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	<title>Büroarbeitswelt - OFFICE ROXX</title>
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	<description>Blog für moderne Arbeit in Büro, Homeoffice, Coworking Spaces &#38; Co.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 27 Sep 2026 07:57:25 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Büroarbeitswelt - OFFICE ROXX</title>
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		<title>Woran Sie ein belastbaren Coworking-Preis erkennen</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/10/01/carlos-mueller-gonzalez-woran-ein-belastbarer-coworking-preis-erkennbar-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer den Preis eines Coworking-Arbeitsplatzes sucht, findet in Minuten eine Zahl – meist sogar drei, die sich widersprechen. Carlos Müller González, Gründer der Vergleichsplattform CoworkingView, zeigt, wie sich mit fünf Fragen eine belastbare Marktzahl von einer bloßen Behauptung unterscheidet.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/Coworking-Depositphotos-183483002-.Bild-von-denisismagilov.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-63452" class="wp-image-63452" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/Coworking-Depositphotos-183483002-.Bild-von-denisismagilov.jpg" alt="Coworking-Spaces als Spiegel einer neuen Arbeitskultur. Abbildung: Denisismagilov, Depositphotos" width="600" height="400"></a>Coworking-Spaces als Spiegel einer neuen Arbeitskultur. Abbildung: Denisismagilov, Depositphotos<br />
Wer nach dem Preis eines Coworking-Arbeitsplatzes in Berlin sucht, findet innerhalb von Minuten eine Zahl. Meistens sind [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/10/01/carlos-mueller-gonzalez-woran-ein-belastbarer-coworking-preis-erkennbar-ist/">Woran Sie ein belastbaren Coworking-Preis erkennen</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Preis eines Coworking-Arbeitsplatzes sucht, findet in Minuten eine Zahl – meist sogar drei, die sich widersprechen. Carlos Müller González, Gründer der Vergleichsplattform CoworkingView, zeigt, wie sich mit fünf Fragen eine belastbare Marktzahl von einer bloßen Behauptung unterscheidet.</p>
<p><span id="more-68658"></span></p>
<div id="attachment_63452-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/Coworking-Depositphotos-183483002-.Bild-von-denisismagilov.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-63452-2" class="wp-image-63452" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/Coworking-Depositphotos-183483002-.Bild-von-denisismagilov.jpg" alt="Coworking-Spaces als Spiegel einer neuen Arbeitskultur. Abbildung: Denisismagilov, Depositphotos" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-63452-2" class="wp-caption-text">Coworking-Spaces als Spiegel einer neuen Arbeitskultur. Abbildung: Denisismagilov, Depositphotos</p></div>
<p>Wer nach dem Preis eines Coworking-Arbeitsplatzes in Berlin sucht, findet innerhalb von Minuten eine Zahl. Meistens sind es drei Zahlen und sie widersprechen sich: gut 200 Euro pro Arbeitsplatz aus einer seinerzeit sauber erhobenen Städteanalyse, 350 Euro in einer Broschüre, „ab 49 Euro“ auf der Website des Anbieters. Alle drei Zahlen waren am Tag ihrer Veröffentlichung richtig. Keine davon beantwortet die Frage heute.</p>
<p>Das Problem ist nicht, dass Marktzahlen falsch wären. Das Problem ist, wie sie entstehen: Jemand fragt bei zwei oder drei Anbietern nach, bildet einen Durchschnitt, veröffentlicht ihn – und die Zahl altert von diesem Tag an still weiter. Zwei Jahre später steht sie noch online und niemand weiß mehr, für welche Standorte sie galt.</p>
<p>Wir betreiben mit <a href="https://coworkingview.com/de/" target="_blank" rel="noopener">CoworkingView</a> einen Preisindex, der aus den veröffentlichten Preisen unseres Katalogs bei jedem Abruf neu berechnet wird. Beim Aufbau haben wir gelernt, welche fünf Fragen eine Zahl beantworten muss, bevor man ihr trauen darf.</p>
<h2>#1: Wie groß ist die Stichprobe?</h2>
<p>Ein Durchschnitt aus zwei Anbietern ist eine Zahl. Sechzig Preispunkte aus über 30 Berliner Standorten sind eine Verteilung – und wer ein Büro sucht, trifft auf die Verteilung, nicht auf den Durchschnitt. In Berlin reicht die Spanne der Listenpreise von unter 100 bis über 1.000 Euro pro Platz und Monat. Ein einzelner Mittelwert verschweigt, dass beide Enden real sind.</p>
<h2>#2: Median oder Durchschnitt?</h2>
<p>In Berlin liegt der Durchschnitt aller Angebote spürbar über dem Median, aktuell um rund 50 Euro. Die Differenz entsteht durch wenige teure Angebote am oberen Rand. Der Median sagt: Die Hälfte der Angebote liegt darunter. Das ist die Zahl, mit der man in eine Verhandlung geht.</p>
<div id="attachment_68665-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/coworkingview-berlin-preise-nach-typ.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68665-2" class="wp-image-68665" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/coworkingview-berlin-preise-nach-typ.jpg" alt="Spanne aller Angbeote: 70 bis 1.200 Euro. Abbildung: CoworkingView, Quelle: Preisindex, Lizenz CC BY 4.0, Stand September 2026" width="600" height="335"></a><p id="caption-attachment-68665-2" class="wp-caption-text">Spanne aller Angbeote: 70 bis 1.200 Euro. Abbildung: CoworkingView, Quelle: Preisindex, Lizenz CC BY 4.0, Stand September 2026</p></div>
<h2>#3: Welcher Arbeitsplatztyp?</h2>
