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Hybrides Arbeiten ist das neue Normal

Vie­le Office-Worker arbei­ten heu­te hybrid, sicher auch in Zukunft. Aber was ist Hybrid Working eigent­lich genau, wie ent­wi­ckelt es sich, was sind Pros und Cons? Robert Nehring gibt einen Überblick.

Auch künftig werden wir teilweise im Homeoffice arbeiten. Das bringt Freiheiten, aber auch Herausforderungen mit sich. Abbildung: Igor Savelev, Unsplash

Auch künf­tig wer­den wir teil­wei­se im Home­of­fice arbei­ten. Das bringt Frei­hei­ten, aber auch Her­aus­for­de­run­gen mit sich. Abbil­dung: Igor Sav­elev, Unsplash

Hybrid Working – das The­ma könn­te aktu­el­ler kaum sein. Das Home­of­fice hat sich als Alter­na­ti­ve zum Cor­po­ra­te Office eta­bliert. Es ist gekom­men, um zu blei­ben. Nicht nur, weil uns die Pan­de­mie noch erhal­ten bleibt, es bald zu kalt und immer öfter zu heiß sein könn­te im Büro. Vie­le haben sich ein­fach an die Heim­ar­beit gewöhnt, man­che haben sie rich­tig lieb gewon­nen und eini­ge bekom­men kei­ne zehn Pfer­de mehr aus den eige­nen vier Wän­den. Dar­an scheint selbst das Ende der Home­of­fice-Pflicht im März die­ses Jah­res nicht viel geän­dert zu haben.

Auch künf­tig arbei­ten wir also hybrid, und zwar sowohl im Cor­po­ra­te Office als auch im Home­of­fice sowie an soge­nann­ten drit­ten Orten wie Cowor­king Spaces und Cafés, Bahn­ab­tei­len und Biblio­the­ken. Aber Hybrid Working ist ein wei­tes Feld. Des­halb ein kur­zer Überblick.

Das Kind braucht einen Namen

In Bezug auf die Begriff­lich­kei­ten geht es bei der The­ma­tik etwas durch­ein­an­der. Es herrscht ein ziem­li­cher Begriffs­sa­lat aus Home­of­fice, hybri­der, fle­xi­bler, mobi­ler sowie mul­ti­lo­ka­ler Remote-Arbeit.

Hybrid bedeu­tet eigent­lich „zwei­er­lei“, wie die bei­den unter­schied­li­chen Antrie­be eines Hybrid­mo­tors. Unter dem Hybrid­mo­dell in der Arbeits­welt wird ent­spre­chend im enge­ren Sin­ne der Wech­sel von Office und Home­of­fice ver­stan­den. Hybrid kann aber auch für Ver­schie­den­ar­ti­ges ste­hen. Und tat­säch­lich meint hybri­des Arbei­ten im wei­te­ren Sin­ne den Mix aus Office, Home­of­fice und soge­nann­ten drit­ten Orten. Hybri­des Arbei­ten ist also im Grun­de fle­xi­bles Arbeiten.

Laut eineLaut einer repräsentativen Civey-Befragung im März 2022 möchten 76 Prozent mindestens einen Tag pro Woche zu Hause arbeiten, aber nur 16 Prozent wieder ausschließlich ins Büro. Abbildung: Ciscor repräsentativen Civey-Befragung im März 2022 möchten 76 Prozent mindestens einen Tag pro Woche zu Hause arbeiten, aber nur 16 Prozent wieder ausschließlich ins Büro.

Laut einer reprä­sen­ta­ti­ven Civey-Befra­gung im März 2022 möch­ten 76 Pro­zent min­des­tens einen Tag pro Woche zu Hau­se arbei­ten, aber nur 16 Pro­zent wie­der aus­schließ­lich ins Büro. Abbil­dung: Cisco

Es wird in die­sem Zusam­men­hang auch oft von mobi­ler Arbeit gespro­chen. Das Arbeits­mi­nis­te­ri­um schraubt an einem Mobi­le-Arbeit-Gesetz etc. Zuletzt war damit aller­dings meist immo­bi­le Arbeit gemeint, näm­lich mög­lichst im Home­of­fice zu bleiben.

