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Neue Podcast-Serie „Work in Progress – Ein Podcast über Menschen und Organisationen im Wandel“. Erhalten Sie praxisnahe Einblicke in die Transformation der Arbeitswelt. Abbildung Ricoh

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Digitales Arbeiten: Podcast „Work in Progress“ blickt in die Praxis des Mittelstands

Der Pod­cast „Work in Pro­gress“, ein gemein­sa­mes Pro­jekt des Leip­zi­ger Insti­tuts Carls Zukunft und Ricoh Deutsch­land, geht in die nächs­te Talk­run­de. Fol­ge 4 und 5 sind ver­füg­bar. Dies­mal kom­men unter ande­rem zwei Unter­neh­mens­len­ke­rin­nen aus dem Mit­tel­stand zu Wort: Julia Suh­ren und Susan­ne Tattersall.

Der Podcast „Work in Progress“ blickt in die Praxis des Mittelstands. Diesmal mit: Julia Suhren sowie Susanne Tattersall und Marc-Oliver Dohrenbusch. Abbildung Ricoh

Der Pod­cast „Work in Pro­gress“ blickt in die Pra­xis des Mit­tel­stands. Dies­mal mit: Julia Suh­ren sowie Susan­ne Tat­ter­sall und Marc-Oli­ver Doh­r­en­busch. Abbil­dung Ricoh

Neue Per­spek­ti­ven über die Her­aus­for­de­run­gen des Wan­dels der Arbeit füh­ren nach Bre­men und Ber­lin. Dort sind zwei Unter­neh­me­rin­nen behei­ma­tet, die Ver­än­de­run­gen der Arbeits­welt spür­bar erle­ben und selbst gestal­ten: Julia Suh­ren ist Geschäfts­füh­re­rin des gleich­na­mi­gen Bre­mer Fami­li­en­un­ter­neh­mens „Suh­ren – we know work­flow“. Susan­ne Tat­ter­sall ist geschäfts­füh­ren­de Gesell­schaf­te­rin der Ber­li­ner Immo­bi­li­en­fir­ma Tat­ter­sall Lorenz und gilt als eine der mar­kan­tes­ten Impuls­ge­be­rin der Immo­bi­li­en­wirt­schaft. In den bei­den neu­en Fol­gen des Pod­cast „Work in Pro­gress“ beschrei­ben die Unter­neh­mens­len­ke­rin­nen aus dem Mit­tel­stand im Gespräch mit Zukunfts­for­scher Micha­el Carl und New-Work-Exper­te Ingo Witt­rock von Ricoh ihre täg­li­chen prak­ti­schen Erfah­run­gen zum Wan­del der Büro­ar­beit, und pro­duk­ti­ven Ver­än­de­rungs­kul­tur, um Unter­neh­men zukunfts­fä­hig aufzustellen.

Digital Work: Wie weit sind Deutschlands Büros wirklich schon?

In Fol­ge 4 des Pod­cast-For­mats von Carls Zukunft und Ricoh Deutsch­land berich­tet Julia Suh­ren über ihre per­sön­li­che Per­spek­ti­ve auf den Sta­tus Quo deut­scher Unter­neh­men: „Der digi­ta­le Rei­fe­grad von Orga­ni­sa­tio­nen und Mit­ar­bei­ten­den ist noch sehr, sehr unter­schied­lich. Bei vie­len Unter­neh­men über­wiegt die Über­for­de­rung, rich­tig zu prio­ri­sie­ren“, erläu­tert Suh­ren im Gespräch. Sowohl im eige­nen Unter­neh­men Suh­ren – we know work­flow, das sich zum spe­zia­li­sier­ten Digi­ta­li­sie­rungs­part­ner für aktu­ell 1.400 nord­deut­sche Kun­den ent­wi­ckelt hat, als auch bei den betreu­ten Unter­neh­men selbst erkennt sie täg­lich eine zuneh­men­de Spal­tung: Auf der einen Sei­te tür­men sich noch Ord­ner, ande­rer­seits ent­wi­ckelt sich aus der ernst­haft begon­ne­nen Digi­ta­li­sie­rung eine Eigen­dy­na­mik. Suh­ren: „Es ist wie ein Mus­kel, der in der Unter­neh­mens­kul­tur gestärkt wer­den muss, um regel­mä­ßig Pro­zes­se zu hin­ter­fra­gen und neue Kom­pe­ten­zen aufzubauen.“

Julia Suhren, Suhren – we know workflow: „Der digitale Reifegrad von Organisationen und Mitarbeitenden ist noch sehr, sehr unterschiedlich. Bei vielen Unternehmen überwiegt die Überforderung, richtig zu priorisieren.“ Abbildung: Ricoh

Julia Suh­ren, Suh­ren – we know work­flow: „Der digi­ta­le Rei­fe­grad von Orga­ni­sa­tio­nen und Mit­ar­bei­ten­den ist noch sehr, sehr unter­schied­lich. Bei vie­len Unter­neh­men über­wiegt die Über­for­de­rung, rich­tig zu prio­ri­sie­ren.“ Abbil­dung: Ricoh