<p>„Coworking-Preis“ ohne Typ ist wie „Mietpreis“ ohne Quadratmeter. Ein flexibler Arbeitsplatz in der Gemeinschaftsfläche, ein fester Schreibtisch und ein Platz im Privatbüro sind drei Märkte mit drei Preisniveaus. In Berlin liegt der Median des flexiblen Platzes bei rund 220 Euro, der des festen Schreibtischs bei rund 350 Euro, der eines Platzes im Privatbüro knapp unter 500 Euro. Die aktuelle Verteilung steht im <a href="https://coworkingview.com/de/tools/price-index/berlin" target="_blank" rel="noopener">Preisindex für Berlin</a>. Wer diese drei Zahlen zu einer zusammenrechnet, produziert einen Wert, den kein Anbieter aufruft.</p>
<p>Die Berliner Verteilung zeigt damit vor allem eines: Der Markt hat mindestens zwei Etagen. Ein Unternehmen mit acht Mitarbeitenden vergleicht deshalb nicht mit dem Berliner Median, sondern mit dem Median der Privatbüros – und auch dort mit der Spanne, weil die Lage den Preis stärker bestimmt als der Typ.</p>
<h2>#4: Wann wurde gemessen – und wird nachgemessen?</h2>
<p>Eine Zahl mit Datum ist ehrlich. Eine Zahl ohne Datum ist eine Behauptung. Und selbst eine datierte Zahl ist nur dann etwas wert, wenn jemand sie nachmisst: Allein in den drei Tagen, in denen dieser Text entstand, hat sich der Berliner Median für Plätze im Privatbüro um mehr als 30 Euro bewegt, weil ein einziger Standort hinzukam. Genau deshalb trägt jeder Wert in unserem Index einen Zeitstempel und wird bei jedem Aufruf neu gerechnet.</p>
<p>Was auch ein nachgemessener Index nicht zeigt: verhandelte Konditionen, Laufzeitrabatte, Einrichtungskosten. Der Index misst veröffentlichte Listenpreise. Wer einen Vertrag über zwölf Monate für zehn Plätze verhandelt, zahlt in der Regel weniger als den Listenpreis. Wie viel weniger, steht in keinem Index – und wer etwas anderes behauptet, hat nicht verhandelt.</p>
<div id="attachment_68666-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/coworkingview-fuenf-fragen-preisangabe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68666-2" class="wp-image-68666" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/coworkingview-fuenf-fragen-preisangabe.jpg" alt="Fünf wichtige Fragen an jede Coworking-Preisangabe. Abbildung: CoworkingView" width="600" height="373"></a><p id="caption-attachment-68666-2" class="wp-caption-text">Fünf wichtige Fragen an jede Coworking-Preisangabe. Abbildung: CoworkingView</p></div>
<h2>#5: Wo trägt die Zahl nicht?</h2>
<p>Das ist die Frage, die am seltensten beantwortet wird. Von den Städten in unserem Index erreicht nur eine Handvoll die Mindeststichprobe von fünf verschiedenen Gebäuden – Gebäuden, nicht Angeboten, denn ein Haus mit fünf Preisstufen ist immer noch ein Haus; in Deutschland sind das derzeit Berlin, Hamburg und München. Für Köln liegt uns ein einziger Preispunkt vor. Dieser Wert ist in den Daten als „geringe Aussagekraft“ markiert und erscheint auf der Website nicht als Schlagzahl. Wer ihn trotzdem zitiert, zitiert ein Angebot, keinen Markt. Eine Quelle, die sagt, wo sie nicht trägt, ist nicht schwächer, sondern glaubwürdiger.</p>
<p>Wir haben den Index deshalb so gebaut, dass er beim Zitieren nicht altert. Er ist kein Report mit Erscheinungsdatum, sondern eine Quelle: Web, CSV, JSON und eine offene Schnittstelle liefern dieselben Werte, bei jedem Abruf aus dem laufenden Katalog neu berechnet, und jeder Monat wird eingefroren, damit sich eine einmal zitierte Zahl später nicht still verändert. Die Lizenz ist CC BY 4.0: Redaktionen dürfen Werte übernehmen und Grafiken daraus bauen, Namensnennung genügt. Neben jedem Wert steht die Stichprobengröße, damit Leserinnen und Leser selbst entscheiden können, ob sie der Zahl trauen wollen.</p>
<p>Das ist am Ende der einzige Test, den eine Marktzahl bestehen muss: dass man sieht, woraus sie gemacht ist. Die aktuellen Werte und die Methodik stehen auf der <a href="https://coworkingview.com/de/tools/price-index" target="_blank" rel="noopener">Preisindex-Seite</a> von CoworkingView. Die im Text genannten Berliner Größenordnungen entsprechen dem Stand bei Redaktionsschluss im September 2026.</p>
<table style="height: 352px;" width="722">
<tbody>
<tr>
<td>
<div id="attachment_68662-2" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68662-2" class="wp-image-68662" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/carlos-mueller-gonzalez-portrait-quadrat.jpg" alt="Carlos Müller González, Gründer von CoworkingView. coworkingview.com/de. Abbildung: CoworkingView " width="300" height="300"><p id="caption-attachment-68662-2" class="wp-caption-text">Abbildung: CoworkingView</p></div>
<p><strong>Carlos Müller González, </strong></p>
<p>Gründer,<br>
CoworkingView.</p>
<p><a href="https://coworkingview.com/de" target="_blank" rel="noopener">coworkingview.com</a></p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/10/01/carlos-mueller-gonzalez-woran-ein-belastbarer-coworking-preis-erkennbar-ist/">Woran Sie ein belastbaren Coworking-Preis erkennen</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>LEIK it #3: Klüger als die Maschine? Falsche Frage</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/09/29/leik-it-3-klueger-als-die-maschine-falsche-frage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Büroeinrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch in Teil drei seiner Kolumne beschäftigt Stefan Kiss, welche Auswirkungen künstliche Intelligenz wohl auf das Büro der Zukunft haben könnte. Er kommt zu dem Schluss, dass wir auch künftig Büroräume brauchen, schon weil wir Haltung und Entscheidungen benötigen.<br />
<a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66923" class="wp-image-66923" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg" alt="Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter LEIK [...]
