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Der erste Stuhl aus chirurgischen Abfällen

Beim nie­der­län­di­schen Her­stel­ler Vepa ent­ste­hen aus immer neu­en Inno­va­ti­ons­pro­zes­sen Möbel der Zukunft. Es sind die kon­se­quen­ten Inves­ti­tio­nen inner­halb der Regi­on, die das Erfolgs­kon­zept „Kreis­lauf­wirt­schaft“ ausmachen.

Die Besonderheit von Blue Finn: Er besteht aus Abfällen von Kliniken und medizinische Einrichtungen. Abbildung: Vepa

Die Beson­der­heit von Blue Finn: Er besteht aus Abfäl­len von Kli­ni­ken und medi­zi­ni­sche Ein­rich­tun­gen. Abbil­dung: Vepa

Aus den Nie­der­lan­den weht der Wind, der die Recy­cling­pro­zes­se der Möbel­bran­che vor­an­treibt. Der Büro- und Objekt­mö­bel­her­stel­ler Vepa prä­sen­tiert den ers­ten Stuhl, der aus chir­ur­gi­schen Abfäl­len gefer­tigt wird. Das 1951 gegrün­de­te Unter­neh­men gehört mit sei­nen rasan­ten Ent­wick­lungs­schrit­ten längst zu den Vor­rei­tern in punc­to Nach­hal­tig­keit, Inno­va­ti­on und res­sour­cen­scho­nen­der Pro­duk­ti­on. Ihr unter­neh­me­ri­sches Ziel geht weit über den eige­nen Foot­print hin­aus: Mit star­ken Ent­wick­lungs­part­nern geht es Vepa dar­um, Abfall gene­rell zu ver­mei­den und aus unse­rem All­tag zu entfernen.

Chirurgische Abfälle innovativ wiederverwertet

Der Stuhl Blue Finn ist das Ergeb­nis einer inten­si­ven Zusam­men­ar­beit mit sechs loka­len Pro­jekt­part­nern, dar­un­ter das Unter­neh­men Bywyd, Exper­te in der Her­stel­lung von Recy­clingroh­stof­fen, aber auch nie­der­län­di­sche Kli­ni­ken, grü­ne Kran­ken­haus­in­itia­ti­ven sowie Abfall­ver­ar­bei­ter. Kli­ni­ken und medi­zi­ni­sche Ein­rich­tun­gen pro­du­zie­ren täg­lich gro­ße Men­gen Abfall. Dazu gehö­ren auch die ste­ri­len Ver­pa­ckun­gen für Ope­ra­ti­ons­be­stecke, die bei Ver­wen­dung der Instru­men­te ent­sorgt werden.

Durch Upcycling von Bluewrap-Verpackungen zum Sitzmöbel Blue Finn. Abbildung: Vepa

Durch Upcy­cling von Blu­e­wrap-Ver­pa­ckun­gen zum Sitz­mö­bel Blue Finn. Abbil­dung: Vepa

„In Kran­ken­häu­sern wer­den jedes Jahr Unmen­gen soge­nann­ter „Bluewrap“-Verpackungen ver­wen­det und ein­fach weg­ge­wor­fen“, erläu­tert Jan­wil­lem de Kam, Direk­tor von Vepa. Die Ein­hal­tung höchs­ter Hygie­ne­stan­dards in Kli­ni­ken ver­leug­net nicht, dass sich jedes Kran­ken­haus an einer effi­zi­en­ten Redu­zie­rung von Abfäl­len ori­en­tiert. „Gemein­sam mit unse­ren star­ken Pro­jekt­part­nern ist uns das Upcy­cling die­ses Abfall­stroms zu einem neu­en Möbel­stück gelungen.“

CO2-Reduktion von 35 Prozent bei jedem Stuhl

Die Sitz­flä­chen und Rücken­leh­nen des Vepa-Stuhls Blue Finn wer­den zu 85 Pro­zent aus recy­cel­tem Blu­e­wrap, einem 100-pro­zen­ti­gen Poly­pro­py­len, dem soge­nann­tem Meltblown und Spun­bond Homo­po­ly­pro­py­len, her­ge­stellt. Blu­e­wrap sieht nicht wie her­kömm­li­ches Plas­tik aus, son­dern eher wie ein fase­ri­ges Mate­ri­al. Gemein­sam mit den lokal ansäs­si­gen Pro­jekt­part­nern ist es gelun­gen, ein neu­es Recy­cling­ver­fah­ren zu ent­wi­ckeln, das die inno­va­ti­ve Wie­der­ver­wer­tung die­ses Mate­ri­als ermöglicht.

