Heute sind Agilität, Eigenverantwortung und Teamkultur in der Arbeitswelt ebenso wichtig wie Konzentration und Rückzug. Mit dem durchdachten Interior-Konzept für das neugebaute IT-Gebäude von Coroplast in Wuppertal meistert das Innenarchitekturbüro Brandherm + Krumrey (b-k-i) diesen Spagat.
Im Zentrum steht der Hub – ein gestalterischer Ankerpunkt, der das digitale Denken der IT-Abteilung räumlich interpretiert. Von dort aus gliedern farbige Kuben den offenen Grundriss, definieren Arbeitszonen und machen die Struktur intuitiv erfahrbar. Die Zonierungen fördern sowohl konzentrierte Einzelarbeit als auch spontane Kommunikation und kollaborative Prozesse.

Die durchdachte Flächenorganisation folgt dem Prinzip des Activity-Based-Working. Abbildung: Joachim Grothus
Das Gestaltungskonzept von b-k-i setzt bewusst auf natürliche Materialien, wohnliche Elemente und ikonische Designobjekte. Holz, Wandeinbauten, gezielte Farbakzente und ausgewählte Möbel bekannter Marken wie Vitra, Sedus, Pedrali oder Hay schaffen eine Atmosphäre, die Dynamik und Geborgenheit vereint. Ein kuratiertes Stylingkonzept mit Textilien von Kvadrat und Leuchten von Pulpo unterstützt diesen Ansatz und macht den Raum zur Bühne für agiles Arbeiten. Gleichzeitig entsteht ein Umfeld mit ausgeprägtem Nestgefühl, das Wohlbefinden, Zugehörigkeit und Kreativität stärkt.
Auf rund 870 m2 wurden 58 Arbeitsplätze, mehrere Fokusräume, Meetingbereiche sowie eine Vielzahl offener Lounge- und Kommunikationszonen realisiert. Die Flächenorganisation folgt dem Prinzip des Activity-Based-Working und bietet hohe Flexibilität. Je nach Aufgabe und Stimmung können Coroplast-Mitarbeitende ihren idealen Arbeitsort wählen. So werden sie Teil einer Unternehmenskultur, die Vertrauen, Eigenverantwortung und Vernetzung aktiv fördert.






























































