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Assmann Electronic DIGITUS: Ganzheitliche Arbeitsplatzgestaltung

10 Future-Workplace-Trends für 2023/2024

Die Kom­ple­xi­tät nimmt in unse­rer Welt eher nicht mehr ab. Wir kön­nen aber ler­nen, damit umzu­ge­hen und die posi­ti­ven Din­ge für uns dar­aus abzu­lei­ten bzw. zu nut­zen. Die Exper­tin für Cul­tu­re-Chan­ge Susan­ne Buss­hart stellt zehn Office-Trends vor, die in den nächs­ten zwölf Mona­ten von Bedeu­tung sein dürften.

Die Future-Workplace-Trends stellen eine positive Zukunft in Aussicht. Abbildung: Copernico, Unsplash

Die Future-Work­place-Trends stel­len eine posi­ti­ve Zukunft in Aus­sicht. Abbil­dung: Coper­ni­co, Unsplash

#1 Führung reloaded

Hybri­des Arbei­ten ver­langt von Füh­rungs­kräf­ten neue Metho­den , die es zu ler­nen und wei­ter­zu­ent­wi­ckeln gilt. Es bedarf kla­rer Rah­men­be­din­gun­gen. Füh­rung ver­än­dert sich dabei nicht nur im Gro­ßen, son­dern mit jedem neu­en Team­mit­glied, mit jedem Kun­den, der kommt oder geht, und auch mit den zahl­rei­chen gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen, die wir deut­lich spü­ren. Aktu­ell muss trans­for­ma­ti­ve Füh­rung ver­stärkt wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den, um sich immer wie­der den neu­en Gege­ben­hei­ten anpas­sen zu können.

#2 Flexibilisierung

Arbeits- und Berufs­le­ben wach­sen zusam­men. Gleich­zei­tig kommt es zu mehr Fle­xi­bi­li­sie­rung. Arbeits­ver­hält­nis­se wer­den ten­den­zi­ell kür­zer. Wer nicht wech­selt, gilt als unfle­xi­bel. Frei zu arbei­ten scheint immer span­nen­der zu wer­den und vie­le Mit­ar­bei­ten­de arbei­ten gern für ver­schie­de­ne Arbeit­ge­ber, um mehr Per­spek­ti­ven zu bekom­men. Der Trend zu mehr Jobs, zum „Frei­füh­len“, ist unge­bro­chen. So rückt auch der Arbeits­ort mehr in den Fokus oder mehr in den Hin­ter­grund – wie man es sehen möchte.

#3 Digitalisiert – und jetzt?

Ist es noch sinn­voll, über Digi­ta­li­sie­rung zu spre­chen? Oder ist das nicht ein­fach der ganz nor­ma­le Fort­schritt? Sind nicht so lang­sam eher die Kon­se­quen­zen inter­es­sant, die sich erge­ben? Jetzt geht es um Ergeb­nis­se, um Anpas­sung und um Neu­be­ginn. So wird zum Bei­spiel in Süd­ti­rol viel aus­pro­biert, die nor­di­schen Län­der zei­gen neue Model­le auf und Deutsch­land spricht wie­der mehr über Grund­ein­kom­men. Es ent­wi­ckeln sich neue Pro­duk­te und bes­se­re Dienstleistungen.

#4 Büro wird wieder sexy

Arbeits­um­ge­bun­gen kon­kur­rie­ren jetzt mit dem Lieb­lings­platz des Mit­ar­bei­ten­den, ob zu Hau­se, im Cowor­king Space oder wo auch immer auf der Welt. Es kann eigent­lich kein Luxus mehr sein, inno­va­ti­ve, moder­ne Büro­kon­zep­te zu ver­wirk­li­chen. Auf­ent­halts­qua­li­tät nimmt an Wich­tig­keit zu. Lang­sam trau­en sich Unter­neh­men mehr, wer­den muti­ger. Und sie erken­nen den Sinn hin­ter den Trends zu Düf­ten oder bun­ten Wän­den. Das Anspre­chen der ver­schie­de­nen Sin­ne macht das Office erst wirk­lich sexy.

#5 Ambivalente Haltung zu New Work

New Work ist nicht mehr „nice to have“, son­dern soll­te unbe­dingt umge­setzt wer­den. Es scheint vie­len immer noch nicht klar zu sein, dass es sich bei New Work um Hal­tung han­delt und nicht um ein Buz­z­word. Es gibt immer noch zu vie­le Unter­neh­mens­len­ker, die New Work als Kern ihres Wir­kens dar­stel­len und dann aber auf den Tisch hau­en und sagen, dass es so gemacht wird, wie der Chef es will. Ich den­ke, es hilft, gute Bei­spie­le zu schaf­fen, die zufrie­de­ne Mit­ar­bei­ten­de hervorbringen.

