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Office-History: Bürobedarf

Im Zuge der Digi­ta­li­sie­rung schrumpft der Ein­satz­be­reich vie­ler Büro­be­darfs­lö­sun­gen. Gele­gent­lich wird aber noch zu Kleb­stoff, Map­pe und Quit­tungs­block gegrif­fen. Hin­ter vie­len die­ser Klas­si­ker ver­ber­gen sich inter­es­san­te Geschichten.

Die Business-Mappe Duraclip

Dura­clip von Dura­ble ist eine der welt­weit erfolg­reichs­ten Busi­ness-Map­pen. Sie erblick­te im Jahr 1959 das Licht der Welt. Seit­dem ist die Lösung für das Able­gen von Unter­la­gen ohne Lochen mil­lio­nen­fach im Gebrauch. Den Klas­si­ker mit der Klem­me aus fla­chem Spe­zi­al­stahl gibt es bis heu­te in ver­schie­de­nen Far­ben, For­ma­ten und Ausführungen.

 

Der Quittungsblock

Ein wei­te­res Pro­dukt, das Geschich­te geschrie­ben hat, ist der Quit­tungs­block von Zweck­form. Er  wur­de seit 1954 über 30 Mil­lio­nen Mal verkauft.

Tipp-Ex: Der Markenname

„Tipp-Ex“ ist als Syn­onym für Kor­rek­tur­hilfs­mit­tel in die Umgangs­spra­che ein­ge­gan­gen. Erfin­der ist Wolf­gang Dabisch, der auf Tipp-Ex 1959 ein Patent erhielt und im hes­si­schen Elt­vil­le die Fir­ma Tipp-Ex grün­de­te. Kurz danach grün­de­te Otto W. Carls in Frank­furt a. M. die Tipp-Ex Ver­trieb GmbH & Co. KG. Das Pro­dukt wur­de schnell popu­lär und fand gro­ße Ver­brei­tung im In- und Aus­land. 1997 hat das fran­zö­si­sche Unter­neh­men BIC die Tipp-Ex GmbH über­nom­men. Trotz der Wei­ter­ent­wick­lung zum Tipp-Ex-Stift und dem Tipp-Ex-Rol­ler wird die Kor­rek­tur­flüs­sig­keit heu­te nur noch sel­ten verwendet.

 

Die Fotoecke

Mit­te der 1920er-Jah­re wur­de das Foto­gra­fie­ren all­mäh­lich zum Hob­by für jeder­mann. Als dann Hein­rich Her­mann, der Grün­der der Fir­ma Her­ma, im Jahr 1926 die trans­pa­ren­te Foto­ecke „Trans­pa­rol“ prä­sen­tier­te, fand die­se rei­ßen­den Absatz und wur­de zum ent­schei­den­den Wen­de­punkt für sein Unter­neh­men. Bereits 1935 erziel­te Her­ma mit der durch­sich­ti­gen Ein­steck­ta­sche, die nahe­zu unsicht­bar ist, die Hälf­te sei­nes Gewinns. Aus den Foto­al­ben der Eltern und Groß­el­tern nicht weg­zu­den­ken, spielt sie im Zeit­al­ter von Smart­pho­nes und online erstell­ba­ren Foto-Büchern kaum noch eine Rolle.

 

Der Pritt-Stift

Nur zwei Jah­re ver­gin­gen von der ers­ten Idee des Hen­kel-For­schers Dr. Wolf­gang Die­richs im Jahr 1967 bis zum ers­ten Pritt-Stift in Form eines Lip­pen­stifts: klein und hand­lich, sau­ber in der Anwen­dung und immer ein­satz­be­reit. 1969 star­te­te dann der welt­weit ers­te Kle­be­stift sei­nen Sie­ges­zug rund um den Glo­bus. 2011 führ­te Pritt eine neue Kle­be­stift-Rezep­tur ein, die zu 90 Pro­zent auf natür­li­chen Inhalts­stof­fen basiert. Im Büro wird heu­te nur noch sel­ten geklebt, in Schu­len und beim Bas­teln fin­det der prak­ti­sche Kle­be­stift aber noch häu­fig Verwendung.

Das System Classei

Egon Hei­mann war Mit­te der 1960er-Jah­re in einem Werk für Papier­ver­ar­bei­tung mit der Opti­mie­rung von Fer­ti­gungs­ab­läu­fen beschäf­tigt. Hän­ge­re­gis­tra­tu­ren und Akten­ord­ner erkann­te er schnell als Zeit­fres­ser, weil man Vor­gän­ge nicht sofort bei der Bear­bei­tung able­gen konn­te. Die Papier­sta­pel in den Abla­ge­käs­ten und die Zuord­nung in Plas­tik­fo­li­en waren ihm ein Gräu­el. Des­halb ent­wi­ckel­te er mit sei­nen Mit­ar­bei­tern Class­ei, ein eben­so ein­fa­ches wie wirk­sa­mes Orga­ni­sa­ti­ons- und Ord­nungs­sys­tem. Ver­gli­chen mit dem alten Sys­tem erga­ben sich ein Raum­ge­winn von mehr als 50 Pro­zent und ein über­wäl­ti­gen­der Zeitgewinn.

Das Scotch-Klebeband

Die Erfolgs­ge­schich­te der Scotch-Kle­be­bän­der begann damit, dass Ende der 1920er-Jah­re ein Kun­de ein was­ser­fes­tes Kle­be­band zur Ver­pa­ckung benö­tig­te. Der 3M-Che­mi­ker Richard Drew expe­ri­men­tier­te mit einem Abdeck­band, das er kurz zuvor für Auto­la­ckie­rer ent­wi­ckelt hat­te. Aber alle Ver­su­che schlu­gen fehl. Zur sel­ben Zeit kam ein was­ser­fes­tes Cel­lo­phan von DuPont auf den Markt. Das war die Lösung des Pro­blems. Richard Drew beschich­te­te das Cel­lo­phan mit 3M-Kleb­stoff und die Scotch-Trans­pa­rent­kle­be­bän­der waren erfun­den. Heu­te ist Scotch-Kle­be­band mit mehr als 400 ver­schie­de­nen Vari­an­ten eines der meist­ver­kauf­ten Kle­be­bän­der der Welt.

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