</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in Teil drei seiner Kolumne beschäftigt <span style="color: #ff3eb5;">Stefan Kiss</span>, welche Auswirkungen künstliche Intelligenz wohl auf das Büro der Zukunft haben könnte. Er kommt zu dem Schluss, dass wir auch künftig Büroräume brauchen, schon weil wir Haltung und Entscheidungen benötigen.<span id="more-68263"></span></p>
<div id="attachment_66923-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66923-2" class="wp-image-66923" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg" alt="Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter LEIK tätig. Abbildung: Rohollah Mosavi, Tietge GmbH" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66923-2" class="wp-caption-text">Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter <a href="https://leik.de/" target="_blank" rel="noopener">LEIK</a> tätig. Abbildung: Rohollah Mosavi, Tietge GmbH</p></div>
<p>Wo bleiben wir eigentlich als Menschen, wenn Maschinen immer mehr von dem übernehmen, was früher unsere Arbeit ausmachte? Wird uns ein Platz zugewiesen oder schaffen wir ihn uns selbst? Diese Frage begleitet mich in den letzten Jahren und ich komme immer wieder zum selben Punkt zurück: Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir uns in diesem neuen Kontext selbst nicht mehr zu Hause fühlen und das Spielfeld freiwillig anderen überlassen. Gerade jetzt, als Open AI „technologische Singularität“ verkündet hat, also ein Punkt erreicht sein soll, an dem Menschen das Verhalten von KI nicht mehr vorhersagen bzw. steuern können, mehren sich meine Fragezeichen.</p>
<p>Vor Kurzem habe ich mit Mike Herud gesprochen, geschäftsführender Partner von Scope Architekten in Stuttgart. Eine meiner Fragen war denkbar einfach: Glaubt er noch an Raum und wenn ja, warum? Seine Antwort war eindeutig: Ja. Für ihn ist ein Ort, an den man jeden Tag zurückkehrt, an dem man sich wohlfühlt und Menschen trifft, die dieselben Werte teilen und gemeinsam an etwas glauben, keine Nebensache, sondern die Voraussetzung dafür, dass Arbeit überhaupt Freude macht. Raum wirkt für ihn auf mehreren Ebenen gleichzeitig: als Träger von Beziehung und als Träger von Sinn.</p>
<p>Zwei Dinge sind bei mir hängen geblieben. Raum ist kein Ziel, sondern ein Mittel, Beziehung und Sinn entstehen zu lassen. Und genau diese beiden Dinge sind es, die mich seit Monaten selbst am meisten beschäftigen.</p>
<p>Eine Antwort darauf sehe ich in vielen Projekten gerade nicht. Was ich stattdessen sehe, sind Fragezeichen in den Gesichtern der Ansprechpartner. Nicht, weil ihnen die Themen fremd wären. Es wird viel diskutiert, gerade jetzt. Aber viele Diskussionen laufen ins Leere, weil niemand eine klare Haltung beziehen will oder kann. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Beobachtung. Wenn sich Rahmenbedingungen laufend verschieben, wird Zurückhaltung fast zur rationalen Strategie. Nur führt genau diese Vorsicht dazu, dass am Ende niemand mehr entscheidet. Und dort, wo niemand entscheidet, entsteht auch keine Kultur, keine Identifikation, keine Motivation. All das braucht einen Standpunkt, von dem aus es wachsen kann.</p>
<p>Kultur, Identifikation, Motivation und auch der richtige Coach, der fordert, ohne zu überfordern, klingen zunächst wie Führungsthemen. Sind sie auch. Aber sie alle haben eine gemeinsame Voraussetzung, die selten genannt wird: einen Ort, an dem sie überhaupt entstehen können. Haltung entwickelt sich nicht im luftleeren Raum, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Sie entsteht dort, wo Menschen sich regelmäßig begegnen, Reibung erleben und merken, dass ihre Position etwas bewirkt.</p>
<p>Nach all den Überlegungen der letzten Kolumnen komme ich zu einem Ergebnis, das fast schon unmodern klingt: Die Lösung liegt nicht in noch mehr digitaler Flexibilität, sondern im physischen Raum selbst. Nicht als Rückzug vor der Technologie, sondern als bewusste Ergänzung zu ihr. Räume müssen künftig gezielter das leisten, was Bildschirme strukturell nicht können.</p>
<p>Ich denke dabei an einen Mix neuer Raummodule, die genau an den blinden Flecken ansetzen. Haltungsräume für kleine, bewusst unbequeme Runden, in denen Position bezogen werden muss, ohne Ausweichmöglichkeit ins nächste Meeting. Vertrauensräume, informelle Zonen ohne Agenda, in denen Beziehung entsteht, bevor sie gebraucht wird, ähnlich einer Küche oder Dachterrasse, nur bewusster gestaltet. Sinnräume, Orte, an denen sichtbar wird, wofür ein Projekt eigentlich steht, nicht nur, was es kostet, etwa durch Wände, die Fortschritt und Wirkung zeigen statt nur Kennzahlen. Und Coaching-Nischen für kleine, geschützte Zweiergespräche abseits der Bühne des offenen Büros, in denen Entwicklung ohne Publikum stattfinden kann.</p>
<p>Keines dieser Module ersetzt die Technologie, mit der wir arbeiten. Aber sie holen zurück, was in der Beschleunigung verloren zu gehen droht: die Möglichkeit, gemeinsam Haltung zu entwickeln.</p>