Für man­che stellt mobi­le Arbeit auch nur ein neu­es Wort für den ange­staub­ten Begriff Tele­ar­beit dar. Tele­ar­beit ist aber defi­niert als dau­er­haf­te Heim­ar­beit, mobi­le Arbeit als nur tem­po­rä­re. Und das hat recht­li­che Kon­se­quen­zen: Für den Tele­ar­beits­platz ist der Arbeit­ge­ber ver­ant­wort­lich, für den mobi­len Arbeits­platz nicht. Denn nur am Tele­ar­beits­platz gilt die Arbeitsstättenverordnung.

In der Immo­bi­li­en­bran­che wird mobi­le Arbeit übri­gens hier und da gern mul­ti­lo­ka­le Arbeit genannt. Das hat den Vor­teil, dass man dabei nicht zuerst an das Arbei­ten wäh­rend des Rei­sens denkt.

Beim hybri­den Arbei­ten geht es um Wis­sens­ar­beit – im Gegen­satz zur Arbeit in der Pro­duk­ti­on oder im Dienst­leis­tungs­sek­tor, bei denen sich die Fra­ge nach dem Home­of­fice in der Regel gar nicht stellt. Und die­se Wis­sens­ar­beit ist heu­te fast immer Bildschirmarbeit.

Wir bei OFFICE ROXX sagen zu der Arbeit, die einst fast aus­schließ­lich im Büro gemacht wur­de, übri­gens auch wei­ter­hin Büro­ar­beit. Denn Büro­ar­beit ist kein Ort, son­dern meint Tätig­kei­ten. Wo ich die­se erle­di­ge, ist nach­ran­gig. Das Büro ist eben über­all: Cor­po­ra­te Office, Home­of­fice, Cowor­king Office, Hotel Office etc.

Hybrid Working: eigentlich nichts Neues

Wuss­ten Sie, dass hybri­des Arbei­ten im Grun­de gar nichts Neu­es ist? Klar: USA, Groß­bri­tan­ni­en, Skan­di­na­vi­en, Bene­lux und vie­le wei­te­re sind uns auch hier weit vor­aus. Und natür­lich haben selbst in Deutsch­land schon vie­le vor 2020 über­wie­gend zu Hau­se gear­bei­tet, ins­be­son­de­re Bera­ter, Krea­ti­ve, Pro­gram­mie­rer – vor allem Selbst­stän­di­ge bzw. Freelancer.

Abbildung: OFFICE ROXX

Abbil­dung: OFFICE ROXX

Aber im Grun­de arbei­te­ten vie­le Wis­sens­ar­bei­ter bis zur Mit­te des 19. Jahr­hun­derts ganz selbst­ver­ständ­lich am hei­mi­schen Schreib­tisch, in Cafés, Biblio­the­ken – und in noblen Her­ren­klubs. Das waren nicht nur Gelehr­te, son­dern zum Bei­spiel auch Kauf­leu­te. Erst mit der Indus­tri­el­len Revo­lu­ti­on ent­stand eine weit­ge­hen­de Tren­nung von Wohn- und Arbeitsort.

Homeoffice: Entwicklung in Zahlen

Im Febru­ar 2020 zähl­ten laut einer Umfra­ge im Auf­trag des Büro­ein­rich­tungs­ver­ban­des IBA 71 Pro­zent der Beschäf­tig­ten in Deutsch­land zu den Office-Workern. Das waren 32 Millionen.

Vor der Pan­de­mie lag der Anteil der Home­wor­ker an den Gesamt­be­schäf­tig­ten in Deutsch­land laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­amt bei rela­tiv kon­stan­ten zwölf Pro­zent. Man­che konn­ten nicht daheim arbei­ten, man­che durf­ten nicht. Aber man­che woll­ten auch nicht, obwohl sie durften.

Umfra­gen zum Home­of­fice-Anteil gibt es seit 2020 wie Sand am Meer. Die Ergeb­nis­se gehen teil­wei­se weit aus­ein­an­der. Sicher scheint, dass der Anteil 2020 steil nach oben geschos­sen ist und dem­ge­gen­über 2021 noch ein­mal zunahm. Seit Mit­te 2021 lie­gen wir Stu­di­en zufol­ge im Schnitt bei etwa einem Vier­tel aller Beschäf­tig­ten in Deutsch­land, die regel­mä­ßig im Home­of­fice arbeiten.

