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Dicke Luft im Büro: Wie gutes Raumklima die Leistung steigert

Den Groß­teil ihrer Zeit ver­brin­gen Büro­an­ge­stell­te in Innen­räu­men. Stimmt das Raum­kli­ma dort nicht, lässt die Kon­zen­tra­ti­on nach. Das geht zulas­ten der Leis­tungs­fä­hig­keit. Wel­che Maß­nah­men das Raum­kli­ma im Office för­dern und somit das Betriebs­kli­ma posi­tiv beein­flus­sen, erläu­tert Julia Mei­er von MedSolut.

Verbesserte Innenluftqualität fördert die Leistung der Angestellten und senkt maßgeblich die Fehlzeiten. Abbildung: Dylan Gillis, Unsplash

Ver­bes­ser­te Innen­luft­qua­li­tät för­dert die Leis­tung der Ange­stell­ten und senkt maß­geb­lich die Fehl­zei­ten. Abbil­dung: Dyl­an Gil­lis, Unsplash

Wer im Som­mer unter Hit­ze oder im Win­ter unter gereiz­ten Schleim­häu­ten lei­det, kennt die Aus­wir­kun­gen schlech­ten Raum­kli­mas. Beson­ders im Büro ist die­ses nicht zu unter­schät­zen, denn die rich­ti­ge Zusam­men­set­zung der Luft ist, genau­so wie die rich­ti­ge Sitz­hal­tung, essen­zi­ell für das Wohl­be­fin­den. Die­ses wie­der­um för­dert Pro­duk­ti­on und Leistungsfähigkeit.

Gutes Raumklima steigert die Leistungsfähigkeit

Es ist kein Geheim­nis: Unzäh­li­ge Bei­spie­le zei­gen, dass eine ver­bes­ser­te Innen­luft­qua­li­tät und keim­freie Atmo­sphä­re maß­geb­lich zu erhöh­ter Leis­tung bei­tra­gen. Bei­spiels­wei­se wei­sen Ange­stell­te gerin­ge­re Fehl­zei­ten auf, wenn die Raum­ver­hält­nis­se ange­nehm sind. Eben­so steigt die Qua­li­tät des Schla­fes – und damit der Arbeit und der Pro­duk­te. Gene­rell ist ein Anstieg der Leis­tung erkenn­bar, die auch damit zu tun haben mag, dass durch geför­der­tes Wohl­be­fin­den eine stär­ke­re Mit­ar­bei­ter­bin­dung stattfindet.

Wie Luftwerte die Leistungsfähigkeit beeinflussen

Die Aus­wir­kun­gen der Luft­wer­te auf den mensch­li­chen Kör­per sind nicht zu unter­schät­zen. Schon gerin­ge Schwan­kun­gen in der Raum­luft­qua­li­tät zei­gen signi­fi­kan­te Ergeb­nis­se. Fol­gen­de Wer­te soll­ten dabei beson­ders beach­tet werden.

Koh­len­di­oxid-Gehalt: Wider Erwar­ten zählt für ange­neh­me Luft­zu­stän­de weni­ger die opti­ma­le Anrei­che­rung der Luft mit Sauer­stoff, son­dern die Nied­rig­keit des Koh­len­di­oxid-Gehal­tes. Gesun­de Außen­luft ent­hält unge­fähr 21 Pro­zent Sauer­stoff und 0,04 Pro­zent CO2. Wird die­se im Büro ver­braucht, steigt der Koh­len­di­oxid-Gehalt schnel­ler an als der Sauer­stoff-Anteil sinkt. Steigt der Gehalt an CO2 über ein bis 2,5 Pro­zent, kann es schnell zu Druck im Kopf oder sogar Kopf­schmer­zen kommen.

Luft­feuch­tig­keit: Die opti­ma­le Luft­feuch­tig­keit liegt zwi­schen 40 und 60 Pro­zent. Die­se zu hal­ten ist beson­ders im Win­ter schwie­rig, da die Hei­zun­gen eine schnel­le Sen­kung die­ser Wer­te her­bei­füh­ren. Oft­mals liegt sie dann unter 30 Pro­zent. Im Som­mer hin­ge­gen ist die­se oft zu hoch – wenn es heiß wird, schwit­zen Men­schen häu­fig meh­re­re Liter am Tag wie­der aus. Der dadurch ent­ste­hen­de Was­ser­dampf ist höchst will­kom­men bei Schim­mel­spo­ren, die sich bereits in der Luft befin­den, bevor sie an den Wän­den sicht­bar werden.

Raum­tem­pe­ra­tur: Die opti­ma­le Raum­tem­pe­ra­tur liegt bei 20 bis 22 Grad Cel­si­us, obwohl die­se durch sub­jek­ti­ves Emp­fin­den vari­iert. Die­se Norm­tem­pe­ra­tur ist im Win­ter ein­fa­cher zu hal­ten als im Som­mer, da ein simp­les Ein­schal­ten der Hei­zung sofort hilft. Büro­räu­me auf 22 Grad Cel­si­us abzu­küh­len, wenn die Außen­tem­pe­ra­tu­ren über 30 Grad Cel­si­us gehen, ist lei­der weni­ger ein­fach. Da durch die Anpas­sung im Som­mer die Tem­pe­ra­tur im Wohl­fühl­be­reich aller­dings auf 26 Grad Cel­si­us steigt, ist hier mehr Spielraum.

Luft­qua­li­tät: Elek­tro­ni­sche Gerä­te im Büro wie Kopie­rer oder Dru­cker, zu vie­le Mit­ar­bei­ter oder eine stark befah­re­ne Stra­ße neben dem Gebäu­de kön­nen zu schlech­ter Luft­qua­li­tät bei­tra­gen. Neben Schwin­del kön­nen auch das Sick-Buil­ding-Syn­drom, All­er­gien oder Bin­de­haut­ent­zün­dun­gen die Fol­ge sein.

