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Vorfahrt Gesundheit: Ergebnisse des Health Reports 2022

Was sind die Erwar­tun­gen an Büro­ar­beit nach der Pan­de­mie und wie wer­den infol­ge­des­sen die bestehen­den Büro­flä­chen sinn­voll genutzt? Mit die­sen Fra­gen hat sich die Zukunfts­for­sche­rin Corin­na Mühl­hau­sen in ihrem „Health Report 2022“ beschäf­tigt. Die­ser Bei­trag ist ein Aus­zug daraus.

Nach der Pandemie werden viele Büroflächen umgestaltet. Gesundheit und Wohlbefinden sollten dann eine größere Rolle spielen. Abbildung: Annie Spratt, Unsplash

Nach der Pan­de­mie wer­den vie­le Büro­flä­chen umge­stal­tet. Gesund­heit und Wohl­be­fin­den soll­ten dann eine grö­ße­re Rol­le spie­len. Abbil­dung: Annie Spratt, Unsplash

Eine blei­ben­de Ver­än­de­rung, die die Covid-19-Pan­de­mie erzeugt hat, ist die Stär­kung des Home­of­fice. In der Fol­ge sinkt nicht nur die Zahl der benö­tig­ten Büro­flä­chen, son­dern es ver­än­dern sich auch die Anfor­de­run­gen an die­se: Büros wer­den zu Räu­men der Begeg­nung und men­ta­len Berüh­rung. Vor allem krea­ti­ve Arbeit lässt sich bes­ser im Aus­tausch mit ande­ren umset­zen; extro­ver­tier­te und kom­mu­ni­ka­ti­ons­freu­di­ge Mit­ar­bei­ten­de lau­fen im Home­of­fice Gefahr zu ver­ein­sa­men. Und dann bleibt ja auch noch die Fra­ge, was mit den vie­len leer ste­hen­den Flä­chen pas­sie­ren soll, wenn Beleg­schaf­ten dau­er­haft im Home­of­fice arbei­ten. Eine neue Idee dazu kommt jetzt aus Finn­land: Büros wer­den zu Ver­ti­cal Farms.

Zunahme der Gemeinschaftsflächen

Die meis­ten Unter­neh­mens­ver­ant­wort­li­chen haben posi­ti­ve Erfah­run­gen mit der Arbeit im Home­of­fice gesam­melt und möch­ten ihren Mit­ar­bei­ten­den auch über das Ende der Kri­se hin­aus die Mög­lich­keit geben, aus dem eige­nen Zuhau­se oder an einem Ort ihrer Wahl zu arbei­ten – und die Ange­stell­ten neh­men die­se Opti­on mehr­heit­lich sehr posi­tiv auf. Dadurch ver­än­dert sich nicht nur die ins­ge­samt benö­tig­te Büro­flä­che, son­dern auch die Nut­zung der Räu­me: „Wir gehen davon aus, dass Gemein­schafts­flä­chen noch zuneh­men wer­den. Wenn Mit­ar­bei­ter, die viel von zu Hau­se arbei­ten, ins Büro kom­men, dann ja meist für den Aus­tausch unter­ein­an­der. Weni­ger, um kon­zen­triert zu arbei­ten“, sagt etwa Frank Kar­cher, Per­so­nal­lei­ter Deutsch­land von Tata Con­sul­tancy Ser­vices. Das IT-Unter­neh­men beschäf­tigt welt­weit 450.000 Mit­ar­bei­ten­de und strebt lang­fris­tig eine Prä­senz­zeit von nur noch 25 Pro­zent im Büro an.

Corinna Mühlhausen, Journalistin, Trendforscherin. trendcoach.de

Corin­na Mühl­hau­sen, Jour­na­lis­tin, Trend­for­sche­rin. trendcoach.de

Arbeits­psy­cho­lo­gen und Archi­tek­ten for­dern nun, die Büros so umzu­ge­stal­ten, dass sie der neu­en Arbeits­rea­li­tät ent­spre­chen – durch die Ein­rich­tung neu­er Denk- und Sozi­al­räu­me. Es ist nicht nur Raum, den man ver­misst. Man ver­misst die Men­schen dar­in. Die Begeg­nun­gen. Den Zufall vor allem. All das muss in einer künf­ti­gen Büro­ar­chi­tek­tur bewusst her­bei­ge­führt werden.

Wohlgefühl der Mitarbeitenden stärken

Für die nun leer ste­hen­den Gewer­be­flä­chen kommt eine neue Nut­zungs­idee aus Finn­land: Das Start-up iFarm hat ein Por­tal geschaf­fen, das Büro­be­sit­zer und Lebens­mit­tel­pro­du­zen­ten zusam­men­bringt, um Raum für Ver­ti­cal Farms zur Züch­tung von Gemü­se zu ver­mit­teln. Auch die­se Räu­me könn­ten künf­tig zu Stät­ten der Begeg­nung im Arbeits­all­tag werden.

Archi­tek­ten und Arbeits­psy­cho­lo­gen wer­den die­ses Feld in Zukunft neu erobern kön­nen: Die Unter­neh­mens­ver­ant­wort­li­chen brau­chen Rat und Unter­stüt­zung bei der Umge­stal­tung und Neu­nut­zung bestehen­der Büro­flä­chen. Es besteht die berech­tig­te Hoff­nung, dass die­se zumin­dest teil­wei­se genutzt wer­den könn­ten, um Gesund­heit und Wohl­ge­fühl der Mit­ar­bei­ten­den zu stär­ken – und damit nicht zuletzt auch deren Pro­duk­ti­vi­tät. Durch Flä­chen, die für krea­ti­ve Arbeit, Ent­span­nung und Pau­sen, den Power­nap in der Mit­tags­pau­se, Sport- und Bewe­gungs­an­ge­bo­te oder die Anbin­dung an moder­ne Urban-Natu­re-Optio­nen genutzt werden.

BUCHTIPP:Corinna Mühlhausen: „Health Report 2022“, Zukunftsinstitut, 116 S., 150 €.

 

Corin­na Mühl­hau­sen: Health Report 2022,

Zukunfts­in­sti­tut, 116 S., 150 €.

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