In unserer diesjährigen Green-Office-Umfrage wollten wir von ausgewählten Unternehmen verschiedener Bürobereiche wissen, welche Maßnahmen zur CO2-Reduktion sie ergreifen. Das Thema scheint angekommen zu sein in der Branche. Die Hersteller unternehmen ziemlich viel.
BENE
Michael Fried, Geschäftsführer Sales, Marketing & Innovation.
„Bene treibt die Dekarbonisierung seiner Wertschöpfung konsequent voran – beginnend in der Produktentwicklung. Langlebige, reparierbare und kreislauffähige Bürolösungen bilden die Grundlage der Nachhaltigkeitsstrategie. Parallel investiert das Unternehmen in energieeffiziente Prozesse und erneuerbare Energien: Am Produktionsstandort Waidhofen an der Ybbs reduziert die Sanierung des Hallendachs den Heizwärmebedarf um 50 Prozent. Eine Photovoltaikanlage mit 3,1 MWp deckt rund ein Drittel des Strombedarfs, der verbleibende Bedarf wird mit Ökostrom gedeckt. Auch die Elektrifizierung des Fuhrparks schreitet voran – der Verbrauch fossiler Treibstoffe konnte von 2023 auf 2024 um 14 Prozent gesenkt werden. Energieeffiziente Fertigungstechnologien und ein Energiemanagement nach ISO 50001 steigern die Ressourceneffizienz zusätzlich. Mit modularen Lösungen wie Points, Equo und Noovo verbindet Bene Design, Funktionalität und Kreislaufwirtschaft und setzt damit ein klares Zeichen für nachhaltige Arbeitswelten.“
BROTHER
Veronika Holzbauer, Sustainability Development Manager.
„Die Reduzierung von CO2-Emissionen ist ein zentraler Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie von Brother. Bis 2030 sollen CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) um 65 Prozent und die Scope-3-Emissionen um 28,5 Prozent reduziert werden. Im Fokus stehen reparierbare und ressourceneffiziente Produkte, die langlebiger sind und Abfälle vermeiden. Ergänzt wird dieser Ansatz durch energieeffiziente Technologien, den verstärkten Einsatz von Recyclingmaterialien sowie die kontinuierliche Optimierung von Verpackungen, um Materialverbrauch und Umweltbelastungen zu reduzieren. Im Rahmen seiner Kreislaufwirtschaftsstrategie hat Brother bereits mehr als 40 Millionen Tonerkartuschen wiederaufbereitet und spart dadurch jährlich rund 1.500 Tonnen Material vor der Entsorgung ein. Dieses Engagement ist branchenweit einzigartig. Die Wiederaufbereitungsanlagen in Großbritannien und der Slowakei sind als abfallfrei und klimaneutral zertifiziert und werden mit Solar- und Geothermie betrieben.“
EIZO
Alexander Theemann, Vice President Sales & Marketing.
„Nachhaltigkeit ist bei Eizo seit Jahrzehnten gelebte Praxis. Bis 2024 haben wir unsere Scope-1- und Scope-2-Emissionen gegenüber 2019 bereits um 62,2 Prozent reduziert – Ziel bis 2030 sind 70 Prozent, bis 2040 Net Zero. An unseren japanischen Werken beziehen wir heute 100 Prozent erneuerbaren Strom. Das Ergebnis: zweimal in Folge CDP-Klimabewertung A. Unsere Flexscan-Monitore sind TCO Certified Gen 10 und unter den ersten weltweit mit EPEAT-Climate+-Auszeichnung. Der Flexscan FLT, der erste Monitor mit EU-Energielabel-Klasse A, verbraucht nur sechs Watt und besteht zu 95 Prozent aus Recyclingkunststoff. Rücknahme- und Recyclingsysteme in Japan, Europa und den USA sowie eine siebenjährige Garantie inklusive Vor-Ort-Austausch runden unser Engagement ab. Für Eizo beginnt Verantwortung beim Design und endet nicht am Lebensende des Produkts.“
GÖTESSONS
Emil Johansson, CEO.
