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Assmann Electronic DIGITUS: Ganzheitliche Arbeitsplatzgestaltung

Workation – ein Trend für die nächsten Jahre?

Vie­le Beschäf­tig­te wün­schen sich eine bes­se­re Ver­ein­bar­keit von Beruf und Frei­zeit. Home­of­fice ist eine mög­li­che Lösung, eine ande­re ist „Worka­ti­on“. Die Exper­ten des Busi­ness-Finanz­dienst­leis­ters Moss erläu­tern, was sich hin­ter dem Begriff verbirgt.

Workation vereint zwei Gegensätze: Urlaub und Arbeit. Abbildung: Lifestylememory, Freepik

Worka­ti­on ver­eint zwei Gegen­sät­ze: Urlaub und Arbeit. Abbil­dung: Life­sty­leme­mo­ry, Freepik

Worka­ti­on setzt sich aus den bei­den eng­li­schen Wör­tern „work“ (Arbeit) und „vaca­ti­on“ (Urlaub) zusam­men. Die Idee dahin­ter ist, die zwei ver­meint­li­chen Gegen­sät­ze Urlaub und Arbeit zu ver­bin­den. Damit ist Worka­ti­on eine kon­se­quen­te Fort­füh­rung von Home­of­fice. Es gilt jedoch, den Begriff und des­sen Bedeu­tung von „Work and tra­vel“ abzu­gren­zen: Wäh­rend hier­bei der Aus­lands­auf­ent­halt mit ver­schie­de­nen Gele­gen­heits­jobs finan­ziert wird, wird bei Worka­ti­on der Haupt­job an einem Urlaubs­ort aus­ge­führt. Es ist somit ein Arbeits­mo­dell, das nur für bestimm­te Berufs­grup­pen infra­ge kommt.

Vorteile von Workation

#1 Stei­ge­rung der Mitarbeiterzufriedenheit
Für Beschäf­tig­te stellt Worka­ti­on eine gute Mög­lich­keit dar, Arbeit mit einem Erho­lungs­ur­laub zu ver­bin­den, ohne dass hier­für freie Tage auf­ge­wen­det wer­den müs­sen. Die­se Art zu Arbei­ten zeugt damit von gro­ßem Ver­trau­en in die Eigen­stän­dig­keit der Beschäf­tig­ten, was wie­der­um zu zahl­rei­chen posi­ti­ven Effek­ten führt. So erlan­gen Mit­ar­bei­ten­de mehr Fle­xi­bi­li­tät, wodurch sie nicht nur glück­li­cher und ent­spann­ter, son­dern auch pro­duk­ti­ver sind. Das kann in der wei­te­ren Fol­ge zu einer posi­ti­ven Unter­neh­mens­kul­tur füh­ren. Dadurch sind Mit­ar­bei­ten­de – egal, ob auf Worka­ti­on oder nicht – loya­ler. Worka­ti­on ist also ein opti­ma­ler Weg, um Zufrie­den­heit und Mit­ar­bei­ter­bin­dung zu steigern.

#2 Gene­rie­ren von Fachkräften
Fle­xi­bi­li­tät sowie die Ver­ein­bar­keit von Arbeit und Frei­zeit wird für immer mehr jun­ge Fach­kräf­te zu einem der wich­tigs­ten Aspek­te eines Jobs, wäh­rend die Büro­pflicht zu einem Aus­schluss­kri­te­ri­um wird. Das Ange­bot von fle­xi­blen Model­len kann hier­bei als Instru­ment von Employ­er Bran­ding ein­ge­setzt wer­den. So kön­nen nicht nur jun­ge Talen­te gewon­nen und an das Unter­neh­men gebun­den wer­den, son­dern es kann auch lang­fris­tig ein posi­ti­ves Image der eige­nen Mar­ke auf­ge­baut werden.

#3 Teambuilding
Egal, ob Unter­neh­men auf Remo­te-Arbeit set­zen oder nicht – gemein­sa­me Erleb­nis­se sind wich­tig, um ein Team zu stär­ken. Typi­sche Erleb­nis­se sind dabei etwa Kon­fe­ren­zen, Tages­aus­flü­ge oder Team­buil­ding-Events. Doch auch Worka­ti­on stellt sich als attrak­ti­ve Mög­lich­keit dar, um den Team­geist zu stär­ken. Denn eine Worka­ti­on muss nicht zwin­gend allein unter­nom­men wer­den. Ob gemein­sa­mes Kochen, Erkun­den der Gegend oder Aus­klin­gen eines Arbeits­ta­ges mit einem Spie­le­abend: Wäh­rend einer Worka­ti­on herrscht eine unge­zwun­ge­ne Atmo­sphä­re vor, die zu einer bes­se­ren Bezie­hung zwi­schen Kol­le­gen füh­ren kann. Dabei wer­den durch die gemein­sa­men Erleb­nis­se die Kom­mu­ni­ka­ti­on und Koope­ra­ti­on zwi­schen den Mit­ar­bei­ten­den gefördert.

