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Neue Podcast-Serie „Work in Progress – Ein Podcast über Menschen und Organisationen im Wandel“. Erhalten Sie praxisnahe Einblicke in die Transformation der Arbeitswelt. Abbildung Ricoh

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Dax-Umfrage 2026: Statements zur aktuellen Bürosituation

Wie hand­ha­ben die Dax-Unter­neh­men aktu­ell das The­ma Home­of­fice bzw. hybri­des Arbei­ten? Bereits zum sechs­ten Mal haben wir die bedeu­tends­ten deut­schen Unter­neh­men des Akti­en­mark­tes dazu befragt. 15 haben geantwortet.

Bei den diesjährigen Umfrageteilnehmern zeichnen sich im Schnitt drei Tage Präsenzpflicht im Büro ab. Abbildung: Monkeybusiness, Depositphotos

Bei den dies­jäh­ri­gen Umfra­ge­teil­neh­mern zeich­nen sich im Schnitt drei Tage Prä­senz­pflicht im Büro ab. Abbil­dung: Mon­key­busi­ness, Depositphotos

Kon­kret woll­ten wir wis­sen: Wie ist das The­ma Home­of­fice respek­ti­ve hybri­des Arbei­ten bei den Office-Workern im Unter­neh­men gere­gelt? Wie vie­le Tage Home­of­fice sind für wen erlaubt? Wie wird die­ses Ange­bot genutzt? Wel­che Ent­wick­lung hat das The­ma im Unter­neh­men genom­men? Wie sind die Erfah­run­gen mit hybri­dem Arbei­ten? Ist eine Büro­flä­chen­re­du­zie­rung geplant?

Die State­ments zei­gen, dass Remo­te Work bei allen Umfra­ge­teil­neh­mern wei­ter­hin mög­lich ist. Bei zehn der 15 Unter­neh­men hat sich durch­ge­setzt, dass bis zu zwei Tage pro Woche im Home­of­fice gear­bei­tet wer­den kann. Mal ist dies vor­ge­ge­ben, mal emp­foh­len, mal erwar­tet, mal erwünscht und mal wird dies ein­fach fest­ge­stellt. Rhein­me­tall erlaubt nur sechs Tage Remo­te Work pro Monat, Aus­nah­men bestä­ti­gen die Regel. Brenn­tag bie­tet drei mobi­le Arbeits­ta­ge pro Woche. Merck und BMW ermög­li­chen ihren Mit­ar­bei­ten­den voll­kom­me­ne Flexibilität.

In unse­rer Vor­jah­res­um­fra­ge mit 17 Teil­neh­mern zeich­ne­ten sich zwei bis drei Tage Home­of­fice als Stan­dard ab. Nun sind es hier eher drei. Umfra­gen zufol­ge geht der all­ge­mei­ne Trend in Deutsch­land sogar wie­der in Rich­tung vier Tage pro Woche Prä­senz. Das wäre dann Vorpandemie-Niveau.

Nicht ver­än­dert haben sich die Aus­sa­gen zu den Büro­flä­chen. Nie­mand erwähnt, dass bei ihm eine wesent­li­che Redu­zie­rung vor­ge­se­hen sei.


ADIDAS

„Bei Adi­das gibt es ein fle­xi­bles Arbeits­kon­zept. Aktu­ell kön­nen unse­re Beschäf­tig­ten bis zu zwei Tage pro Woche außer­halb des Cam­pus arbei­ten. Zusätz­lich besteht die Mög­lich­keit, bis zu zehn Arbeits­ta­ge pro Jahr auch außer­halb des Beschäf­ti­gungs­lan­des zu ver­brin­gen. Das Ange­bot wird von unse­ren Beschäf­tig­ten häu­fig genutzt. Für das mobi­le Arbei­ten sind die Adi­das-Beschäf­tig­ten mit einem Lap­top, einer Tas­ta­tur, einer Maus, einem Head­set und einem Mobil­te­le­fon aus­ge­stat­tet. Seit Ende der Pan­de­mie gab es bei Adi­das kei­ne Ände­run­gen hin­sicht­lich unse­rer Home­of­fice-Rege­lung. Die vir­tu­el­le Zusam­men­ar­beit sowie digi­ta­le Tools wie Micro­soft Teams oder Viva Enga­ge sind seit vie­len Jah­ren als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­we­ge gut eta­bliert und wer­den inten­siv genutzt. Eine Redu­zie­rung der Büro­flä­che ist nicht geplant.“


