Im Mai­län­der Stadt­teil San­ta Giu­lia hat der Bezahl­sen­der Sky Ita­lia sei­ne Büro­räu­me. Die­se wur­den jüngst vom Archi­tek­tur­stu­dio DEGW – brand of Lombardini22 umge­baut. Dabei wur­de das Haupt­au­gen­merk auf Flä­chen gerich­tet, die Kol­la­bo­ra­ti­on und Aus­tausch för­dern.

Kollaborationsfördernd: Soft-Seating-Sitznischen und Besprechungstische. Abbildung: Dario Tettamanzi

Kol­la­bo­ra­ti­ons­för­dernd: Soft-Sea­ting-Sitz­ni­schen und Bespre­chungs­ti­sche. Abbil­dung: Dario Tettaman­zi

Pausenraum mit farblichen Akzenten und Mooswand als natürlichem Grün. Abbildung: Diana Lapin

Pau­sen­raum mit farb­li­chen Akzen­ten und Moos­wand als natür­li­chem Grün. Abbil­dung: Dia­na Lapin

Bibliotheksartig: Plätze für temporäres Arbeiten. Abbildung: Dario Tettamanzi

Biblio­theks­ar­tig: Plät­ze für tem­po­rä­res Arbei­ten. Abbil­dung: Dario Tettaman­zi

Wohnlich und gemütlich: die Mitarbeiterkantine. Abbildung: Dario Tettamanzi

Wohn­lich und gemüt­lich: die Mit­ar­bei­ter­kan­ti­ne. Abbil­dung: Dario Tettaman­zi

Offene Gestaltung: Die Pausenräume wurden mit Glaswänden abgetrennt. Abbildung: Diana Lapin

Offe­ne Gestal­tung: Die Pau­sen­räu­me wur­den mit Glas­wän­den abge­trennt. Abbil­dung: Dia­na Lapin

Vor dem Umbau wur­de unter­sucht, wie die bis­he­ri­gen Büro­räu­me genutzt wur­den. Ein Ergeb­nis: Nur wäh­rend 40 Pro­zent der Zeit, die sich die Mit­ar­bei­ter von Sky Ita­lia im Gebäu­de auf­hiel­ten, nutz­ten sie geschlos­se­ne Büro­räu­me. Und zwar je zur Hälf­te für Ein­zel­ar­beit und für Kol­la­bo­ra­ti­on. Daher wur­de wäh­rend der Neu­ge­stal­tung die Zahl klei­ner, mitt­le­rer und gro­ßer Mee­tin­g­räu­me erhöht. Ergänzt wer­den sie durch Flä­chen, die infor­mel­len Aus­tausch unter­stüt­zen sol­len.

Zu die­sen Orten für den infor­mel­len Aus­tausch gehö­ren hei­me­li­ge Sitz­ni­schen, aus­ge­stat­tet mit Tisch, Bild­schirm und Sofa, wobei die Wahl auf Pedra­lis Sitz­kol­lek­ti­on Modus fiel. In der offe­nen Flä­che zwi­schen den Nischen ste­hen Kom­bi­na­tio­nen aus Stüh­len und gro­ßen Tischen bereit, die sich für Brain­stor­mings oder für tem­po­rä­re Ein­zel­ar­beit nut­zen las­sen. Dane­ben gibt es eher klas­si­sche Bespre­chungs­räu­me. Um den offe­nen Cha­rak­ter der Büro­land­schaft zu erhal­ten, wur­den sie im Mit­tel­zo­nen­be­reich als Glas­ka­bi­nen aus­ge­führt.

Auch die Pau­sen- und Kan­ti­nen­be­rei­che spie­len eine wich­ti­ge Rol­le im gesam­ten Büro­kon­zept. Sie wur­den anspre­chend gestal­tet, um wei­te­ren Raum für Gedan­ken­aus­tausch zu schaf­fen.