„Götessons verfolgt das Ziel, Nachhaltigkeit durch langlebige Produkte, effizientere Logistik, verantwortungsvolle Materialauswahl und enge Lieferantenpartnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfung zu verankern. Die Nachhaltigkeitsagenda unserer Kunden ist für uns entscheidend und wir sind bestrebt, Lösungen beizutragen, die einen konkreten Mehrwert schaffen. Die Standorte Ulricehamn und Dreieich werden mit 100 Prozent erneuerbarem Strom und 99 Prozent erneuerbarer Heizenergie betrieben. Unsere Flotte wird auf E-Mobilität umgestellt. In Schweden sind wir schon bei 100 Prozent. Im DACH-Bereich sind bereits vier von acht Fahrzeugen E-Autos, das Ziel für 2028 sind auch hier 100 Prozent. Das Unternehmen arbeitet mit FSC-, EU-Eco-Label- und (Nordischer-)Schwan-zertifizierten Materialien. Klimaneutralität für Scope 1 und Scope 2 ist strategisches Ziel des Konzerns.“
GREEN IT SOLUTION
Stefan Winklhofer, Director IT & Marketing und Umweltbeauftragter.

Abbildung: Green IT Solution
„Seit unserer Gründung im Jahr 2015 setzen wir uns dafür ein, IT und Nachhaltigkeit zusammenzubringen. Als spezialisierter IT-Dienstleister unterstützen wir Unternehmen dabei, ihrer IT-Hardware ein zweites Leben zu schenken, und kümmern uns um den kompletten Refurbishment-Prozess. Dementsprechend setzen wir auch bei uns so viele Refurbished-IT-Geräte ein wie möglich. Auf dem Dach unseres Refurbishment-Werkes ist außerdem eine Photovoltaikanlage installiert, mit der wir möglichst viel der benötigten Energie erzeugen. Büromöbel kaufen wir bei Herstellern, die besonders wertige und dadurch langlebige Stücke fertigen, die selbst nach vielen Jahren der Nutzung noch wiederverwendet werden können. Ansonsten haben wir einige Maßnahmen umgesetzt, die simpel wirken, aber einen großen Effekt haben. Wir sind zum Beispiel ein Paperless Office und die letzte Person, die das Büro abends verlässt, stellt sämtliche Stromverbraucher, die nicht über Nacht durchlaufen müssen, via Smart-Panel ab.“
IIYAMA
Erkan Sekerci, Country Manager DACH.
„Unser Ziel ist klar: Wir wollen den CO2-Fußabdruck unserer Lösungen kontinuierlich senken, ohne Kompromisse bei Qualität und Leistung einzugehen. Schon heute setzen wir konkrete Maßnahmen um: Unsere Green-Serie nutzt 100 Prozent recycelbare, plastikfreie Verpackungen, die Gehäuse bestehen aus 85 Prozent recyceltem Kunststoff. Dazu kommt die energieeffiziente LED-Technologie, die die Energiekosten um rund 40 Prozent reduziert. Zudem erfüllen diese Produkte zu 100 Prozent die TCO-Kriterien, sind EPEAT-Silver-zertifiziert und gehen mit 100 Prozent Quecksilberfreiheit über die RoHS-Anforderungen hinaus. Auch auf Unternehmensebene verfolgen wir messbare Fortschritte: Nach Ecovadis Bronze 2021 und Silber 2022 erreichte iiyama 2023 erstmals Platin und hält seitdem diese Position. Damit zählen wir zu den besten ein Prozent von mehr als 90.000 Unternehmen weltweit. Unser Anspruch ist es, diese Spitzenposition zu halten und Nachhaltigkeit weiter fest in Produktentwicklung, Lieferkette und Management zu verankern.“
INTERSTUHL
Helmut Link, Geschäftsführer.
„Die Interstuhl Group ist seit Jahrzehnten nachhaltig unseren ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Interessen verpflichtet. Die Reduktion von CO2-Emissionen ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie und ein kontinuierlicher Prozess, den wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette konsequent vorantreiben. Bereits seit 2021 haben wir den wichtigen Meilenstein des Emissionsausgleichs erreicht. Wir investieren kontinuierlich in nachhaltige Produktionsprozesse, externe Zertifizierungen sowie die Weiterentwicklung auf Produktebene. Dabei rückt neben einer hohen Recycelbarkeit zunehmend die Zirkularität in den Fokus unserer Produktentwicklung. Als international tätiges Familienunternehmen investieren wir auch in Zukunft kontinuierlich in die Weiterentwicklung unserer nachhaltigen Produktion und zirkulären Produktlösungen.“
KINNARPS
Johanna Ljunggren, Nachhaltigkeitsmanagerin.
