Der HVB-Tower gehört zu Mün­chens Wahr­zei­chen. Nach rund drei­jäh­ri­ger Umbau­zeit dient das zwi­schen 1975 und 1981 errich­te­te Hoch­haus nun als Unter­neh­mens­zen­tra­le der Hypo­Ver­eins­bank. Kli­ma­ef­fi­zi­ent und mit moder­nem Büro­kon­zept.

Zwischen 1975 und 1981 errichtet, steht der HVB-Tower (früher: Hypo-Hochhaus) seit 2006 unter Denkmalschutz. Foto: HypoVereinsbank/HGEsch

Zwi­schen 1975 und 1981 errich­tet, steht der HVB-Tower (frü­her: Hypo-Hoch­haus) seit 2006 unter Denk­mal­schutz. Foto: HypoVereinsbank/HGEsch

Das offene Bürokonzept erlaubt eine flexible Aufteilung der Flächen. Foto: HypoVereinsbank/HGEsch

Das offe­ne Büro­kon­zept erlaubt eine fle­xi­ble Auf­tei­lung der Flä­chen. Foto: HypoVereinsbank/HGEsch

Besprechungsbereich in einer der Gebäudespitzen. Foto: HypoVereinsbank/HGEsch

Bespre­chungs­be­reich in einer der Gebäu­de­spit­zen. Foto: HypoVereinsbank/HGEsch

Je nach Tätigkeit können unterschiedliche Arbeitsbereiche gewählt werden. Foto: HypoVereinsbank/HGEsch

Je nach Tätig­keit kön­nen unter­schied­li­che Arbeits­be­rei­che gewählt wer­den. Foto: HypoVereinsbank/HGEsch

Die an einen Kristall erinnernde Skulptur im Foyer lenkt den Blick zum gläsernen Dreiecksdach. Foto: HypoVereinsbank/HGEsch

Die an einen Kris­tall erin­nern­de Skulp­tur im Foy­er lenkt den Blick zum glä­ser­nen Drei­ecks­dach. Foto: HypoVereinsbank/HGEsch

Rund 100 Kunstwerke aus der Corporate Collection der HVB haben auf den 22 Etagen ihren Platz gefunden. Foto: HypoVereinsbank/HGEsch

Rund 100 Kunst­wer­ke aus der Cor­po­ra­te Collec­tion der HVB haben auf den 22 Eta­gen ihren Platz gefun­den. Foto: HypoVereinsbank/HGEsch

Beim Betre­ten des neu gestal­te­ten Foy­ers erschließt sich die von Offen­heit gepräg­te See­le des HVB-Towers: Es erstreckt sich über zwei Eta­gen als ein spek­ta­ku­lär in unter­schied­li­chen Nei­gun­gen auf­ge­fal­te­ter Raum. Die­se viel­schich­ti­ge, an einen Kris­tall erin­nern­de Skulp­tur lenkt den Blick nach oben zum glä­ser­nen Drei­ecks­dach, wo sich das 114 Meter hohe Hoch­haus als prä­gen­de Sil­hou­et­te abhebt.

Flexible Bürolandschaft

„Wir haben in dem frisch moder­ni­sier­ten HVB-Tower eine Arbeits­welt geschaf­fen, die unse­ren Mit­ar­bei­tern die Zusam­men­ar­beit erleich­tert sowie den Aus­tausch mit Kun­den und Part­nern über neu­es­te digi­ta­le Tech­nik ver­ein­facht“, sagt Heinz Laber, Vor­stand der Hypo­Ver­eins­bank und Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der der HVB Immo­bi­li­en AG. Ange­passt an sich ver­än­dern­de Arbeits­wel­ten, die mobi­ler, digi­ta­ler und ver­stärkt auf Team­ar­beit aus­ge­rich­tet sind, erlaubt das Büro­kon­zept eine fle­xi­ble Auf­tei­lung der Flä­chen. Damit trägt es auch in Zukunft den Anfor­de­run­gen an eine moder­ne Raum­ge­stal­tung und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik Rech­nung. Es för­dert die Krea­ti­vi­tät des Ein­zel­nen, die Bil­dung von Teams und die Ent­ste­hung von dyna­mi­schen Netz­wer­ken. Die Mit­ar­bei­ter wäh­len selbst einen jeweils zu ihrer Tätig­keit pas­sen­den Arbeits­platz aus – sei es für kom­mu­ni­ka­ti­ve Pro­jekt­ar­beit mit meh­re­ren Kol­le­gen, kon­zen­trier­te Ein­zel­ar­beit oder den Aus­tausch von Ideen in Bespre­chungs­be­rei­chen. Zusätz­lich ste­hen sepa­ra­te Büros für Tele­fo­na­te und Video­kon­fe­ren­zen zur Ver­fü­gung.

Der HVB-Tower wandelt sich zum Green Building

Trotz kom­plett neu­er mul­ti­funk­tio­na­ler Fas­sa­de bleibt die bis­he­ri­ge Optik des seit 2006 unter Denk­mal­schutz ste­hen­den Gebäu­des erhal­ten. Der Ener­gie­ver­brauch hin­ge­gen wur­de durch die Sanie­rung deut­lich gesenkt. Bei­spiels­wei­se redu­ziert sich der Was­ser­ver­brauch durch die Ver­wen­dung von Regen­was­ser und der Heiz- und Kühl­en­er­gie­be­darf durch die Nut­zung von Geo­ther­mie. Beim Umbau wur­den schad­stoff­freie Mate­ria­li­en ver­wen­det, die einen hohen Recy­cling­an­teil auf­wei­sen und nach Mög­lich­keit aus der Regi­on kom­men. Das trug dazu bei, dass der sanier­te HVB-Tower die LEED-Pla­ti­num-Zer­ti­fi­zie­rung erhal­ten hat.