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AUFATMEN MIT DEM LUFTREINIGER FSPAP07V VON V-PLUS

Richtig ausgestattet: So gelingt das Video-Meeting

Schlech­te Inter­net-Ver­bin­dung, fal­sches Licht, ungüns­ti­ge Kame­ra­win­kel, kaum ver­ständ­li­che Spra­che und Zoom-Bom­bing – die Gefahr der Hava­rie ist bei Video­kon­fe­ren­zen groß. Vie­le der mög­li­chen Pro­ble­me las­sen sich aber durch das rich­ti­ge Equip­ment aus­schlie­ßen. Von Ger­rit Krä­mer.

Mit dem Ring Light von Elgato lässt sich die Lichtfarbe von 2.900 bis 7.000 K per App oder Tastensteuerung einstellen. Ein lichtdurchlässiges Gitterpaneel und ein darüberliegendes Opalglas sorgen für einen flackerfreien Lichtfluss. 199,99 Euro netto (UVP).

Mit dem Ring Light von Elga­to lässt sich die Licht­far­be von 2.900 bis 7.000 K per App oder Tas­ten­steue­rung ein­stel­len. Ein licht­durch­läs­si­ges Git­ter­pa­neel und ein dar­über­lie­gen­des Opal­glas sor­gen für einen fla­cker­frei­en Licht­fluss. 199,99 Euro net­to (UVP).

Im Ide­al­fall steht in Ihrem Unter­neh­men ein ent­spre­chend aus­ge­stat­te­ter Raum für Video­kon­fe­ren­zen zur Ver­fü­gung. Etwa ein Pho­ne-Cube für per­sön­li­che Gesprä­che oder ein mit­tel­gro­ßer Hudd­le-Room für eine Hand­voll Wis­sens­ar­bei­ter oder ein gro­ßer für Kon­fe­ren­zen mit mehr als zehn Teil­neh­mern. Kom­plett­sys­te­me wie die Ral­ly-Serie von Logi­tech oder die Stu­dio-X-Rei­he von Poly bie­ten ska­lier­ba­re Lösun­gen für nahe­zu alle Raum­grö­ßen und gewähr­leis­ten hohe Qua­li­tät bei Audio und Video. Für alle, die vom Home­of­fice-Schreib­tisch oder Ein­zel­ar­beits­platz im Büro an vir­tu­el­len Kon­fe­ren­zen teil­neh­men, bie­ten sich dage­gen Ein­zel­kom­po­nen­ten an.

Das Licht macht den Unterschied

Ambi­tio­nier­te Ama­teur­fo­to­gra­fen und Pro­fis wis­sen es schon lan­ge: Ohne gutes Licht gibt es kein gutes Bild. Das gilt auch für Video­kon­fe­ren­zen. Liegt die Farb­tem­pe­ra­tur bei­spiels­wei­se im kalt-wei­ßen Bereich (ab 5.300 K), kann das Gesicht des Teil­neh­mers im Video unna­tür­lich hell und weiß wir­ken. Top aus­ge­stat­te­te Office-Arbeits­plät­ze ver­fü­gen über Human-Centric-Light­in­g­fä­hi­ge Leuch­ten (HCL), die das Dim­men der Licht­far­be erlau­ben. Mit etwas Fein­tu­ning lässt sich schon mit­hil­fe sol­cher Leuch­ten ein akzep­ta­bles Ergeb­nis erzie­len. Im Home­of­fice aller­dings wer­den die wenigs­ten über HCL-Leuch­ten ver­fü­gen, son­dern Schreib­tisch­leuch­ten oder die Decken­be­leuch­tung benutzen.

