Für zeit­ge­mä­ße Video­kon­fe­ren­zen sind dyna­mi­sche Lösun­gen mit hoher Bild- und Ton­qua­li­tät gefragt. Die Plug-and-Play-Lösung Jabra Pana­Cast ver­spricht, dies zu leis­ten. Wir haben das Kame­ra­sys­tem getes­tet. Ger­rit Krä­mer berich­tet.

Wir haben die Jabra-Videokonferenzlösung PanaCast getestet. Preis: 895 Euro netto (UVP). Standfuß (optional): 50 Euro netto (UVP).

Wir haben die Jabra-Video­kon­fe­renz­lö­sung Pana­Cast getes­tet. Preis: 895 Euro net­to (UVP). Stand­fuß (optio­nal): 50 Euro net­to (UVP).

Die Redaktion in Aktion – während einer Videokonferenz zum aktuellen Testgerät von Jabra.

Die Redak­ti­on in Akti­on – wäh­rend einer Video­kon­fe­renz zum aktu­el­len Test­ge­rät von Jabra.

Die Jabra-Videokonferenzlösung PanaCast in der Urteilsübersicht.

Die Jabra-Video­kon­fe­renz­lö­sung Pana­Cast in der Urteils­über­sicht.

Als das Paket von Jabra in der Redak­ti­on ankam, waren wir über­rascht. Dar­in soll sich ein kom­plet­tes Video­kon­fe­renz­sys­tem befin­den? Ledig­lich 9 x 15 x 4 cm (L x B x H) misst die Ver­pa­ckung der Jabra-Kon­fe­renz­lö­sung Pana­Cast. Per­fekt geeig­net für die Mit­nah­me auf Geschäfts­rei­sen und für mobi­le Worker. Mit dem zum Lie­fer­um­fang gehö­ren­den Stand­fuß erhö­hen sich die Maße nur mini­mal. Soll das Sys­tem fest instal­liert wer­den, geht dies pro­blem­los per Wand­hal­te­rung. Wir haben uns beim Tes­ten für die Vari­an­te mit dem Stand­fuß ent­schie­den.

Unkompliziertheit ist hier Trumpf

Die Redak­ti­on weiß, dass nicht über­all, wo Plug & Play drauf­steht, auch unkom­pli­zier­tes Anschlie­ßen und Los­le­gen drin ist. Wir stell­ten jedoch schnell fest, dass bei Jabra das Ver­spre­chen gehal­ten wird. Nach­dem wir das Pana­Cast-Sys­tem per USB mit dem Rech­ner ver­bun­den hat­ten, dau­er­te es nur weni­ge Sekun­den, bis Win­dows den Trei­ber instal­liert hat­te und wir los­le­gen konn­ten. Wir hät­ten gern über wei­te­re Schrit­te und tech­ni­sche Beson­der­hei­ten geschrie­ben, aber es waren kei­ne zu ver­zeich­nen. Ein­ste­cken und los­le­gen – manch­mal ist eben alles ganz ein­fach.

Bild und Klang in optimaler Qualität

Die drei inte­grier­ten 13-Mega­pi­xel-Kame­ras leis­te­ten tol­le Arbeit. Sie ermög­li­chen Auf­nah­men des Rau­mes in einem Win­kel von bis zu 180°. Als wir uns zum Tes­ten links und rechts auf glei­cher Höhe mit der Kame­ra posi­tio­nier­ten, wur­de sofort ein Pan­ora­ma­bild des Rau­mes gene­riert. Jabra nennt die­se Tech­nik Video-Stit­ching: ein Zusam­men­set­zen meh­re­rer Aus­schnit­te zu einem Bild. Als wir uns dann mit drei gro­ßen Schrit­ten genau vor die Kame­ra setz­ten, pass­te sich das Bild in Sekun­den­bruch­tei­len an die neue Situa­ti­on an und fokus­sier­te den ent­spre­chen­den Aus­schnitt. Die­se Fle­xi­bi­li­tät ist bei spon­ta­nen Bespre­chun­gen mit kom­men­den oder gehen­den Per­so­nen eine ech­te Hil­fe. Beein­druckt haben uns eben­so Bild­schär­fe und Bild­qua­li­tät. Die 4K-Auf­lö­sung sorg­te für gesto­chen schar­fe Abbil­dun­gen auf unse­ren Moni­to­ren.

Akus­tisch hat das Kon­fe­renz­sys­tem eben­falls eini­ges zu bie­ten. Die inte­grier­ten Mikro­fo­ne ermög­li­chen eine hoch­wer­ti­ge Auf­nah­me und Über­mitt­lung von Audio­si­gna­len und Spra­che. Davon haben wir uns mit Sky­pe über­zeu­gen kön­nen. Jabra garan­tiert eine hohe Bild- und Sprach­qua­li­tät bei allen übli­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tools, also auch Micro­soft Teams, Goog­le Han­gouts usw.

Abschließendes Urteil

Das Pana­Cast-Kon­fe­renz­sys­tem hat uns voll und ganz über­zeugt. Plug & Play in Per­fek­ti­on. Mit einem Klick ist das Sys­tem als Default-Video-Lösung in die bestehen­de Kom­mu­ni­ka­ti­ons­soft­ware inte­griert. Sofort kann die Kon­fe­renz begin­nen. Dabei funk­tio­niert der Über­gang von Pan­ora­ma­bil­dern zu schma­le­ren Aus­schnit­ten beein­dru­ckend schnell und prä­zi­se. Eine idea­le Lösung für agi­le Bespre­chun­gen in klei­nen bis mit­tel­gro­ßen Räu­men (Hudd­le Rooms) mit wech­seln­den Per­so­nen­zah­len.