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Ressource Raum und Platz: Interview mit Valentin Lahr von Goconut

In Zei­ten von Hybrid Work beginnt eine effi­zi­en­te Büro­or­ga­ni­sa­ti­on bei der Raum- und Arbeits­platz­bu­chung. Im Inter­view erklärt Valen­tin Lahr von Goco­nut, wie Desk-Sha­ring-Tools den Arbeits­all­tag struk­tu­rie­ren, Res­sour­cen opti­mal genutzt wer­den kön­nen und wel­che Rol­le KI dabei spielt.

Valentin Lahr, Head of Sales & Marketing, Goconut GmbH & Co. KG. goconut.com. Abbildung: Movyng Media

Valen­tin Lahr, Head of Sales & Mar­ke­ting, Goco­nut GmbH & Co. KG. goconut.com. Abbil­dung: Movyng Media

OFFICE ROXX: Herr Lahr, welche Kernvorteile bietet Ihre Software, um Unternehmen Hybrid Working zu erleichtern?

Valen­tin Lahr: Hybrid Working schei­tert oft an man­geln­der Trans­pa­renz. Ohne ein intel­li­gen­tes Tool ver­kommt der Büro­be­such zum „Tri­al and Error“ – man fährt ins Office und weiß weder, ob ein pas­sen­der Arbeits­platz frei ist, noch ob die Kol­le­gen vor Ort sind, mit denen man kol­la­bo­rie­ren möch­te. Goco­nut schafft hier die nöti­ge Pla­nungs­si­cher­heit. Wir machen Acti­vi­ty-Based-Working erst beherrsch­bar: Der Nut­zer fin­det per Klick den Ort, der zu sei­ner aktu­el­len Auf­ga­be passt – sei es Fokus­ar­beit oder Team­krea­ti­vi­tät. Für das Unter­neh­men wird das Büro so vom sta­ti­schen Kos­ten­fak­tor zum dyna­mi­schen Asset, das Inno­va­ti­on durch geziel­te Begeg­nung för­dert. Kurz: Wir neh­men die Rei­bungs­ver­lus­te aus dem hybri­den Alltag.

Wie viele Nutzer bei wie vielen Kunden verwenden Goconut bereits?

Aktu­ell ver­trau­en über 200 Orga­ni­sa­tio­nen auf Goco­nut, um ihre hybri­den Arbeits­wel­ten zu steu­ern. Was uns dabei beson­ders stolz macht: Unse­re Rol­le hat sich in den letz­ten Jah­ren fun­da­men­tal gewan­delt. Wir wer­den heu­te nicht mehr nur als rei­ner Soft­ware­pro­vi­der geru­fen. Die Zusam­men­ar­beit mit unse­ren Kun­den geht oft tief in die stra­te­gi­sche Opti­mie­rung der Arbeits­wel­ten über. Das reicht von spe­zia­li­sier­ten Con­sul­ting-Leis­tun­gen bis hin zum Coa­ching von Füh­rungs­kräf­ten und Mit­ar­bei­ten­den, um sie auf die ver­än­der­ten Anfor­de­run­gen der neu­en Arbeits­welt vor­zu­be­rei­ten. Wir beglei­ten den kul­tu­rel­len Wan­del also ganz­heit­lich. Rein quan­ti­ta­tiv bewe­gen wir uns dabei auf einem hohen Ska­lie­rungs­ni­veau: Wir ver­ar­bei­ten im Schnitt über 20.000 Buchungs­vor­gän­ge pro Tag. Das sind für uns weit mehr als nur Reser­vie­run­gen – es sind wert­vol­le Indi­ka­to­ren für die Vita­li­tät und Inno­va­ti­ons­kraft moder­ner Unternehmen.

Wie begegnen Sie dem Phänomen der „Handtuch-Mentalität“, bei der Arbeitsplätze oder Räume weit im Voraus blockiert werden, ohne diese dann zu nutzen?

Das ist ein klas­si­sches Ver­hal­tens­mus­ter, das wir tech­nisch und kul­tu­rell lösen. Tech­nisch nut­zen wir Mecha­nis­men wie „Check-in“-Funktionen oder die Kopp­lung an Sen­so­rik: Erscheint nie­mand inner­halb eines defi­nier­ten Zeit­fens­ters, wird der Raum auto­ma­tisch wie­der für alle frei­ge­ge­ben („Auto-Release“). Viel wich­ti­ger ist aber die kul­tu­rel­le Kom­po­nen­te, die stra­te­gi­sche Beglei­tung. Wir unter­stüt­zen Füh­rungs­kräf­te und Teams dabei, neue Spiel­re­geln für die hybri­de Welt zu defi­nie­ren. Tech­nik allein heilt kei­ne „Hand­tuch-Men­ta­li­tät“ – das schafft nur ein Ver­ständ­nis für die gemein­schaft­li­che Res­sour­ce Raum.

