Neue Arbeits­for­men zie­hen all­mäh­lich auch in öffent­li­chen Insti­tu­tio­nen ein. Ein Bei­spiel ist die Zen­tra­le der Arbeits­kam­mer Nie­der­ös­ter­reich in St. Pöl­ten. Dort wur­den fest zuge­wie­se­ne Arbeits­plät­ze und Zonen der Kon­zen­tra­ti­on mit Desk-Sharing-Lösun­gen und Open Space kom­bi­niert.

Gemütliche Soft-Seating-Area für den kreativen Austausch. Foto: M.O.O.CON/Walter Oberbramberger

Gemüt­li­che Soft-Sea­ting-Area für den krea­ti­ven Aus­tausch. Foto: M.O.O.CON/Walter Ober­bramber­ger

Dürfen bei der Arbeitskammer nicht fehlen: gesundheitsfördernde Sitz-Steh-Tische. Foto: M.O.O.CON/Walter Oberbramberger

Dür­fen bei der Arbeits­kam­mer nicht feh­len: gesund­heits­för­dern­de Sitz-Steh-Tische. Foto: M.O.O.CON/Walter Ober­bramber­ger

Restaurant und Café sind öffentlich zugänglich. Foto: M.O.O.CON/Walter Oberbramberger

Restau­rant und Café sind öffent­lich zugäng­lich. Foto: M.O.O.CON/Walter Ober­bramber­ger

Freundlich und hell: der Besprechungsbereich. Foto: M.O.O.CON/Walter Oberbramberger

Freund­lich und hell: der Bespre­chungs­be­reich. Foto: M.O.O.CON/Walter Ober­bramber­ger

Zone für die interaktive Zusammenarbeit. Fotos: M.O.O.CON/Walter Oberbramberger

Zone für die inter­ak­ti­ve Zusam­men­ar­beit. Foto: M.O.O.CON/Walter Ober­bramber­ger

In einem inter­ak­ti­ven Pro­zess und im Ein­klang mit ihrem jewei­li­gen Nut­zungs­ver­hal­ten – Tätig­kei­ten, Abläu­fe, Anwe­sen­heit im Büro – konn­ten von der Wirt­schafts­po­li­tik über die Per­so­nal­ab­tei­lung bis hin zur IT alle Abtei­lun­gen ihre Arbeits­um­ge­bung selbst gestal­ten. So ist im neu­en Haus eine Kom­bi­na­ti­on aus klas­si­schen Ein­zel­bü­ros für die kon­zen­trier­te Allein­ar­beit, offe­nen Work­sta­tions mit tem­po­rä­ren Arbeits­plät­zen für bis zu acht Per­so­nen sowie kom­mu­ni­ka­ti­ven Mit­tel­zo­nen zu fin­den. Bespre­chungs­räu­me, Loun­ges, zen­tra­le Abtei­lungs­bi­blio­the­ken oder ein moder­ner Redak­ti­ons­be­reich für die Öffent­lich­keits­ar­beit run­den das Kon­zept ab. Lap­tops, Fest­netz- und Mobil­te­le­fo­ne, WLAN-Zugang sowie die Mög­lich­keit zur Arbeit im Home-Office machen das Arbei­ten in der AK Nie­der­ös­ter­reich fle­xi­bel.

Weiter feste Arbeitsplätze

„Jene Mit­ar­bei­ter, die einen hohen Mobi­li­täts­grad auf­wei­sen, ver­fü­gen über tem­po­rä­re Arbeits­plät­ze in ruhi­ger oder kom­mu­ni­ka­ti­ver Umge­bung“, erklärt Chris­toph Böck, Seni­or Con­sul­tant und zustän­di­ger Pro­jekt­lei­ter für das Pro­jekt AK Nie­der­ös­ter­reich beim Bera­tungs- und Gebäu­de­ent­wick­lungs­un­ter­neh­men M.O.O.CON. „Für jene Abtei­lun­gen, die kei­nen hohen Mobi­li­täts­grad auf­wei­sen, gibt es wei­ter­hin fixe Arbeits­plät­ze.“ Zusätz­lich zu den Büros, die sich auf einer Flä­che von cir­ca 16.000 m2 erstre­cken, gibt es Semi­nar­räum­lich­kei­ten, einen teil­ba­ren Ver­an­stal­tungs­saal mit 450 m2 und einen öffent­lich zugäng­li­chen Restau­rant- und Café­be­reich.

Nachhaltig und schlicht

Dem Mot­to „Mit dem Geld der AK-Mit­glie­der spar­sam, effi­zi­ent und sorg­sam umge­hen“ ent­spre­chen auch die bedarfs­ge­rech­te Archi­tek­tur von Mau­rer & Part­ner sowie die Ener­gie­ef­fi­zi­enz des neu­en Hau­ses. Eine Pho­to­vol­ta­ik- und eine Solar­an­la­ge, Grund­was­ser­nut­zung und zahl­rei­che ande­re Maß­nah­men sor­gen dafür, dass das Büro­ge­bäu­de mit Nied­rigst­ener­gie betrie­ben wer­den kann.