„Unsere CO2-Reduktionsstrategie verankert Nachhaltigkeit in allen Unternehmensbereichen. Kinnarps senkte den CO2-Ausstoß in vier Jahren um 47 Prozent und erhöhte den Anteil nicht fossiler Energien auf 73 Prozent. Bis 2030 wollen wir die Treibhausgasemissionen halbieren, bis 2050 Netto-Null erreichen. Im Betrieb nutzen wir Holzabfälle zur Wärmeerzeugung und verarbeiten Produktionsreste zu neuen Produkten. Unsere Verpackungsoptimierung – ein Lkw-Ladungskonzept wie Tetris – spart 270 Kilogramm Material pro Fahrt. 95 Prozent unseres Holzes ist FSC-zertifiziert. Nachhaltigkeit ist in der Kinnarps-DNA verankert. Es ist ein wissenschaftliches Faktum: Je länger die Lebensdauer eines Möbels, desto geringer sind die Umweltauswirkungen. Darum konzentrieren wir uns auf Qualität und Design für Langlebigkeit. Unsere Next-Office-Bedarfsanalysen helfen Kunden, genau die Lösungen zu wählen, die sie brauchen. Unser Sustainable-Circularity-Konzept bietet Reinigung, Wiederaufbereitung und Materialbewirtschaftung. So funktioniert echte Nachhaltigkeit: operative Effizienz und Zirkularität zusammen.“
LOGITECH
Serkan Ates, Head of Logitech DACH.
„Logitech arbeitet daran, den CO2-Fußabdruck seiner Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg weiter zu reduzieren – mit einem Design-for-Sustainability-Ansatz, der Materialien, Verpackung, Energieverbrauch und Nutzungsdauer berücksichtigt. Unser wissenschaftsbasiertes Ziel ist es, die absoluten Scope-3-Emissionen bis 2030 um 50 Prozent zu senken. Bereits heute enthalten 78 Prozent unserer Produkte recycelte Kunststoffe. Außerdem setzen wir bei 48 Prozent der dafür geeigneten Produkte Low-Carbon oder recyceltes Aluminium ein. Der Umstieg auf FSC-zertifizierte Papierverpackungen hat bereits hunderte Tonnen Kunststoff eingespart und tausende Tonnen CO2 vermieden. Mehr als 93 Prozent unseres internen Stromverbrauchs stammen aus erneuerbaren Quellen. Zusätzlich tragen rund 84 Prozent unserer Produkte ein extern geprüftes Carbon-Impact-Label – für mehr Transparenz bei Beschaffungsentscheidungen. Offizielle Ersatzteile und Reparaturanleitungen helfen zudem, Produkte länger im Einsatz zu halten.“
NOWY STYL
Corinna Graf, Leitung Marketing DACH.

Abbildung: Nowy Styl
„Die nachhaltigste Ressource ist das, was bereits vorhanden ist. Für uns endet der Wert einer Einrichtungslösung nicht mit ihrer ersten Nutzung. Unsere Verantwortung umfasst ihren gesamten Lebenszyklus – von der Entwicklung über die Nutzung bis zur Wiederaufbereitung und Wiederverwendung. Bereits im Ecodesign schaffen wir die Grundlage für langlebige, reparierbare und kreislauffähige Produkte. Mit unserem herstellerunabhängigen Rücknahme- und Refurbishment-Konzept use2 verlängern wir Produktlebenszyklen und vermeiden CO2-Emissionen, die bei der Herstellung neuer Produkte entstehen würden. Gleichzeitig investieren wir kontinuierlich in neue Designansätze – beispielsweise durch den Einsatz von Monomaterialien –, um Produkte künftig noch kreislauffähiger zu gestalten. Bis 2024 konnten wir unsere CO2-Emissionen im Rahmen der CO2-Performance-Ladder gegenüber dem Basisjahr 2018 um 45 Prozent reduzieren. Die fünfte Ecovadis-Platin-Auszeichnung in Folge bestätigt diesen Weg: Trotz kontinuierlich verschärfter Bewertungskriterien gehört Nowy Styl weltweit zu den nachhaltigsten ein Prozent aller bewerteten Unternehmen und ist weiterhin das einzige Unternehmen seiner Branche mit dieser Auszeichnung.“
PILOT PEN
Andrea Günther, Geschäftsführerin.
„Die Reduktion von CO2 beginnt für uns nicht erst in der Produktion, sondern schon bei der Entwicklung unserer Schreibgeräte. Mit unserem Ecodesign-Ansatz betrachten wir den gesamten Produktlebenszyklus von der Materialauswahl über Produktionsstandorte und Transportwege bis zur Langlebigkeit und Nachfüllbarkeit. Viele unserer Schreibgeräte bestehen zu einem hohen Anteil aus Recyclingmaterial und werden in Europa gefertigt. Beim Frixion Ball+ lassen sich durch dreimaliges Nachfüllen gegenüber dem Neukauf 61 Prozent CO2 einsparen. Gleichzeitig verfolgen wir das Ziel, die CO2-Emissionen unserer europäischen Produktionsgesellschaft bis 2030 um 50 Prozent gegenüber 2018 zu reduzieren. Dass Nachhaltigkeit bei Pilot verankert ist, bestätigt auch unsere Platinum-Auszeichnung von Ecovadis. Damit zählt unsere europäische Produktionsgesellschaft bei der Nachhaltigkeitsbewertung von Ecovadis zu den Top-ein-Prozent der weltweit bewerteten Unternehmen.“
RICOH
Kerstin Thies, Chief Manager CSR.
