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Wenn Hitze die Produktivität zum Schmelzen bringt

Hohe Tem­pe­ra­tu­ren kön­nen den Auf­ent­halt im Büro zur Belas­tungs­pro­be machen: Sti­cki­ge Luft, stark genutz­te Wasch­räu­me und unan­ge­neh­me Gerü­che min­dern die Auf­ent­halts­qua­li­tät. Der Hygie­ne­dienst­leis­ter Ren­to­kil Initi­al zeigt, war­um gesun­de Innen­räu­me wich­tig sind für Arbeits­fä­hig­keit und Arbeitgeberattraktivität.

„Viele Unternehmen denken bei Sommerhitze aber immer noch zuerst an Klimaanlagen oder gelockerte Arbeitszeiten. Das ist auch ok, greift allein aber zu kurz“, sagt Enzo Fisauli, Category Director Hygiene & Wellbeing bei Rentokil Initial. Abbildung: Rentokil Initial

„Vie­le Unter­neh­men den­ken bei Som­mer­hit­ze immer noch zuerst an Kli­ma­an­la­gen oder gelo­cker­te Arbeits­zei­ten. Das ist auch ok, greift allein aber zu kurz“, sagt Enzo Fis­au­li, Cate­go­ry Direc­tor Hygie­ne & Well­be­ing bei Ren­to­kil Initi­al. Abbil­dung: Ren­to­kil Initial

Mor­gens ist die Luft noch erträg­lich. Spä­tes­tens am frü­hen Nach­mit­tag steht sie im Raum. Die Kon­zen­tra­ti­on lässt nach, der Wasch­raum wird häu­fi­ger fre­quen­tiert, Gerü­che fal­len schnel­ler nega­tiv auf, Gemein­schafts­be­rei­che sind stär­ker belas­tet. Was im All­tag als „typisch Som­mer“ abge­tan wird, ist für Unter­neh­men ein Produktivitätsfaktor.

Hitze betrifft nicht nur das persönliche Wohlbefinden

Sie beein­flusst Leis­tungs­fä­hig­keit, Gesund­heit, Stim­mung und Arbeit­ge­ber­wahr­neh­mung. Die Bun­des­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin (BAuA) weist dar­auf hin, dass im Som­mer die Belas­tung von Beschäf­tig­ten durch Hit­ze steigt und der Kli­ma­wan­del neue Anfor­de­run­gen an den Arbeits­schutz stellt. Die Tech­ni­sche Regel für Arbeits­stät­ten „ASR A3.5 Raum­tem­pe­ra­tur“ gibt Ori­en­tie­rung: Ab 26 Grad Cel­si­us müs­sen abge­stuf­te Maß­nah­men ergrif­fen wer­den, um die Gesund­heit von Arbeit­neh­mern zu schützen.

Hitze legt Schwächen im Gebäude offen

Das Raum­kli­ma wird von meh­re­ren Din­gen beein­flusst: Raum­luft, Hygie­ne, Geruchs­ma­nage­ment und Begrü­nung. In Hit­ze­pha­sen zeigt sich, wie gut Innen­räu­me auf die Men­schen vor­be­rei­tet sind, die in ihnen arbei­ten. Sobald die Tem­pe­ra­tu­ren stei­gen, wer­den Defi­zi­te offen­sicht­lich. Räu­me füh­len sich ver­braucht an, wenn Luft­aus­tausch und Raum­luft­hy­gie­ne nicht stim­men. Wasch­räu­me wer­den stär­ker genutzt und sen­si­bler wahr­ge­nom­men. Sani­tär­be­rei­che ent­wi­ckeln ver­mehrt unan­ge­neh­me Gerü­che. Auch Auf­ent­halts- und Emp­fangs­be­rei­che ver­lie­ren an Qua­li­tät, wenn es in ihnen sti­ckig ist.

Für Unter­neh­men wird Hit­ze somit zur Orga­ni­sa­ti­ons­fra­ge. Wer trägt die Ver­ant­wor­tung, wenn Räu­me über Stun­den zu warm sind? Wel­che Berei­che wer­den beson­ders belas­tet? Rei­chen Rei­ni­gungs- und Ser­vice­in­ter­val­le sowie das Geruchs­ma­nage­ment aus? Und wie las­sen sich tech­ni­sche, hygie­ni­sche oder orga­ni­sa­to­ri­sche Maß­nah­men umset­zen, wenn eine Hit­ze­wel­le bereits im Gan­ge ist?

Hygiene & Wellbeing statt Einzelmaßnahmen

Ren­to­kil Initi­al setzt hier­für auf einen inte­grier­ten Hygiene-&-Wellbeing-Ansatz. Ent­schei­dend ist für die Pro­fis nicht die ein­zel­ne Maß­nah­me, son­dern das Zusam­men­spiel aus Raum­luft, Hygie­ne, Geruchs­ma­nage­ment und bewusst gestal­te­ten Innen­räu­men. Dafür bün­delt Ren­to­kil Initi­al ver­schie­de­ne Kom­pe­ten­zen: Ren­to­kil THS unter­stützt unter ande­rem bei der Hygie­ne raum­luft­tech­ni­scher Anla­gen, Initi­al bei Wasch­raum- und Hand­hy­gie­ne sowie Duft- und Geruchs­ma­nage­ment. Ambi­us und Baum­haus ent­wi­ckeln pro­fes­sio­nel­le Begrü­nungs­kon­zep­te für Arbeits-, Emp­fangs- und Aufenthaltsräume.

„Ein Gebäu­de wird im Som­mer stär­ker bean­sprucht als im Win­ter: Lüf­tungs- und Kli­ma­an­la­gen sind im Dau­er­ein­satz, Wasch­räu­me wer­den häu­fi­ger genutzt und unan­ge­neh­me Gerü­che ent­ste­hen schnel­ler. Genau des­halb soll­ten Unter­neh­men Hit­ze­pe­ri­oden nicht nur als Wet­ter­la­ge betrach­ten, son­dern als Belas­tungs­test für ihre Innen­räu­me“, so Fis­au­li. Gesun­de Innen­räu­me sind kein Zufall. Sie sind das Ergeb­nis bewuss­ter Ent­schei­dun­gen  und gera­de im Som­mer ein wich­ti­ger Teil moder­ner Gebäu­de- und Arbeitgeberverantwortung.

 

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