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Office-History: Das Mobiltelefon

Mit der Inbe­trieb­nah­me der Mobil­funk­net­ze nach GSM-Stan­dard begann in Deutsch­land vor fast 30 Jah­ren der Sie­ges­zug des Mobil­te­le­fons. Vor etwas mehr als zehn Jah­ren hat das Smart­pho­ne das klas­si­sche Han­dy abge­löst. Kom­men Sie mit auf unse­ren Streif­zug durch die Geschich­te des Mobiltelefons.

Eines der weltweit ersten kommerziellen Mobiltelefone: das Motorola DynaTAC 8000X aus dem Jahr 1983.

Eines der welt­weit ers­ten kom­mer­zi­el­len Mobil­te­le­fo­ne: das Moto­ro­la DynaTAC 8000X aus dem Jahr 1983. Abbil­dung: Motorola

Die his­to­ri­schen Vor­läu­fer der Han­dys sind Auto­te­le­fo­ne, die in den 1950er-Jah­ren haupt­säch­lich Poli­ti­kern und Groß­un­ter­neh­mern zur Ver­fü­gung stan­den. Für den Nor­mal­bür­ger spiel­ten die­se frü­hen „mobi­len“ Tele­fo­ne bei Gerä­te­prei­sen von rund 15.000 Mark kei­ne Rol­le. 1982 ent­wi­ckel­te Nokia dann das ers­te Auto­te­le­fon, wel­ches sich mit­tels eines Tra­ge­grif­fes aus dem Auto her­aus­neh­men ließ. Bei einem Gewicht von cir­ca 9,8 kg waren die­se Gerä­te jedoch noch weit davon ent­fernt, Han­dy genannt zu wer­den. Das soge­nann­te C-Netz, wel­ches 1985 ein­ge­führt wur­de und für dama­li­ge Ver­hält­nis­se recht leis­tungs­stark war, brach­te neue Impul­se. Die Gerä­te für das C-Netz waren jedoch immer noch sehr groß. Das C-Netz-Han­dy Nokia 101 kam dem heu­ti­gen Smart­pho­ne schon recht nahe, sein GSM-Nach­fol­ger Nokia 1011 wur­de der Pro­to­typ des Han­dys in den 90er-Jah­ren. Vor­aus­set­zung hier­für war jedoch die Ver­brei­tung des D-Net­zes, das am 30. Juni 1992 von der Tele­kom (D1) und Man­nes­mann (D2) zugäng­lich gemacht wur­de. Als Nach­fol­ger des ana­lo­gen C-Net­zes bedeu­te­te es hier­zu­lan­de den Durch­bruch für den Mobilfunk.

Das GSM-fähige Nokia 1011 aus dem Jahr 1991 ist das wohl meistverkaufte Handy der frühen 1990er.

Das GSM-fähi­ge Nokia 1011 aus dem Jahr 1991 ist das wohl meist­ver­kauf­te Han­dy der frü­hen 1990er.  Abbil­dung: Nokia

Durchbruch für das Mobiltelefon: Die 1990er-Jahre

Der Kon­kur­renz­kampf zwi­schen den Mobil­funk­an­bie­tern sorg­te in den 90er-Jah­ren für erschwing­li­che Mobil­funk-Prei­se. Zudem tru­gen Inno­va­tio­nen bei den Mobil­funk-Tari­fen, wie etwa die Ein­füh­rung von Pre­paid-Kar­ten, die zusam­men mit güns­ti­gen Gerä­ten ver­kauft wur­den, zum Sie­ges­zug der Han­dys bei. Als eines der ers­ten GSM-fähi­gen Han­dys gilt das Moto­ro­la Inter­na­tio­nal 3200. Das Modell ist heu­te Samm­ler­ob­jekt – im Ein­füh­rungs­jahr muss­te man zwi­schen 3.000 und 8.000 DM (mit Ver­trag) bezah­len. Im Gegen­satz zum Nokia 1011, wel­ches bereits die soge­nann­te „Can­dy Bar“-Form hat­te, war das Moto­ro­la jedoch noch groß und klo­big. Ende der 90er-Jah­re kamen auch die ers­ten WAP(Wireless App­li­ca­ti­on Protocol)-fähigen, also inter­net­fä­hi­gen Gerä­te auf den Markt. Durch­ge­setzt hat sich die WAP-Tech­no­lo­gie jedoch nicht, da die Daten­über­tra­gung zum einen recht lang­sam und zum ande­ren noch sehr teu­er war.

Die Revolution: Das erste iPhone aus dem Jahr 2007 gilt als der Prototyp des Smartphones.

Die Revo­lu­ti­on: Das ers­te iPho­ne aus dem Jahr 2007 gilt als der Pro­to­typ des Smart­pho­nes. Abbil­dung: Apple

 

Vom Handy zum Smartphone

Als Apple im Jahr 2007 das ers­te iPho­ne auf den Markt bringt, bedeu­tet dies nichts weni­ger als eine Revo­lu­ti­on. Ver­schwun­den waren die Tas­ten, die Zukunft gehör­te den intui­tiv zu bedie­nen­den Touch­screens. Aber noch nicht so bei der Kon­kur­renz: Denn ein Jahr spä­ter kam das HTC Dream, auch als T-Mobi­le G1 bekannt auf den Markt. Es war das ers­te Gerät, auf dem das Goog­le-Betriebs­sys­tem Android lief. Die Bedie­nung erfolg­te über einen Touch­screen sowie wei­ter­hin über eine unter dem Dis­play lie­gen­de Tas­ta­tur. Bei den Nach­fol­ge­mo­del­len ver­schwand die Tas­ta­tur dann schließlich.

Immer schnel­le­re Stan­dards der Inter­net­ver­bin­dung und unzäh­li­ge Apps sorg­ten in den 2010er-Jah­ren dafür, dass Smart­pho­nes zu all­ge­gen­wär­ti­gen Taschen­com­pu­tern wur­den und unse­ren All­tag maß­geb­lich prä­gen. Smart­pho­nes haben Kame­ras, Dik­tier­ge­rä­te, Navi­ga­ti­ons­sys­te­me, MP3-Play­er und sogar man­che Zei­tun­gen, Zeit­schrif­ten und Bücher ersetzt. Neben­bei die­nen sie zum Online-Ban­king, Fit­ness-Tracking, als Wecker und Schla­f­über­wa­cher und und und. Von jün­ge­ren Genera­tio­nen wird da schon mal ver­ges­sen, dass bei der Erfin­dung des Mobil­te­le­fons ursprüng­lich das Tele­fo­nie­ren im Vor­der­grund stand.

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