#6 Kulturbanausen – nein danke!

Wan­del ist all­ge­gen­wär­tig und nicht zu brem­sen. So muss sich Kul­tur mit ver­än­dern. Das bedeu­tet, dass es eine Ebe­ne geben muss, auf der die Men­schen, die die­se Kul­tur mit­tra­gen, auch eine gewis­se Zeit mit­ein­an­der ver­brin­gen. Frag­lich für mich, ob da rei­ne Online-Zeit reicht oder ob es nicht regel­mä­ßig gemein­sa­me Face-to-face-Zei­ten geben muss. Kul­tur hat vie­le Facet­ten und die­se sind oft im Unter­neh­men gar nicht klar. Kul­tur muss also mög­lichst mess­bar werden.

#7 Nachhaltigkeit wird erwachsen

Die Kopp­lung von Nach­hal­tig­keit und Finanz­da­ten macht das The­ma erst span­nend und wirk­lich nach­hal­tig. Das bedeu­tet, ein Betrach­ten von Arbeit und Nach­hal­tig­keit inner­halb pla­ne­ta­rer Belas­tungs­gren­zen wird zu einem immer wich­ti­ge­ren The­ma in der Gesell­schaft. Von ober­fläch­li­chen und eher klei­nen Maß­nah­men geht es jetzt wirk­lich an die Basis, geht es ans Rech­nen und hof­fent­lich ans stär­ke­re Umset­zen. Die Zeit drängt.

#8 Interdisziplinär hoch drei

Durch pro­jekt­über­grei­fen­des Arbei­ten, fir­men­über­grei­fen­de Part­ner­schaf­ten und viel Ler­nen schaf­fen wir stär­ke­re Orga­ni­sa­tio­nen und eine bes­se­re Struk­tu­rie­rung der The­men. Damit wer­den Geschwin­dig­keit und Qua­li­tät zuneh­men. Die Auf­lö­sung vie­ler Silos und ver­krus­te­ter Struk­tu­ren sorgt für einen wei­te­ren Push. Hier­zu hat auch das Shared-Desk-Kon­zept bei­getra­gen: So sit­zen ein­zel­ne Abtei­lun­gen nicht mehr klas­sisch zusam­men. Das sorgt für inter­dis­zi­pli­nä­ren Aus­tausch, der uns schnel­ler macht und inhalt­lich nach vor­ne bringt.

#9 Green is beautiful – und gesund

Es gibt kaum noch neue Raum­pro­jek­te, die ohne bun­te Wän­de, Pflan­zen und das Ein­be­zie­hen der Sin­ne umge­setzt wer­den. So wird unser Raum im Büro immer mehr dem unse­res Pri­vat­le­bens ange­gli­chen. Hier schließt sich der Kreis: Wir möch­ten schließ­lich nicht nur pri­vat im schö­nen Umfeld leben und arbei­ten, son­dern auch im Büro durch ein attrak­ti­ves Ambi­en­te in der Lage sein, unser bes­tes Ich nach vor­ne zu brin­gen, effi­zi­ent zu arbei­ten und uns vor allem wohl­zu­füh­len. Da hel­fen Natur­ma­te­ria­li­en und Pflanzen.

#10 Slow Work

Im Pri­va­ten spre­chen wir schon längst von Ent­schleu­ni­gung. Acht­sam­keit ist seit Jah­ren in aller Mun­de. Das soll jetzt auch auf das geschäft­li­che Umfeld über­tra­gen wer­den. Kein Aktio­nis­mus mehr, son­dern das Kon­zen­trie­ren auf das Wesent­li­che. Der Blick auf den Sinn, den Pur­po­se, rückt immer mehr in den Mit­tel­punkt der Effi­zi­enz­dis­kus­si­on. Acht­sam­keit wird zu einem der wich­tigs­ten Begrif­fe rund um „Future of Work“.

Susanne Busshart, Begleiterin für Change und digitale Transformation. Abbildung SBCdigital

Abbil­dung SBCdigital

Susan­ne Busshart,

Beglei­te­rin für Chan­ge und digi­ta­le Transformation,
sbcdi­gi­tal GmbH.

sbcdigital.de

 

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