Moderne Arbeit: Eine neue Balance aus digitaler Effizienz und realer Begegnung

Auch Ingo Witt­rock von Ricoh sieht den Wan­del der Arbeit im deut­schen Mit­tel­stand rea­lis­tisch und zugleich opti­mis­tisch: „Die Digi­ta­li­sie­rungs-Kluft ist gegen­wär­tig – Deutsch­lands Unter­neh­men sind bei Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­sen weit aus­ein­an­der und nicht so schnell, wie man den­ken mag. Und zugleich ist wich­tig: Digi­ta­li­sie­rung ist nicht etwas, was ohne Men­schen statt­fin­det.“ Suh­ren, Witt­rock und Carl sind sich einig: Der ent­schei­den­de Hebel liegt nicht in der Tech­nik, son­dern in der Aus­ein­an­der­set­zung mit einer geleb­ten Unter­neh­mens- und Ideen­kul­tur als Füh­rungs­auf­ga­be, in der Ana­ly­se zur Wert­schöp­fung und muti­gen Schrit­ten in die Zukunft. Die­ser Weg führt inter­es­san­ter­wei­se zu mehr mensch­li­cher Zusam­men­ar­beit. Ingo Witt­rock: „Moder­nes Arbei­ten ist erreicht, wenn Men­schen zusam­men­kom­men und gemein­sam krea­tiv an The­men arbei­ten, die das Unter­neh­men nach vor­ne bringen“.

Eine Branche mit langsamen Prozessen in einer rasenden Zeit

Seit dem 8. Juli ist die jüngs­te Fol­ge von „Work in Pro­gress – Ein Pod­cast über Men­schen und Orga­ni­sa­tio­nen im Wan­del“ on air. Unter­neh­me­rin Susan­ne Tat­ter­sall und Marc-Oli­ver Doh­r­en­busch, Head of IT, beschrei­ben am Bei­spiel der Immo­bi­li­en­bran­che ein lang­sa­mes Sys­tem im Wan­del der Digi­ta­li­sie­rung und neu­en Arbeits­welt. Gebäu­de wer­den für Jahr­zehn­te geplant, KI ver­än­dert sich im Wochen­takt. Die­ser Wider­spruch erzeugt Rei­bung, aber auch eine Chan­ce. Gera­de weil Immo­bi­li­en­ma­nage­ment ein zutiefst mensch­li­ches Geschäft bleibt, wird Tech­no­lo­gie hier nicht zum Selbst­zweck, son­dern zum Prüf­stein für Qua­li­tät. „Eine Immo­bi­lie wird für 100 Jah­re gedacht, die KI wir­belt vie­les durch­ein­an­der“, sagt Susan­ne Tat­ter­sall. „Wir wol­len hel­fen, das digi­ta­le Mind­set unse­rer Bran­che zu ver­bes­sern. Wir wol­len Tech­no­lo­gie aus­pro­bie­ren, um unse­re Effi­zi­enz zu stei­gern. Und wir set­zen auch auf Tech­no­lo­gie, um Immo­bi­li­en­ei­gen­tü­mern und -nut­zern ein zukunfts­ge­rich­te­tes Qua­li­täts­ver­spre­chen geben zu können.“

Susanne Tattersall/ Marc-Oliver Dohrenbusch, Tattersall Lorenz: „Wir wollen helfen, das digitale Mindset unserer Branche zu verbessern.“ Abbildung: Ricoh

Susan­ne Tat­ter­sal­l/­M­arc-Oli­ver Doh­r­en­busch, Tat­ter­sall Lorenz: „Wir wol­len hel­fen, das digi­ta­le Mind­set unse­rer Bran­che zu ver­bes­sern.“ Abbil­dung: Ricoh

Digitale Weiterentwicklung als positive Aufwärtsspirale

Expe­ri­men­tie­ren, neue Pro­zes­se tes­ten, Ver­trau­en in KI und Auto­ma­ti­sie­rung schaf­fen – eine neue Lern­kul­tur ist ein ent­schei­den­der Fak­tor für die ver­än­der­te Arbeits­welt. „Gera­de bei Tech­no­lo­gie­fel­dern, die sehr vola­til sind, ist die Kul­tur des Aus­pro­bie­rens ein Schlüs­sel für die Wand­lungs­fä­hig­keit“, sagt Pod­cast-Co-Host Ingo Witt­rock. „Mein Unter­neh­men soll wach­sen, wir wol­len trans­for­mie­ren – und das mit der Per­spek­ti­ve ‚es sich leis­ten kön­nen‘ – die unter­schied­li­chen Erwar­tungs­hal­tun­gen müs­sen gut mit­ein­an­der syn­chro­ni­siert wer­den. Tat­ter­sall Lorenz ist ein gutes Bei­spiel, wie das gelin­gen kann.“ Und auch Zukunfts­for­scher Micha­el Carl sieht es prak­tisch: „Im Grun­de reden wir doch von einer Spi­ra­le auf­wärts: Je bes­ser wir im offe­nen Umgang mit Tech­no­lo­gie sind, des­to mehr muss uns auch gelin­gen, uns zu ver­än­dern und dabei zugleich zu wachsen.“

Die aktu­el­len Fol­gen von „Work in Pro­gress“ sind auf den gän­gi­gen Pod­cast-Por­ta­len sowie auf der Web­sei­te von Ricoh verfügbar.

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