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Akten­ord­ner sind einer der Klas­si­ker des Büro­be­darfs – hei­misch in jedem Office und auch trotz Digi­ta­li­sie­rung noch ein ver­trau­ter Anblick. Doch es gibt Unter­schie­de – wel­che dies sind und wor­auf beim Ord­ner­kauf geach­tet wer­den soll­te, erläu­tert die­ser Rat­ge­ber.

Pappordner von office discount

Ord­ner und Ring­bü­cher sind trotz Digi­ta­li­sie­rung wei­ter­hin ein ver­trau­ter Anblick in den Büros.

Klassischer Pappordner von office discount.

Der Klas­si­ker: In sol­che grau­en Pap­pord­ner hat sicher fast jeder schon ein­mal etwas abge­hef­tet.

Klassischer Pappordner von office discount.

Für Ord­ner gibt es ver­schie­de­ne Hebel­me­cha­ni­ken wie etwa die Zwei-Hebel-Mecha­nik.

Ordner mit Motiv von office discount

Gegen die Lan­ge­wei­le im Regal: Ord­ner mit knal­li­gen Moti­ven.

Bunte Ordner von office discount.

Es muss nicht immer nur grau sein: Far­bi­ge Ord­ner sind nicht nur schick, son­dern hel­fen auch bei der Ori­en­tie­rung im vol­len Ord­ner­re­gal.

Ob Rech­nun­gen, Ver­trä­ge, Doku­men­te oder ein­fach nur Text­samm­lun­gen – soll Ord­nung in ein Papier­cha­os gebracht wer­den, sind Ord­ner unver­zicht­ba­re Hilfs­mit­tel. Je nach Anwen­dungs­be­reich gibt es jedoch unter­schied­li­che Kri­te­ri­en für die pas­sen­de Wahl, etwa For­mat oder Typ des Ord­ners sowie die Art des Rücken­schilds. Und war­um haben Ord­ner eigent­lich ein Loch im Rücken?

For­mat und Brei­te

Die ver­brei­tets­te Ord­ner­grö­ße in Deutsch­land ist für DIN A4 aus­ge­legt. Ord­ner, die die­sem For­mat ent­spre­chen, sind etwas grö­ßer als DIN A4, damit die Unter­la­gen in ihnen bequem Platz fin­den und nicht an den Rän­dern her­aus­ste­hen. Neben die­sem Stan­dard­for­mat, in dem die meis­ten Doku­men­te abge­legt wer­den kön­nen, gibt es noch eine Viel­zahl an beson­de­ren For­ma­ten, etwa A3 quer, A5 hoch oder A6 quer.

Auch im Hin­blick auf die soge­nann­te Rücken­brei­te haben sich Stan­dards eta­bliert: Die meis­ten Ord­ner sind 5 cm oder 8 cm breit.  Wei­te­re übli­che Rücken­brei­ten lie­gen zwi­schen 3,5 cm und 8,5 cm, wobei natür­lich gilt: je brei­ter der Ord­ner, des­to mehr Doku­men­te kön­nen in ihm abge­legt wer­den.

Ord­ner­ty­pen

Pap­pord­ner sind in den hei­mi­schen Büros am häu­figs­ten ver­tre­ten. Dane­ben haben sich aber auch längst Kunst­stoff­ord­ner eta­bliert. Doch wo lie­gen die jewei­li­gen Vor­tei­le?

Ers­te­re wer­den aus Alt­pa­pier oder Pap­pe her­ge­stellt und sind dadurch sowohl robust als auch umwelt­freund­lich. Den Klas­si­ker stellt die Vari­an­te mit einem Über­zug aus grau-schwarz mar­mo­rier­tem Papier dar, dem soge­nann­ten Wol­ken­mar­mor. Der Rücken von Pap­pord­nern ist häu­fig far­big gestal­tet, sodass sie schon auf den ers­ten Blick von­ein­an­der unter­schie­den wer­den kön­nen, selbst wenn sie dicht neben­ein­an­der­ge­drängt im Regal ste­hen. Für noch mehr Über­sicht­lich­keit kann gesorgt wer­den, indem jeder Far­be eine Kate­go­rie zuge­ord­net wird, etwa Rot den unbe­zahl­ten Rech­nun­gen. Kunst­stoff­ord­ner wer­den voll­stän­dig aus Kunst­stoff gefer­tigt und sind dadurch noch robus­ter, län­ger halt­bar und sogar abwasch­bar, zudem trump­fen sie mit einer gro­ßen Farb­pa­let­te auf. Vie­le Vor­tei­le – aller­dings müs­sen sie sich in punc­to Nach­hal­tig­keit deut­lich ihren Papp­kol­le­gen geschla­gen geben.

Neben die­sen bei­den Haupt­ver­tre­tern ihrer Zunft gibt es noch vie­le wei­te­re Ord­ner­ty­pen, die meist für einen ganz bestimm­ten Zweck kon­zi­piert wur­den.

Klein­for­mat­ord­ner zum Bei­spiel sind meist für A5 oder A6 aus­ge­legt und eig­nen sich daher beson­ders für Doku­men­te wie Lie­fer­schei­ne. Bank­ord­ner sind Klein­for­mat­ord­ner spe­zi­ell für die Abla­ge von Kon­to­aus­zü­gen – übli­cher­wei­se im Quer­for­mat A5 oder A6 ziert ihren Ord­ner­rü­cken das Wort Bank. Prä­sen­ta­ti­ons­ord­ner sind des­halb ide­al für Prä­sen­ta­tio­nen, da sie mit zusätz­li­chen Innen- und Außen­ta­schen aus­ge­stat­tet sind, in denen etwa Inhalts­ver­zeich­nis­se oder Han­douts für die Zuhö­rer Platz fin­det. Motiv­ord­ner hin­ge­gen die­nen kei­ner beson­de­ren Funk­ti­on, son­dern unter­schei­den sich von den her­kömm­li­chen Ord­nern durch ihre bun­ten Moti­ve, mit denen Tris­tesse im Ord­ner­re­gal pas­sé ist.