Helena Volk, Pressesprecherin Standort Ludwigshafen, BASF. Abbildung: BASF

Abbil­dung: BASF

BASF

Hele­na Volk, Pres­se­spre­che­rin Stand­ort Ludwigshafen

„Bei BASF haben wir ein glo­ba­les Leit­bild und Rah­men­be­din­gun­gen für mobi­les und fle­xi­bles Arbei­ten ent­wi­ckelt. Ent­spre­chend dem Leit­bild haben unse­re Teams indi­vi­du­ell und unter Berück­sich­ti­gung ihrer betrieb­li­chen Gege­ben­hei­ten für sich pas­sen­de Lösun­gen erar­bei­tet. Um von den Vor­tei­len der Zusam­men­ar­beit vor Ort stär­ker pro­fi­tie­ren zu kön­nen, gilt seit Anfang März bei BASF SE ein Erwar­tungs­wert von drei Tagen Arbeit im Büro vor Ort. Fle­xi­bles und mobi­les Arbei­ten war bei BASF bereits vor der Pan­de­mie mög­lich; eine ent­spre­chen­de Betriebs­ver­ein­ba­rung für die BASF SE haben wir seit 2012. Klar ist für uns aber auch: Wir kön­nen und wol­len kein Remo­te-Unter­neh­men wer­den. Die Ver­bun­den­heit der Men­schen, der direk­te Kon­takt und das Netz­wer­ken unter­ein­an­der vor Ort schät­zen wir und es bleibt wich­tig für Team­geist, Krea­ti­vi­tät und Inno­va­ti­on. Am Stand­ort Lud­wigs­ha­fen arbei­tet bei­spiels­wei­se der über­wie­gen­de Teil der Mit­ar­bei­ten­den vor Ort – ein Ver­such im Labor oder das Betrei­ben und die Repa­ra­tur einer Anla­ge las­sen sich nicht vir­tu­ell von daheim erledigen.“


Markus Siebenmorgen, Pressesprecher Personal, Bayer. Abbildung: Bayer

Abbil­dung: Bayer

BAYER

Mar­kus Sie­ben­mor­gen, Pres­se­spre­cher Personal

„Unse­re Betriebs­ver­ein­ba­rung zur hybri­den Arbeits­welt sieht aus­drück­lich kei­ne fes­te Home­of­fice-Quo­te oder -Ober­gren­ze vor, wir gehen aber je Büro­be­schäf­tig­tem im Schnitt von zwei bis drei Tagen pro Woche vor Ort bzw. mobi­ler Arbeit aus, was einer Home­of­fice-Quo­te von 40 bis 60 Pro­zent ent­spricht. Wir stre­ben aller­dings eine gute und gesun­de Balan­ce zwi­schen mobi­lem Arbei­ten und dem Arbei­ten im Betrieb an. Bei Bay­er wur­de die Ein­füh­rung von hybri­dem Arbei­ten von Beginn an durch eine ent­spre­chend zeit­ge­mä­ße Umge­stal­tung der Büro­flä­chen beglei­tet. Inzwi­schen haben wir unser inno­va­ti­ves Next Nor­mal Office Con­cept welt­weit an zahl­rei­chen Stand orten imple­men­tiert, dar­un­ter zum Bei­spiel in den Zen­tra­len unse­rer Phar­ma- und Agrar­spar­te in Ber­lin und Mon­heim sowie in meh­re­ren Gebäu­den an unse­rem Haupt­sitz in Lever­ku­sen. Die Umge­stal­tung wird als spür­ba­re Moder­ni­sie­rung und Auf­wer­tung der jewei­li­gen Arbeits­plät­ze emp­fun­den und wirkt als zusätz­li­che Moti­va­ti­on, regel­mä­ßig ins Büro zu kommen.“


