Tru­ma ist ein inno­va­ti­ver Zube­hör­lie­fe­rant für Wohn­wa­gen und Rei­se­mo­bi­le aus Bay­ern. 2018 wur­de das Büro sei­ner Ver­wal­tung zusam­men mit Vitra neu gestal­tet. Robert Nehring sprach mit den Geschäfts­füh­rern.

Das Verwaltungsgebäude von Truma ist ein zylinderförmiger Bau mit Platz für etwa 120 Mitarbeiter. Abbildung: © Vitra, Fotograf: Eduardo Perez

Das Ver­wal­tungs­ge­bäu­de von Tru­ma ist ein zylin­der­för­mi­ger Bau mit Platz für etwa 120 Mit­ar­bei­ter. Abbil­dung: © Vitra, Foto­graf: Edu­ar­do Perez

Zonen für konzentrierte Einzelarbeit. Abbildung: © Vitra, Fotograf: Eduardo Perez

Zonen für kon­zen­trier­te Ein­zel­ar­beit. Abbil­dung: © Vitra, Foto­graf: Edu­ar­do Perez

Sitz-Steh-Lösungen für ergonomisches Arbeiten. Abbildung: © Vitra, Fotograf: Eduardo Perez

Sitz-Steh-Lösun­gen für ergo­no­mi­sches Arbei­ten. Abbil­dung: © Vitra, Foto­graf: Edu­ar­do Perez

Voll digitalisierte Meetingräume. Abbildung: © Vitra, Fotograf: Eduardo Perez

Voll digi­ta­li­sier­te Mee­tin­g­räu­me. Abbil­dung: © Vitra, Foto­graf: Edu­ar­do Perez

Flexibel zonierbare Arbeitsbereiche. Abbildung: © Vitra, Fotograf: Eduardo Perez

Fle­xi­bel zonier­ba­re Arbeits­be­rei­che. Abbil­dung: © Vitra, Foto­graf: Edu­ar­do Perez

Orte für die Zusammenkunft. Abbildung: © Vitra, Fotograf: Eduardo Perez

Orte für die Zusam­men­kunft. Abbil­dung: © Vitra, Foto­graf: Edu­ar­do Perez

Einladende Bereiche für die Pause oder Ad-hoc-Meetings. Abbildung: © Vitra, Fotograf: Eduardo Perez

Ein­la­den­de Berei­che für die Pau­se oder Ad-hoc-Mee­tings. Abbil­dung: © Vitra, Foto­graf: Edu­ar­do Perez

Tru­ma ist ein gutes Bei­spiel dafür, wie ein krea­ti­ves Büro­kon­zept als Employ­er-Bran­ding-Tool Früch­te tra­gen kann. Mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men ste­hen bei der Mit­ar­bei­ter­su­che häu­fig in Kon­kur­renz mit bekann­ten Mar­ken und attrak­ti­ven Groß­stadt­la­gen. Eine Mög­lich­keit, neue Mit­ar­bei­ter anzu­zie­hen und eine star­ke Unter­neh­mens­iden­ti­fi­ka­ti­on zu schaf­fen, ist die attrak­ti­ve, offe­ne und kom­mu­ni­ka­ti­ve Gestal­tung des Arbeits­um­fel­des. Denn die Büro­ein­rich­tung beein­flusst nicht nur die Art, wie zusam­men­ge­ar­bei­tet wird. Sie kann auch Aus­druck der Fir­men­kul­tur sein.

120 neue Arbeitsplätze

Die Geschäfts­lei­tung von Tru­ma hat dies erkannt und erar­bei­te­te ein Kon­zept für ein zukunfts­wei­sen­des Arbeits­um­feld am Haupt­sitz in Putz­brunn bei Mün­chen. Dann stand die Reno­vie­rung des Ver­wal­tungs­ge­bäu­des an – ein zylin­der­för­mi­ger Bau mit Platz für etwa 120 Mit­ar­bei­ter.

Das Unter­neh­men hat­te hohe Anfor­de­run­gen an die Pla­nung der neu­en Büro­land­schaft: Das Ein­rich­tungs­kon­zept soll­te effi­zi­en­tes und krea­ti­ves Arbei­ten sowie eine moder­ne Unter­neh­mens­kul­tur unter­stüt­zen. Ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt für den Kun­den war, sei­ne Iden­ti­tät und Wer­te durch die Gestal­tung des Raums zum Aus­druck zu brin­gen – gegen­über Mit­ar­bei­tern, Kun­den und Besu­chern.

Zukunftsweisende Umsetzung

Dem Kun­den­wunsch ent­spre­chend ver­folg­te Vitra das Ziel, eine inspi­rie­ren­de, abwechs­lungs­rei­che Büro­land­schaft zu schaf­fen, die ein Höchst­maß an Agi­li­tät bie­tet und alle Räu­me in das Arbeits­kon­zept ein­be­zieht: Büro­flä­chen, Atri­um, Kon­fe­renz­räu­me, Rezep­ti­on, Lounge und Kaf­fee­kü­che.

