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Post-hybride Arbeitswelt: Fraunhofer-Studie zu Hybrid Work

Die Stu­die „Bey­ond Hybrid Work – Die post-hybri­de Arbeits­welt“ vom Fraun­ho­fer-Insti­tut für Arbeits­wirt­schaft und Orga­ni­sa­ti­on (IAO) zeigt: Hybri­des Arbei­ten ist zur neu­en Nor­ma­li­tät gewor­den. Es hat posi­ti­ve Effek­te, aber auch Schattenseiten.

30 Prozent der Studienteilnehmer klagten, dass hybride Arbeit die Integration im Team erschwert. Abbildung: Andrew Lozovyi, Depositphotos

30 Pro­zent der Stu­di­en­teil­neh­mer klag­ten, dass hybri­de Arbeit die Inte­gra­ti­on im Team erschwert. Abbil­dung: Andrew Lozo­vyi, Depositphotos

Für die Umfra­ge wur­den im Som­mer 2024 ins­ge­samt 3.000 Büro­mit­ar­bei­ten­de befragt. Zwar ist der Anteil der Beschäf­tig­ten, die in hohem Maße mobil arbei­ten, leicht gesun­ken, er blieb jedoch wei­ter­hin hoch. Über 60 Pro­zent der Befrag­ten gaben an, ihre Arbeits­zeit nahe­zu gleich­mä­ßig zwi­schen Büro und Home­of­fice zu ver­tei­len. Die­se Fle­xi­bi­li­tät hat sich als ent­schei­dend für Zufrie­den­heit und Pro­duk­ti­vi­tät herausgestellt.

Soziale Erosion droht

80 Pro­zent der Umfra­ge­teil­neh­mer gaben an, ihre per­sön­li­che Pro­duk­ti­vi­tät durch hybri­de Arbeits­mo­del­le gestei­gert zu haben. Dies steht laut Fraun­ho­fer IAO im direk­ten Zusam­men­hang mit der erhöh­ten Fle­xi­bi­li­tät und der Mög­lich­keit, die Arbeit nach den eige­nen Bedürf­nis­sen zu gestal­ten. Trotz der posi­ti­ven Ein­schät­zun­gen zur Pro­duk­ti­vi­tät war­nen die Ergeb­nis­se für die Stu­di­en­ma­cher aber vor einer zuneh­men­den sozia­len Ero­si­on. Denn infor­mel­le Kon­tak­te und spon­ta­ne Begeg­nun­gen, die für den sozia­len Zusam­men­halt und die Inno­va­ti­ons­kraft eines Unter­neh­mens essen­zi­ell sind, neh­men ab. Fast 30 Pro­zent der Befrag­ten berich­te­ten von Schwie­rig­kei­ten, neue Kon­tak­te zu knüp­fen und sich in die Orga­ni­sa­ti­on inte­griert zu fühlen.

Die Stu­die ana­ly­sier­te auch die Wahr­neh­mung der Füh­rungs­qua­li­tät. Zwar schil­der­ten vie­le Mit­ar­bei­ten­de eine gute Qua­li­tät der Füh­rungs­be­zie­hun­gen, es zeig­ten sich jedoch signi­fi­kan­te Unter­schie­de hin­sicht­lich der Unter­stüt­zung bei indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen sowie der Wahr­neh­mung von Über­las­tun­gen im Team.

Hybride Arbeit gestalten

Aus der Stu­die geht her­vor, dass hybri­des Arbei­ten nach wie vor die Norm ist und der Umgang damit zuneh­mend pro­fes­sio­na­li­siert wird. Die pau­scha­le Zuschrei­bung „Mehr Prä­senz = auf jeden Fall bes­ser, da pro­duk­ti­ver und inno­va­ti­ver“ ist somit zumin­dest auf kurz- bis mit­tel­fris­ti­ge Sicht den Stu­di­en­ma­chern zufol­ge nicht halt­bar. Den­noch emp­fiehlt das Insti­tut, hybri­de Arbeits­mo­del­le aktiv zu gestal­ten, um das Poten­zi­al bei­der Arbeits­wel­ten – mobil und vor Ort – opti­mal zu nut­zen. Ins­be­son­de­re Infor­ma­li­tät, Begeg­nun­gen, Zusam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl und inno­va­ti­ons­för­der­li­cher Aus­tausch soll­ten durch eine akti­ve Gestal­tung der Büro­prä­senz bewusst und gezielt geför­dert werden.

„Die Ergeb­nis­se unse­rer Stu­die zei­gen, dass hybri­de Arbeits­for­men ein unver­zicht­ba­rer Bestand­teil moder­ner und effek­ti­ver Arbeits­wel­ten sind“, erklärt Dr. Jose­phi­ne Hof­mann, Haupt­au­to­rin der Stu­die und Lei­te­rin des Teams Digi­tal Lea­der­ship am Fraun­ho­fer IAO. „Unter­neh­men, die es schaf­fen, ihre Mit­ar­bei­ten­den aktiv in die Gestal­tung ihrer Arbeits­be­din­gun­gen ein­zu­be­zie­hen und gleich­zei­tig Raum für sozia­le Inter­ak­ti­on zu schaf­fen, wer­den in Zukunft bes­se­re Vor­aus­set­zun­gen haben, moti­vier­te Mit­ar­bei­ten­de zu fin­den und zu binden.“

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