In immer mehr Büros kommt draht­lo­ses Inter­net zum Ein­satz. Man­che Exper­ten pro­phe­zei­en sogar, dass WLAN in eini­gen Jah­ren die meis­ten kabel­ge­bun­de­nen Netz­wer­ke abge­löst hat. Grund genug, sich mit die­sem The­ma ein­mal inten­si­ver zu beschäf­ti­gen.

Die neue Freiheit: WLAN boomt auch in Büros. Foto: Samsung

Die neue Frei­heit: WLAN boomt auch in Büros. Foto: Sam­sung

Der Router Archer AC von TP-Link wird mit der Firmware 3.0 von Hotsplots ausgeliefert, sodass er zum Betrieb eines Hotspots geeignet ist.

Der Rou­ter Archer AC von TP-Link wird mit der Firm­ware 3.0 von Hot­splots aus­ge­lie­fert, sodass er zum Betrieb eines Hot­spots geeig­net ist.

Klobige Router adé: Moderne WLAN-Technik wie UniFi AP von Ubiquiti hat ein unauffälliges Design und eignet sich auch zur Deckenmontage.

Klo­bi­ge Rou­ter adé: Moder­ne WLAN-Tech­nik wie Uni­Fi AP von Ubi­qui­ti hat ein unauf­fäl­li­ges Design und eig­net sich auch zur Decken­mon­ta­ge.

Die Access Points der UniFi-Reihe setzen den neuen WLAN-Standard IEEE 802.11ac ein. Sie ermöglichen Datenübertragungsraten von bis zu 1.300 MBit/s.

Die Access Points der Uni­Fi-Rei­he set­zen den neu­en WLAN-Stan­dard IEEE 802.11ac ein. Sie ermög­li­chen Daten­über­tra­gungs­ra­ten von bis zu 1.300 MBit/s.

Die Nut­zung von Smart­pho­nes und Tablets gehört in vie­len Büros und öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen längst zum All­tag. Pro­ble­ma­tisch wird es, wenn die zur Ver­fü­gung ste­hen­de Band­brei­te nicht aus­reicht, um zeit­gleich alle Nut­zer zufrie­den­zu­stel­len, oder wenn der Mobil­funk­emp­fang schlecht, gestört oder gar nicht mög­lich ist. Die Lösung heißt WLAN im Büro. Denn rich­tig kon­zi­piert, steht damit klei­nen wie gro­ßen Nut­zer­grup­pen ein leis­tungs­star­ker draht­lo­ser Zugang zum Inter­net zur Ver­fü­gung.

Wireless für alle

Die Vor­tei­le lie­gen auf der Hand: Zum einen kön­nen Mit­ar­bei­ter bei­spiels­wei­se in der Mee­ting­pau­se ihre E-Mails che­cken, ohne zum Arbeits­platz gehen zu müs­sen, oder wäh­rend der Bespre­chung wich­ti­ge Detail­in­for­ma­tio­nen im Inter­net recher­chie­ren. Die Inhal­te, selbst Bewegt­bil­der, kön­nen dank draht­lo­ser Zuspie­lung sogar über Bea­mer an die Wand oder auf gro­ßen Screens prä­sen­tiert wer­den. Zum ande­ren wer­den es auch Kun­den und Gäs­te zu schät­zen wis­sen, dass sie sich die War­te­zeit durch Online-Beschäf­ti­gun­gen wie Sur­fen, Spie­len und Chat­ten ver­kür­zen kön­nen.

Gut planen

Am Anfang steht auch beim The­ma WLAN eine gründ­li­che Pla­nung – am bes­ten zusam­men mit einem erfah­re­nen Spe­zia­lis­ten vor Ort, der über gute Refe­ren­zen in die­sem Bereich ver­fügt. Idea­ler­wei­se soll­te die­ser Exper­te mit einem Anbie­ter koope­rie­ren, der ein 24-Stun­den-Moni­to­ring sowie eine auto­ma­ti­sche Benach­rich­ti­gung bei Stö­run­gen bie­tet. Geklärt wer­den muss zunächst: Wo wird das WLAN benö­tigt – nur in aus­ge­wähl­ten Berei­chen oder flä­chen­de­ckend? Sol­len neben den Büros und Besu­cher­be­rei­chen auch Lager oder Außen­ge­län­de ver­funkt wer­den, so muss ent­spre­chend robus­te, gege­be­nen­falls wet­ter­fes­te Hard­ware zum Ein­satz kom­men. Wich­tig ist zudem, dass das WLAN nicht über­di­men­sio­niert ist und unnö­tig hohe Kos­ten ver­ur­sacht. Und dass sich das Sys­tem bei Bedarfs­stei­ge­rung schnell und preis­güns­tig aus­bau­en lässt. All die­se und wei­te­re Anfor­de­run­gen soll­ten in einem Pflich­ten­heft zusam­men­ge­fasst wer­den.