Imple­men­tiert wur­de eine Lösung, die den Bedürf­nis­sen der ein­zel­nen Teams und ihrem Arbeits­all­tag ent­spricht. Die Mit­ar­bei­ter suchen sich nun je nach Bedarf und Auf­ga­be einen geeig­ne­ten Arbeits­platz. Die neue Struk­tur wur­de einer­seits mit einem Anteil Desk-Sharing ange­legt und ande­rer­seits so fle­xi­bel gestal­tet, dass auf künf­ti­ge Ver­än­de­run­gen im Bestand und bei der Arbeits­wei­se ein­fach und schnell sowie ohne Umzugs­kos­ten und Umbau­ten reagiert wer­den kann.

Zum Ein­satz gekom­men ist eine Viel­zahl indi­vi­du­el­ler Vitra-Pro­duk­te: von Schreib­tisch­plät­zen mit ID oder Phy­six Chairs und Tyde Tables über Work­shop­be­rei­che mit Tip-Ton-Stüh­len und Map Tables bis hin zu Mee­ting- und Rück­zugs­zo­nen mit Pro­duk­ten wie Alco­ve, Orga­nic Chair oder Eames Plastic Chair.

Das Resul­tat ist ein Büro­kon­zept, wel­ches es mög­lich macht, die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­we­ge zu ver­kür­zen und zu ver­ein­fa­chen, den Bedarf an Stau­raum zu ver­rin­gern und die Zusam­men­ar­beit zwi­schen den Teams zu ver­bes­sern. Die so ent­stan­de­ne moder­ne und abwechs­lungs­rei­che Arbeits­welt för­dert das lösungs­ori­en­tier­te, krea­ti­ve Arbei­ten.

 

Interview mit Robert Strauß, Geschäftsführer von Truma, und Rudolf Pütz, Geschäftsführer der Vitra GmbH.

 

OFFICE ROXX: Herr Strauß, es gibt viele und durchaus auch günstigere Büromöbel – warum haben Sie sich für Vitra-Lösungen entschieden?

Robert Strauß: Nach aus­gie­bi­ger Beschäf­ti­gung mit der Mate­rie haben wir uns für Vitra ent­schie­den. Vitra hat unse­rer Ansicht nach das größ­te Know-how sowohl bei der Kon­zep­ter­stel­lung als auch bei der Indi­vi­dua­li­sie­rung und spä­te­ren Umset­zung in unse­re Arbeits­ab­läu­fe. Damit konn­ten wir unse­re Vor­stel­lung bezüg­lich unse­rer Arbeits­wei­se in der Zukunft opti­mal umset­zen.

Herr Pütz, wie wurden die Truma-Mitarbeiter in den Umgestaltungsprozess eingebunden?

Rudolf Pütz: Bei der Ent­wick­lung einer authen­ti­schen, neu­en Arbeits­um­ge­bung ist es wich­tig, die Mit­ar­bei­ter aktiv ein­zu­bin­den, denn hier sol­len sie opti­mal arbei­ten kön­nen und sich wohl­füh­len. Vitra hat dazu ein Vor­ge­hens­mo­dell, bei dem die Anfor­de­run­gen an das Büro mit den Mit­ar­bei­tern in Nut­zer­work­shops ent­wi­ckelt wer­den. Das sichert eine hohe Akzep­tanz der neu­en Arbeits­um­ge­bung.

Herr Pütz, was war die Ausgangslage bei Truma und mit welchem Officekonzept hat Vitra darauf reagiert?

Rudolf Pütz: Tru­ma ist ein erfolg­rei­ches mit­tel­stän­di­sches Unter­neh­men, wel­ches ganz beson­ders auf Inno­va­ti­on und Mit­ar­bei­ter­bin­dung setzt. Mit dem neu­en Büro sol­len vor allem die Inno­va­ti­ons­pro­zes­se unter­stützt und beschleu­nigt wer­den. Die offe­ne Arbeits­um­ge­bung mit fle­xi­blen Arbeits­an­ge­bo­ten für inter­dis­zi­pli­nä­re Team­ar­beit bie­tet hier­für eine idea­le Platt­form. Zudem reflek­tiert das neue Büro die Kul­tur des Unter­neh­mens und wird von den Mit­ar­bei­tern als Hei­mat wert­ge­schätzt.

Herr Strauß, wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Ergebnis?

Robert Strauß: Unse­re Mit­ar­bei­ter haben sich in weni­gen Wochen in die neue Desk-Sharing-/Clean-Office-Umge­bung ein­ge­lebt. Sie begrü­ßen die gro­ße Fle­xi­bi­li­tät, die dadurch für jeden Ein­zel­nen ent­stan­den ist. So kön­nen sie sich zum Bei­spiel je nach Bedarf in Pro­jekt­teams zusam­men­set­zen oder sich in ruhi­ge, abge­schirm­te Ein­zel­ar­beits­plät­ze zurück­zie­hen. Bis jetzt wur­den kei­ne Wün­sche geäu­ßert, zur alten Arbeits­um­ge­bung zurück­zu­keh­ren, da der Groß­teil der Mit­ar­bei­ter in der neu­en Büro­welt leis­tungs­fä­hi­ger und moti­vier­ter ist.

Vie­len Dank für das Gespräch.

 Die Fra­gen stell­te Robert Nehring.

Robert Strauß,
Geschäfts­füh­rer von Tru­ma.

Abbil­dung: Tru­ma

 

 

 

 

 

Rudolf Pütz

Rudolf Pütz, Geschäfts­füh­rer der Vitra GmbH.

Abbil­dung: © Vitra