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Wie ein Großraumbüro in zwei Tagen zu mehreren Zonen kam

Zen­tra­le Bespre­chungs­zo­ne, offe­ne Küche, Lunch­be­reich und dazwi­schen Stau­raum­mö­bel: In vie­len Groß­raum­bü­ros sieht und hört man alles. Bespre­chun­gen, Pau­sen und kon­zen­trier­tes Arbei­ten kom­men sich dort schnell in die Que­re. Mit dem Schie­be­wand­sys­tem flo­mo wall plus bie­tet wes­ter­mann pro­ducts eine Alter­na­ti­ve an.

Die flomo wall plus teilt die Fläche in Zonen. Mitarbeitende können ihre Arbeitsplätze mit schallabsorbierenden Wandelementen vom Besprechungsbereich abschirmen. Abbildung: Westermann

Die flo­mo wall plus teilt die Flä­che in Zonen. Mit­ar­bei­ten­de kön­nen ihre Arbeits­plät­ze mit schall­ab­sor­bie­ren­den Wand­ele­men­ten vom Bespre­chungs­be­reich abschir­men. Abbil­dung: Westermann

Wie in vie­len Groß­raum­bü­ros ging es auch dem Team bei Wes­ter­mann in Den­ken­dorf. Durch die wach­sen­de Abtei­lung mit immer mehr Per­so­nen auf der­sel­ben Flä­che brauch­te es neue Raum­struk­tu­ren. Hin­ter dem Plan für die Büro­um­ge­stal­tung steckt die inter­ne Pla­nungs­ab­tei­lung, die aus dem täg­li­chen Aus­tausch mit Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen die wich­ti­gen Anfor­de­run­gen kann­te. Gewünscht wur­de ein unkom­pli­zier­ter, aber trotz­dem abge­schirm­ter Mee­ting­be­reich, dass der Stau­raum erhal­ten wird und dass der Lunch­be­reich sowie die Türen zu den Sani­tär­be­rei­chen nicht stän­dig ein­seh­bar sind. Außer­dem war es wich­tig, die mobi­len White­boards flo­mo board direkt neben dem Arbeits­platz zu haben. 

Die Lösung: Das Schiebewandsystem flomo wall plus

Die flo­mo wall plus ist das fle­xi­ble Schie­be­wand­sys­tem von wes­ter­mann pro­ducts, das offe­ne Flä­chen in wan­del­ba­re Räu­me zoniert. Das Plus beim wei­ter­ent­wi­ckel­ten Sys­tem steht für die Boden­frei­heit: Anders als die Stan­dard-flo­mo-wall, die in einer Boden­schie­ne läuft, sind die Wän­de hier aus­schließ­lich decken­ge­führt. So lässt sich die Lösung noch ein­fa­cher im Bestand nach­rüs­ten und der Boden bleibt unversehrt.

Zudem las­sen sich bei der flo­mo wall plus die Wand­ele­men­te nicht nur gera­de­aus schie­ben, sie las­sen sich auch um Ecken füh­ren. So ent­ste­hen neue Raum­geo­me­trien und ein Raum öff­net oder schließt sich in kur­zer Zeit. Wird eine gro­ße, freie Flä­che gebraucht, kön­nen die Wand­ele­men­te platz­spa­rend in einer Nische geparkt wer­den.  

Die Eichenprofile der cama758 finden sich im Furnier der flomo wall plus wieder. Abbildung: Westermann

Die Eichen­pro­fi­le der cama758 fin­den sich im Fur­nier der flo­mo wall plus wie­der. Abbil­dung: Westermann

Ergän­zend kom­bi­niert Wes­ter­mann die fle­xi­blen Schie­be­wän­de mit einer Mee­ting­box aus dem Glas-Trenn­wan­dys­tem cama758. Die cama758 fügt hin­zu, was das Schie­be­wand­sys­tem bewusst nicht bie­tet: einen fest umschlos­se­nen und akus­tisch abge­schirm­ten Raum. Die Alu-Pro­fi­le des Sys­tems las­sen sich unkom­pli­ziert und indi­vi­du­ell mit Holz­pro­fi­len ver­blen­den, in den Räu­men von Wes­ter­mann mit Eiche-Pro­fi­len, pas­send zur Raum­ge­stal­tung. 

