Am 6. Februar luden wir auf der Ambiente, der Weltleitmesse für Konsumgüter im Frankfurt am Main, wieder zu einem interessanten Vortragsprogramm ein. Unser „Trendforum für moderne Raumwelten“ ließ die Bereiche Office und Hospitality miteinander tanzen.
Das Forum zeigte, wie sich Räume im Working- und Livingbereich verändern, verändern müssen, um zeitgemäß und zukunftsfähig zu sein. Dabei stand das Verhältnis von Office und Hospitality im Fokus. Sie sind längst eine spannende Beziehung miteinander eingegangen, bei der beide voneinander lernen.
Passend zum Thema erwartete die Teilnehmer im von Katty Schiebeck kuratierten Vortragsareal des Interior Design & Architecture Hubs eine warme, wohnlich-gastliche Sofalandschaft statt den üblichen Bänken oder Stuhlreihen. Außerdem fand das Forum als Silent Seminar statt. Der Ton wurde ausschließlich auf Kopfhörer übertragen, über die auch verschiedene Sprachen angewählt werden konnten.
Unsere Top-Speaker haben aus der Perspektive von Experten, Architekten, Planern, Ausbauern und Herstellern argumentiert. Sie erläuterten erfolgreiche Denk- und Vorgehensweisen und zeigten gelungene Praxisbeispiele.
Programm des „Trendforums für moderne Raumwelten“

Bernd Fels: „Arbeit wird radikal anders – vergesst die Büroorganisation von heute“
Der Gründer von if5 und if5 design sowie Mitinitiator von spaces4future ist langjähriger Experte für die Zukunft der Wissensarbeit sowie nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung. Er stellte klar: Wer Arbeitsorte heute noch wie gestern plant, blockiert Zukunft. Wer sie dagegen als soziale, digitale und regenerative Möglichkeitsräume versteht, gestaltet die Arbeitswelt von morgen.

Josephine Winkens: „Grauer Alltag im Büro? Impulse aus Hospitality und Retail für zeitgemäße Arbeitswelten“
Die Leiterin der Ideenwerkstatt des 1909 gegründeten Innenausbau-Unternehmens Konrad Knoblauch nahm mit auf eine inspirierende Reise durch Hospitality und Retail. Sie zeigte anhand von Analysen und Praxisbeispielen, welche Impulse sich daraus für das Büro von morgen ableiten lassen. Hier finden Sie ein Handout zur Präsentation.

Sabrina Voecks: „Officiality – Where Work Feels Like Home“
Abbildung: Jenner-Egberts Foto+Film
Die Kreativdirektorin und Partnerin beim Planungsbüro JOI-Design sprach über „Officiality“ – die neue Verschmelzung von Hospitality und Office. Sie zeigte, wie hybride Räume geschaffen werden können, die Arbeitswelten, Zuhause und Hospitality verbinden.

Christoph Fahle: „Vom Mieter zum Gast. Warum das Büro der Zukunft wie ein Hotel geführt werden muss“
Abbildung: Sara Herrlander
Der Co-Founder & CEO von One Coworking erklärte, warum das Büro der Zukunft wie ein Hotel geführt werden muss. Der Pionier der deutschen Coworking-Bewegung übersetzte Erfolgsprinzipien von Flex-Spaces und Hotellerie in konkrete Impulse für klassische Unternehmensimmobilien. Hier finden Sie einen Auszug des Vortrags.

Peter Knecht: „Biophile Arbeitswelten. Natur als Erfolgsfaktor in Büro & Gastro“
Der Managing Director der Götessons Design GmbH sprach über biophile Arbeitswelten. Für sein Unternehmen, eine schwedische Herstellergruppe hinter verschiedenen Möbelmarken, ist die Natur ein Erfolgsfaktor für Büro und Gastro.

Dr. Robert Nehring: Moderation
Der Chefredakteur von OFFICE ROXX moderierte das Forum. Unter dem Titel „The friendly Office: Status quo Gastro und Büro“ begann er mit einem kurzen Überblick zum Thema. Hier finden Sie einen Auszug des Vortrags.
Die zahlreichen Teilnehmer konnten viele interessante, inspirierende Impulse für moderne Raumwelten mitnehmen. Gastlich und wohnlich soll es dort nun sein, freundlich und flexibel, naturnah-biophil und nachhaltig. Büroumgebungen sollen Begegnungs-, Kollaborations-, Lern- und Rückzugsorte sein und sie können zu identitätsstiftenden Markenbotschaftern werden. Moderator Robert Nehring schloss: „Die dargestellten Entwicklungen bieten viele neue Chancen, die Attraktivität zu steigern und wieder Leben in die Bude, insbesondere in das Büro zu bringen. Ich finde, das ist eine schöne, vielversprechende Perspektive in diesen herausfordernden Zeiten.“






























