Eine star­re Licht­quel­le an der Decke oder eine seit­lich plat­zier­te Schreib­tisch­leuch­te kön­nen dazu füh­ren, dass eine Gesichts­hälf­te sehr hell ange­strahlt wird und die ande­re Sei­te wie bei Schur­ken im Film durch Schat­ten­wurf ver­dun­kelt wird. Um das zu ver­mei­den, ver­wen­den Pro­fis soge­nann­te Soft­bo­xen, die durch ihre stoff­um­spann­ten Foto­lam­pen für das rich­ti­ge Licht sor­gen. Für gele­gent­li­che aber hoch­wer­ti­ge Busi­ness-Video­kon­fe­ren­zen eig­nen sich fla­che Foto-LED-Leuch­ten (Ring oder Recht­eck), die mit Stoff bespannt oder mit Opal­glas aus­ge­stat­tet sind. Die­se Leuch­ten erzeu­gen einen gleich­mä­ßi­gen, blend­frei­en Licht­fluss, der für eine natür­li­che Gesichts­far­be sorgt. Fron­tal am Moni­tor oder per Klem­me am Schreib­tisch mon­tiert, lässt sich zudem läs­ti­ger Schat­ten­wurf ver­mei­den. Je nach­dem, wel­che Hel­lig­keit im Raum benö­tigt wird, kön­nen auch meh­re­re die­ser Leuch­ten in ver­schie­de­nen Win­keln ange­bracht werden.

Externe Kamera für ein scharfes Bild

Falls Sie nur sel­ten an kur­zen inter­nen Video­kon­fe­ren­zen teil­neh­men, kann die im Note­book ver­bau­te Kame­ra aus­rei­chend sein. Hier gilt es, sich über die mög­li­che Auf­lö­sung und die Bild­wie­der­ho­lungs­ra­te zu infor­mie­ren. Min­des­tens leis­ten soll­te die Kame­ra 720p (HD-Rea­dy mit 1.280 x 720 Pixeln) sowie 30 Bil­der pro Sekun­de (fps). Bes­ser sind 1.080p (Full-HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln) und 60 fps. Die­se Min­dest­an­for­de­run­gen gel­ten auch für höher­wer­ti­ge Web­cams, die dar­über hin­aus mit Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten bei Far­be und Kon­trast punk­ten sowie über soft­ware­ge­steu­er­te Effek­te und Fil­ter zur Bild­op­ti­mie­rung verfügen.

Die USB-3.0-Kamera Kiyo Pro von Razer liefert im Full-HD-Modus mit 1.080p eine Bildwiederholungsrate von 60 Bildern pro Sekunde. Das Objektiv ermöglicht Sichtfelder mit einem Winkel von 103, 90 oder 80 Grad. 209,99 Euro netto (UVP).

Die USB-3.0-Kamera Kiyo Pro von Razer lie­fert im Full-HD-Modus mit 1.080p eine Bild­wie­der­ho­lungs­ra­te von 60 Bil­dern pro Sekun­de. Das Objek­tiv ermög­licht Sicht­fel­der mit einem Win­kel von 103, 90 oder 80 Grad. 209,99 Euro net­to (UVP).

Ein exter­ner Stand­fuß ermög­licht ver­schie­de­ne Kame­ra­win­kel und -posi­tio­nen, um den opti­ma­len Bild­aus­schnitt zu erzie­len. Für die Ent­fer­nung zur Kame­ra gibt es kei­ne all­ge­mein­gül­ti­gen Regeln. Ihre Augen soll­ten aber gut erkenn­bar sein. Wich­tig ist aus unse­rer Sicht, die Kame­ra unge­fähr auf Kopf­hö­he zu posi­tio­nie­ren. Denn die­ser Kame­ra­win­kel ver­mit­telt im Busi­ness-All­tag Serio­si­tät und zeigt dem Gegen­über, dass das Gespräch auf Augen­hö­he statt­fin­det. Steht die Kame­ra zu tief, erscheint das eige­ne Gesicht unpro­por­tio­nal ver­zerrt. Zudem kann das dadurch ent­ste­hen­de Her­ab­bli­cken in die Kame­ra für das Gegen­über dro­hend und abwer­tend wir­ken. Im Strea­ming-Bereich hat sich eine leicht erhöh­te Kame­r­a­po­si­ti­on durch­ge­setzt, da die­se Per­spek­ti­ve eine gewis­se Dyna­mik erzeugt. Im Busi­ness-Bereich soll­te man die­se jedoch ver­mei­den, da sie schnell einen hek­ti­schen und unru­hi­gen Ein­druck hinterlässt.