Ein Handgriff genügt, um eine Wand samt flomo board zu verschieben, sogar um die Ecke. Abbildung: Westermann

Ein Hand­griff genügt, um eine Wand samt flo­mo board zu ver­schie­ben, sogar um die Ecke. Abbil­dung: Westermann

Das Ergeb­nis mit Nut­zung der flo­mo wall plus sieht fol­gen­der­ma­ßen aus:

  • Geh­be­reich: Der „Ver­kehrs­weg“ lässt sich vom Arbeits­be­reich abschirmen.
  • Büro­ein­hei­ten: Zwei Arbeits­be­rei­che las­sen sich nach Wunsch mühe­los tren­nen und wie­der verbinden.
  • Pau­sen­be­reich: Zur Mit­tags­pau­se wer­den die Wän­de vor­ge­scho­ben, so dass Pau­se und unge­stör­tes Arbei­ten gleich­zei­tig mög­lich sind.
  • Freie Flä­che: Sind alle 14 Wän­de in der Park­ga­ra­ge ver­staut, ist der Raum nach wie vor ganz offen.

Umge­baut wur­de bei lau­fen­dem Betrieb, jeweils vor und nach dem regu­lä­ren Büro­be­trieb. Nach rund zwölf Stun­den Ein­satz des inter­nen Mon­ta­ge­teams war alles instal­liert. Neben­bei wur­de dabei auch die Bohr­scha­blo­ne opti­miert, mit der künf­tig auch die Kun­den die Schie­ne ganz ein­fach mon­tie­ren kön­nen. Eine Chall­enge stell­te die Bau­sub­stanz dar: Der Raum hat eine Heiz-/Kli­ma­de­cke. Auch mit Wär­me­bild­ka­me­ras ließ sich der Ver­lauf nur schwer erken­nen. Gelöst wur­de die Her­aus­for­de­rung durch ange­pass­te Bohr­tie­fe und Betondübel.

Vielfältige Materialien: Absorption, Holz und Farbe

Natür­lich wird im Ent­wick­lungs­bü­ro des Her­stel­lers bewusst die gesam­te Palet­te gezeigt, die bei den flo­mo-Schie­be­wän­den mög­lich ist, fein auf­ein­an­der abgestimmt:

  • Melier­ter Filz sorgt für Schallabsorption.
  • Eiche-Holz­fur­nier pas­send zu den Pro­fi­len der cama758-Kabi­ne und den Tisch­ge­stel­len der motu A+ Tische.
  • HPL-Ober­flä­chen in ver­schie­de­nen RAL-Tönen.
  • Tex­ti­le Ober­flä­chen, akus­tisch wirk­sam und farb­lich abgestimmt.
Die flomo wall plus gibt es mit Füllungen aus Filz, Textil, farbigem HPL und Holzfurnier, wahlweise mit Aufhängung für das flomo board. Abbildung: Westermann

Die flo­mo wall plus gibt es mit Fül­lun­gen aus Filz, Tex­til, far­bi­gem HPL und Holz­fur­nier, wahl­wei­se mit Auf­hän­gung für das flo­mo board. Abbil­dung: Westermann

Die Wän­de wer­den regel­mä­ßig bei Bespre­chun­gen und in der Mit­tags­pau­se zuge­scho­ben und wie­der geöff­net, wenn Hel­lig­keit in den Raum kom­men soll. Die Park­ga­ra­ge wird täg­lich genutzt. Fast alle Wän­de haben Auf­hän­ger für die flo­mo boards – über magne­ti­sche Ver­bin­der und Fest­stel­ler las­sen sich die Wän­de kop­peln und fest­stel­len. 

Und wie läuft es im All­tag? Wer sich an das offe­ne Büro gewöhnt hat­te, muss erst ler­nen, auch ein­mal „zuschie­ben zu dür­fen“. Und nach dem Ver­schie­ben der Wän­de müs­sen die Teams manch­mal erst suchen, wo ihr flo­mo board hängt. Intern hat das Sys­tem aber schon über­zeugt: Auch ande­re Büros haben inzwi­schen Wün­sche ange­mel­det, ihre Flä­chen auf die glei­che Wei­se zu zonie­ren. 

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