Laut einer Bitkom-Umfrage von März 2022 wollen 88 Prozent im Homeoffice, aber auch 80 Prozent im Einzelbüro arbeiten. Schwer zu sagen, was die Beschäftigten wirklich wollen. Abbildung: Bitkom

Laut einer Bit­kom-Umfra­ge von März 2022 wol­len 88 Pro­zent im Home­of­fice, aber auch 80 Pro­zent im Ein­zel­bü­ro arbei­ten. Schwer zu sagen, was die Beschäf­tig­ten wirk­lich wol­len. Abbil­dung: Bitkom

Im Febru­ar 2022 soll laut Bit­kom zwar sogar die Hälf­te aller Erwerbs­tä­ti­gen in Deutsch­land im Home­of­fice bezie­hungs­wei­se mobil gear­bei­tet haben. Aber der Digi­tal­ver­band erreicht bei sei­nen Home­of­fice-Umfra­gen tra­di­tio­nell Spit­zen­wer­te. Vom 11. bis 15. März 2020, also kurz vor dem ers­ten Lock­down, sol­len es auch schon 49 Pro­zent gewe­sen sein.

Und dann stellt sich natür­lich immer die Fra­ge nach der Zukunft. Auch hier erreicht der Bit­kom Best­wer­te: 88 Pro­zent wol­len zumin­dest gele­gent­lich im Home­of­fice arbei­ten, 80 Pro­zent aber auch im Ein­zel­bü­ro und 69 Pro­zent im Mehr­per­so­nen­bü­ro. Da ist es schwer zu sagen, was die Beschäf­tig­ten wirk­lich wol­len. Ein wei­te­rer Spit­zen­wert wur­de im Auf­trag von Cis­co ermit­telt, die ja auch ein Web­mee­ting­tool anbie­ten: Hier sol­len es nur 16 Pro­zent sein, die wie­der aus­schließ­lich ins Büro wollen.

Zwar sind die genann­ten Ergeb­nis­se reprä­sen­ta­tiv. Den­noch soll­ten sie mit Vor­sicht genos­sen wer­den. Zum einen schei­nen sie oft etwas inter­es­se­ge­lei­tet. Zum ande­ren dürf­ten sicher auch die Fra­gen, wie lan­ge man über­haupt gern arbei­ten und wie viel Geld man gern ver­die­nen möch­te, sehr hohe Wer­te ergeben.

Vorteile der Heimarbeit

Das Home­of­fice bie­tet so eini­ge Vor­tei­le, zum Bei­spiel kann es bedeuten,

  • nicht mehr pen­deln zu müs­sen, was Zeit, Ner­ven und Emis­sio­nen spart,
  • ins­ge­samt weni­ger Stress zu haben,
  • von einer freie­ren Zeit­ein­tei­lung zu pro­fi­tie­ren sowie
  • Beruf und Fami­lie (oder Frei­zeit) bes­ser ver­ein­ba­ren zu können.

Herausforderungen im Homeoffice

In der Rea­li­tät sieht das aber oft ganz anders aus. Vie­le kla­gen über

  • eine auf Dau­er gerin­ge­re Pro­duk­ti­vi­tät, etwa durch all die häus­li­chen Ablenkungen,
  • mehr Stress, etwa wenn neben einem die Kin­der spie­len und/oder die Tage nur noch aus Video­mee­ting-Mara­thons bestehen,
  • sozia­le Iso­la­ti­on sowie
  • eine schlech­te­re psy­chi­sche und phy­si­sche Gesundheit.

In Bezug auf die Gesund­heit klan­gen eini­ge Fest­stel­lun­gen in der Ver­gan­gen­heit durch­aus lus­tig. Jedoch gibt es hier einen erns­ten Hin­ter­grund. 2021 mach­te zum Bei­spiel die­ser Witz die Run­de: „Wie lan­ge bist du schon im Home­of­fice?“ Ant­wort: „5 Kilo.“ Tat­säch­lich sol­len einer For­sa-Umfra­ge im April 2021 zufol­ge 40 Pro­zent der Deut­schen in der Pan­de­mie zuge­nom­men haben, im Schnitt 5,6 kg. Eine ande­re For­sa-Umfra­ge – im Auf­trag des TÜV – kam im Febru­ar die­ses Jah­res zu die­sen Ergeb­nis­sen: 30 Pro­zent füh­len sich in Home­of­fice und bei mobi­ler Arbeit iso­liert. 37 Pro­zent haben im Home­of­fice auf­grund von Bewe­gungs­man­gel zuge­nom­men. Und eine Umfra­ge der Initia­ti­ve „Bewe­gung im Büro“ unter Lesern unse­res Büro­blogs OFFICE ROXX im Mai 2022 ergab: 61 Pro­zent der 2.302 Teil­neh­men­den bewe­gen sich daheim noch weni­ger als im Büro. In der glei­chen Umfra­ge von Mai 2021 waren es „nur“ 59 Prozent.

