Räume mit Hospitality-Charakter können einen echten Wettbewerbsvorteil darstellen. Die Neueröffnungen des Bistros forty8 und der Cafébar nosh auf dem Innovations-Hub LabCampus am Münchner Flughafen zeigen es.

Zufällige Begegnungen wie im forty8 sind ein wichtiger Hebel für erfolgreiches Zusammenarbeiten. Abbildung: LabCampus
Unter dem Leitsatz „Serendipity is Strategic“ sprach Philipp Kirnbauer, Director Project & Design der Compass Group, bei der Eröffnung der beiden Konzepte über die strategische Bedeutung der sogenannten Serendipität – also der zufälligen Entdeckung von etwas Wertvollem. In der Geschäftswelt werde diese oft mit dem glücklichen Moment an der Kaffeebar veranschaulicht, in dem ein unverhoffter Impuls ein Projekt maßgeblich voranbringe. Oft entstehe durch diesen Moment echte Innovation. Zukunftsfähige Unternehmen sollten Kirnbauer zufolge die Möglichkeit solcher Augenblicke befördern, indem sie attraktive Community-Flächen anbieten. Hospitality-Angebote wie das forty8 und das nosh würden die Chancen solcher Momente der Serendipität erhöhen.
Unkomplizierter Austausch
Auf veränderte Ernährungsgewohnheiten reagieren forty8 und nosh mit ihrem gastronomischen Angebot. Beschäftigte würden heute mehr ausgewogene, leichte und kreativ interpretierte Speisen erwarten als nur klassische Angebote, hob André Schellenberg, Culinary Commercial Director der Compass Group, hervor. Mediterran- alpine Kulinarik, zeitgemäße Tellersprache und individuell zusammenstellbare Komponenten seien wesentlich für das Gastronomiekonzept des forty8, das den Spagat zwischen gehobener Kulinarik und Pausenverpflegung anstrebe. Eine Ausrichtung, bei der sich LabCampus-Besucher wohlfühlen und unkompliziert miteinander in Kontakt und in den Austausch kommen sollen.
Snacking-Trend
Mit der benachbarten Kaffeebar im modernen Design reagierten die Gestalter auf veränderte Interessen. Das Snacking, also mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag, und hochwertige Barista-Kultur hätten sich bereits seit einigen Jahren als weiterer Trend in der Gemeinschaftsgastronomie manifestiert. Genau hierauf hätte Compass einzahlen wollen, betonte Schellenberg. Für Kirnbauer ist die Beliebtheit der Cafébar nosh keine Überraschung. Cafés bezeichnete er als „Lagerfeuer urbaner Quartiere“. Dort halte man sich gern auf und genieße soziale Wärme.






























































