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Wie der Sitzplatz im Büro die Zufriedenheit beeinflusst

Groß­raum­bü­ros wur­den schon hef­tig kri­ti­siert: zu laut, zu wenig indi­vi­du­ell – und dann kam Coro­na. Wie die­ser Arbeits­ort die Zufrie­den­heit der Mit­ar­bei­ten­den aber auch erhö­hen kann, zeigt der Büro­ser­vice ebue­ro anhand einer in Eng­land erschie­ne­nen Stu­die der Archi­tek­tin Kers­tin Sailer.

Der Sitzplatz im Großraumbüro kann die Zufriedenheit der Mitarbeitenden stark beeinflussen. Abbildung: Proxyclick visitor, Unsplash

Der Sitz­platz im Groß­raum­bü­ro kann die Zufrie­den­heit der Mit­ar­bei­ten­den stark beein­flus­sen. Abbil­dung: Pro­xy­click visi­tor, Unsplash

Zahl­rei­che Stu­di­en haben schon unter­sucht, wie sich offe­ne Büro­räu­me auf die Zusam­men­ar­beit, auf Mee­tings oder die Gesund­heit der Ange­stell­ten aus­wir­ken. Kei­ne jedoch habe die Zufrie­den­heit der Mit­ar­bei­ten­den mit­ein­be­zo­gen, behaup­tet die Archi­tek­tin Kers­tin Sai­ler und ihr Team. Die Ergeb­nis­se ihrer im April die­ses Jah­res ver­öf­fent­lich­ten Stu­die bele­gen den Zusam­men­hang zwi­schen der Wahl­mög­lich­keit des Sitz­plat­zes im Groß­raum­bü­ro und dem gestei­ger­ten Wohl­be­fin­den der Mit­ar­bei­ten­den. Laut ihrer Stu­die liegt die größ­te Zufrie­den­heit bei den­je­ni­gen, die in einem Groß­raum mit zehn bis 24 Kol­le­gen arbei­ten. Eine Per­son mehr oder weni­ger wür­de das Wohl­be­fin­den wie­der ein­schrän­ken. Da sei es egal, wel­che Mus­ter der Fuß­bo­den trü­ge oder dass die Decken fünf Meter hoch seien.

Beliebt: Ein Arbeitsplatz an der Sonne

Einen Fens­ter­platz wünscht sich jeder. Nur die wenigs­ten wol­len auf eine graue Wand schau­en. Da läge es auf der Hand, zu behaup­ten, dass die­je­ni­gen mit Fens­ter­platz zufrie­de­ner sind. Tat­säch­lich besteht laut Stu­die jedoch kein direk­ter Zusam­men­hang zwi­schen der Zufrie­den­heit und einem Blick nach drau­ßen. Nur im direk­ten Ver­gleich von Fens­ter- und Wand­platz sei­en Ange­stell­te bes­ser gestimmt, wenn sie einen Blick ins Freie genie­ßen. Zwi­schen einem Platz am Fens­ter, am Gang oder einem in der Mit­te des Rau­mes besteht hier laut Stu­die kein Unterschied.

Wo ist der ideale Sitzplatz im Büro?

Steigt die Zufrie­den­heit, so steigt auch die Pro­duk­ti­vi­tät, und der Team­geist pro­fi­tiert. Doch wie sol­len die vie­len Dreh­stüh­le und Bild­schir­me am bes­ten aus­ge­rich­tet sein? Die Stu­die hat gezeigt: Je weni­ger Schreib­ti­sche sich im Blick­feld der befrag­ten Per­so­nen befan­den, des­to posi­ti­ver wur­de der Team­zu­sam­men­halt bewer­tet. Auch im Rücken soll­ten kei­ne Kol­le­gen sit­zen. Kön­nen weni­ger Mit­ar­bei­ten­de über die Schul­ter schau­en, so wur­de die Pro­duk­ti­vi­tät als höher ein­ge­stuft. Auch als bevor­zugt bewer­tet wur­de eine fle­xi­ble Sitz­ord­nung, bei der Ange­stell­te ihren Arbeits­platz je nach Auf­ga­be frei wäh­len und wech­seln konn­ten. Hier sei auch in noch so weit­flä­chi­gen Groß­raum­bü­ros ein gerin­ge­res Risi­ko für Unzu­frie­den­heit ver­merkt worden.

Was macht ein ideales Büro aus?

Es ist also rat­sam, wei­te Berei­che mit weni­ger Sitz­plät­zen zu fül­len. Weni­ger besetz­te Räum­lich­kei­ten bzw. die Mög­lich­keit, den Platz indi­vi­du­ell zu wäh­len, haben sich posi­tiv auf das Wohl­be­fin­den der Beschäf­tig­ten aus­ge­wirkt. Gro­ße Räu­me mit über 24 Sitz­plät­zen ren­tie­ren sich schluss­end­lich nicht, wenn dafür an Zufrie­den­heit bei den Mit­ar­bei­ten­den ein­ge­büßt wird. Auf­grund der Lang­zeit­fol­gen von Covid-19 auf die Arbeits­welt soll­ten Arbeit­ge­ber für ihre Mit­ar­bei­ten­den einen Anreiz schaf­fen, ins Büro zu kom­men, ihnen die Sor­ge vor Kon­zen­tra­ti­ons­schwie­rig­kei­ten neh­men und die Sitz­plät­ze nach ihren Bedürf­nis­sen gestalten.

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