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Neue Podcast-Serie „Work in Progress – Ein Podcast über Menschen und Organisationen im Wandel“. Erhalten Sie praxisnahe Einblicke in die Transformation der Arbeitswelt. Abbildung Ricoh

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OFFICE+OBJEKT: Top-Projekt Schwedischer Kirchenverein von Preform

Im zwei­ten Sam­mel­band „OFFICE+OBJEKT“ wer­den wei­te­re 44 Top-Pro­jek­te vor­ge­stellt und aus­ge­zeich­net. Dabei han­delt es sich um beson­ders gelun­ge­ne Pla­nungs- und Ein­rich­tungs­bei­spie­le, „Lieb­lings­pro­jek­te“ nam­haf­ter Archi­tek­ten, Pla­ner und Her­stel­ler. Die von Pre­form geplan­ten Räum­lich­kei­ten für den Schwe­di­schen Kir­chen­ver­ein in Frank­furt am Main ist eines der „Top-Pro­jek­te für Büro & Co.“.

Der Architekt stimmte nur unter der Voraussetzung zu, dass sich die Deckenabsorber optisch unauffällig einfügen und bündig montiert werden. Abbildung: Roger Rachel Fotografie

Der Archi­tekt stimm­te nur unter der Vor­aus­set­zung zu, dass sich die Decken­ab­sor­ber optisch unauf­fäl­lig ein­fü­gen und bün­dig mon­tiert wer­den. Abbil­dung: Roger Rachel Fotografie

Pre­form rea­li­sier­te für den Schwe­di­schen Kir­chen­ver­ein Frank­furt am Main e.V. eine umfas­sen­de akus­ti­sche Opti­mie­rung des Kir­chen- und Gemein­de­raums. Der Ver­ein ist seit sei­ner Grün­dung 1965 eine zen­tra­le Anlauf­stel­le für die schwe­di­sche Gemein­schaft im Rhein-Main-Gebiet. Mit dem Bau einer eige­nen Kir­che auf dem Gelän­de erfüll­te sich 2007 ein lang geheg­ter Wunsch: ein kom­pak­ter Sakral­bau im tra­di­tio­nel­len schwe­di­schen Stil, ergänzt durch das bestehen­de Gemein­de­haus und Pfarr­haus – ein Ensem­ble für Begeg­nung, Got­tes­dienst und Austausch.

Aller­dings hat­te der Archi­tekt schon in der Bau­be­schrei­bung auf akus­ti­sche Schwä­chen hin­ge­wie­sen – ein Pro­blem, dass sich im All­tag deut­lich bemerk­bar mach­te: Pre­dig­ten waren schwer ver­ständ­lich, Gesprä­che anstren­gend, Ver­an­stal­tun­gen oft laut. Die archi­tek­to­ni­schen Gege­ben­hei­ten einer Kir­che – hohe Decken, har­te Mate­ria­li­en, lan­ge Nach­hall­zei­ten – erschwer­ten die Ver­ständ­lich­keit. Die Her­aus­for­de­rung bestand dar­in, die Sprach­ver­ständ­lich­keit deut­lich zu ver­bes­sern, ohne die sakra­le Atmo­sphä­re oder die gestal­te­ri­sche Klar­heit des Raums zu beein­träch­ti­gen. Der Archi­tekt gab sein Ein­ver­ständ­nis jedoch nur unter der Bedin­gung, dass die Akus­ti­k­el­e­men­te nicht abge­hängt wer­den und sich dezent in die Archi­tek­tur einfügen.

Pre­form ent­wi­ckel­te mit viel Gespür für Raum, Klang und Ästhe­tik ein maß­ge­schnei­der­tes Akus­tik­kon­zept, das bün­dig mon­tier­te Decken­ab­sor­ber der Seri­en Deca­to Modul Sce­ne und Decam­po Panel sowie pas­sen­de Wand­pa­nee­le beinhal­te­te. Die­se Lösung fügt sich optisch dezent in die Raum­ge­stal­tung ein und erfüllt höchs­te funk­tio­na­le Anfor­de­run­gen. Das Ergeb­nis: eine deut­lich ver­bes­ser­te Sprach­ver­ständ­lich­keit, eine ange­neh­me Klang­at­mo­sphä­re beim Musi­zie­ren und ein gestärk­tes Mit­ein­an­der im Gemeindeleben.

Das Kirchengebäude besticht durch seine klare Architektursprache im traditionell schwedischen Stil. Abbildung: Roger Rachel Fotografie

Das Kir­chen­ge­bäu­de besticht durch sei­ne kla­re Archi­tek­tur­spra­che im tra­di­tio­nell schwe­di­schen Stil. Abbil­dung: Roger Rachel Fotografie

Das maßgeschneiderte Akustikkonzept berücksichtigt sowohl funktionale als auch gestalterische Anforderungen. Abbildung: Roger Rachel Fotografie

Das maß­ge­schnei­der­te Akus­tik­kon­zept berück­sich­tigt sowohl funk­tio­na­le als auch gestal­te­ri­sche Anfor­de­run­gen. Abbil­dung: Roger Rachel Fotografie

Der Kirchenraum war vor der akustischen Optimierung klanglich stark unausgewogen. Abbildung: Roger Rachel Fotografie

Der Kir­chen­raum war vor der akus­ti­schen Opti­mie­rung klang­lich stark unaus­ge­wo­gen. Abbil­dung: Roger Rachel Fotografie

Dezente Deckenabsorber verwandeln den halligen Raum in einen Ort mit angenehmer Akustik. Abbildung: Roger Rachel Fotografie