<p>Am Ende ist es vielleicht so einfach, wie Mike Herud es formuliert hat: Wir brauchen einen Ort, an dem wir uns wohlfühlen, an dem wir Menschen treffen, die dieselben Werte teilen. Alles andere – Kultur, Identifikation, Motivation, gute Führung – folgt daraus. Nicht umgekehrt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/09/29/leik-it-3-klueger-als-die-maschine-falsche-frage/">LEIK it #3: Klüger als die Maschine? Falsche Frage</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was KI-Unternehmen vom Büro erwarten: Ein Praxisbeispiel aus Berlin</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/09/24/was-ki-unternehmen-vom-buero-erwarten-ein-praxisbeispiel-aus-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Büroeinrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Office & Objekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Beispiel des Center am Potsdamer Platz in Berlin zeigt sich, worauf es bei der Gestaltung von Arbeitsflächen für KI-Unternehmen ankommt. Ein Gespräch über moderne Raumplanung mit Monika Jularić, Director Leasing bei Oxford Properties, und Karim El-Ishmawi, Co-Gründer und Managing Partner von Kinzo Architekten.<br />
<a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Kinzo_Architekten_International_Consulting_web.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68537" class="wp-image-68537" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Kinzo_Architekten_International_Consulting_web.jpg" alt="Gutes Design und viel Platz für Austausch sind für die multinationalen Teams moderner KI-Unternehmen wichtig. Abbildung: Robert Rieger" width="600" height="450"></a>Gutes Design und viel Platz für Austausch sind für die multinationalen [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/09/24/was-ki-unternehmen-vom-buero-erwarten-ein-praxisbeispiel-aus-berlin/">Was KI-Unternehmen vom Büro erwarten: Ein Praxisbeispiel aus Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Beispiel des Center am Potsdamer Platz in Berlin zeigt sich, worauf es bei der Gestaltung von Arbeitsflächen für KI-Unternehmen ankommt. Ein Gespräch über moderne Raumplanung mit <span style="color: #ff3eb5;">Monika Jularić</span>, Director Leasing bei Oxford Properties, und <span style="color: #ff3eb5;">Karim El-Ishmawi</span>, Co-Gründer und Managing Partner von Kinzo Architekten.<span id="more-68490"></span></p>
<div id="attachment_68537-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Kinzo_Architekten_International_Consulting_web.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68537-2" class="wp-image-68537" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Kinzo_Architekten_International_Consulting_web.jpg" alt="Gutes Design und viel Platz für Austausch sind für die multinationalen Teams moderner KI-Unternehmen wichtig. Abbildung: Robert Rieger" width="600" height="450"></a><p id="caption-attachment-68537-2" class="wp-caption-text">Gutes Design und viel Platz für Austausch sind für die multinationalen Teams moderner KI-Unternehmen wichtig. Abbildung: Robert Rieger</p></div>
<h2>OFFICE ROXX: Frau Jularić, was zeichnet KI-Unternehmen als Mieter aus Ihrer Erfahrung aus?</h2>
<p><strong>Monika Jularić:</strong> Vor allem Flächenflexibilität ist entscheidend, insbesondere Community Space, in dem internationale Teams zusammenkommen und sich austauschen können. Das sehen wir nicht nur bei den Vertragslaufzeiten: Viele wünschen sich mehr Beweglichkeit, also flexiblere Laufzeiten, Flächen, die sich in Teilen anpassen oder wieder abgeben lassen, und Optionen für weiteres Wachstum. Bei der Ausstattung fragen diese Unternehmen heute kaum noch nach LAN, sondern brauchen leistungsfähiges WLAN. Und auch beim Interieur merken wir einen klaren Trend zu mehr Hospitality: vollwertige Küchen mit Kochinsel, Fitnessangebote, Duschen. Das Büro soll sich wohnlich anfühlen. Die klassische Vorstellung vom nerdigen IT-Büro trifft es nicht mehr: Die Teams, die zu uns kommen, sind geprägt von kreativen Köpfen, einer Kultur des Austauschs und hohem Designanspruch.</p>
<div id="attachment_68571-2" style="width: 623px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Monika-Jularic-und-Karim-El-Ishmawi_web.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68571-2" class=" wp-image-68571" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Monika-Jularic-und-Karim-El-Ishmawi_web.jpg" alt="Monika Jularić, Director Leasing bei Oxford Properties, und Karim El-Ishmawi, Co-Gründer und Managing Partner von Kinzo Architekten. Abbildung: Michel Buchmann (li.) und Sebastian Dörken (re.)" width="613" height="351"></a><p id="caption-attachment-68571-2" class="wp-caption-text">Monika Jularić, Director Leasing bei <a href="https://www.oxfordproperties.com/" target="_blank" rel="noopener">Oxford Properties</a>, und Karim El-Ishmawi, Co-Gründer und Managing Partner von <a href="https://kinzo-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener">Kinzo Architekten</a>. Abbildung: Michel Buchmann (li.) und Sebastian Dörken (re.)</p></div>
<h2>Herr El-Ishmawi, was hat sich aus Planungssicht grundsätzlich verändert?</h2>