Darauf muss geachtet werden

Damit Worka­ti­on funk­tio­nie­ren kann, müs­sen bestimm­te Rah­men­be­din­gun­gen im Vor­feld defi­niert und fest­ge­legt wer­den. Es muss geklärt wer­den, wo Mit­ar­bei­ten­de wäh­rend ihrer Worka­ti­on arbei­ten und ob eine schnel­le und sta­bi­le Inter­net­ver­bin­dung besteht. Eben­so soll­ten die Beschäf­tig­ten auf alle Unter­la­gen von ihrem Lap­top aus zugrei­fen kön­nen. Tools wie Slack zur Kom­mu­ni­ka­ti­on, Moss als digi­ta­le Aus­ga­ben­lö­sung und Zoom zur Video­kon­fe­renz sind daher im Dauereinsatz.

Eine Workation muss nicht zwingend allein unternommen werden. Abbildung: Moss

Eine Worka­ti­on muss nicht zwin­gend allein unter­nom­men wer­den. Abbil­dung: Moss

An wel­chen Tagen soll­ten Mit­ar­bei­ten­de die Arbeit erle­di­gen? In wel­chem Zeit­fens­ter soll­ten sie erreich­bar sein? Die­se Fra­gen müs­sen vor­ab geklärt wer­den, sodass einer erfolg­rei­chen Worka­ti­on nichts im Wege steht. Neben die­sen grund­sätz­li­chen Bedin­gun­gen müs­sen auch arbeits­recht­li­che, steu­er­li­che sowie sozi­al­ver­si­che­rungs­be­zo­ge­ne Rege­lun­gen und Richt­li­ni­en beach­tet wer­den. So kann es abhän­gig von der Dau­er einer Worka­ti­on bei­spiels­wei­se durch­aus nötig sein, für das Urlaubs­ziel ein Arbeits­vi­sum zu bean­tra­gen. Je län­ger Mit­ar­bei­ten­de im Aus­land sind, des­to kom­pli­zier­ter wer­den Anlie­gen rund um das Arbeits-, Sozi­al­ver­si­che­rungs- und Steu­er­recht. Daher gilt: Worka­ti­on sol­le stets zeit­lich begrenzt sein.

Zukunft von Workation

Der tech­no­lo­gi­sche Fort­schritt und die digi­ta­le Ver­net­zung machen das fle­xi­ble Arbei­ten von Urlaubs­or­ten erst mög­lich. Die­ser Digi­ta­li­sie­rungs­trend wird sich auch in den wei­te­ren Jah­ren fort­set­zen. Dass es sich bei Worka­ti­on um einen Trend han­delt, der nicht schnell abflacht, zei­gen viel­fäl­ti­ge Ange­bo­te: Nicht nur zahl­rei­che Hotels bie­ten inzwi­schen Zim­mer mit Büro­aus­stat­tung wie Dru­cker und WLAN an, auch Rei­se­ver­an­stal­ter reagie­ren auf die stei­gen­de Nach­fra­ge. Wäh­rend der Tou­ris­mus­sek­tor dem Trend bereits nach­kommt, sind Unter­neh­men hier­zu­lan­de aber noch skeptisch.

Spä­tes­tens mit dem Ein­tre­ten der nächs­ten Genera­ti­on in den Arbeits­markt muss auf die ver­än­der­ten Bedürf­nis­se der Erwerbs­tä­ti­gen reagiert wer­den. Für jun­ge Beschäf­tig­te sind fle­xi­ble Arbeits­mo­del­le wich­ti­ger – die Mög­lich­keit zu Home­of­fice wird dabei bereits vor­aus­ge­setzt. Das Ange­bot von Remo­te Work und Worka­ti­on kann sich künf­tig als Aus­wahl­kri­te­ri­um für Fach­kräf­te und als Wett­be­werbs­vor­teil für Unter­neh­men herausstellen.

Ein Fazit

Die Arbeits­welt befin­det sich im Wan­del. Home­of­fice sowie die Fle­xi­bi­li­sie­rung von Arbeits­zeit und -ort für eine gute Work-Life-Balan­ce sind nicht mehr weg­zu­den­ken. Obwohl Worka­ti­on noch eini­ge Her­aus­for­de­run­gen für Unter­neh­men und Beschäf­tig­te bereit­hält, wird sich der Trend in Zukunft fort­set­zen und zu mehr Zufrie­den­heit, Pro­duk­ti­vi­tät und Loya­li­tät führen.

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