Über 200 Organisationen vertrauen derzeit auf Goconut, um ihre hybriden Arbeitswelten zu steuern. Abbildung: Goconut

Über 200 Orga­ni­sa­tio­nen ver­trau­en der­zeit auf Goco­nut, um ihre hybri­den Arbeits­wel­ten zu steu­ern. Abbil­dung: Goconut

Gibt es weitere kritische Punkte im Alltag und wie begegnen Sie diesen, etwa in Bezug auf die Privatsphäre?

Daten­schutz und Pri­vat­sphä­re sind in Deutsch­land zu Recht ein hohes Gut. Wir set­zen hier auf „Pri­va­cy by Design“ – das heißt, der Nut­zer behält die Kon­trol­le, wel­che Infor­ma­tio­nen er teilt, und unse­re Soft­ware ent­spricht den gel­ten­den Stan­dards. Die größ­te Hür­de ist jedoch oft die Akzep­tanz. Wenn ein Tool als Kon­troll­in­stru­ment wahr­ge­nom­men wird, schei­tert es. Wir begeg­nen dem durch Trans­pa­renz und Par­ti­zi­pa­ti­on. Nur wenn der Mensch ver­steht, wel­chen per­sön­li­chen Vor­teil er durch die Daten­frei­ga­be hat – näm­lich ein bes­se­res Arbeits­um­feld –, gewin­nen wir sein Vertrauen.

Wie helfen die Daten von Goconut, um Büroflächen zu optimieren?

Frei nach dem Mot­to: „You can’t mana­ge what you can’t mea­su­re.“ Vie­le Unter­neh­men inves­tie­ren Mil­lio­nen in Büro­flä­chen, ohne deren tat­säch­li­che Nut­zung zu ken­nen. Goco­nut lie­fert hier die ent­schei­den­de Daten­ba­sis: Wir machen sicht­bar, wel­che Zonen flo­rie­ren, wo „tote Win­kel“ ent­ste­hen und wel­che Bedar­fe die Mit­ar­bei­ten­den wirk­lich haben. Das Beson­de­re: Die­se Insights behal­ten wir nicht für uns. Wir lie­fern sie als fun­dier­tes Brie­fing direkt an Part­ner wie Büro­pla­ner und Archi­tek­ten. Statt auf Basis von vagen Schät­zun­gen zu pla­nen, erhal­ten die­se Pro­fis von uns exak­te Nut­zer­pro­fi­le und Bedarfs­ana­ly­sen. So ent­ste­hen Flä­chen­kon­zep­te, die punkt­ge­nau auf die Rea­li­tät der Beleg­schaft zuge­schnit­ten sind. Für das Work­place-Manage­ment bedeu­tet das: Wir lie­fern die Fak­ten, unse­re Part­ner die krea­ti­ve Umset­zung – und der Kun­de erhält ein Büro, das betriebs­wirt­schaft­lich effi­zi­ent ist und die Arbeits­qua­li­tät mas­siv stei­gert. Ein sol­ches Tool ist heu­te kei­ne Opti­on mehr, son­dern die not­wen­di­ge Brü­cke zwi­schen Ana­ly­se und gebau­ter Realität.

Welche Bedeutung könnte KI für Raumbuchungstools haben?

KI wird das Smart Office von der rei­nen Ver­wal­tung zur Prä­dik­ti­on füh­ren. Die Soft­ware wird zum per­sön­li­chen Assis­ten­ten, der auf Basis von Kalen­der­da­ten und Prä­fe­ren­zen Arbeits­or­te vor­schlägt: „Mor­gen sind dei­ne wich­tigs­ten Spar­rings­part­ner im Haus, ich habe dir einen Platz in ihrer Nähe reser­viert.“ Wir haben heu­te alle Daten – Bele­gung, Luft­qua­li­tät, Tem­pe­ra­tur. Die KI wird uns hel­fen, die­se Daten­strö­me so zu inter­pre­tie­ren, dass das Büro zu einem ler­nen­den Orga­nis­mus wird. Das Ziel ist ein Umfeld, das sich dyna­misch an die Bedürf­nis­se der Men­schen anpasst, um einen ech­ten kul­tu­rel­len und inno­va­ti­ven Hub zu bilden.

Vielen Dank.

Die Fra­gen stell­te Chris­ti­an Marx.

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