„Mit der aktualisierten ESG-Strategie will Ricoh die Dekarbonisierung beschleunigen und verknüpft seine Klimaziele fest mit den globalen Geschäftsaktivitäten. So sollen die Treibhausgasemissionen aus Scope 1 und 2 bis 2030 um 75 Prozent gegenüber 2015 sinken. Für Scope 1 und 2 ist bis 2040, für Scope 3 bis 2050 jeweils eine Reduktion um 90 Prozent vorgesehen. Der Anteil erneuerbarer Energien soll bis 2030 auf 85 Prozent steigen. Entscheidend ist für uns, diese strategischen Ziele in konkrete Lösungen zu übersetzen – durch Produktkonzepte, die Ressourcen schonen, Wiederverwendung fördern und den Energiebedarf im Betrieb reduzieren. Ein Beispiel sind die A3-Farb-Multifunktionsdrucksysteme der IM Cxx01CE-Serie: Sie weisen gegenüber vorangegangenen Systemen einen um 50 Prozent reduzierten CO2-Fußabdruck auf und bestehen zu mehr als 86 Prozent aus wiederverwendeten Komponenten. Niedrige TEC-Werte und ein intelligenter Energiesparmodus verbessern die Energieeffizienz. So wird aus Klimazielen konkrete Produktwirkung.“
STEINBEIS
Marc Gebauer, Sprecher der Geschäftsführung.
„Für Steinbeis Papier ist Nachhaltigkeit kein Trend, sondern seit über 40 Jahren das Grundprinzip unseres unternehmerischen Handelns. Wir setzen zu 100 Prozent auf Altpapier. Dadurch schonen wir den Rohstoff Holz und benötigen in der Produktion 79 Prozent weniger Wasser sowie 73 Prozent weniger Energie im Vergleich zu Frischfaserpapieren. Unsere gesamte Produktion in einer der modernsten Papierfabriken Europas basiert auf Kreisläufen und ist emissionsarm und ressourcenschonend. Aber wir wollen noch mehr erreichen: Unser Ziel ist die klimaneutrale Produktion bis 2040. Bei unserer Towards-Zero-Strategie geht es um alle direkten und indirekten Emissionen über die gesamte Wertschöpfungskette. Die Bilanzierung nach dem GHG-Protokoll macht unsere Meilensteine auf diesem ambitionierten Weg nachvollziehbar. Wichtige Elemente sind die weitere Effizienzsteigerung, eine Grünstromoffensive, Investitionen in Zukunftstechnologien sowie die Einbindung unserer Lieferanten.“
VEPA
Marco Schoneveld, Geschäftsleiter Deutschland.
„CO2-Reduktion gehört bei Vepa the furniture factory zur Marken-DNA. Als niederländischer Hersteller von Büro- und Objektmöbeln richten wir unser unternehmerisches Handeln seit fast 20 Jahren darauf aus, Möbel kreislauffähig zu produzieren und Ressourcen so lange wie möglich im Gebrauch zu halten. Diesen Anspruch machen wir durch klare Ziele, messbare Fortschritte sowie transparente Berichte und Lieferketten überprüfbar. Seit 2023 steht Vepa auf Stufe 5 und damit der höchsten Stufe der CO2-Performance-Leiter, eines in den Niederlanden etablierten und europaweit genutzten Instruments zur Erfassung und Senkung von CO2-Emissionen. Seit 2020 konnten wir diesen Wert nahezu halbieren. Entscheidend ist für uns, Emissionen entlang des gesamten Lebenszyklus eines Möbels zu denken. So streben wir einen vollständig abfallfreien Betrieb an: Dies gelingt seit 2018 bereits bei unserem Werk in Hoogeveen; ein weiterer Standort soll folgen. Restmaterialien führen wir in neue Kreisläufe zurück. Zugleich setzen wir bei der Möbelproduktion auf selbst mitentwickelte, ressourcenschonende, wiederverwertbare und biobasierte Werkstoffe sowie regionale Materialien. Auch unsere Standorte folgen diesem Anspruch mit Wärmepumpen, Solarenergie und energieeffizienten Produktionsanlagen.“
VIEWSONIC
Dominic Mein, Director DACH & Benelux.