BMW

„Bei der BMW Group gibt es kei­ne star­ren Home­of­fice-Quo­ten. Mobil­ar­beit ist bei uns seit vie­len Jah­ren geleb­te Pra­xis und seit 2013 durch eine Betriebs­ver­ein­ba­rung gere­gelt. Ent­schei­dend ist nicht das Wo, son­dern das Wie der Zusam­men­ar­beit. Füh­rungs­kräf­te und Mit­ar­bei­ten­de legen im Team – abhän­gig von Auf­ga­be und Funk­ti­on – das pas­sen­de Ver­hält­nis von Prä­senz und Mobil­ar­beit fest. Die­sen Ansatz nen­nen wir ‚Con­nec­ted­Works‘. Unse­re Erfah­rung zeigt: Hybri­des Arbei­ten funk­tio­niert dann beson­ders gut, wenn per­sön­li­che Begeg­nun­gen bewusst ermög­licht wer­den. Des­halb blei­ben unse­re Stand­or­te zen­tra­le Orte der Zusam­men­ar­beit, des Aus­tauschs und der Inno­va­ti­on. Büro­flä­chen ver­ste­hen wir nicht als rei­ne Anwe­sen­heits räu­me, son­dern als gezielt gestal­te­te Arbeits­um­ge­bun­gen für Team­ar­beit, krea­ti­ve Pro­zes­se und Füh­rung. Ent­spre­chend ent­wi­ckeln wir unse­re Flä­chen bedarfs­ori­en­tiert wei­ter. Es geht nicht um pau­scha­le Redu­zie­rung, son­dern um Qua­li­tät, Fle­xi­bi­li­tät und die Unter­stüt­zung moder­ner Zusammenarbeit.“


BRENNTAG

„Brenn­tag ver­fügt wei­ter­hin über eine fle­xi­ble Home­of­fice-Rege­lung. Brenn­tag-Mit­ar­bei­ten­de in Deutsch­land haben Anspruch auf drei Tage mobi­les Arbei­ten pro Woche, sofern es mit ihrem Job­pro­fil ver­ein­bar ist.“


Sabine Mlnarsky, Personalvorständin, Commerzbank. Abbildung: Commerzbank

Abbil­dung: Commerzbank

COMMERZBANK

Sabi­ne Mlnars­ky, Personalvorständin

„Die Com­merz­bank hat sich von star­ren Quo­ten ver­ab­schie­det, um ihren Mit­ar­bei­ten­den mehr Eigen­ver­ant­wor­tung und Fle­xi­bi­li­tät bei der Aus­ge­stal­tung von hybri­dem Arbei­ten zu geben. Gleich­zei­tig sind wir davon über­zeugt, dass eine regel­mä­ßi­ge Anwe­sen­heit im Büro den Aus­tausch, Wis­sens­trans­fer und Zusam­men­halt im Team för­dert. Des­halb emp­feh­len wir eine Anwe­sen­heit von zwei bis drei Tagen im Büro, fest­ge­schrie­ben ist im Schnitt ein gemein­sa­mer Team­t­ag pro Woche in Prä­senz. Die Teams ent­schei­den eigen­stän­dig unter Berück­sich­ti­gung der indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se und der betrieb­li­chen Belan­ge der Bank, wie genau sie die hybri­de Zusam­men­ar­beit aus­ge­stal­ten möch­ten. Min­des­tens ein­mal im Quar­tal über­prü­fen sie ihre Ver­ein­ba­run­gen. Dar­über hin­aus kön­nen unse­re Mit­ar­bei­ten­den bis zu 20 Tage im Kalen­der­jahr von nahe­zu allen EU-Län­dern aus mobil arbei­ten. Wir haben sehr gute Erfah­run­gen mit unse­rer Rege­lung gemacht. Unse­re Mit­ar­bei­ten­den nut­zen die­sen Spiel­raum ver­ant­wor­tungs­voll und wis­sen ihn sehr zu schätzen.“


Nikolas Schmitz-Lau, Head of HR Global Business Partner, Deutsche Börse. Abbildung: Deutsche Börse

Abbil­dung: Deut­sche Börse

DEUTSCHE BÖRSE

Niko­las Schmitz-Lau, Head of HR Glo­bal Busi­ness Partner

„Hybri­des Arbei­ten ist fes­ter Bestand­teil unse­rer Unter­neh­mens­kul­tur. Mit­ar­bei­ten­de kön­nen – sofern es die geschäft­li­che Situa­ti­on erlaubt – zwei Tage pro Woche remo­te arbei­ten. Zusätz­lich ermög­li­chen wir bis zu zwölf Tage pro Jahr mobi­les Arbei­ten aus dem EU-Aus­land und ande­ren aus­ge­wähl­ten Län­dern. Unser Modell ori­en­tiert sich an regu­la­to­ri­schen Anfor­de­run­gen, bleibt aber fle­xi­bel in der Umset­zung. Die tech­ni­sche Infra­struk­tur haben wir gezielt aus­ge­baut, um die hybri­de Zusam­men­ar­beit zu för­dern. Unse­re jähr­li­che Mit­ar­bei­ten­den­be­fra­gung zeigt: Die Mehr­heit erlebt die­ses Modell als sehr posi­tiv. Gleich­zei­tig sind Begeg­nung, Aus­tausch und Team­ar­beit im Büro für uns essen­zi­ell. Wir haben unse­re Arbeits­flä­chen daher moder­ni­siert, um wei­te­res Wachs­tum zu ermög­li­chen. Ihre Anzahl wur­de dabei nicht wesent­lich reduziert.“


