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Knotenpunkt Office: Interview mit Christopher Rheidt von TA Triumph-Adler

Wie ver­än­dert Hybrid Work das Büro? Chris­to­pher Rheidt, Geschäfts­füh­rer von TA Tri­umph-Adler, spricht über den Wan­del der Büro­ar­beit, die Rol­le digi­ta­ler Doku­men­ten­pro­zes­se und dar­über, wel­che Bedeu­tung Papier im Büro der Zukunft noch hat.

Christopher Rheidt, Geschäftsführer TA Triumph-Adler GmbH. Abbildung: Sascha Venturi

Chris­to­pher Rheidt, Geschäfts­füh­rer TA Tri­umph-Adler GmbH. Abbil­dung: Sascha Venturi

OFFICE ROXX: Herr Rheidt, wie hat sich Ihr Verständnis von „Büroarbeit“ in den vergangenen Jahren verändert?

Chris­to­pher Rheidt: Mit der fort­schrei­ten­den Digi­ta­li­sie­rung hat sich die Arbeits­welt grund­le­gend ver­än­dert. Das Büro ist heu­te nicht mehr die­ses selbst­ver­ständ­li­che Zen­trum der Zusam­men­ar­beit. Die­ser Wan­del wur­de durch den Erfolg digi­ta­ler Kol­la­bo­ra­ti­ons­tools wäh­rend der Coro­na­pan­de­mie noch­mals beschleu­nigt. Nun möch­ten wir auf die Mög­lich­keit, orts- und zeit­un­ab­hän­gig zu arbei­ten, nicht mehr ver­zich­ten. Im Zeit­al­ter von Hybrid Work hat das Office als Kno­ten­punkt für die Begeg­nung und den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch aber wei­ter­hin eine ent­schei­den­de Rol­le. Damit das hybri­de Office auch funk­tio­niert, braucht es jedoch so vie­le IT-Res­sour­cen wie nie zuvor. Unter­neh­men müs­sen dafür sor­gen, dass kei­ne Infor­ma­ti­ons­ver­lus­te zwi­schen Home­of­fice, Remo­te-Worker und Büro ent­ste­hen – tech­no­lo­gisch wie kul­tu­rell. Dies gelingt nur, wenn der Modern Work­place stra­te­gisch geplant und umge­setzt wird. Für mich per­sön­lich ist die gemein­sa­me Arbeit im Büro wei­ter­hin ein unver­zicht­ba­rer Bau­stein für die erfolg­rei­che Team­ar­beit. Der per­sön­li­che Aus­tausch stärkt die kul­tu­rel­le Basis in einer Orga­ni­sa­ti­on, ver­bes­sert das Ver­ständ­nis für­ein­an­der und ermög­licht spon­ta­ne Situa­tio­nen, die nicht plan­bar, aber oft sehr wich­tig für die Zusam­men­ar­beit sind.

Wie hat sich TA Triumph-Adler in den vergangenen Jahren im Spannungsfeld zwischen Druckgeschäft und Digitalisierung entwickelt?

TA Tri­umph-Adler ist heu­te kein rei­ner Hard­ware­an­bie­ter mehr, son­dern ver­steht sich als ganz­heit­li­cher Mana­ged-Ser­vice-Pro­vi­der. Wir haben früh­zei­tig erkannt, dass wir den digi­ta­len Wan­del der Zusam­men­ar­beit über das eige­ne Pro­dukt­port­fo­lio abbil­den müs­sen, um im Docu­ment-Busi­ness wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben. Aus die­sem Grund haben wir kon­se­quent in die Digi­ta­li­sie­rung unse­res Port­fo­li­os inves­tiert und stra­te­gisch wich­ti­ge Pro­duk­te und Geschäfts­fel­der hin­zu­ge­fügt. Hier­zu gehö­ren DMS- bzw. ECM-Lösun­gen, cloud­ba­sier­te Soft­ware­an­wen­dun­gen für digi­ta­le Doku­men­ten- und Geschäfts­pro­zes­se, ein ICT-Port­fo­lio für den Modern Work­place und IT-Ser­vices, die auch Remo­te-Ange­bo­te umfas­sen. Als ver­läss­li­cher Part­ner möch­ten wir Unter­neh­men jeder Grö­ße dazu befä­hi­gen, von den Mög­lich­kei­ten der Digi­ta­li­sie­rung zu profitieren.

In vielen Büros wird deutlich weniger gedruckt. Welche Folgen hat dieser Trend für Ihr Produkt- und Serviceportfolio?

Schwer­punk­te und Ziel­grup­pen ver­schie­ben sich. Tat­säch­lich gibt es noch immer eini­ge Berei­che wo der Druck unse­rer Erfah­rung nach wei­ter­hin eine wich­ti­ge Rol­le spielt – zum Bei­spiel im Public Sec­tor oder im KRI­TIS-Bereich. Gleich­zei­tig sind digi­ta­le Doku­men­ten­ma­nage­ment-Lösun­gen wie „yuuvis RAD as a Ser­vice” zur­zeit die Hid­den-Cham­pi­ons der Bran­che. Zwar liegt der Fokus oft auf spe­zi­fi­schen oder stan­dar­di­sier­ten Anwen­dun­gen, doch eben die­se Lösungs­ori­en­tie­rung macht sie so erfolg­reich. Gera­de in Kom­bi­na­ti­on mit Mul­ti­funk­ti­ons­sys­te­men (MFP) zei­gen die­se Sys­te­me ihr vol­les Digi­ta­li­sie­rungs­po­ten­zi­al. Für eine effek­ti­ve Digi­ta­li­sie­rung geht es also auch dar­um, pas­sen­de Tech­no­lo­gien rich­tig mit­ein­an­der zu kom­bi­nie­ren. In die­sem Zuge wer­den wir immer stär­ker zu Bera­tern – Stich­wort E-Rechnungspflicht.

