In unserer diesjährigen Marktübersicht präsentieren wir sechs Top-Kaffeevollautomaten für Bürolandschaften, die sowohl für kleinere Teams als auch für den großen Kaffeedurst geeignet sind. Von Gerrit Krämer.
Die Kaffeeverpflegung im Office trägt zum Wohlbefinden der Mitarbeitenden bei. Abbildung: Rawpixel, Depositphotos
Vor dem durch die Pandemie beschleunigten Wandel der Arbeitswelt konnten sich die Unternehmen darauf verlassen, dass ihre Mitarbeitenden ins Büro kamen. Dies ist heute nicht mehr der Fall. Daher sollte auch das Verpflegungsangebot skalierbarer sein. Diesem Umstand tragen wir in unserer diesjährigen Marktübersicht Rechnung. Die aufgenommenen Top-Vollautomaten decken sowohl den kleineren Bedarf ab, bei dem zehn Mitarbeitende ausreichend mit Kaffee versorgt sind (WMF), als auch den sehr großen Bedarf, bei dem Teams mit bis zu 50 Mitarbeitenden entspannt mit Heißgetränken und Spezialitäten über den Tag kommen (Kaffee Partner, Schaerer). Für Unternehmen mit bis zu 30 Mitarbeitenden eignen sich die hier vertretenen Vollautomaten von JURA, Melitta und Sielaff.
Trends
Die „ganze Bohne“ hat sich als die beliebteste Kaffeeart durchgesetzt. Alle hier vorgestellten Kaffeevollautomaten verwenden ganze Bohnen zur Spezialitätenzubereitung. Schaerer und WMF bieten darüber hinaus die Möglichkeit, Kaffeepulver zum Aufbrühen des Heißgetränks zu verwenden. Vollautomaten, die Pads oder Kapseln verwenden, spielen in unserer diesjährigen Marktübersicht keine Rolle. Vielleicht, weil sie bei größerem Kaffeedurst umständlich in der Bedienung sind. Ein weiterer Grund: Bei der Nachhaltigkeit haben sie in der Regel Defizite. Es entsteht schlicht zu viel Abfall pro Bezug.
Bei den diesjährigen Topgeräten setzen nur zwei Hersteller ausschließlich auf Frischmilch: JURA und WMF. Der Vollautomat von Kaffee Partner verwendet nur Milchpulver. Bei Sielaff ist Milchpulver Standard und Frischmilch optional. Melitta und Schaerer bieten jeweils beide Möglichkeiten an. Die Spezialitätenvielfalt ist bei allen hier aufgenommenen Maschinen ausreichend hoch, damit wirklich jeder auf seine Kosten kommt. Selbstverständlich verfügen alle Geräte über die Möglichkeit des Heißwasserbezugs für Tee.

Marktübersicht 2026: Kaffeevollautomaten. Für PDF-Download klicken. Abbildung OFFICE ROXX
Die hier abgebildeten Topmodelle verfügen alle über integrierte Spül- und Reinigungsprogramme, die einen hohen Hygienestandard garantieren. Die automatischen Reinigungsprogramme erfordern nur einen minimalen manuellen Aufwand. Sollte es doch einmal zu einer Havarie kommen, bieten alle Hersteller Wartungsverträge an, bei denen Servicepartner oder der Kundenservice helfen. WMF setzt auf den eigenen Support, der auch ohne Vertrag zur Verfügung steht.
Besonderheiten
Bei der Bedienung setzen fünf Hersteller auf Touchdisplays. Einzig JURA verzichtet darauf und bietet einen Bezug per Tastendruck – das gilt auch für die Menünavigation. Dafür setzt das Unternehmen aus Grainau neben Melitta auch auf die Bedienung per App. Eine Innovation ist besonders bemerkenswert: Die Schaerer Coffee Soul verfügt über das Bedienkonzept „Easy Access“. Es verlegt die Bedientasten für den Kaffeebezug an die Tropfschale, wodurch die Maschine für Personen im Rollstuhl besser zugänglich ist.
Fazit
Bei der Anschaffung sind der Preis und die Energiekosten entscheidende Kriterien. Wir empfehlen, ein Modell zu wählen, das zur Präsenz der Mitarbeitenden im Office passt. Die verschiedenen Beschaffungsoptionen – vom Kauf über Miete und Leasing bis hin zu unterschiedlichen Finanzierungsmodellen – ermöglichen weitere Feinjustierungen bei den Kosten.





























































