Gro­ße Unter­neh­men ver­mis­sen oft den Inno­va­ti­ons­cha­rak­ter und die Fle­xi­bi­li­tät eines Start-ups. Aber selbst wach­sen­de Start-ups kön­nen ihren Spi­rit ver­lie­ren, wenn sich Pro­zes­se und Hier­ar­chi­en ver­fes­ti­gen. Die­se Tipps des Soft­ware­an­bie­ters Gui­de­wire hel­fen, den Start-up-Spi­rit zu bewah­ren.

Hier lebt der Start-up-Spirit.  Abbildung: Pixabay

Hier lebt der Start-up-Spi­rit. Abbil­dung: Pixabay

1. Gewinnermentalität sichern

Frei­räu­me und posi­ti­ves Feed­back för­dern soge­nann­te Intra­pre­neu­re. Das sind Mit­ar­bei­ter, die sich – trotz gewis­ser Risi­ken – für das Unter­neh­men und neue Trends ein­set­zen. Sie sehen das Unter­neh­men, als wäre es ihr eige­nes, und wol­len es immer wei­ter vor­an­brin­gen. Intra­pre­neu­re sind die Trei­ber einer Grün­der- und Gewinnermen­ta­li­tät inner­halb der Orga­ni­sa­ti­on.

2. Flache Hierarchien

Mit fla­chen Struk­tu­ren in Unter­neh­men und Team­ar­beit über alle Abtei­lun­gen hin­weg füh­len sich Mit­ar­bei­ter den Grün­dern gegen­über eben­bür­tig und arbei­ten geziel­ter an Lösun­gen. Auch der Zeit­fres­ser „Frei­ga­be durch höhe­re Instan­zen“ wird in Start-ups oft auf kur­zem Dienst­weg erle­digt – etwas, wovon sich auch grö­ße­re Orga­ni­sa­tio­nen eine Schei­be abschnei­den kön­nen. Ein­ge­räum­te Frei­hei­ten zah­len sich jedoch nur aus, wenn sich Arbeit­neh­mer auch tat­kräf­tig ein­brin­gen und Ent­schei­dun­gen tref­fen.

3. Kultur des Machens

Zusätz­lich zu einem genau­en Fokus auf die Pro­duk­te und dem Glau­ben an das Unter­neh­men sind Neu­gier, Tole­ranz und Mut nötig. Jeder Mit­ar­bei­ter kann über den Tel­ler­rand hin­aus­bli­cken und aktiv Hin­der­nis­se bewäl­ti­gen. Beson­ders Intra­pre­neu­re schät­zen die Hand­lungs­frei­heit in der finan­zi­el­len Sicher­heit eines Ange­stell­ten­ver­hält­nis­ses und set­zen inno­va­ti­ve Ide­en dank agi­ler Struk­tu­ren um. Die dabei rea­li­sier­ten Pro­jek­te sor­gen oft für grö­ße­ren Umsatz und Kos­ten­ein­spa­run­gen. Zudem moti­vie­ren Erfol­ge das gesam­te Team, die krea­ti­ve Atmo­sphä­re und Start-up-Spi­rit selbst vor­an­zu­brin­gen.

4. Starthilfe geben

Der Start-up-Spi­rit zeich­net sich auch dadurch aus, dass Arbeit­neh­mer Raum für die per­sön­li­che Work-Life-Balan­ce fin­den. Dabei hel­fen bei­spiels­wei­se Rück­zugs­or­te für unge­stör­tes Arbei­ten, krea­ti­ve Plät­ze für Brain­stor­ming und Team­ar­beit sowie ein eher infor­mel­les Mit­ein­an­der im Team. Auch pro­fes­sio­nel­le Coa­chings sind zur Ver­tie­fung des Start-up-Spi­rits mög­lich. Exter­ne Mode­ra­to­ren kön­nen kogni­ti­ve, sozia­le und emo­tio­na­le Kom­pe­ten­zen stär­ken und wei­ter­ent­wi­ckeln.