„Nachhaltigkeit ist bei Viewsonic kein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Praxis in der gesamten Lieferkette. Wir setzen auf maximale Transparenz: Unsere Fortschritte legen wir lückenlos im jährlichen ESG-Report vor – inklusive detaillierter CO2-Fußabdruck-Berichte für unsere Displays. Dass wir hier vorangehen, zeigen unsere Auszeichnungen: Als weltweit erstes Unternehmen wurden wir mit EPEAT Gold für Signage Displays prämiert und gehören laut Ecovadis zu den nachhaltigsten acht Prozent der Unternehmen weltweit. Unsere Klimaziele sind ambitioniert, aber verbindlich – bis 2030 reduzieren wir unsere Treibhausgasemissionen um 42 Prozent, bis 2050 erreichen wir Netto-Null. Beides ist durch die Science-Based-Targets-Initiative validiert.“
WILKHAHN
Janis Koberg, Unternehmenssprecher.
„Für Wilkhahn beginnt Nachhaltigkeit nicht beim Material, sondern bei der Frage, ob ein Produkt überhaupt gebraucht wird. Denn die wirksamste CO2-Reduktion entsteht durch Lösungen, die über viele Jahre genutzt, gepflegt, repariert und angepasst werden können. Deshalb steht am Anfang jeder Entwicklung zunächst ihre Relevanz. Daraus leitet sich unser Verständnis von Produktverantwortung ab: vermeiden, verringern, verwerten und Fairness. Dieses Prinzip prägt den gesamten Entstehungsprozess, von einem möglichst geringen Materialeinsatz über langlebige Konstruktionen, Modularität, Reparaturfähigkeit und die Nutzung von erneuerbarer Energie bis hin zu recycelten und recyclingfähigen Werkstoffen, emissionsarmen Logistik- und Verpackungskonzepten sowie einem umfassenden After-Sales-Service. Dass umweltbewusstes Design weder Verzicht noch Kompromiss bedeutet, zeigt auch unser neuer WiChair: Er verbindet minimale Materialverwendung mit hohem Komfort zu einem Stuhl, der einfach gute Laune macht.“
WMF PROFESSIONAL COFFEE MACHINES
Axel Fähnle, Head of Marketing Germany.
„Der Nachhaltigkeitsgedanke von WMF Professional Coffee Machines konzentriert sich auf zwei Kernbereiche: Energieverbrauch senken und Ressourcenverschwendung vermeiden. Denn wer Energie oder Rohstoffe effizienter einsetzt, reduziert nicht nur Emissionen, sondern senkt auch direkt die Betriebskosten. Der ökologische und der wirtschaftliche Vorteil gehen somit Hand in Hand. Für eine energieeffizientere Maschinennutzung kann mithilfe der Eco-Mode-Funktion die Kesseltemperatur unserer Vollautomaten abgesenkt werden. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn das Gerät in Zyklen arbeitet und nach intensiven Pausenzeiten länger im Bereitschaftszustand wartet. Dazu kommen viele weitere Funktionen, die sich positiv auf den Energieverbrauch auswirken: Im inaktiven Zustand dunkelt das Display nach einiger Zeit automatisch ab. Moderne Milch- und Reinigungssysteme sowie optimal isolierte Boiler garantieren ebenfalls ein energieeffizientes Verhalten. Und wenn nach Büroschluss die Maschinen ausgeschaltet werden, ziehen sie keinen Strom mehr, selbst wenn sie noch mit dem Stromnetz verbunden sind. Beim Ressourceneinsatz geht es uns darum, die Verschwendung von Kaffee, Milch und Wasser durch präzises Dosieren zu vermeiden. Eine zentrale Rolle spielen dabei unsere Automatisierungsfunktionen. So kann die halbautomatische Siebträgermaschine WMF Espresso Next mittels „Auto Milk Dosing“-Technologie auf Knopfdruck die perfekte Menge Milch dosieren und diese bis zur gewünschten Konsistenz aufschäumen. Abfall wird dabei nicht nur reduziert, sondern im Sinne des Zero-Waste-Konzepts gänzlich vermieden. Selbst aufwendige Kaffeekreationen gelingen ohne überschüssige Milchreste. Auch das neue „MultiMilk“-System von WMF setzt auf eine besonders nachhaltige Verarbeitung von pflanzenbasierten Drinks.“
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