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Vom Spielzeug zum Jobtool: Ergebnisse der TÜV-KI-Studie 2025

Drei Jah­re nach dem Start von ChatGPT hat der TÜV-Ver­band das Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut For­sa mit einer Befra­gung zur KI-Nut­zung der Bun­des­bür­ger wäh­rend ihrer Arbeit und im pri­va­ten Umfeld beauf­tragt. Die Ergeb­nis­se bele­gen den KI-Boom in Deutschland.

Fast drei Viertel der Befragten nutzt KI für die Recherche. Abbildung: Igor Vetushko, Depositphotos

Fast drei Vier­tel der Befrag­ten nutzt KI für die Recher­che. Abbil­dung: Igor Vetush­ko, Depositphotos

Für die Stu­die befrag­te For­sa im Okto­ber 2025 ins­ge­samt 1.005 Per­so­nen zu den Hil­fen und Risi­ken von KI im (Arbeits-)Alltag sowie zu ihrem Nut­zer­ver­hal­ten. Laut den Stu­di­en­ergeb­nis­sen haben fast zwei Drit­tel aller Befrag­ten (65 Pro­zent) KI aus­pro­biert oder nut­zen sie regel­mä­ßig. Im Ver­gleich zur TÜV-KI-Stu­die von 2024 (53 Pro­zent) und der Befra­gung von 2023 (37 Pro­zent) ist ein ste­ti­ger Anstieg erkennbar.

Hilfe bei der Recherche

Die Stu­di­en­ergeb­nis­se zei­gen, wie tief KI bereits in den Arbeits­all­tag der Men­schen inte­griert ist. An ers­ter Stel­le steht bei der Nut­zung die Recher­che und Infor­ma­ti­ons- suche mit 72 Pro­zent. Auf dem zwei­ten Rang folgt die Text­ver­fas­sung oder -opti­mie­rung mit 43 Pro­zent. 38 Pro­zent der Befrag­ten gaben an, KI als Auf­ga­ben­hel­fer und Ideen­ge­ber ein­zu­set­zen, 16 Pro­zent bear­bei­ten mit KI-Vide­os und Bil­der. 61 Pro­zent der Umfra­ge­teil­neh­mer bestä­tig­ten, KI als Hilfs­mit­tel zur Stei­ge­rung der Pro­duk­ti­vi­tät und zur Wei­ter­bil­dung im All­tag zu nut­zen. Das Ver­trau­en in KI-Ergeb­nis­se liegt der Stu­die zufol­ge bei 53 Pro­zent. Im Ver­gleich zum Vor­jahr (48 Pro­zent) nimmt das Ver­trau­en in KI-Ant­wor­ten leicht zu.

53 Prozent der Befragten vertrauen KI-Ergebnissen. Abbildung: TÜV Verband

53 Pro­zent der Befrag­ten ver­trau­en KI-Ergeb­nis­sen. Abbil­dung: TÜV Verband

Ein Trend wird laut dem TÜV-Ver­band beim „Spaß­ein­satz“ von KI deut­lich. Die Zahl der Nut­zer, die ChatGPT und Co. aus­schließ­lich zu Unter­hal­tungs­zwe­cken ver­wen­den, hat abge­nom­men. Wäh­rend 2023 noch 52 Pro­zent und 2024 44 Pro­zent der KI-Nut­­zer anga­ben, KI für die Unter­hal­tung einzu­setzen, waren es 2025 nur noch 29 Pro­zent. Dies ist laut dem Ver­band ein Indiz dafür, dass KI zuneh­mend zum Arbeits- und Lern­werkzeug wird.

Beliebte Tools

Mit gro­ßem Abstand ist ChatGPT das belieb­teste KI-Tool: 85 Pro­zent aller Befrag­ten, die auf KI zurück­grei­fen, erklä­ren, das Tool des Ent­wick­lers Ope­nAI zu ver­wen­den. Es fol­gen Goog­le Gemi­ni mit 33 Pro­zent und die Micro­soft-Lösung Copi­lot mit 26 Pro­zent. Jeder Fünf­te (20 Pro­zent) nutzt das deut­sche KI-Tool DeepL.

Kostenpflichtige KI ist im Job verbreiteter als privat. Abbildung: TÜV Verband

Kos­ten­pflich­ti­ge KI ist im Job ver­brei­te­ter als pri­vat. Abbil­dung: TÜV Verband

Für die Nut­zung von KI-Tools im beruf­li­chen und pri­va­ten Bereich sind eini­ge Stu­di­en­teil­neh­mer auch bereit, Geld zu inves­tie­ren. So besitzt jeder zehn­te KI-Anwen­der (elf Pro­zent) einen kos­ten­pflich­ti­gen KI-Account für den pri­va­ten Gebrauch. 31 Pro­zent der Umfra­ge­teil­neh­mer, die KI für beruf­li­che Zwe­cke nut­zen, geben an, über Pre­mi­um­ac­counts zu ver­fü­gen. Laut dem TÜV-Ver­band unter­strei­chen die­se Zah­len nicht nur den Nut­zer­mehr­wert, son­dern auch das wirt­schaft­li­che Poten­zi­al von KI.

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