Mee­tings wer­den oft als zeit­fres­send, lang­wei­lig und nicht ziel­füh­rend geschmäht. Sion Lewis von Log­MeIn erklärt, wie Künst­li­che Intel­li­genz dabei hilft, aus unge­lieb­ten Bespre­chun­gen krea­ti­ve Zusam­men­künf­te zu machen.

Mehr Zeit für das Wesentliche im Meeting: KI übernimmt das Protokoll, erinnert an Aufgaben und zeichnet nonverbale Reaktionen auf. Abbildung: You X Ventures/Unsplash

Mehr Zeit für das Wesent­li­che im Mee­ting: KI über­nimmt das Pro­to­koll, erin­nert an Auf­ga­ben und zeich­net non­ver­ba­le Reak­tio­nen auf. Abbil­dung: You X Ventures/Unsplash

Mensch­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on ist nicht unbe­dingt die ers­te Asso­zia­ti­on, wenn von Künst­li­cher Intel­li­genz gespro­chen wird. Das ist der Tat­sa­che geschul­det, dass beim Begriff KI an holp­ri­ge und befremd­lich klin­gen­de Sprach­as­sis­ten­ten und Chat­bots gedacht wird. Bei effek­ti­ver Nut­zung kann die Tech­no­lo­gie jedoch gro­ßes Poten­zi­al für eine bes­se­re und krea­ti­ve­re Zusam­men­ar­beit ent­fal­ten. Da KI ver­mehrt Ein­satz in Col­la­bo­ra­ti­on-Tools am Arbeits­platz fin­det, sind Mit­ar­bei­ter ver­stärkt in der Lage, einen Teil ihrer Ener­gie, die sie bis­lang für Noti­zen, Ter­min­pla­nung und ande­re Auf­ga­ben auf­wen­den muss­ten, in wirk­lich wich­ti­ge Arbeit zu inves­tie­ren. Die fol­gen­den drei Punk­te zei­gen, wie KI in die­ser Hin­sicht bes­se­re und effi­zi­en­te­re Mee­tings ermög­licht.

#1 Automatisierte Protokolle eines Meetings

Jeder, der schon ein­mal wäh­rend eines Mee­tings Noti­zen für Pro­to­kol­le anfer­ti­gen muss­te, weiß, wie schwie­rig das sein kann. Hier schaf­fen auto­ma­ti­sier­te Mit­schrif­ten und Gesprächs­pro­to­kol­le Abhil­fe. Sie ent­las­ten Mee­ting-Teil­neh­mer, damit die­se sich voll auf das Gespräch kon­zen­trie­ren kön­nen. Zudem las­sen sich Tran­skrip­te nach wich­ti­gen Key­words durch­su­chen, sodass die Teil­neh­mer nach Abschluss des Mee­tings jedes Detail und jeden Denk­an­satz noch ein­mal reka­pi­tu­lie­ren kön­nen. Ent­fal­len Noti­zen, för­dert dies leb­haf­te Dis­kus­sio­nen und rei­bungs­lo­sen Ideen­fluss.

#2 KI-gestützte Updates helfen bei der Organisation

KI-Tech­no­lo­gien lie­gen regel­ba­sier­te Reak­tio­nen auf Ent­schei­dun­gen zugrun­de. Das heißt, sie kön­nen ler­nen, bestimm­te, vor­her fest­ge­leg­te Key­words zu erken­nen und dar­auf zu reagie­ren. KI kann Maß­nah­men eigen­stän­dig aus­füh­ren, bei­spiels­wei­se Dead­lines fest­le­gen und kon­trol­lie­ren. Je nach Pro­gram­mie­rung las­sen sich zudem auto­ma­tisch Erin­ne­run­gen ver­sen­den, wenn Fris­ten näher rücken. Die­se Redu­zie­rung von Ver­ant­wort­lich­kei­ten ermög­licht es den Mit­ar­bei­tern, ent­spann­ter zu kom­mu­ni­zie­ren, offe­ner zu sein und ein Team zu bil­den, das inner­halb und außer­halb des Bespre­chungs­raums bes­ser inter­agiert.

#3 Nonverbale Hinweise in der Rückschau analysieren

Es gibt Momen­te wäh­rend eines Mee­tings, in denen gro­ße Ideen gebo­ren wer­den, auf die die Teil­neh­mer posi­tiv reagie­ren. Doch die­se Augen­bli­cke las­sen sich nur schwer iden­ti­fi­zie­ren und fest­hal­ten. Mit­hil­fe von KI kön­nen die­se Aha-Erleb­nis­se und ande­re Reak­tio­nen auf­ge­zeich­net wer­den, da sie sich oft non­ver­bal in einem Gesichts­aus­druck, einem Nicken oder Lachen zei­gen. Details, die mensch­li­che Teil­neh­mer viel­leicht nicht immer wahr­neh­men. Sol­che Momen­te las­sen sich nun spei­chern und spä­ter leich­ter iden­ti­fi­zie­ren, sodass dis­ku­tier­te Ideen nicht falsch inter­pre­tiert wer­den oder ver­lo­ren gehen.

Sion Lewis

Sion Lewis,

Vice Pre­si­dent EMEA,
Log­MeIn.

logmein.com