Rücken­schild

Um den Über­blick über den abge­leg­ten Inhalt zu behal­ten, besit­zen vie­le Ord­ner auf dem Rücken eine Foli­en­ta­sche mit einem aus­wech­sel­ba­ren Rücken­schild, auf dem der Ord­ner­in­halt notiert wer­den kann. So las­sen sich die Ord­ner jah­re­lang immer wie­der neu befül­len, ohne dass die Über­sicht ver­lo­ren geht. Ord­ner ohne sol­che Foli­en­ta­schen kön­nen mit Ord­ne­reti­ket­ten, also selbst­kle­ben­den Rücken­schil­dern, beklebt wer­den.

Hebel­me­cha­ni­ken

Das Herz­stück eines jeden Ord­ners.  Mit ihrer Hil­fe las­sen sich die Inhal­te abhef­ten und wie­der ent­neh­men. Auch hier gibt es klei­ne, aber fei­ne Unter­schie­de.

Die meis­ten Ord­ner sind mit der Qua­li­täts-Hebel­me­cha­nik aus­ge­stat­tet. Sie eig­net sich vor allem des­halb für den all­täg­li­chen Gebrauch, da die sta­bi­le Mecha­nik neben Zuver­läs­sig­keit auch mit einem guten Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis auf­war­ten kann.

Die Zwei-Hebel­me­cha­nik fin­det in Dop­pel­ord­nern Ver­wen­dung, die zur Abla­ge von Doku­men­ten im DIN A5-Quer­for­mat geeig­net sind. So las­sen sich etwa die Aus­zü­ge zwei­er Kon­ten sepa­rat auf zwei Sta­peln, aber in einem Ord­ner abhef­ten.

Die Leitz 180-Grad-Mecha­nik ist eine beson­de­re Kon­struk­ti­on der Fir­ma Leitz. Der Vor­teil: Doku­men­te las­sen sich von bei­den Sei­ten in den Ord­ner ein­le­gen, da der Hebel um 180 Grad umge­legt und die Klam­mer wei­ter geöff­net wer­den kann. Ein wei­te­res Plus ist die sehr gute Ver­ar­bei­tung die­ser Mecha­nik.

Die Prä­zi­si­ons-Hebel­me­cha­nik punk­tet eben­falls mit sehr guter Ver­ar­bei­tung und stellt eine hoch­wer­ti­ge­re Vari­an­te der Qua­li­täts-Hebel­me­cha­nik dar. Ord­ner, die mit die­ser Mecha­nik aus­ge­stat­tet wur­den, sind sehr lang­le­big und eig­nen sich beson­ders für die täg­li­che Mehr­fach­nut­zung. Klei­ner Wehr­muts­trop­fen ist der höhe­re Preis, aller­dings zahlt sich die­ser auf lan­ge Sicht aus.

Schon gewusst?

Raum­spar­schlit­ze – damit sind die Aus­spa­run­gen auf den Ord­ner­ober­sei­ten gemeint, durch die die Hebel­bü­gel ragen. Mit ihrer Hil­fe kön­nen die Ord­ner keil­för­mig zusam­men­ge­klappt wer­den und erhal­ten so mehr Sta­bi­li­tät auch bei gerin­ger Füll­men­ge.

Vor allem in Deutsch­land sind die meis­ten Ord­ner mit Metall­strei­fen an Ecken und Rän­dern ver­se­hen – dem Kan­ten­schutz, der auch bei häu­fi­ger Ent­nah­me des Ord­ners etwa aus dem Regal ein Abnut­zen der Kan­ten ver­hin­dert.

War­um haben Ord­ner ein Loch im Rücken? Damit sie mit nur einem Fin­ger aus dem Regal ent­nom­men wer­den kön­nen, selbst wenn die Ord­ner sehr eng bei­ein­an­der oder in schwer erreich­ba­ren Höhen ste­hen.

Der klei­ne, schma­le Ver­wand­te des Ord­ners ist das Ring­buch und erfüllt mit der Abla­ge von Doku­men­ten den glei­chen Zweck. Aller­dings sind Ring­bü­cher schma­ler und besit­zen statt einer Hebel- eine Ring­me­cha­nik, mit deren Hil­fe sich die Sei­ten schnel­ler umblät­tern las­sen. Fazit: Ord­ner eig­nen sich für die lang­fris­ti­ge Archi­vie­rung, Ring­bü­cher für die kur­ze Auf­be­wah­rung und häu­fi­ges Mit­neh­men.

Wer hat’s erfun­den?

Als ord­nungs­lie­ben­des, büro­kra­ti­sches Volk natür­lich die Deut­schen. Nament­lich Fried­rich Soen­ecken im Jahr 1886 in Bonn. Prak­ti­scher­wei­se hat er auch noch gleich den Locher erfun­den.

Wo Ord­ner ordern?

Eine gro­ße Aus­wahl an Ord­nern (und natür­lich auch Ring­bü­chern) gibt es bei office dis­count. Neben ver­schie­de­nen Mar­ken bie­tet der Büro­dis­coun­ter auch Bedarfs­ar­ti­kel unter sei­ner eige­nen Haus­mar­ke an.