<p><strong>Karim El-Ishmawi:</strong> Das Büro hat sein Monopol als Arbeitsort verloren. Menschen kommen heute nicht mehr wegen des Schreibtischs, sondern wegen der Menschen. Deshalb planen wir weniger Arbeitsplätze und mehr Orte für Austausch, Identifikation und Gemeinschaft. Wer Talente gewinnen und binden möchte, muss etwas bieten, das sich nicht digitalisieren lässt: Kultur, Zugehörigkeit und gemeinsame Energie.</p>
<h2>Wie sieht das konkret im Center am Potsdamer Platz aus?</h2>
<p><strong>Karim El-Ishmawi:</strong> Ein gutes Beispiel ist eine Arbeitsumgebung, die wir kürzlich im Center realisiert haben. Statt einer gleichförmigen Bürofläche gibt es unterschiedliche Orte für unterschiedliche Bedürfnisse: Rückzug für Konzentration, Räume für Austausch und eine zentrale Küche als sozialen Mittelpunkt. Gerade für KI-Unternehmen ist diese Balance wichtig. Wissen ist heute überall verfügbar. Innovation entsteht dort, wo Menschen aufeinandertreffen und Ideen weiterentwickeln.</p>
<h2>Wie wichtig sind Zusatzangebote im gesamten Center für KI-Unternehmen?</h2>
<p><strong>Monika Jularić:</strong> Das räumliche Angebot endet nicht an der Bürotür. Das <a href="https://www.das-center-am-potsdamer-platz.de/" target="_blank" rel="noopener">gesamte Center</a> wird vielmehr als Community-Plattform wahrgenommen. Dazu gehören unterschiedliche Gastronomiekonzepte ebenso wie Sport- und Freizeitangebote. Gerade unsere Community-Formate schaffen zusätzliche Anlaufpunkte für Austausch über die eigenen Teamgrenzen hinaus. Für KI-Unternehmen, die auf kurze Wege und Community setzen und gleichzeitig stark um Talente konkurrieren, ist das ein echter Mehrwert. Denn zunehmend wird auch das Büro selbst zum Argument für künftige Mitarbeitende.</p>
<div id="attachment_68625-2" style="width: 613px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/potsdamer-platz_kinzo.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68625-2" class=" wp-image-68625" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/potsdamer-platz_kinzo.jpg" alt="Das neu gestaltete Center am Potsdamer Platz bietet Wissensarbeitern und Besuchern eine hohe Aufenthaltsqualität. Abbildung: Kinzo " width="603" height="402"></a><p id="caption-attachment-68625-2" class="wp-caption-text">Das neu gestaltete Center am Potsdamer Platz bietet Wissensarbeitern und Besuchern eine hohe Aufenthaltsqualität. Abbildung: Kinzo</p></div>
<h2>Wie sieht es mit dem Standort selbst aus? Welche Rolle spielt der Potsdamer Platz speziell für tech- und KI-affine Unternehmen?</h2>
<p><strong>Monika Jularić:</strong> Mittendrin zu sein ist für KI-Unternehmen wichtiger geworden, denn ihre Fachkräfte erwarten Services, Infrastruktur und Mobilität direkt vor der Tür. Hinzu kommen internationale Vernetzung und eine gute Flughafenanbindung. Es geht auch um Sichtbarkeit und Prestige, wenn Unternehmen ihr Markenzeichen im Herzen der Stadt setzen. Für manche spielt zudem die Nähe zu Politik und Verbänden eine Rolle. Dazu kommt Berlin als Wissenschafts- und Universitätsstadt mit einem großen Talentpool, gerade für Unternehmen, die weltweit nach Fachkräften suchen, ein starkes Argument. Und nicht zuletzt zählt Nachhaltigkeit: Das Center ist ein transformiertes Bestandsobjekt. Es muss nicht immer Neubau sein – aber Neubauqualität. Ein klug weiterentwickelter Bestand kann gerade aus Nachhaltigkeitsgründen besonders attraktiv sein, wenn Flächen, Ausstattung und Amenities stimmen. Gleichzeitig bringen solche Gebäude etwas mit, das sich nur schwer neu bauen lässt: Identität und eine etablierte Marke.</p>
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			<p class="sp-caption">
							<!-- <span class="thumb-title">Eine hohe Aufenthaltsqualität macht Office-Flächen attraktiv für   die Mitarbeitenden. Abbildung: Robert Rieger </span><br> -->
												<span class="thumb-desc">Eine hohe Aufenthaltsqualität macht Office-Flächen attraktiv für   die Mitarbeitenden. Abbildung: Robert Rieger </span>
											</p>
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			<p class="sp-caption">
							<!-- <span class="thumb-title">Die technische Ausstattung der Arbeitsfläche muss modernen Arbeitsweisen entsprechen. Abbildung: Robert Rieger</span><br> -->
												<span class="thumb-desc">Die technische Ausstattung der Arbeitsfläche muss modernen Arbeitsweisen entsprechen. Abbildung: Robert Rieger</span>
											</p>
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			<p class="sp-caption">
							<!-- <span class="thumb-title">Wohnlichkeit ist ein wichtiger Faktor bei der Gestaltung hochwertiger Arbeitsflächen. Abbildung: Robert Rieger</span><br> -->
												<span class="thumb-desc">Wohnlichkeit ist ein wichtiger Faktor bei der Gestaltung hochwertiger Arbeitsflächen. Abbildung: Robert Rieger</span>
											</p>
		</div>
				<div class="sp-slide">
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			<p class="sp-caption">
							<!-- <span class="thumb-title">Arbeiten und Hospitality vermischen sich zunehmend. Abbildung: Robert Rieger</span><br> -->
												<span class="thumb-desc">Arbeiten und Hospitality vermischen sich zunehmend. Abbildung: Robert Rieger</span>
											</p>
		</div>
				
	</div>
	<!---- slides div end ---->
</div>

<h2>Wie werden sich die Anforderungen von KI-Unternehmen an ihre Büros weiterentwickeln?</h2>
