Die Asus-Studie „Future of SMB Report“ zeigt, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zunehmend die Denkweisen und Tools großer Konzerne übernehmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Im zweiten Quartal 2025 wurden im Auftrag von Asus über 3.000 Teilnehmer aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in über 32 Ländern befragt. Den Forschungsergebnissen zufolge sind 88 Prozent der KMU-Inhaber davon überzeugt, dass ein „größeres Denken“ für zukünftiges Wachstum wichtig ist. Fast die Hälfte der KMU sieht ihre stärkste Konkurrenz bei großen Unternehmen und nicht bei Mitbewerbern in ähnlicher Größe oder Start-ups.
Anstatt nur auf Personal oder traditionelle Infrastruktur zu setzen, nutzen KMU dem Hardwarehersteller zufolge heute künstliche Intelligenz (KI) zur Produktivitätssteigerung und um Entscheidungsprozesse zu optimieren. Von intelligenten Prognosen bis hin zur Automatisierung von Arbeitsabläufen – KI sei laut der Studienmacher zum entscheidenden Faktor für unternehmensweite Fähigkeiten geworden. Die Asus-Umfrage weist auch auf einen weiteren Trend hin: KMU verlagern ihre Ressourcen in Richtung langfristiger Skalierbarkeit und investieren gezielt in strategische Planung, Marketing und moderne Technologie. Um die KI-Möglichkeiten auszuschöpfen, ist Cloudsoftware jedoch nicht ausreichend. Die Hardware muss auch in der Lage sein, Arbeitslasten effizient zu unterstützen.

Die Studienteilnehmer berichten von gesteigerter Produktivität durch KI. Abbildung: Asus
Sichtbare KI-Vorteile
Immer mehr KMU führen KI-Technologie ein – nicht nur, um wettbewerbsfähig zu bleiben, sondern auch, um erfolgreich zu sein, so Asus. Dem „Future of SMB Report“ zufolge besteht das eigentliche Risiko nicht darin, KI zu früh einzuführen, sondern darin, zu lange zu warten und hinter agilere Wettbewerber zurückzufallen.
Laut Bericht sind 64 Prozent der KMU bereit, KI einzuführen und zu nutzen. Vier von zehn geben an, dass sie bereits konkrete Vorteile in ihrem Tagesgeschäft sehen. Fast die Hälfte der Befragten erwartet greifbare Vorteile innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre. 68 Prozent der befragten Unternehmen sagen, dass KI die Produktivität sowie die Effizienz verbessert hat und ihren Teams dabei hilft, mit weniger Ressourcen mehr zu erreichen. Dabei geht es nicht nur um interne Abläufe: 64 Prozent verweisen auf stärkere Analysen und Einblicke – und rund die Hälfte berichtet von besseren Reaktionen auf Kundenbedürfnisse. Ein Drittel der Befragten nennt eine Verbesserung der Zusammenarbeit – unterstützt durch KI-Tools.

Systemaktualisierungen sind für 47 Prozent die größte IT-Herausforderung. Abbildung: Asus
Challenge: Update-Wartung
Viele KMU setzen der Studie zufolge auf veraltete Software und Hardware. Damit gehen sie laut Asus ein Sicherheitsrisiko ein. 47 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass Wartung und Updates ihre größten IT-Herausforderungen sind. 31 Prozent nennen die Verwaltung von Umgebungen mit unterschiedlichen Geräten und 39 Prozent Support und Fehlerbehebung als Hauptproblem. Zudem erklären rund 24 Prozent der Unternehmen, häufiger Ausfallzeiten durch Hardwarefehler zu erleben, weitere 28 Prozent zumindest gelegentlich.































































