Auf Rei­sen ver­liert man oft wert­vol­le Arbeits­zeit. Der Geschäfts­rei­se-Exper­te Com­tra­vo erläu­tert, was Sie tun kön­nen, um auch auf dem Busi­ness-Trip viel zu schaf­fen. Acht Tipps.

Work to go: Mit dem Laptop lässt sich auch während der Dienstreise gut arbeiten. Abbildung: Pexels

Work to go: Mit dem Lap­top lässt sich auch wäh­rend der Dienst­rei­se gut arbei­ten. Abbil­dung: Pexels

#1 Gutes Reisemanagement

Mit den rich­ti­gen Apps (zum Bei­spiel von Luft­han­sa und Bri­tish Air­ways) oder der Unter­stüt­zung von moder­nen Rei­se­an­bie­tern wird ver­hin­dert, unzäh­li­ge Optio­nen und Ange­bo­te durch­zu­ge­hen. Durch moder­ne Tech­nik wer­den gezielt die am bes­ten pas­sen­den Ange­bo­te gefil­tert und vor­ge­schla­gen.

#2 Apps, die Zeit sparen

Die Flio-Flug­ha­fen-App lie­fert für alle Flug­hä­fen nütz­li­che Infor­ma­tio­nen: Wie geht es am schnells­ten zum Gate, zum WC, in die City oder zu einem pas­sen­den Restau­rant. Außer­dem bie­tet die App Zugang zu kos­ten­lo­sem WLAN und hilf­rei­che Rei­se­tipps. Mit den Maps.me-Offline-Karten ist schnel­le Ori­en­tie­rung welt­weit garan­tiert. Eine Dol­met­scher-App hilft bei Ver­stän­di­gungs­schwie­rig­kei­ten.

#3 Passende Verkehrsmittel

Es lohnt sich, Zusatz­leis­tun­gen wie einen „Schnel­len Check-in“, „Prio­ri­ty Boar­ding“ oder Sitz­platz­re­ser­vie­run­gen zu buchen. Im Ver­kehrs­mit­tel selbst soll­te eben­falls alles in Anspruch genom­men wer­den, was einer ent­spann­ten Arbeits­at­mo­sphä­re dient, sei­en es Sit­ze mit mehr Bein­frei­heit oder ein ruhi­ger Platz an einem Tisch in der ers­ten Klas­se im Zug.

#4 Technik für die Reise

Smart­pho­ne, Lap­top oder Tablet sind unab­ding­bar. Fir­men soll­ten ihre Mit­ar­bei­ter fra­gen, was die­se unter­wegs benö­ti­gen und sie ent­spre­chend aus­stat­ten. Es kann auch sinn­voll sein, ein spe­zi­el­les Busi­ness-Hotel zu buchen, in dem eine Office-Basis­aus­stat­tung mit Dru­cker etc. genutzt wer­den kann. Manch­mal gibt es sogar einen hotel­ei­ge­nen Sekre­ta­ri­ats­ser­vice.

#5 Internet unterwegs

Es muss gewähr­leis­tet sein, dass der Rei­sen­de trotz even­tu­el­ler Zusatz­kos­ten immer online ist. Tech­nisch ist das auch unter­wegs mög­lich: Es gibt Inter­net in Zügen, Rei­se­bus­sen und sogar im Flug­zeug. Bei der Hotel­bu­chung soll­te immer auf kos­ten­lo­ses WLAN geach­tet wer­den.

#6 Zusatzleistungen

Zufrie­de­ne Mit­ar­bei­ter sind moti­vier­ter und oft auch pro­duk­ti­ver. Es lohnt sich des­halb, in ein hoch­wer­ti­ge­res, zen­tral lie­gen­des Hotel zu inves­tie­ren, das ein gutes Ver­pfle­gungs­an­ge­bot hat und ein Fit­ness­stu­dio oder einen Well­ness­be­reich bie­tet.

#7 Abwesenheit organisieren

Die Abwe­sen­heit von Mit­ar­bei­tern soll­te gut geplant wer­den. Dem­entspre­chend ist früh­zei­tig ein Ver­tre­ter zu bestim­men, der alle not­wen­di­gen Voll­mach­ten und Zugangs­da­ten erhält, damit das Geschäft ohne Pro­ble­me wei­ter­ge­hen kann. Zudem soll­ten die Ange­stell­ten dar­über infor­miert wer­den, wie die Rei­sen­den im Not­fall erreich­bar sind.

#8 Nach der Reise

Mit Abrech­nungs-Tools wie Expen­si­fy lässt sich Zeit spa­ren. Statt alle Bele­ge zu sam­meln und dann ein­zu­scan­nen, kann man die Bele­ge direkt mit dem Han­dy foto­gra­fie­ren und hoch­la­den. Die nächs­te Stu­fe der Auto­ma­ti­sie­rung ist die Nut­zung eines Tools, das die Zah­lung durch Kos­ten­über­nah­me kom­plett über­nimmt. Hotel- und Trans­port­kos­ten wer­den dabei über einen Anbie­ter gezahlt.