<p><strong>Karim El-Ishmawi:</strong> Ich glaube, dass KI die Bedeutung guter Arbeitsorte eher erhöhen wird. Je mehr Wissen digital verfügbar ist und je mehr Routinen automatisiert werden, desto wichtiger werden die Dinge, die nur Menschen gemeinsam schaffen können: Vertrauen, Kreativität, Lernen und Innovation. Das Büro wird deshalb weniger Ort der Wissensarbeit und stärker Ort der Gemeinschaft sein. Algorithmen lassen sich kopieren. Eine starke Gemeinschaft nicht.</p>
<p><strong>Monika Jularić:</strong> Da schließe ich mich an. Eine Prognose für die nächsten zehn Jahre zu wagen, ist heute schwieriger als noch vor einigen Jahren, aber es genügt schon der Blick zurück. Wie wir vor zehn Jahren gearbeitet haben, hat mit heute kaum noch etwas zu tun. Genau deshalb muss auch die Architektur mitwachsen können, flexibel und anpassbar sein – und zwar in jeder Hinsicht, von der Nutzung bis zur Klimaresilienz. An eine Zukunft, in der wir mit dem Kollegen als Hologramm sprechen, glaube ich dagegen nicht. Realistischer finde ich, dass der Raum selbst zum empathischen Gegenüber wird: dass er auf Licht, Akustik und die jeweilige Situation reagiert und wir mit ihm künftig so selbstverständlich umgehen wie heute mit einer App.</p>
<h2>Vielen Dank.</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/09/24/was-ki-unternehmen-vom-buero-erwarten-ein-praxisbeispiel-aus-berlin/">Was KI-Unternehmen vom Büro erwarten: Ein Praxisbeispiel aus Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Räume, die wirken #4: Die Bedeutung der Umgebung</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/09/17/raeume-die-wirken-4-die-bedeutung-der-umgebung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 04:30:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der New-Work-Experte André Hund buchstabiert in seiner diesjährigen Kolumne den Begriff „Räume“ durch. Hier geht es um das U wie Umgebung. Gezeigt wird, dass ästhetisch gestaltete Räume weit mehr sind als einfach nur schön.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-60190" class="wp-image-60190" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg" alt="André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &#38; Consulting GmbH Leadership-Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens." width="600" [...]
</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/09/17/raeume-die-wirken-4-die-bedeutung-der-umgebung/">Räume, die wirken #4: Die Bedeutung der Umgebung</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der New-Work-Experte <span style="color: #ff3eb5;">André Hund</span> buchstabiert in seiner diesjährigen Kolumne den Begriff „Räume“ durch. Hier geht es um das U wie Umgebung. Gezeigt wird, dass ästhetisch gestaltete Räume weit mehr sind als einfach nur schön.</p>
<p><span id="more-68401"></span></p>
<div id="attachment_60190-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-60190-2" class="wp-image-60190" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg" alt="André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &amp; Consulting GmbH Leadership-Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens." width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-60190-2" class="wp-caption-text">André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &amp; Consulting GmbH Leadership-Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens.</p></div>
<p>Das Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt zeigte bis Juni 2026 die Ausstellung „Design for Democracy“. Die Stadt am Main ist World Design Capital 2026. Die Ausstellung zeigt, wie uns unsere Umgebung prägt und was städtische Architektur zu Begegnung, Kommunikation und einem neuen Miteinander beitragen kann. Pate steht die Stadt Paris, deren Transformation seit Jahren für positives Erstaunen sorgt. Egal, ob „Paris-Plages“ im Sommer oder die Radweginfrastruktur, die sich mittlerweile durch das Zentrum zieht.</p>
<p>Positive Beispiele städtischer Transformation wie das Pariser Flussufer, die Wohngenossenschaft „La Borda“ in Barcelona oder das beeindruckend gestaltete multifunktionale Gebäude „Forum Groningen“ in den Niederlanden sind schon lange überregional bekannt. Es gibt aber auch regionale Beispiele, wie etwa „Dienstleistungen für Einfache Sprache der Praunheimer Werkstätten“ oder den Ort „Space“ in Offenbach.</p>
<p>Wir leben oder arbeiten nicht im luftleeren Raum. Wir sind Teil unserer Umgebung. Und diese wirkt auf uns. Ob wir es bemerken oder nicht. Das heißt, dass dieser unscheinbare, fast technische Begriff der Umgebung beeinflusst, wie wir denken, fühlen, handeln und arbeiten. Und das gilt insbesondere für Arbeitsräume. Räume, in denen wir viel Zeit verbringen und die wir – in der Regel – nicht nach unserem Gusto einrichten können, wie die eigenen vier Wände.</p>