Stefanie Müller-Thon, Senior Vice President Group HR/Executive HR, E.ON. Abbildung: E.ON

Abbil­dung: E.ON

E.ON

Ste­fa­nie Mül­ler-Thon, Seni­or Vice Pre­si­dent Group HR/Executive HR

„Das The­ma Home­of­fice bzw. hybri­des Arbei­ten wird in unse­rem Unter­neh­men aktiv und im Sin­ne einer moder­nen Arbeits­welt gestal­tet. Wir schaf­fen gezielt Rah­men­be­din­gun­gen, die unter­schied­li­che Lebens­si­tua­tio­nen berück­sich­ti­gen und ein hohes Maß an Fle­xi­bi­li­tät ermög­li­chen. Unse­re bis­he­ri­gen Erfah­run­gen im Sin­ne eines ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgangs mit unse­rem brei­ten Ange­bot an Mög­lich­kei­ten zur fle­xi­blen Gestal­tung von Arbeits­ort und -zeit sind posi­tiv. Denn es zeigt sich auch, dass der per­sön­li­che und kol­le­gia­le Aus­tausch vor Ort für unse­re Mit­ar­bei­ten­den wei­ter­hin einen sehr hohen Stel­len­wert hat. Sie schät­zen die Begeg­nun­gen im Büro eben­so wie die Vor­tei­le des mobi­len Arbei­tens, was sich auch in einer kon­stan­ten Nut­zung unse­rer Büro­stand­or­te wider­spie­gelt. Ins­ge­samt ver­fol­gen wir einen aus­ge­wo­ge­nen hybri­den Ansatz, der Fle­xi­bi­li­tät und per­sön­li­che Zusam­men­ar­beit sinn­voll mit­ein­an­der verbindet.“


Oliver Wilhelms, Head of HR Germany/Switzerland and Labor Law, Henkel. Abbildung: Henkel

Abbil­dung: Henkel

HENKEL

Oli­ver Wil­helms, Head of HR Germany/Switzerland and Labor Law 

„Bei Hen­kel set­zen wir uns für ein Arbeits­um­feld ein, das die unter­schied­li­chen Bedürf­nis­se unse­rer Mit­ar­bei­ten­den berück­sich­tigt. Fle­xi­bles Arbei­ten ist ein wich­ti­ger Bestand­teil unse­res Ansat­zes und wird von vie­len Mit­ar­bei­ten­den sehr geschätzt. Unser ‚Smart-Work‘-Konzept ver­bin­det Remo­te- und Büro­ar­beit – aktu­ell besteht für Mit­ar­bei­ten­de, sofern es die jewei­li­ge Funk­ti­on erlaubt, die Mög­lich­keit, bis zu 40 Pro­zent mobil zu arbei­ten. Die kon­kre­te Aus­ge­stal­tung erfolgt im Rah­men betrieb­li­cher Anfor­de­run­gen und in Abstim­mung mit den jewei­li­gen Füh­rungs­kräf­ten. Die­se Rege­lung besteht seit meh­re­ren Jah­ren und wird fort­lau­fend über­prüft, um sie bei Bedarf wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Gleich­zei­tig sind wir über­zeugt, dass der phy­si­sche Arbeits­platz auch künf­tig eine wich­ti­ge Rol­le für Zusam­men­ar­beit, Unter­neh­mens­kul­tur und Aus­tausch spie­len wird. Unse­re Büro­flä­chen wer­den daher kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckelt, um Team­ar­beit, Inno­va­ti­on und Krea­ti­vi­tät best­mög­lich zu unterstützen.“


