Office-Worker können es bestätigen: Mehr als zwei Drittel trinken täglich Kaffee und für 80 Prozent ist das Koffein im Kaffee wichtig. Das sind zwei zentrale Ergebnisse der Aral-Kaffeestudie 2025, für die 1.100 Personen in Deutschland befragt wurden.

Kaffee steht hoch im Kurs. Egal, ob Filterkaffee, Cappuccino, Café crème, Milchkaffee, Latte macchiato oder Espresso. Abbildung: Efetova, Depositphotos
Die Studienergebnisse zeigen: Das Lieblingsgetränk der Deutschen steht weiterhin hoch im Kurs. Ob Vollautomat, Filtermaschine, French Press oder Siebträger: 92 Prozent der Befragten trinken Kaffee, 68 Prozent sogar täglich. Mit steigendem Alter nimmt der tägliche Kaffeekonsum zu. Erstmals seit 2018 genießen auch wieder mehr Menschen unter 35 Jahren täglich Kaffee. Der Studie nach trinkt jeder Zweite aus dieser Altersgruppe jeden Tag Kaffee. Über alle Altersgruppen hinweg konsumieren 62 Prozent der Kaffeetrinker in Deutschland zwei bis drei Tassen am Tag, 29 Prozent trinken vier Tassen oder mehr.
Die Vorlieben
In der Aral-Kaffeestudie steht der klassische Filterkaffee an erster Stelle des Rankings der beliebtesten Kaffeevariationen, gefolgt von Cappuccino, Café crème, Milchkaffee, Latte macchiato und Espresso. Die unter 45-Jährigen bevorzugen Cappuccino und Milchkaffee vor Latte macchiato und Café crème. Rund 25 Prozent der Befragten genießen ihren Kaffee schwarz, knapp 38 Prozent mit Vollmilch, 26 Prozent mit fettarmer Milch, 15 Prozent mit pflanzlichen Milchalternativen und knapp 14 Prozent mit Kondensmilch. Jeder Vierte unter 35 Jahren trinkt bevorzugt vegane Milchersatzprodukte wie Hafermilch.
Und wie sieht es mit Zucker im Kaffee aus? 60 Prozent der Befragten lehnen das komplett ab, für rund ein Drittel hingegen gehört Zucker unbedingt zum Heißgetränk dazu, so die Studie. Dabei trinken Männer „süßer“ als Frauen: 37 Prozent der Männer nehmen Zucker, bei den Frauen sind es nur 29 Prozent. Einigkeit unter allen Umfrageteilnehmern herrscht dagegen beim Koffein. Fast 80 Prozent finden Koffein im Kaffee wichtig, davon knapp 43 Prozent sogar sehr wichtig.
Der Wachmacher
Kaffee wird zu fast jeder Tageszeit getrunken und 83 Prozent denken mindestens einmal am Tag an Kaffee. Das Heißgetränk ist aber insbesondere Starthilfe am Morgen. Fast zwei Drittel trinken ihn innerhalb der ersten Stunde nach dem Aufstehen und zwei von fünf Befragten kommen ohne Kaffee nicht richtig in Schwung. Ein Viertel der Befragten wird ohne Kaffee morgens gar nicht erst wach, so die Studie. Zwölf Prozent geben an, ohne den heißen Wachmacher mit Entzugserscheinungen zu kämpfen. Für mehr als die Hälfte der Befragten hat der morgendliche Kaffee zudem eine emotionale Dimension: ein wichtiges Alltagsritual, das für einen gelungenen Tag nicht fehlen darf.
Die Auswirkungen
Zehn Prozent sagen über sich selbst, dass ihr Kaffeeverzicht schlechte Folgen für ihre Kollegen und Mitmenschen habe. 55 Prozent der Befragten verbinden Kaffee in erster Linie mit Genuss, 45 Prozent mit Entspannung. Kaffee fördert bei einigen Studienteilnehmern auch die Produktivität. So bestätigt gut ein Drittel, dass Kaffee ihnen einen Energieschub gibt. Bei zwölf Prozent steigert er zudem die Konzentration beim Arbeiten.





























































