wird, kann er das Licht­ma­nage­ment­sys­tem per Smart­pho­ne, Tablet oder Tas­ter steuern.

light-and-building_RGB_2591850655660669896Hal­le 3.0, Stand D11/E11

 Steue­rung per Funk

Osrams Sys­tem zur Beleuch­tungs­ver­net­zung heißt Ligh­ti­fy Pro. Es nutzt die draht­lo­sen Funk­tech­ni­ken WLAN und Zig­Bee, eine auf­wen­di­ge Ver­ka­be­lung ist nicht nötig. Des­halb, und weil durch eine Schnitt­stel­le zum DALI-Stan­dard eine Viel­zahl von Bestands­in­stal­la­tio­nen und am Markt ver­füg­ba­ren Leuch­ten ein­ge­bun­den wer­den kann, eig­net es sich beson­ders für Moder­ni­sie­run­gen. Die dazu­ge­hö­ri­ge App bie­tet die Bedien­ober­flä­che zur Inbe­trieb­nah­me, Para­me­tri­sie­rung und Steue­rung der Licht­punk­te. Vor­ein­ge­stell­te Pro­fi­le für Ein­zel- und Grup­pen­bü­ros, Trep­pen­haus, Kor­ri­dor und Bespre­chungs­räu­me geben eine ers­te Ori­en­tie­rung, kön­nen aber indi­vi­du­ell ange­passt und bei wech­seln­den Raum­lay­outs modi­fi­ziert wer­den. Eine Steue­rung ist auch über draht­los ange­bun­de­ne Tas­ter und Schal­ter möglich.

light-and-building_RGB_2591850655660669896Hal­le 2.0, Stand B10

Licht in der Wolke

Auf die Cloud setzt der Her­stel­ler Tri­do­nic mit con­necDIM. Es kommt ohne teu­re spe­zi­el­le Hard- und Soft­ware aus. Ein­mal an das Inter­net ange­schlos­sen, sam­melt das Sys­tem sämt­li­che Daten und Para­me­ter der ange­schlos­se­nen DALI-Gerä­te und über­trägt sie über TCP/IP in die zen­tra­le con­necDIM Cloud. So pro­fi­tie­ren Gebäu­de­be­trei­ber und Faci­li­ty-Mana­ger eben­so wie das Bedie­nungs- und War­tungs­per­so­nal von den zen­tra­len Moni­to­ring­funk­tio­nen. Lam­pen­de­fek­te, Dimm­wer­te oder Hard­ware­feh­ler sind auf einen Blick sicht­bar. Dar­über hin­aus lässt sich der Ener­gie­ver­brauch beein­flus­sen, ohne vor Ort sein zu müs­sen. Die Büro­an­ge­stell­ten kön­nen die Licht­stär­ke und -far­be per PC oder Smart­pho­ne an ihre Bedürf­nis­se anpassen.

light-and-building_RGB_2591850655660669896Hal­le 2.0, Stand A30/B30/B31

 

light-and-building_RGB_2591850655660669896Öff­nungs­zei­ten
Die Light + Buil­ding ist für Fach­be­su­cher vom 13. bis 17. März von 9 bis 18 Uhr und am 18. März von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

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