MERCK

„Merck bie­tet sei­nen Mit­ar­bei­ten­den in Deutsch­land im Rah­men des Arbeits­mo­dells mywork@merck seit über zehn Jah­ren die Mög­lich­keit, Arbeits­ort und Arbeits­zeit fle­xi­bel an die indi­vi­du­el­le Lebens­si­tua­ti­on anzu­pas­sen. Zusätz­lich besteht die Mög­lich­keit einer Work­a­ti­on: Mit­ar­bei­ten­de kön­nen bis zu 60 Tage im Aus­land arbei­ten. Vor­aus­set­zung hier­für ist, dass vor­her geprüft wur­de, ob es steu­er­li­che Aus­nah­men gibt. Und in eini­gen Län­dern erfolgt ggf. noch eine Com­pli­ance-Prü­fung. Sowohl bei Home­of­fice als auch bei Work­a­ti­on ist es essen­zi­ell, Abwe­sen­hei­ten im Vor­aus mit der/dem Vor­ge­setz­ten abzu­stim­men, um Plan­bar­keit, Auf­ga­ben­ver­tei­lung und Team­ko­or­di­na­ti­on sicherzustellen.“


Dr. Vera Saal, CHRO & Arbeitsdirektorin, Rheinmetall. Abbildung: Rheinmetall

Abbil­dung: Rheinmetall

RHEINMETALL

Dr. Vera Saal, CHRO & Arbeitsdirektorin

„Für die Beleg­schaft unse­rer Rhein­me­tall-Kon­zern­zen­tra­le in Düs­sel­dorf haben wir ein moder­nes Modell für hybri­des Arbei­ten eta­bliert. Die Rege­lung sieht für unse­re Office-Worker grund­sätz­lich sechs Tage mobi­les Arbei­ten pro Monat vor. Um den indi­vi­du­el­len Anfor­de­run­gen der ver­schie­de­nen Fach­be­rei­che gerecht zu wer­den, sind auch dar­über­hin­aus­ge­hen­de Antei­le mög­lich. Die­ses Ange­bot ist fes­ter Bestand­teil unse­rer Arbeits­kul­tur in Düs­sel­dorf. Unse­re Erfah­rung zeigt, dass sich die Fle­xi­bi­li­tät für die Beschäf­tig­ten ver­bes­sert, wäh­rend Prä­senz­ta­ge die sozia­le Bin­dung und den Team­geist för­dern. Eine Redu­zie­rung der Büro­flä­chen in der Kon­zern­zen­tra­le ist der­zeit nicht geplant – im Gegen­teil haben wir die Flä­chen sogar aus­ge­wei­tet. Wir inves­tie­ren gleich­zei­tig in die Moder­ni­sie­rung der Arbeits­um­ge­bung, um das Büro als attrak­ti­ven Ort für Koope­ra­ti­on, Krea­ti­vi­tät und per­sön­li­chen Aus­tausch zu stärken.“


SAP

„Um Pro­duk­ti­vi­tät und Inno­va­ti­ons­kraft als auch das Wohl befin­den der Mit­ar­bei­ten­den zu för­dern, stre­ben wir ein aus­ge­wo­ge­nes Ver­hält­nis zwi­schen Arbeit von zu Hau­se und im SAP-Büro an. Des­halb bit­tet SAP die Mit­ar­bei­ten­den seit 1. Mai 2024, drei Tage pro Woche ins Büro zu kom­men oder vor Ort bei Kun­den und Part­nern zu arbei­ten – ent­spre­chend den loka­len Vor­schrif­ten und unter Ein­be­zie­hung von Sozi­al­part­nern in eini­gen Ländern.“


Theresa Lewandowski, Senior Manager Corporate Communications & ESG, Scout24. Abbildung: Scout24

