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Akku­ra­te Akus­tik
Wel­che Fak­to­ren beein­flus­sen die Akus­tik eines Rau­mes? Chris­ti­an Nocke gibt Ant­wor­ten auf die­se und wei­te­re Fra­gen und ver­mit­telt die Zusam­men­hän­ge bei der Raum­akus­tik. Er beschreibt die raum­akus­ti­schen Grund­la­gen und ver­an­schau­licht, wie im Pla­nungs­pro­zess die oft ver­nach­läs­sig­ten raum­akus­ti­schen Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten Berück­sich­ti­gung fin­den. Dabei geht es ins­be­son­de­re um Räu­me des All­tags (wie Büros), in denen durch wirk­sa­me Maß­nah­men die akus­ti­schen Bedin­gun­gen opti­miert wer­den kön­nen. Bei­spie­le aus der Pra­xis sowie eine Zusam­men­stel­lung von Mate­ri­al­da­ten run­den das Buch ab.

Chris­ti­an Nocke: „Raum­akus­tik im All­tag. Hören – Pla­nen – Ver­ste­hen“, Fraun­ho­fer IRB Ver­lag 2014, 277 S., 49 €.

Gemein­sam stark
Dass das Phä­no­men Cowor­king viel­schich­ti­ger ist, als häu­fig ange­nom­men wird, zeigt eine neue Publi­ka­ti­on des Fraun­ho­fer IAO. Die Autoren ana­ly­sie­ren, wie es zur Ent­ste­hung von Cowor­king-Spaces kam und wie sie sich seit­dem ent­wi­ckelt haben. Außer­dem zei­gen sie, was das Beson­de­re an die­ser Arbeits­form ist. Auf­schluss­reich sind vor allem jene Tei­le des Buches, die erklä­ren, wor­in die Fas­zi­na­ti­on des Cowor­kings liegt und wie eta­blier­te Unter­neh­men Cowor­king-Spaces für sich nut­zen kön­nen. Etwa als Alter­na­ti­ve fürs Home-Office oder als Arbeits­ort wäh­rend eines Teil-Sab­ba­ti­cals an einer Urlaubs­de­sti­na­ti­on.

Wil­helm Bau­er (Hg.): „Fas­zi­na­ti­on Cowor­king. Poten­zia­le für Unter­neh­men und ihre Mit­ar­bei­ter“, Fraun­ho­fer Ver­lag 2014, 176 S., 24 €.

Flug­an­lei­tung für die Kar­rie­re
Rolf Schmiel war schon bei­des: Senk­recht­star­ter und Bruch­pi­lot. Sein Buch rich­tet sich an alle, die vom Senk­recht­start lie­ber in den kon­ti­nu­ier­li­chen Lang­stre­cken­flug über­ge­hen möch­ten. Es geht auf die Eigen­schaf­ten der Top-Per­for­mer ein – aber auch auf deren dunk­le Trieb­kräf­te Gier, Zorn, Neid, Selbst­sucht, Skru­pel­lo­sig­keit, Wol­lust und Arro­ganz. Sei­ne The­se: Rich­tig kana­li­siert beflü­geln auch die­se an die sie­ben Tod­sün­den erin­nern­den Eigen­schaf­ten. Der rosa­ro­ten Schein­welt der Moti­va­ti­ons­gu­rus hält er die Erkennt­nis­se der Moti­va­ti­ons­psy­cho­lo­gie ent­ge­gen. Ein Buch für die Start­vor­be­rei­tung des eige­nen Höhen­flugs.

Rolf Schmiel: „Senk­recht­star­ter. Wie aus Frust und Nie­der­la­gen die größ­ten Erfol­ge ent­ste­hen“, Cam­pus 2014, 228 S., 24,99 €.

Tabel­len schweiß­frei meis­tern
Der „Excel-Schweiß“, der einem bei der Tabel­len­kal­ku­la­ti­on aus­bricht, gehört nicht umsonst zu den geflü­gel­ten Wor­ten im Büro. Wer sol­che Schweiß­aus­brü­che ver­mei­den und das Pro­gramm von Micro­soft dazu brin­gen möch­te, immer das zu tun, was es soll, der kon­sul­tie­re die­ses Büch­lein. Rai­ner Schwa­be erklärt in ihm, wie die Benut­zer­ober­flä­che von Excel nach den eige­nen Anfor­de­run­gen gestal­tet wer­den kann, wie man selbst Tas­ten­kür­zel erstellt und wel­che Ent­wick­ler­tools beson­ders nütz­lich sind. Mit sei­nen Tipps dürf­te die Arbeit mit den Tabel­len bald schnel­ler gehen. Und schweiß­lo­ser sein.

Rai­ner Schwa­be: „Excel Tipps und Tricks für Dum­mies“, Wiley-VCH 2014, 142 S., 6,99 €.

Fle­xi­bel und sicher
Selbst­be­stimm­tes und sinn­haf­tes Arbei­ten, die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf und eine aus­ge­wo­ge­ne Work-Life-Balan­ce: Vie­le Arbeit­neh­mer wol­len mehr als den klas­si­schen Nine-to-five-Job. Neue Arbeits­zeit­mo­del­le sind gefragt. Ulri­ke Hel­lert skiz­ziert in ihrem Buch, wie Unter­neh­men ihren Ange­stell­ten einer­seits fle­xi­ble Arbeits­zeit­mo­del­le bie­ten kön­nen, ande­rer­seits aber die not­wen­di­gen Rah­men­be­din­gun­gen schaf­fen, um einen guten Aus­gleich zwi­schen Arbeits­leis­tung und Lebens­qua­li­tät zu garan­tie­ren. Ein wis­sen­schaft­lich fun­dier­tes und dank kon­kre­ter Bei­spie­le anschau­li­ches Buch.

Ulri­ke Hel­lert: „Arbeits­zeit­mo­del­le der Zukunft. Arbeits­zei­ten fle­xi­bel und attrak­tiv gestal­ten“, Hau­fe 2014, 262 S., 39,95 €.

Ner­ven­sä­gen stumpf machen
Was tun, wenn man täg­lich mit einer Ner­ven­sä­ge umge­hen muss, der man nicht aus­wei­chen kann – weil sie ein Stamm­kun­de ist, ein Mit­ar­bei­ter oder der eige­ne Chef? Gabrie­le Cer­win­ka und Gabrie­le Schranz möch­ten mit ihrem Buch eine Ant­wort dar­auf geben. Sie bie­ten dem Leser eine Typo­lo­gie der Ner­ven­den an (vom Ange­ber über den Nörg­ler und den Har­mo­nie­süch­ti­gen bis zum Zyni­ker), inklu­si­ve Tipps, wie man mit ihnen umge­hen kann. Lesens­wert ist das Buch beson­ders, weil es ver­deut­licht, wie Ner­ven­sä­gen oft aus schwie­ri­gen Situa­tio­nen ent­ste­hen. Und wie leicht man selbst in der Wahr­neh­mung des ande­ren zu einer wird.

Gabrie­le Cerwinka/Gabriele Schranz: „Ner­ven­sä­gen. So zäh­men Sie schwie­ri­ge Typen im Berufs­all­tag“, Lin­de 2013, 216 S., 19,90 €.