Sicherheit muss sein

Gewerb­li­che und insti­tu­tio­nel­le WLAN-Betrei­ber kön­nen durch eine Tren­nung von Kun­den-/Gäs­te- sowie Mit­ar­bei­ter-WLAN dafür sor­gen, dass Außen­ste­hen­de gar nicht erst die Mög­lich­keit haben, über den ange­bo­te­nen WLAN-Hot­spot auf inter­ne Infor­ma­tio­nen zuzu­grei­fen und Scha­den anzu­rich­ten.

Und was pas­siert, wenn Kun­den das WLAN nut­zen, um gegen Recht und Geset­ze zu ver­sto­ßen? Die Medi­en haben zwar viel über die Abschaf­fung der soge­nann­ten Stö­rer­haf­tung berich­tet. Aber natür­lich wird durch eine Ände­rung des Tele­me­di­en­ge­set­zes nicht die Stö­rer­haf­tung im Urhe­ber­recht abge­schafft. Aus die­sem Grund besteht für WLAN-Betrei­ber auch wei­ter­hin die Gefahr von Unter­las­sungs­an­sprü­chen Drit­ter. Wer sol­chen Risi­ken aus dem Weg gehen will, soll­te auf VPN-Rou­ting set­zen. Bei die­ser Lösung sur­fen die Nut­zer nicht mit der eige­nen IP-Adres­se des Büro­an­schlus­ses, son­dern mit einer IP-Adres­se des WLAN-Pro­vi­ders – zum Bei­spiel der von der Hot­splots GmbH. Das bie­tet Rechts­si­cher­heit gegen Abmah­nun­gen, denn im Miss­brauchs­fall, etwa bei einem ille­ga­len Down­load, füh­ren die Spu­ren zu den Ser­vern des Pro­vi­ders; und der Betrei­ber des WLAN-Hot­spots bleibt unbe­hel­ligt.

WLAN-Zugang für Fremde sperren

Durch die Nut­zung einer Ticket­lö­sung kön­nen WLAN-Betrei­ber zudem wirk­sam unter­bin­den, dass sich Frem­de in das Gäs­te­netz­werk ein­wäh­len. Die­se Tickets kön­nen Besu­chern und Gäs­ten zum Bei­spiel am Emp­fang oder durch Mit­ar­bei­ter aus­ge­hän­digt wer­den. Auf den Tickets sind die Log­in-Daten auf­ge­druckt, sodass nur auto­ri­sier­te Gäs­te den Zugang zum WLAN-Hot­spot erhal­ten. Zudem las­sen sich so auch die Nut­zungs­zei­ten und das maxi­ma­le Daten­vo­lu­men begren­zen.

Information und Entertainment

Inter­es­sant vor allem für die Über­brü­ckung län­ge­rer War­te­zei­ten sind Infor­ma­ti­ons- und Enter­tain­ment-Ange­bo­te via WLAN. Der Anbie­ter für pro­fes­sio­nel­le Hot­spot-Lösun­gen Hot­splots offe­riert in sei­nen Pake­ten Hot­splots Pres­se oder TV to Go bei­spiels­wei­se tages­ak­tu­el­le Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten respek­ti­ve belieb­te TV-Seri­en und span­nen­de Doku­men­ta­tio­nen.

Nahezu unsichtbar

Moder­ne WLAN-Tech­nik kann sich übri­gens unsicht­bar machen. Nie­mand muss befürch­ten, dass durch klo­bi­ge Rou­ter oder lan­ge Anten­nen das Büro­de­sign beein­träch­tigt wird. Leis­tungs­fä­hi­ge Lösun­gen las­sen sich heu­te sehr gut ver­steckt instal­lie­ren.

Große Preisunterschiede

WLAN im Büro mit erst­klas­si­ger Sicher­heit und her­vor­ra­gen­dem Ser­vice muss nicht die Welt kos­ten. Im Markt gibt es gro­ße Preis­un­ter­schie­de – es soll­ten des­halb auf jeden Fall meh­re­re Ange­bo­te ein­ge­holt wer­den. Die­se sind umso bes­ser ver­gleich­bar, je prä­zi­ser das Pflich­ten­heft ist, das als Kal­ku­la­ti­ons­grund­la­ge dient.

Fazit

WLAN gehört bereits heu­te in immer mehr Büros zur IT-Grund­aus­stat­tung. Und alle Pro­gno­sen bele­gen, dass sich die­ser Trend wei­ter fort­set­zen wird. Rich­tig ein­ge­setzt, ermög­licht Wire­less LAN die siche­re und effek­ti­ve Nut­zung der mobi­len Kom­mu­ni­ka­ti­on – bei­spiels­wei­se zur Stei­ge­rung der Pro­duk­ti­vi­tät oder aber auch zur Unter­hal­tung.