Abbil­dung: Scout24

SCOUT24

The­re­sa Lewan­dow­ski, Seni­or Mana­ger Cor­po­ra­te Com­mu­ni­ca­ti­ons & ESG

„Scout24 ver­folgt seit 2025 eine ‚Office first‘-Policy. Die­se steht für eine enge Zusam­men­ar­beit vor Ort, eine star­ke Team­kul­tur und gleich­zei­tig Fle­xi­bi­li­tät inner­halb eines kla­ren Rah­mens. Mit­ar­bei­ten­de arbei­ten in der Regel rund 60 Pro­zent ihrer Zeit im Büro, also drei Tage pro Woche. Unser Ansatz ist eine bewuss­te Ent­schei­dung: Wir sind über­zeugt, dass per­sön­li­cher Aus­tausch Inno­va­ti­on, Geschwin­dig­keit und Zusam­men­ar­beit spür­bar stärkt. Gleich­zei­tig bleibt aus­rei­chend Fle­xi­bi­li­tät für fokus­sier­tes Arbei­ten im Home­of­fice. Indi­vi­du­el­le Aus­nah­men sind in Abstim­mung mit der Füh­rungs­kraft mög­lich. Die Rege­lung wird von der gro­ßen Mehr­heit gut ange­nom­men und unter­stützt vie­le Teams dabei, Kol­la­bo­ra­ti­on und indi­vi­du­el­le Arbeits­pha­sen effek­tiv zu ver­bin­den. Nach der Pan­de­mie haben wir unse­re Arbeits­wei­se schritt­wei­se in die­se Rich­tung wei­ter­ent­wi­ckelt. Unse­re Büro­flä­chen haben wir bewusst bei­be­hal­ten – auch künf­tig ist kei­ne Reduk­ti­on geplant.“


SIEMENS ENERGY

„Bei Sie­mens Ener­gy ist mobi­les Arbei­ten fes­ter Bestand­teil der Unter­neh­mens­kul­tur und in unse­rem Modell der Zusam­men­ar­beit ‚Bet­ter tog­e­ther‘ gere­gelt. Danach soll mobi­les Arbei­ten durch­schnitt­lich nicht mehr als 45 Pro­zent der Jah­res­ar­beits­zeit der Mit­ar­bei­ten­den umfas­sen und unse­ren Mit­ar­bei­ten­den fle­xi­ble Mög­lich­kei­ten der Arbeits­ge­stal­tung bie­ten. Gleich­zei­tig ist der Stand­ort nach wie vor das gemein­sa­me Zen­trum unse­rer Tätig­kei­ten und der direk­ten Zusam­men­ar­beit. Grund legen­de Vor­aus­set­zung für mobi­les Arbei­ten ist natür­lich, dass dies auf­grund der Arbeits­in­hal­te mög­lich und sinn­voll ist. Wir haben kei­ne gene­rel­le Prä­senz­pflicht für bestimm­te Zeit­räu­me oder Wochen tage fest­ge­legt. Unse­re Füh­rungs­kräf­te sind ange­hal­ten dafür zu sor­gen, dass unser Zusam­men­ar­beits­mo­dell in den Teams ent­spre­chend gelebt wird.“


Veronica Schilling, Head of Workplace Culture, D&I and Wellbeing, Zalando. Abbildung: Zalando

Abbil­dung: Zalando

ZALANDO

Vero­ni­ca Schil­ling, Head of Work­place Cul­tu­re, D&I and Wellbeing

„Bei Zalan­do haben wir uns für eine Richt­li­nie von 40 Pro­zent Prä­senz vor Ort ent­schie­den, die den Team­lei­te­rin­nen und Team­lei­tern die Fle­xi­bi­li­tät bie­tet, mit ihren Teams selbst über die Kadenz von Vor-Ort- und Fer­n­ar­beit zu ent­schei­den, via Team Char­ters. So kom­bi­nie­ren wir das Bes­te aus bei­den Wel­ten und bie­ten unse­ren Mit­ar­bei­ten­den eine gute Balan­ce zwi­schen Fle­xi­bi­li­tät und regel­mä­ßi­gem Aus­tausch mit Kol­le­gen. Dar­über hin­aus kön­nen unse­re Mit­ar­bei­ten­den bis zu 30 Arbeits­ta­ge pro Kalen­der­jahr im Aus­land arbei­ten. So kön­nen sie mehr Zeit mit Fami­lie und Freun­den im Aus­land ver­brin­gen oder ein­fach die Arbeits­um­ge­bung wech­seln, um einen zusätz­li­chen Krea­ti­vi­täts- und Ener­gie­schub zu erhal­ten. Aus­ge­hend von regel­mä­ßi­gem Input von unse­ren Kol­le­gen, sowohl infor­mell als auch durch unse­re vier­tel­jähr­li­che Mit­ar­bei­ter­be­fra­gung, kann ich sagen, dass das der­zei­ti­ge fle­xi­ble, hybri­de Arbeits­mo­dell von unse­ren Mit­ar­bei­ten­den wirk­lich geschätzt wird.“


Zu unse­rer Dax-Umfra­ge 2025.

Zu unse­rer Dax-Umfra­ge 2024.

Zu unse­rer Dax-Umfra­ge 2023.

Zu unse­rer Dax-Umfra­ge 2022.

Zu unse­rer Dax-Umfra­ge 2021.

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