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Smarte Office-Hacks #5: Vorbereitungstipps für die Urlaubsabwesenheit im Büro

Wer ent­spannt in den Urlaub star­ten möch­te, soll­te die Vor­be­rei­tun­gen nicht bis kurz vor der Abrei­se auf­schie­ben. Das gilt auch für die Urlaubs­ab­we­sen­heit im Büro. „Ulti­ma­ti­ve“ Vor­be­rei­tungs­tipps für Office-Pro­fes­sio­nals ver­rät Office­ma­nage­ment-Exper­tin Mela­nie Habel im fünf­ten Teil ihrer Kolumne.

Melanie Habel ist Officemanagement-Enthusiast und virtuelle Assistentin mit über 20 Jahren Erfahrung, davon viele Jahre in unterschiedlichen Assistenzrollen. Mit Organisationstalent, Diskretion und einem feinen Menschengespür unterstützte Teams und Führungskräfte. Heute begleitet sie Unternehmen bei ihren Office-Herausforderungen und begeistert in Seminaren mit praxisnahen Tipps zu Office-Hacks, Selbstmanagement und KI-Tools. Abbildung: Romy S Fotografie

Die Office­ma­nage­ment-Enthu­si­as­tin Mela­nie Habel ist mit über 20 Jah­ren Erfah­rung als vir­tu­el­le Assis­ten­tin tätig und gibt Semi­na­re zum Ein­satz von KI im Assis­tenz­be­ruf. Abbil­dung: Romy S Fotografie

Gera­de im Büro­all­tag ent­ste­hen unnö­ti­ger Zeit­druck und Hek­tik häu­fig dadurch, dass orga­ni­sa­to­ri­sche Auf­ga­ben erst am letz­ten Arbeits­tag erle­digt wer­den. Mit einer vor­aus­schau­en­den Pla­nung las­sen sich vie­le die­ser Stress­fak­to­ren ver­mei­den – und gleich­zei­tig pro­fi­tie­ren Kol­le­gin­nen, Kol­le­gen sowie exter­ne Ansprech­part­ner von kla­ren Informationen.

#1 Frühzeitig Erwartungen steuern

Bereits zwei Wochen vor Urlaubs­be­ginn kann die E-Mail-Signa­tur einen Hin­weis auf die bevor­ste­hen­de Abwe­sen­heit ent­hal­ten. So erfah­ren Geschäfts­part­ner früh­zei­tig, dass Rück­mel­dun­gen mög­li­cher­wei­se etwas mehr Zeit benö­ti­gen. Bewährt hat sich außer­dem, den kom­mu­ni­zier­ten Zeit­raum, um jeweils einen Arbeits­tag vor und nach dem eigent­li­chen Urlaub zu erwei­tern. Die­ser klei­ne Puf­fer redu­ziert zusätz­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­druck unmit­tel­bar vor der Abrei­se und direkt nach der Rückkehr.

#2 Vertretung rechtzeitig vorbereiten

Eine funk­tio­nie­ren­de Urlaubs­ver­tre­tung ent­steht nicht erst am letz­ten Arbeits­tag. Wer Pro­jek­te, Zustän­dig­kei­ten und offe­ne Vor­gän­ge früh­zei­tig mit der Ver­tre­tung bespricht, schafft Sicher­heit für alle Betei­lig­ten. Beson­ders hilf­reich ist es, wenn klar gere­gelt ist, wel­che Per­son wel­che The­men über­nimmt. Eben­so wich­tig sind ein­deu­ti­ge Ansprech­part­ner in der auto­ma­ti­schen Abwe­sen­heits­no­tiz, damit drin­gen­de Anlie­gen ohne Umwe­ge bear­bei­tet wer­den können.