<p>Viel hat sich da in den vergangenen Jahren getan. Wenn wir über Büros sprechen, denken wir nicht immer zuerst an Quadratmeter, Möblierung oder Flächeneffizienz. Uns scheint klar geworden zu sein, dass Räume nicht nur aus Wänden, Tischen und Technik bestehen. Sie bestehen aus Eindrücken, Signalen und Reizen. Und diese wirken ständig auf uns zurück. Die Gestaltung dieser (Büro)-Umgebung entscheidet mit darüber, ob wir konzentriert arbeiten können oder permanent abgelenkt sind. Aus Seminaren weiß ich, wie viele unter der Akustiksituation und permanenten Ablenkungen in ihren offenen Bürostrukturen leiden. Die Einrichtung unserer Büros entscheidet wesentlich darüber, ob wir uns willkommen fühlen oder austauschbar.</p>
<p>Das beginnt beim Sichtbaren: Farben, Materialien, Licht und Möbel prägen die visuelle Umgebung eines Raums. Graue Oberflächen und identische Arbeitsplätze erzählen eine andere Geschichte als ein Raum, der unterschiedliche Materialien bietet sowie natürliche Lichtquellen und Farben bewusst nutzt.</p>
<p>Doch gute Umgebungen entstehen nicht nur im Auge des Betrachters. Ebenso relevant ist die sensorische Umgebung. Eine gute Raumakustik gehört unbedingt dazu. Raumtemperatur ebenso. Luftqualität. Hintergrundgeräusche. Jeder kennt den Unterschied zwischen einem Raum, in dem konzentriertes Arbeiten fast mühelos gelingt – und einem Raum, der uns nach kurzer Zeit anstrengt. Besonders die Akustik wird häufig unterschätzt. Eine schlechte Akustik, unangenehme Nachhallzeiten oder eine unzureichende Hörsamkeit erzeugen Stress. Wenn dies dauerhaft der Fall ist, kann das krank machen.</p>
<p>Hinzu kommt die soziale Umgebung: Wie sind Räume organisiert? Wo begegnen sich Menschen? Wohin können sie sich zurückziehen? Welche Wege entstehen? Welche bleiben versperrt? Räume entscheiden mit darüber, ob Zusammenarbeit tatsächlich stattfindet oder lediglich auf Organigrammen existiert. Genau damit beschäftigt sich die noch relativ junge Disziplin des „Biophilic Design“. Die Idee dahinter ist einfach: „Menschen haben sich über Jahrtausende in natürlichen Umgebungen entwickelt und reagieren deshalb bis heute positiv auf natürliche Elemente. Pflanzen, Tageslicht, natürliche Materialien oder Sichtbeziehungen nach außen sind deshalb mehr als Dekoration. Sie können Stress reduzieren, Wohlbefinden steigern und Räume angenehmer machen“, so die Biophilic-Design-Expertin Andressa Kuhlmann da Luz.</p>
<p>Gute Arbeitsumgebungen orientieren sich stärker an menschlichen Bedürfnissen als an reiner Flächenlogik. Nicht die Funktion und Form des Raums steht am Anfang jeder Gestaltung, sondern seine Wirkung. Umgebung ist keine Kulisse. Sie ist Infrastruktur für Verhalten.</p>
<p>Wer Arbeitsumgebungen gestaltet, entscheidet nicht nur darüber, wie Räume aussehen. Sondern auch darüber, wie Menschen arbeiten, kommunizieren, sich begegnen – und ob sie sich wohlfühlen und wertgeschätzt fühlen.</p>
<p>Denn am Ende ist jeder Raum ein Statement. Nicht darüber, wie schön wir es haben wollen. Sondern darüber, wie wir wahrnehmen und arbeiten wollen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/09/17/raeume-die-wirken-4-die-bedeutung-der-umgebung/">Räume, die wirken #4: Die Bedeutung der Umgebung</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Raum mit Haltung: Vom Industriedenkmal zur New-Work-Welt</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/09/07/raum-mit-haltung-vom-industriedenkmal-zur-new-work-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Büroeinrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Office & Objekt]]></category>
		<category><![CDATA[Objektbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Konstanzer Standort von Motan ist eine Arbeitswelt entstanden, die Geschichte spürbar bewahrt und zugleich konsequent in die Zukunft denkt. Der Büro- und Objekteinrichter LEIK verantwortete den gesamten Prozess – von der ersten Konzeptidee bis hin zu Bauleitung, Umsetzung und Möblierung.<br />
<a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Leik_Motan_1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68217" class="wp-image-68217" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Leik_Motan_1.jpg" alt="Ein lebendiger Ankunfts- und Begegnungsort, der Dialog und Zusammenarbeit stärkt: der Communication Harbour. Abbildung: Philipp Kottlorz" width="600" height="400"></a>Ein lebendiger Ankunfts- und Begegnungsort, der Dialog und Zusammenarbeit stärkt: der Communication Harbour. Abbildung: Philipp Kottlorz<br />
Motan [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/09/07/raum-mit-haltung-vom-industriedenkmal-zur-new-work-welt/">Raum mit Haltung: Vom Industriedenkmal zur New-Work-Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Konstanzer Standort von Motan ist eine Arbeitswelt entstanden, die Geschichte spürbar bewahrt und zugleich konsequent in die Zukunft denkt. Der Büro- und Objekteinrichter LEIK verantwortete den gesamten Prozess – von der ersten Konzeptidee bis hin zu Bauleitung, Umsetzung und Möblierung.<span id="more-66243"></span></p>
<div id="attachment_68217-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Leik_Motan_1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68217-2" class="wp-image-68217" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Leik_Motan_1.jpg" alt="Ein lebendiger Ankunfts- und Begegnungsort, der Dialog und Zusammenarbeit stärkt: der Communication Harbour. Abbildung: Philipp Kottlorz" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-68217-2" class="wp-caption-text">Ein lebendiger Ankunfts- und Begegnungsort, der Dialog und Zusammenarbeit stärkt: der Communication Harbour. Abbildung: Philipp Kottlorz</p></div>