Eine deutliche Stimme

Eine klar ver­ständ­li­che Sprach­qua­li­tät ist bei Video­kon­fe­ren­zen uner­läss­lich. Die­se kann sowohl durch Tischmi­kro­fo­ne als auch durch Head­sets erreicht wer­den. Ent­schei­den Sie sich für die ers­te Opti­on, emp­feh­len wir ein Kon­den­sa­tor­mi­kro­fon, das ent­we­der per Klin­ken­ste­cker oder USB an den PC ange­schlos­sen wird. Kon­den­sa­tor­mi­kro­fo­ne ermög­li­chen eine sehr deut­li­che Auf­zeich­nung und Abbil­dung der Spra­che. Wegen der hohen Emp­find­lich­keit die­ser Tech­nik soll­te ein soge­nann­ter Pop-Schutz ver­wen­det wer­den, der die auf Dau­er als stö­rend und zu laut emp­fun­de­nen Plo­siv­lau­te (zum Bei­spiel p, t, d und b) abmil­dert. Bei der Benut­zung von Kon­den­sa­tor­mi­kro­fo­nen soll­te beach­tet wer­den, dass die­se auch Umge­bungs­ge­räu­sche wie vom bel­len­den Hund der Nach­barn, von im Gar­ten spie­len­den Kin­dern oder Stra­ßen­lärm auf­zeich­nen kön­nen, wes­we­gen sich ein gut schall­iso­lier­ter Raum empfiehlt.

Das Kondensatormikrofon NT USB von RØDE wird per USB-Kabel mit dem Rechner verbunden. Zur Inbetriebnahme ist kein separater Stromanschluss und keine zusätzliche Software nötig. Pop-Schutz und Standfuß sind inklusive. 158,82 Euro netto (UVP).

Das Kon­den­sa­tor­mi­kro­fon NT USB von RØDE wird per USB-Kabel mit dem Rech­ner ver­bun­den. Zur Inbe­trieb­nah­me ist kein sepa­ra­ter Strom­an­schluss und kei­ne zusätz­li­che Soft­ware nötig. Pop-Schutz und Stand­fuß sind inklu­si­ve. 158,82 Euro net­to (UVP).

Alter­na­tiv kön­nen auch Busi­ness-Head­sets ver­wen­det wer­den, die im bes­ten Fall Uni­fied Com­mu­ni­ca­ti­ons (UC) unter­stüt­zen. Die UC-Zer­ti­fi­zie­rung für Diens­te wie Teams oder Zoom ermög­licht es, durch Aus­klap­pen des Mikro­fon­arms an einer Video­kon­fe­renz teil­zu­neh­men. Die Sprach­qua­li­tät hoch­wer­ti­ger Head­sets ist über­zeu­gend und in der Regel aus­rei­chend. Bei län­ge­ren und häu­fig statt­fin­den­den vir­tu­el­len Mee­tings kann das Tra­gen eines Kopf­hö­rers aller­dings unan­ge­nehm wer­den. Ein wei­te­rer Vor­teil von Head­sets ist aber: Falls Remo­te Worker von unter­wegs an einer Kon­fe­renz teil­neh­men, ist die bei den meis­ten Head­sets inte­grier­te Acti­ve-Noi­se-Can­cel­ling-Tech­nik eine gro­ße Hil­fe. Sie mini­miert die Umge­bungs­ge­räu­sche und sorgt für ein gutes Hörverständnis.

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