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Outside the Box #1: Die neue Freiheit der Büroarbeit

Der Cowor­king-Exper­te Björn Budack mag es, krea­tiv und unkon­ven­tio­nell zu den­ken: out of the box oder out­side the box, wobei die Box hier auch schnell das tra­di­tio­nel­le Büro sein kann. In sei­ner Kolum­ne wird er Ihnen 2026 Kon­zep­te und Tools für moder­nes, fle­xi­bles Arbei­ten näherbringen.

Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert

Björn Budack ist seit über 20 Jah­ren im Bereich Büro­ver­mie­tung tätig. Der Grün­der der Ket­te „Kiez Büro Cowor­king“ agiert auch erfolg­reich als Unter­neh­mens­be­ra­ter. Abbil­dung: Daja­na Lothert

Jahr­zehn­te­lang war alles klar gere­gelt: Büro­ar­beit fand im Büro statt. Das Unter­neh­men stell­te Raum, Schreib­tisch, Stuhl, Tele­fon, irgend­wann auch einen Com­pu­ter und meis­tens sogar den Kaf­fee zur Ver­fü­gung – die Arbeit­neh­mer dafür ihre Arbeits­zeit. Der Deal war klar: Anwe­sen­heits­zeit gegen Geld. Der Aus­tausch wur­de doku­men­tiert durch Stem­pel­kar­te und Gehalts­ab­rech­nung. Die­se Ver­ab­re­dung bedeu­te­te in hohem Maße Sicher­heit für bei­de Sei­ten: Für die Beschäf­tig­ten die Ein­bet­tung in ein Kol­lek­tiv mit fes­ten Pro­zes­sen und Rou­ti­nen. Für die Unter­neh­men die Gewiss­heit, dass die bezahl­te Zeit auch abge­leis­tet wur­de. Im Fokus stan­den die Arbeits­zeit und ihre Kon­trol­le, nicht die Ver­ant­wor­tung für Arbeitsergebnisse.

Erst durch das Auf­kom­men digi­ta­ler Daten­ver­ar­bei­tung wur­de in den 1980er-Jah­ren „Tele­ar­beit“ mög­lich und die unbe­ding­te Not­wen­dig­keit, zur Arbeit ins Büro zu fah­ren, ent­fiel für immer mehr Ange­stell­te. Neben dem Büro wur­de dadurch zuse­hends auch Home­of­fice als Arbeits­ort möglich.

Als sich dann Anfang der 2000er-Jah­re der Zugang per WLAN durch­setz­te, wur­de es mög­lich, an allen erdenk­li­chen Orten zu arbei­ten – den soge­nann­ten „Drit­ten Arbeits­or­ten“. Anfangs war das kei­ne rei­ne Freu­de: Lap­tops waren nicht kom­pa­ti­bel oder hat­ten noch kei­ne WLAN-Kar­ten, der Zugang zu Hotel­netz­wer­ken war äußerst kom­pli­ziert und all­zu oft funk­tio­nier­te er gar nicht. Den­noch war nun der Grund­stein gelegt zu einer neu­en Frei­heit des Arbei­tens. Mit dem Buch „Wir nen­nen es Arbeit“ von Holm Frie­be und Sascha Lobo erhielt sie ihren kul­tu­rel­len Überbau.

Für vie­le Beschäf­tig­te in tra­di­tio­nel­len Arbeits­ver­hält­nis­sen folg­ten Jah­re mühe­vol­ler Dis­kus­sio­nen um den Arbeits­ort, in denen sie ihren Unter­neh­men meist nur klei­ne Zuge­ständ­nis­se in Bezug auf mobi­le Arbeit abtrot­zen konnten.

Das änder­te sich schlag­ar­tig mit der Coro­na­pan­de­mie im Jahr 2020: Der Lock­down ließ natur­ge­mäß fast aus­schließ­lich Home­of­fice zu und war ein gewal­ti­ger Inno­va­ti­ons­mo­tor. Waren Video­kon­fe­ren­zen bis zur Pan­de­mie ein wenig ver­brei­te­tes Arbeits­werk­zeug, sorg­ten sie mit ihrer Durch­drin­gung der Arbeits­welt für eine fun­da­men­ta­le Ände­rung des Arbei­tens. Es war nun nicht mehr nur die „digi­ta­le Bohè­me“, die sich grö­ße­re Fle­xi­bi­li­tät leis­ten konn­te, son­dern auch der Inno­va­ti­on unver­däch­ti­ge Orga­ni­sa­tio­nen wie die Spar­kas­sen inte­grier­ten Video­chats in ihre Arbeits­pro­zes­se. Unter­neh­men hat­ten gelernt, dass nicht mehr jedes Mee­ting mit der Fahrt an irgend­ei­nen Ort ver­bun­den sein muss, son­dern sich durch Video­kon­fe­ren­zen Zeit und Fahrt­kos­ten spa­ren lassen.

Auch wenn das Büro als wich­tigs­ter Arbeits­ort für vie­le Unter­neh­men wei­ter­hin eine zen­tra­le Rol­le spielt, so fin­det Arbeit nun erst­mals in einem nen­nens­wer­ten Umfang „Out­side the Box“ statt. Dabei bie­tet vor allem hybri­des Arbei­ten, also die Arbeit an wech­seln­den Orten, eine neue Frei­heit, die sehr geschätzt wird.

In die­ser neu­en Arbeits­welt wer­den auch die Aspek­te Sicher­heit und Frei­heit neu aus­ta­riert. Unter­neh­men müs­sen los­las­sen kön­nen und ver­trau­en, wäh­rend auf der ande­ren Sei­te der Zuge­winn an eigen­ver­ant­wort­li­cher Orga­ni­sa­ti­on für vie­le eine neue Her­aus­for­de­rung ist.

Und genau dar­um wird es auch in den nächs­ten Fol­gen die­ser Kolum­ne gehen: Wie kann die neue Arbeits­welt gestal­tet wer­den, wel­che Mög­lich­kei­ten eröff­nen sich? Wel­che neu­en Arbeits­kon­zep­te haben sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ent­wi­ckelt und für wel­che Orte sind sie geeig­net? Wel­che neu­en Dienst­leis­tun­gen und Unter­neh­men sind rund um die neue Art zu arbei­ten ent­stan­den? Wel­che Tools gibt es, um hybri­des Arbei­ten „Out­side the Box“ zu orga­ni­sie­ren und wel­che Pro­zes­se und Orga­ni­sa­ti­ons­for­men hel­fen remo­te arbei­ten­den Teams?

Denn so groß der Frei­heits­ge­winn in der schö­nen neu­en Arbeits­welt auch ist: Sie stellt Orga­ni­sa­tio­nen und ihre Mit­glie­der vor zahl­rei­che neue Her­aus­for­de­run­gen, die gemeis­tert wer­den wol­len, damit die neue Frei­heit nicht zu Frus­tra­ti­on führt.

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