Käl­te kann sich auf Akku, Pro­zes­sor und Dis­play eines Smart­pho­nes aus­wir­ken. Foto: Hel­mut Blum/pixelio.de

Nied­ri­ge Tem­pe­ra­tu­ren und Regen oder Schnee – der Win­ter hat Ein­zug gehal­ten. Damit das Smart­pho­ne als stän­di­ger Beglei­ter die kal­te Jah­res­zeit heil über­steht, soll­ten Nut­zer laut dem Digi­tal­ver­band Deutsch­lands Bit­kom ein paar Din­ge beach­ten.

Käl­te ver­min­dert die Akku­leis­tung

Je nied­ri­ger die Tem­pe­ra­tur des Smart­pho­ne-Akkus ist, des­to weni­ger Ener­gie spei­chert er. Das Gerät kommt dann schnel­ler ans Limit als bei höhe­ren Tem­pe­ra­tu­ren. Das­sel­be gilt für mobi­le Akkus zum Nach­la­den, so genann­ten Power­banks. Zudem ver­lang­samt sich die Leis­tung des Pro­zes­sors bei man­chen Gerä­ten, wenn sie sehr tie­fen Tem­pe­ra­tu­ren aus­ge­setzt sind. Nut­zer soll­ten des­halb ihr Smart­pho­ne mög­lichst nahe am Kör­per tra­gen – am bes­ten in der war­men Hosen- oder Jacken­ta­sche. Bleibt das Tele­fon dort, ist es außer­dem vor Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen geschützt. Die kön­nen zur Bil­dung von Kon­dens­was­ser füh­ren, so dass Aus­fäl­le oder Stö­run­gen mög­lich sind. Zudem reagiert der berüh­rungs­emp­find­li­che Bild­schirm manch­mal trä­ge, wenn die im Dis­play ent­hal­te­nen Flüs­sig­kris­tal­le abküh­len.

Prak­ti­sches Zube­hör im Win­ter

Spe­zi­el­le Han­dy-Hül­len gewähr­leis­ten zusätz­li­chen Schutz gegen Näs­se, Käl­te, Schnee und Schmutz. Ins­be­son­de­re Wär­me iso­lie­ren­de Mate­ria­li­en wie Neo­pren hel­fen im Win­ter. Mit­hil­fe eines Head­sets kann man tele­fo­nie­ren oder das Smart­pho­ne per Sprach­steue­rung bedie­nen, ohne es dafür in die Hand zu neh­men. Die Kopf­hö­rer mit inte­grier­tem Mikro­fon sind preis­wert und wer­den häu­fig bereits seri­en­mä­ßig mit­ge­lie­fert. Die meis­ten Smart­pho­ne-Dis­plays arbei­ten kapa­zi­tiv: Bei Berüh­rung mit dem Fin­ger ent­steht ein elek­tri­sches Feld. Trägt man jedoch einen her­kömm­li­chen Hand­schuh, lässt sich der Touch­screen nicht mehr bedie­nen. Spe­zi­el­le Hand­schu­he aus leit­fä­hi­gen Mate­ria­li­en kön­nen hier Abhil­fe schaf­fen. Die gibt es bereits ab etwa 5 Euro.

„Rug­ged Devices“ – robus­te Alles­kön­ner als Alter­na­ti­ve

Wer sein Gerät dau­er­haft extre­men Bedin­gun­gen wie nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren, Näs­se, Schmutz oder Erschüt­te­run­gen aus­setzt, soll­te über den Kauf eines spe­zi­el­len „Rug­ged Device“ („robus­tes Gerät“) nach­den­ken. Die Gerä­te sind zum Bei­spiel beson­ders käl­te­be­stän­dig, was­ser­dicht oder sehr belast­bar bei Erschüt­te­run­gen. Wie stark ein „Rug­ged Device“ bean­sprucht wer­den kann, lässt sich vor dem Kauf in der jewei­li­gen Pro­dukt­be­schrei­bung nach­le­sen.