Unsere Büroweisheit von Anfang 2021: Während der Lockdowns ist der Alkoholkonsum deutlich gestiegen.

Unse­re Büro­weis­heit von Anfang 2021: Wäh­rend der Lock­downs ist der Alko­hol­kon­sum deut­lich gestiegen.

In jedem Fall war die Home­of­fice-Eupho­rie der ers­ten Pan­de­mie­mo­na­te schnell ver­flo­gen. Schmet­ter­lin­ge hat­te bald kaum noch jemand im Bauch. Es stieg die Sehn­sucht nach den Kol­le­gen, Small Talk in der Büro­pau­se, nach opti­ma­len Arbeits­be­din­gun­gen sowie einer Gren­ze zwi­schen Arbeit und Frei­zeit. Immer öfter wur­den die nega­ti­ven Fol­gen the­ma­ti­siert. Seit­dem spre­chen wir von Home­of­fice-Blues und Zoom­mü­dig­keit, von einem schwin­den­den Team­ge­fühl, sin­ken­der Moti­va­ti­on, gerin­ge­rer Bin­dung zum Unter­neh­men und Beden­ken in Bezug auf eine Beförderung.

Kein Wun­der also, dass es auch kri­ti­sche Stim­men zum dau­er­haf­ten Home­of­fice-Betrieb gibt, zuletzt sogar ver­mehrt inner­halb der soge­nann­ten New-Work-Bub­ble. Schon Ende 2020 hielt zum Bei­spiel Adi­das-Chef Kas­per Ror­sted gar nichts davon. Arbei­ten sei eine „sozia­le Sache“ und bei Adi­das „Team­sport“. Zu Hau­se ent­ste­he aber kei­ne Gemein­schaft. Er fra­ge sich, ob „die­ses Modell mensch­lich sinn­voll“ sei und die Kon­se­quen­zen viel­leicht „völ­lig unter­schätzt“ werden.

In einem Inter­view mit Die Zeit sag­te der Unter­neh­mer Ste­fan Wüst im März die­ses Jah­res zur Situa­ti­on in sei­nem mit­tel­stän­di­schen Inge­nieur­un­ter­neh­men: „Als wir im ers­ten Lock­down ins Home­of­fice gezwun­gen wur­den, haben sich lei­der die Low-Per­for­mer geoutet, die irgend­wo im Team noch mit­schwim­men konn­ten, aber deren Leis­tung zu Hau­se dann prak­tisch gegen null gegan­gen ist.“ Laut Wüst schaf­fen sie in einer Woche, was der Prak­ti­kant am ers­ten Tag hin­be­kommt. Und auf die Fra­ge nach einem Rechts­an­spruch auf Home­of­fice ant­wor­tet er: „Dann bräuch­te ich garan­tiert 50 Pro­zent mehr Leu­te, weil die Effi­zi­enz lei­den wür­de.“ Auch sol­che Aus­sa­gen gehö­ren sicher zur Wahr­heit dazu.

Office-Pioniere zum Homeoffice

2020 bzw. 2021 haben wir zwei Sam­mel­bän­de zur Zukunft der Büro­ar­beit ver­öf­fent­licht. 126 renom­mier­te Exper­ten aus Wis­sen­schaft und Wirt­schaft geben als „OFFICE PIONEERS“ inter­es­san­te Aus­bli­cke auf das Büro 2030. Die ins­ge­samt 94 Bei­trä­ge stam­men unter ande­rem von Poli­ti­kern, Exper­ten, Ver­bän­den, Her­stel­lern, Bera­tern, Archi­tek­ten. Natür­lich ist in die­sen Bän­den auch das Home­of­fice ein gro­ßes The­ma. Häu­fig wird davor gewarnt, es zum dau­er­haf­ten Arbeits­ort zu machen, ins­be­son­de­re bei klei­nem City-Apart­ment mit Home­schoo­ling. Es wird immer wie­der betont, dass der Mensch ein sozia­les Wesen ist, das einen per­sön­li­chen Aus­tausch mit Kol­le­gen und Kun­den benö­tigt sowie sehr von einer authen­ti­schen Arbeits­at­mo­sphä­re pro­fi­tiert. Dr. Alex­an­dra Hil­de­brandt brach­te es auf den Punkt: „Home-Office macht eigent­lich nur dann Spaß, wenn man es frei­wil­lig tut und auch nicht ständig.“

Die beiden OFFICE-PIONEERS-Sammelbände beinhalten 94 Beiträge von 126 Autoren. Vielfach werden die Aspekte Hybrid Working, Homeoffice, Coworking und New Office thematisiert.

