Jeder Kauf­mann ist am Ende des Geschäfts­jah­res zur Inven­tur ver­pflich­tet. Um die­se schnell und feh­ler­frei durch­zu­füh­ren, hat Design Offices, ein Anbie­ter für Cor­po­ra­te-Cowor­king, sei­ne Möbel mit Funk­chips gekenn­zeich­net.

Unzählige Einrichtungsgegenstände müssen jährlich in den Design Offices inventarisiert werden. Per RFID geht das nun schneller. Abbildung: Design Offices

Unzäh­li­ge Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de müs­sen jähr­lich in den Design Offices inven­ta­ri­siert wer­den. Per RFID geht das nun schnel­ler. Abbil­dung: Design Offices

Unauffällig: einer der schwarzen RFID-Transponder aus Kunststoff. Abbildung: Design Offices

Unauf­fäl­lig: einer der schwar­zen RFID-Trans­pon­der aus Kunst­stoff. Abbil­dung: Design Offices

An mehr als 20 Stand­or­ten in Deutsch­land bie­tet Design Offices Büros, Cowor­king-Berei­che sowie Tagungs­räu­me und Event­flä­chen. Die jähr­li­che Inven­tur gestal­te­te sich ent­spre­chend auf­wen­dig und zeit­in­ten­siv. Design Offices war des­halb auf der Suche nach einer Lösung, die Zeit spart, Feh­ler ver­mei­det und das Design der Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de nicht beein­träch­tigt. Des­halb wur­de gleich zu Anfang eine Iden­ti­fi­ka­ti­on der Möbel mit Bar­codes aus­ge­schlos­sen. Zudem soll­te nicht jedes Möbel­stück ein­zeln gescannt wer­den müs­sen. Die Wahl fiel daher auf eine Lösung, die mit RFID (Radio-Fre­quen­cy Iden­ti­fi­ca­ti­on) arbei­tet.

Nahezu unsichtbar

Schnell wur­de klar, dass für die Iden­ti­fi­zie­rung der Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de meh­re­re Arten von RFID-Trans­pon­dern nötig waren. Zum einen wegen der unter­schied­li­chen Mate­ria­li­en der Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de und zum ande­ren aus Kos­ten­grün­den. Besteht die Trä­ger­schicht aus selbst­kle­ben­der Folie, sind die RFID-Trans­pon­der um ein Viel­fa­ches güns­ti­ger als sol­che aus Kunst­stoff. Aller­dings funk­tio­nie­ren RFID-Foli­en­e­ti­ket­ten aus­schließ­lich auf metall­frei­em Unter­grund. Des­halb kamen für Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de aus Metall soge­nann­te On-Metal-Trans­pon­der von Smart-Tec zum Ein­satz, deren Kör­per über­wie­gend aus Kunst­stoff besteht. Letzt­lich konn­ten aller­dings in nahe­zu 90 Pro­zent der Fäl­le RFID-Foli­en­e­ti­ket­ten von Smart-Tec ver­wen­det wer­den. Damit sich die­se unauf­fäl­lig dem über­wie­gend schwar­zen Design unter­ord­nen, wur­den sie voll­flä­chig schwarz bedruckt.

Einfache Bedienung

Die Inven­ta­ri­sie­rung erfolgt nun mit einem Lese­ge­rät, das per Blue­tooth mit einem Lap­top ver­bun­den ist. Auf letz­te­rem läuft die Inven­tur­an­wen­dung. Der Vor­teil der Tren­nung von Reader und Bedien­soft­ware ist, dass dadurch der Reader leicht und hand­lich aus­fal­len kann. Mit sei­ner Ein-Knopf-Bedie­nung lässt er sich außer­dem feh­ler­frei bedie­nen.