Digitale Dokumentenmanagement-Lösungen wie „yuuvis RAD as a Service” sind die Hidden-Champions der Branche. Abbildung: TA Triumph-Adler

Digi­ta­le Doku­men­ten­ma­nage­ment-Lösun­gen wie „yuuvis RAD as a Ser­vice” sind die Hid­den-Cham­pi­ons der Bran­che. Abbil­dung: TA Triumph-Adler

„Drucken“ und „Digitalisierung“ klingen zunächst gegensätzlich. Wie gelingt es, beide Welten zu verbinden?

„Ver­bin­den“ bringt es bereits gut auf den Punkt. Ein moder­ner MFP ist heu­te „Cloud-rea­dy“ und viel mehr als nur ein Gerät für das Bedru­cken von Papier. Er ist ein ver­netz­tes Power­house, das als Schnitt­stel­le zwi­schen der ana­lo­gen und digi­ta­len Welt fun­giert – und als ver­bin­den­des Ele­ment zwi­schen Home­of­fice und Büro auch hybri­de Arbeits­wei­sen ermög­licht. Als wich­ti­ger Bestand­teil von auto­ma­ti­sier­ten Work­flows lei­tet der MFP ein­ge­scann­te Doku­men­te in digi­ta­le Sys­te­me zur Ana­ly­se, Archi­vie­rung oder Wei­ter­ver­ar­bei­tung und erleich­tert damit Pro­zes­se wie das digi­ta­le Rech­nungs- oder Per­so­nal­we­sen. Als Ter­mi­nal für eine cloud­ba­sier­te Zeit­er­fas­sung kann der MFP sogar Geschäfts­pro­zes­se digi­ta­li­sie­ren, die ursprüng­lich nichts mit sei­ner Kern­funk­ti­on zu tun haben.

Welche Bedeutung hat das Thema IT-Sicherheit im Umfeld von Dokumentenmanagement- und Output-Lösungen?

Jedes Unter­neh­men muss heu­te davon aus­ge­hen, Opfer einer Cyber­at­ta­cke zu wer­den. Für uns ist es somit sehr wich­tig, dass unse­re Pro­duk­te stets höchs­te Sicher­heit bie­ten. Daher inves­tie­ren wir seit Jah­ren in die IT-Sicher­heit unse­rer Ange­bo­te und ent­wi­ckeln unse­re Sys­te­me sowie Soft­ware- und Ser­vice­lö­sun­gen ste­tig wei­ter. So ver­fü­gen unse­re Mul­ti­funk­ti­ons­sys­te­me bereits ab Werk über einen hohen Umfang an leis­tungs­fä­hi­gen und zeit­ge­mä­ßen IT-Sicher­heits­funk­tio­nen und unse­re Fleet-Manage­ment-Lösung „TA Cock­pit Red”. kommt mit einem inte­grie­ren Secu­ri­ty Mana­ger, der sicher­heits­re­le­van­te Ein­stel­lun­gen von Druck­sys­te­men tages­ak­tu­ell über­prü­fen und kor­ri­gie­ren kann.

Wenn Sie einen Blick ins Jahr 2030 werfen: Welche Rolle spielt Papier dann noch im Büro?

Das Papier wird nicht ver­schwin­den, aber sei­ne Rol­le ver­än­dert sich. Bei all­täg­li­chen Ver­wal­tungs- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­zes­sen wird sei­ne Bedeu­tung wei­ter abneh­men. Gleich­zei­tig spü­ren wir aber auch, dass papier­ba­sier­te Doku­men­te in bestimm­ten Bran­chen immer noch sehr wich­tig sind. Bei­spiels­wei­se im Rechts- und Finanz­we­sen oder gene­rell in Bran­chen mit hoher Com­pli­ance-Anfor­de­rung. Das wird sicher­lich noch eine Wei­le so blei­ben. Unab­hän­gig davon bin ich über­zeugt, dass hoch­wer­ti­ge Papier­er­zeug­nis­se auch in der Zukunft span­nend und rele­vant blei­ben – gera­de für bestimm­te Ein­satz­sze­na­ri­en. Ein gutes Bei­spiel hier­für sind für mich qua­li­ta­ti­ve Aus­dru­cke im Mar­ke­ting, die, trotz oder viel­leicht gera­de wegen der fort­schrei­ten­den Digi­ta­li­sie­rung, als hap­ti­sches Ele­ment heu­te vie­ler­orts wei­ter­hin ein wich­ti­ger Bau­stein von Kam­pa­gnen sind.

Vielen Dank.

Die Fra­gen stell­te Chris­ti­an Marx.

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