Die bei­den OFFICE-PIONEERS-Sam­mel­bän­de beinhal­ten 94 Bei­trä­ge von 126 Autoren. Viel­fach wer­den die Aspek­te Hybrid Working, Home­of­fice, Cowor­king und New Office thematisiert.

In Band zwei wird die­ser Aspekt auf­grund der län­ge­ren Erfah­rung mit weit­ver­brei­te­ter Heim­ar­beit noch deut­li­cher. Sehr prä­gnant beschrie­ben wird er von Marc-Sven Kop­ka, Vice Pre­si­dent der NEW WORK SE: Dau­er­haf­te räum­li­che Tren­nung sei „ein biss­chen wie bei einem Motor­flug­zeug, des­sen Trieb­wer­ke in gro­ßer Höhe aus­fal­len: Es kann noch eine gan­ze Zeit lang glei­ten. Erstaun­lich lan­ge. Doch irgend­wann wer­den die Trieb­wer­ke bes­ser wie­der ange­schal­tet, sonst gibt es ein Unglück.“

Hybrides Arbeiten: Mein Fazit

Büro­ar­beit wird hybrid blei­ben und mul­ti­lo­ka­ler sein. Das Home­of­fice gehört zum New Nor­mal. Im Schnitt lan­den wir viel­leicht ein­mal bei einem mobi­len und einem Home­of­fice-Tag pro Woche. Dann blie­ben drei Tage fürs Büro. Home­of­fice und mobi­les Arbei­ten haben aber nicht nur Vor­tei­le. Die Her­aus­for­de­run­gen gilt es zu meistern.

Büros sind nicht vom Aus­ster­ben bedroht. Head­lines wie „Das Ende des Büros“ oder „Tod der Büro­tür­me“ sind kom­plett ver­fehlt. Weni­ger Flä­chen­be­darf durch Home­of­fice könn­te auch durch mehr Flä­chen­be­darf für grö­ße­re Begeg­nungs­zo­nen und mehr Abstand im Office kom­pen­siert werden.

Hybri­des Arbei­ten soll­te indi­vi­du­ell gere­gelt wer­den und es soll­ten immer bei­de Sei­ten dabei ein gutes Gefühl haben. Ein unein­ge­schränk­ter recht­li­cher Anspruch ist rea­li­täts­fern. Dann soll­te es auch einen recht­li­chen Anspruch auf einen Arbeits­platz im Büro geben.

Büro ist heu­te über­all da, wo man das tut, was man frü­her fast nur im Büro tat. Aber inner­halb die­ser Frei­heit muss jeder sein eige­nes Erfolgs­re­zept finden.

Mehr zum Thema

  • Auf der Sei­te zu unse­rem Digi­tal Hybrid Working Sum­mit 2022 fin­den Sie zehn inter­es­san­te Vor­trä­ge, die Sie sich dau­er­haft und kos­ten­frei anse­hen können
  • Am 28. Okto­ber 2022 fin­det auf der Orga­tec in Köln ab 10 Uhr auf der Event­flä­che #inspi­red hybrid office in Hal­le 8 unser Büro­t­rend­fo­rum „Neue Räu­me, neue Kul­tur. Wo und wie wir künf­tig arbei­ten“ mit renom­mier­ten Refe­ren­ten statt. Eine Anmel­dung zum kos­ten­lo­sen Forum ist nicht erforderlich.
  • Am 3. Febru­ar 2023 fin­det auf der Ambi­en­te in Frankfurt/M. ab 12 Uhr im Are­al der Future of Work Aca­de­my ein wei­te­res Büro­t­rend­fo­rum zur hybri­den Arbeit statt. Eine Anmel­dung zum kos­ten­lo­sen Event ist not­wen­dig und hier möglich.
  • Und wel­ches Equip­ment sich beson­ders für die gute und gesun­de Heim­ar­beit eig­net, fin­den Sie auf unse­rer Sei­te HOMEOFFICE TOPS.

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