Dezen­te Decken­ab­sor­ber ver­wan­deln den hal­li­gen Raum in einen Ort mit ange­neh­mer Akus­tik. Abbil­dung: Roger Rachel Fotografie

Im Gemeinderaum ist mithilfe von Deckenabsorbern eine ruhige, kommunikative Atmosphäre entstanden. Abbildung: Roger Rachel Fotografie

Im Gemein­de­raum ist mit­hil­fe von Decken­ab­sor­bern eine ruhi­ge, kom­mu­ni­ka­ti­ve Atmo­sphä­re ent­stan­den. Abbil­dung: Roger Rachel Fotografie


Klaus Schalk, Geschäftsführer, Preform. Abbildung: Preform

Abbil­dung: Preform

Wir sind stolz, nicht nur moder­ne Arbeits­wel­ten, son­dern auch Orte der Gemein­schaft und Kul­tur akus­tisch berei­chern zu dür­fen. Beson­ders im Umfeld einer Kir­che wird spür­bar, wie sehr eine gute Akus­tik das Erle­ben und Mit­ein­an­der beein­flusst. In sol­chen Pro­jek­ten geht es für uns nicht um eine Stan­dard­lö­sung, son­dern um maß­ge­schnei­der­te, archi­tek­tur­sen­si­ble Akus­tik­kon­zep­te, die sich dezent inte­grie­ren und die die gestal­te­ri­sche wie auch die emo­tio­na­le Qua­li­tät des Rau­mes bewah­ren. Unser Anspruch ist es, die akus­ti­schen Anfor­de­run­gen eines Rau­mes immer im engen Dia­log mit Archi­tek­ten und Nut­zern zu ana­ly­sie­ren und dar­aus ein indi­vi­du­el­les Kon­zept zu ent­wi­ckeln. Die Her­aus­for­de­rung beim Schwe­di­schen Kir­chen­ver­ein in Frank­furt lag dar­in, den Spa­gat zwi­schen funk­tio­na­ler Opti­mie­rung und ästhe­ti­scher Zurück­hal­tung zu meis­tern. Gemein­sam haben wir eine Lösung gefun­den, die die Raum­wir­kung und die skan­di­na­vi­sche Klar­heit betont und zugleich eine neue akus­ti­sche Qua­li­tät schafft. Gera­de heu­te, wo Räu­me immer viel­fäl­ti­ger genutzt wer­den, sind fle­xi­ble, nach­hal­ti­ge und prä­zi­se abge­stimm­te Akus­tik­lö­sun­gen gefragt – egal, ob im Büro, in Schu­len oder im Kul­tur­bau. Unse­re Erfah­rung zeigt: Gute Akus­tik ist mehr als Technik.“

Klaus Schalk,
Pre­form.


Preform GmbH

Pre­form bie­tet inno­va­ti­ve Akus­tik­lö­sun­gen für moder­ne Büros, Bil­dungs- und Kul­tur­bau­ten. Kom­pe­ten­te Bera­tung, nach­hal­ti­ge Mate­ria­li­en und Qua­li­tät „Made in Ger­ma­ny“ zeich­nen den Akus­tik-Pio­nier aus.

  • Gegrün­det: 1984
  • Stand­or­te: Feucht­wan­gen, Din­kels­bühl, Opfikon
  • Mit­ar­bei­ten­de: 57
  • preform.de
„OFFICE+OBJEKT. Lieblingsprojekte von Architekten, Planern, Herstellern“, Band 2, Robert Nehring (Hg.), PRIMA VIER Nehring Verlag, Berlin 2025, 208 Seiten, DIN A4, 79,90 € (Hardcover), 64,90 € (E-Book). Erhältlich unter office-roxx.de/shop.

BUCHTIPP:

OFFICE+OBJEKT. Lieblingsprojekte von Architekten, Planern, Herstellern. Band 2

Im zwei­ten Sam­mel­band „OFFICE+OBJEKT“ wer­den wei­te­re 44 Top-Pro­jek­te für Büro & Co. vor­ge­stellt. Es han­delt sich um beson­ders gelun­ge­ne Pla­nungs- und Ein­rich­tungs­bei­spie­le, „Lieb­lings­pro­jek­te“ nam­haf­ter Archi­tek­ten, Pla­ner und Her­stel­ler. Auch die­ser im Ber­li­ner PRIMA VIER Neh­ring Ver­lag erschie­ne­ne Sam­mel­band hat 208 hoch­wer­tig pro­du­zier­te Sei­ten. Nach den Autoren­bei­trä­gen renom­mier­ter Archi­tek­ten fol­gen die bil­der­reich dar­ge­stell­ten Refe­renz­bei­trä­ge: Top-Pro­jek­te, die den Archi­tek­ten, Pla­nern und Her­stel­lern beson­ders am Her­zen lie­gen und die Redak­ti­on beein­druckt haben. Zusam­men mit Band eins lie­gen nun 88 Leucht­turm-Pro­jek­te vor, bil­der­reich doku­men­tiert auf 416 Sei­ten – zwei Wer­ke voll mit Impul­sen und Inspi­ra­tio­nen für neue Räu­me in Büroumgebungen.

„OFFICE+OBJEKT. Lieb­lings­pro­jek­te von Archi­tek­ten, Pla­nern, Her­stel­lern“, Band 2, Robert Neh­ring (Hg.), PRIMA VIER Neh­ring Ver­lag, Ber­lin 2025, 208 Sei­ten, DIN A4, 79,90 € (Hard­co­ver), 64,90 € (E-Book).

Erhält­lich unter office-roxx.de/shop.

 

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