Vom stapelbaren Mehrzweckstuhl bis zum Barhocker: Die Stuhlserie Blue Finn ist vielseitig einsetzbar. Abbildung: Vepa

Vom sta­pel­ba­ren Mehr­zweck­stuhl bis zum Bar­ho­cker: Die Stuhl­se­rie Blue Finn ist viel­sei­tig ein­setz­bar. Abbil­dung: Vepa

„Auf Grund­la­ge der Mate­ri­al­tech­no­lo­gie von Bywyd konn­ten wir Blu­e­wrap in ein hoch­wer­ti­ges Mate­ri­al umwan­deln“, beschreibt Jan Wil­lem Sli­j­koord, Direk­tor von Bywyd, das inno­va­ti­ve Ver­fah­ren. „Im Pro­zess haben wir fest­ge­stellt, dass sich Blu­e­wrap sehr gut für die Wie­der­ver­wen­dung eig­net und einen per­fek­ten Roh­stoff für Stüh­le ergibt – und das bei einer CO2-Ein­spa­rung von sogar 35 Pro­zent gegen­über einem her­kömm­li­chen Neukunststoff.“

Kreislaufwirtschaftliche Systemmöbel vielfältig einsetzbar

Das neu­ar­ti­ge Recy­cling­ver­fah­ren hat Vepa in einer umfang­rei­chen Stuhl­se­rie umge­setzt, die als sta­pel­ba­rer Mehr­zweck­stuhl, Bar­ho­cker sowie als halb­ho­her Bar­ho­cker in ganz unter­schied­li­chen Ein­rich­tungs­si­tua­tio­nen ein­ge­setzt wer­den kann. Die blaue Far­big­keit des medi­zi­ni­schen Ver­pa­ckungs­ma­te­ri­als fin­det sich im Design des Stuhls wie­der. Mit einem Kufen­ge­stell aus Stahl­rohr ist er beson­ders leicht und über­zeugt durch sei­ne redu­zier­te For­men­spra­che. Der Stuhl ist optio­nal mit Arm­leh­nen aus Kunst­stoff oder Holz erhält­lich. Dank sei­nes redu­zier­ten Designs, sei­nes ange­neh­men Sitz­kom­forts und der ein­fa­chen Hand­ha­bung eig­net er sich zum Ein­satz in Cafe­te­ri­en, War­te­be­rei­chen oder Vortragsräumen.

Beim Sitzen sparen: Jeder Stuhl schafft eine effektive CO2-Reduktion von 35 Prozent. Abbildung: Vepa

Beim Sit­zen spa­ren: Jeder Stuhl schafft eine effek­ti­ve CO2-Reduk­ti­on von 35 Pro­zent. Abbil­dung: Vepa

„Für Vepa gehört die kon­se­quent ver­folg­te ‚Cir­cu­lar Eco­no­my‘ zum Fir­men­ethos“, betont Jan­wil­lem de Kam. „Wir wol­len Abfäl­le bran­chen­un­ab­hän­gig einer neu­en Ver­wen­dung zufüh­ren, des­halb ist es umso wich­ti­ger, dass die Neu­ent­wick­lun­gen im Objekt­be­reich auch viel­sei­tig ein­setz­bar sind“, führt er aus. Nach einem Gebrauchs­zy­klus kann Vepa die Möbel in ihre Ein­zel­be­stand­tei­le tren­nen und wie­der­ver­wer­ten. „Sit­ze und Wan­nen wer­den geschred­dert, um dar­aus neue Tei­le herzustellen.“

Vorbild Vepa

Als Unter­neh­men der Fair Fur­ni­tu­re Group, eines Fami­li­en­un­ter­neh­mens mit sie­ben eigen­stän­di­gen Mar­ken, arbei­tet Vepa bereits heu­te nahe­zu abfall­frei und ver­wer­tet Pro­duk­ti­ons­res­te sinn­voll wie­der. Alle Möbel von Vepa wer­den voll­stän­dig an den eige­nen Fabrik­stand­or­ten in den Nie­der­lan­den her­ge­stellt. Das Unter­neh­men legt Wert auf eine regio­na­le Pro­duk­ti­on und die Zusam­men­ar­beit mit loka­len Zulie­fe­rern. Alle haben das gemein­sa­me Ziel, kon­ti­nu­ier­lich nach neu­en, nach­hal­ti­gen und kreis­lauf­wirt­schaft­li­chen Lösun­gen zu suchen.

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