#3 Kommunikation im Team planen

Auch inner­halb des Teams lohnt sich eine früh­zei­ti­ge Abstim­mung. Offe­ne The­men soll­ten recht­zei­tig gesam­melt und prio­ri­siert wer­den. Ein fes­ter Ter­min zur Klä­rung ver­hin­dert, dass kurz vor Urlaubs­be­ginn noch unge­plan­te Bespre­chun­gen ent­ste­hen. Eben­so sinn­voll ist es, bereits jetzt ent­spre­chen­de Zeit­fens­ter im Kalen­der zu reser­vie­ren. Das schafft Pla­nungs­si­cher­heit und sorgt dafür, dass wich­ti­ge Punk­te nicht zwi­schen Tür und Angel bespro­chen wer­den müssen.

#4 Transparenz schafft Orientierung

Nicht nur die Ver­tre­tung, son­dern das gesam­te Team soll­te wis­sen, wann die Abwe­sen­heit beginnt und wann die Rück­kehr geplant ist. Ein gepfleg­ter Kalen­der mit dem Sta­tus „Abwe­send“ erleich­tert die Ter­min­pla­nung erheb­lich. Ergän­zend dazu soll­ten auch genutz­te Mes­sen­ger-Diens­te wie Slack oder Micro­soft Teams ent­spre­chend aktua­li­siert wer­den. Wird zusätz­lich die Benach­rich­ti­gungs­funk­ti­on deak­ti­viert, sinkt die Ver­su­chung, wäh­rend des Urlaubs doch noch einen Blick auf ein­ge­hen­de Nach­rich­ten zu werfen.

#5 Bereits an die Rückkehr denken

Eine ent­spann­te Rück­kehr beginnt bereits vor dem Urlaub. Wer die ers­ten bei­den Vor­mit­ta­ge nach der Rück­kehr kon­se­quent für die eige­ne Arbeits­or­ga­ni­sa­ti­on blo­ckiert, ver­schafft sich den nöti­gen Frei­raum, E-Mails zu sich­ten, Prio­ri­tä­ten neu zu set­zen und wie­der struk­tu­riert in lau­fen­de Pro­jek­te ein­zu­stei­gen. Die­se Kalen­der­blö­cke soll­ten ver­bind­lich behan­delt wer­den – sie sind ein wich­ti­ger Bestand­teil einer gelun­ge­nen Urlaubsplanung.

Ein gut vor­be­rei­te­ter Urlaub endet somit nicht mit der Akti­vie­rung des Abwe­sen­heits­as­sis­ten­ten. Viel­mehr beginnt er bereits eini­ge Wochen zuvor mit einer durch­dach­ten Orga­ni­sa­ti­on, kla­rer Kom­mu­ni­ka­ti­on und rea­lis­ti­schen Zeit­puf­fern. So pro­fi­tie­ren nicht nur die abwe­sen­de Per­son, son­dern auch das gesam­te Arbeitsumfeld.

Ausblick

Im nächs­ten Teil die­ser Serie geht es um die Zeit nach der Erho­lung: Wie gelingt der Wie­der­ein­stieg ohne E-Mail-Cha­os, Ter­min­flut und den gefürch­te­ten „Post-Urlaubs-Stress“? Der Fokus liegt auf einem struk­tu­rier­ten Start zurück in den Arbeitsalltag.

Check-Box: Gut vor­be­rei­tet in den Urlaub

#1: Urlaub beginnt nicht am letz­ten Arbeitstag.
#2: Urlaub­s­an­kün­di­gung früh­zei­tig in die E-Mail-Signa­tur aufnehmen.
#3: Abwe­sen­heits­as­sis­tent bereits eini­ge Tage vor der Abrei­se einrichten.
#4: Ver­tre­tungs­re­ge­lung mit kla­ren Zustän­dig­kei­ten abstimmen.
#5: Offe­ne The­men im Team recht­zei­tig sam­meln und besprechen.
#6: Kalen­der mit Sta­tus „Abwe­send“ pflegen.
#7: Mes­sen­ger-Sta­tus aktua­li­sie­ren und Benach­rich­ti­gun­gen deaktivieren.
#8: Zeit­blö­cke für die ers­ten Arbeits­ta­ge nach dem Urlaub reservieren.


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