Durch ein gefördertes Wohlbefinden wird ebenfalls die Mitarbeiterbindung und das Betriebsklima gestärkt. Abbildung: Bethany Legg, Unsplash

Durch geför­der­tes Wohl­be­fin­den wird die Mit­ar­bei­ter­bin­dung und das Betriebs­kli­ma gestärkt. Abbil­dung: Betha­ny Legg, Unsplash

Sieben Maßnahmen für gesundes, effektives Arbeiten

Schlech­te Luft­wer­te kön­nen auf Dau­er gesund­heit­li­che Fol­gen haben und zu Lust­lo­sig­keit, Unmut, Ner­vo­si­tät und Stim­mungs­schwan­kun­gen füh­ren. Um sol­chen Sym­pto­men vor­zu­beu­gen und die Moti­va­ti­on auf der Höhe zu hal­ten, hel­fen die­se ein­fa­chen Regeln.

#1 Die Luft­feuch­tig­keit beachten
Beson­ders in Räu­men, in denen Was­ser­dampf ent­steht (Was­ser­ko­cher, Geschirr­spü­ler), soll­te regel­mä­ßig gelüf­tet wer­den. So fin­den Kei­me kein geeig­ne­tes Lebens­um­feld. Da ungüns­ti­ge Wer­te in der Luft­feuch­tig­keit erst bei extre­men Zustän­den bemerkt wer­den, ist hier erhöh­te Acht­sam­keit gefragt.

#2 Distanz zu elek­tro­ni­schen Geräten
Nicht nur Wand­far­ben und nahe gele­ge­ne Stra­ßen beein­flus­sen das Raum­kli­ma: Auch die Dru­cker, Fax- und Kopier­ge­rä­te, die sich oft gleich neben dem Schreib­tisch befin­den, geben für den Orga­nis­mus schäd­li­che Stof­fe an den Raum ab. Hier hilft es, die­se in einem ande­ren Raum zu plat­zie­ren oder größt­mög­li­che Distanz zu schaf­fen. So wird die kör­per­li­che Gesund­heit erhal­ten und einem pro­duk­ti­ven Arbeits­tag steht nichts mehr im Wege.

#3 Schad­stof­fe ver­rin­gern, Luft­rei­ni­ger einsetzen.
Soll­te es sich nicht ver­mei­den las­sen, dass sich Fein­staub, Kei­me und Schim­mel­spo­ren in die Büro­luft schlei­chen, ist es hilf­reich, einen Luft­rei­ni­ger als Unter­stüt­zung zu haben. Die­ser fil­tert Schad­stof­fe aus der Luft und sorgt für ange­neh­me Atmo­sphä­re. Ist die Luft rein, wird das Immun­sys­tem unter­stützt. Erkäl­tungs­ra­ten sin­ken und die Leis­tungs­fä­hig­keit wird gesteigert.

#4 Zim­mer­pflan­zen gegen tro­cke­ne Luft
Büros, die Pflan­zen inklu­die­ren, haben oft auto­ma­tisch bes­se­res Kli­ma. Durch sie wird die Luft mit Sauer­stoff ange­rei­chert und befeuch­tet. Mehr als 90 Pro­zent des Gieß­was­sers wird wie­der an die Umge­bung abge­ge­ben. Außer­dem kön­nen sie teil­wei­se sogar Schad­stof­fe binden.

#5 Staub­quel­len mini­mie­ren, Raum sau­ber halten
Um All­er­gien und Rei­zungs­po­ten­zi­al vor­zu­beu­gen, soll­ten Staub­quel­len mini­miert wer­den. Hier hilft es, oft abzu­wi­schen und auch Stel­len sau­ber zu hal­ten, die man sonst außer Acht lässt. Je weni­ger Rei­zungs­po­ten­zi­al, des­to unge­stör­ter der Arbeitsalltag.

#6 Kos­me­tik und Gesundheit
Pol­len, Ziga­ret­ten­rauch und Fein­staub sind sub­ti­le, aber stän­di­ge Belas­tun­gen im Arbeits­um­feld. Auch zu inten­si­ve Cremes und Par­fums kön­nen nicht nur emp­find­li­che Men­schen ablen­ken und beeinträchtigen.

#7 Rich­ti­ges Lüften
Am sinn­volls­ten ist es, drei- bis vier­mal am Tag kurz zu lüf­ten. Ein gekipp­tes Fens­ter bringt auf Dau­er eini­ge Nach­tei­le mit sich. Beim Lüf­ten soll­te außer­dem dar­auf geach­tet wer­den, mög­lichst viel Durch­zug zu schaf­fen. So ist es auch sinn­voll, Türen zu inklu­die­ren, damit die Luft im Büro in Bewe­gung kommt und ein ordent­li­cher Aus­tausch statt­fin­den kann.

Gutes Raumklima entsteht nicht durch Luftqualität

Gutes Raum­kli­ma ist essen­zi­ell – für die Gesund­heit wie auch für die Pro­duk­ti­vi­tät. Beson­ders jene, die sich viel im Büro auf­hal­ten, soll­ten auf ange­mes­se­ne Luft­feuch­tig­keit und Rein­heit set­zen. Nicht zu ver­ges­sen ist dabei auch das „Betriebs­kli­ma“: Ein freund­li­ches Mit­ein­an­der, ein wert­schät­zen­des Arbeits­um­feld und Freu­de an der Arbeit tra­gen eben­so zum Wohl­be­fin­den bei.

Julia Meier, Content Managerin, MedSolut AG. Abbildung: MedSolut

Julia Mei­er,

Con­tent Managerin,
MedSo­lut AG.

medsolut.com

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