<p>Motan Konstanz ist ein Ort, an dem industrielle Historie, menschenzentrierte Gestaltung und New-Work-Kultur selbstverständlich ineinandergreifen. Die ehemalige Industriehalle bildet mit ihren fünf Meter hohen Decken, Stahlträgern und ihrer markanten Identität den atmosphärischen Rahmen für ein modernes Arbeitsumfeld, das Menschen verbindet, inspiriert und stärkt. Auf 950 m2 hat <a href="https://leik.de/" target="_blank" rel="noopener">LEIK</a> eine Arbeitswelt geschaffen, die Funktion, Wohlbefinden, Markenidentität und räumliche Qualität harmonisch verbindet.</p>
<p>Durch „Communication Harbour“, „Work Podest“ und „Exchange Hub“ entstand ein Raumgefüge, das Offenheit mit Struktur vereint sowie die Werte des Unternehmens räumlich erlebbar macht. Warme Materialien, natürliche Lichtführung und klare Zonierungen schaffen ein Arbeitsumfeld, das Begegnung ermöglicht und zugleich Rückzug respektiert – für ein Umfeld, das Austausch, Fokus und Kreativität gleichermaßen fördert. Offene Arbeitsplätze werden durch üppige Begrünung, helle Materialien und akustische Deckenelemente zu einer Umgebung, die konzentriertes Arbeiten unterstützt und zugleich eine angenehme Arbeitsatmosphäre schafft. In den Begegnungszonen verbinden sich historische Architektur und modernes Interior. Holzoberflächen, weiche Textilien und sorgfältig gesetzte Lichtakzente schaffen Orte, an denen Austausch und Unternehmenskultur lebendig werden.</p>
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			<p class="sp-caption">
							<!-- <span class="thumb-title">Work Podest: eine architektonische Setzung, die den Raum zoniert und verschiedene Arbeitsmodi unterstützt. Abbildung: Philipp Kottlorz</span><br> -->
												<span class="thumb-desc">Work Podest: eine architektonische Setzung, die den Raum zoniert und verschiedene Arbeitsmodi unterstützt. Abbildung: Philipp Kottlorz</span>
											</p>
		</div>
				<div class="sp-slide">
						<a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Leik-Motan_3.jpg">
				<img decoding="async" class="sp-image" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Leik-Motan_3.jpg" alt="Der Exchange Hub ist ein Bereich für Workshops, agiles Arbeiten und gemeinsames Lernen. Abbildung: Philipp Kottlorz" data-src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Leik-Motan_3.jpg" data-retina="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Leik-Motan_3.jpg">
			</a>
						
			<p class="sp-caption">
							<!-- <span class="thumb-title">Der Exchange Hub ist ein Bereich für Workshops, agiles Arbeiten und gemeinsames Lernen. Abbildung: Philipp Kottlorz</span><br> -->
												<span class="thumb-desc">Der Exchange Hub ist ein Bereich für Workshops, agiles Arbeiten und gemeinsames Lernen. Abbildung: Philipp Kottlorz</span>
											</p>
		</div>
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			<p class="sp-caption">
							<!-- <span class="thumb-title">Begrünung, helle Materialien und akustische Deckenelemente prägen die offenen Arbeitsumgebungen. Abbildung: Philipp Kottlorz</span><br> -->
												<span class="thumb-desc">Begrünung, helle Materialien und akustische Deckenelemente prägen die offenen Arbeitsumgebungen. Abbildung: Philipp Kottlorz</span>
											</p>
		</div>
				<div class="sp-slide">
						<a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Leik-Motan_5.jpg">
				<img decoding="async" class="sp-image" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Leik-Motan_5.jpg" alt="In den Begegnungszonen verbinden sich historische Architektur und modernes Interior. Abbildung: Philipp Kottlorz" data-src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Leik-Motan_5.jpg" data-retina="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Leik-Motan_5.jpg">
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							<!-- <span class="thumb-title">In den Begegnungszonen verbinden sich historische Architektur und modernes Interior. Abbildung: Philipp Kottlorz</span><br> -->
												<span class="thumb-desc">In den Begegnungszonen verbinden sich historische Architektur und modernes Interior. Abbildung: Philipp Kottlorz</span>
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<p>Die von ganzheitliche Gestaltung wurde unter anderem mit dem Healing Architecture Award 2025, dem Best Workspaces Award 2026 sowie dem BIG SEE Award 2026 ausgezeichnet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/09/07/raum-mit-haltung-vom-industriedenkmal-zur-new-work-welt/">Raum mit Haltung: Vom Industriedenkmal zur New-Work-Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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		<item>
		<title>Jeder Platz zählt: Ergebnisse der Global-Workplace-Studie von CBRE</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/08/14/jeder-platz-zaehlt-ergebnisse-der-global-workplace-studie-von-cbre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=67442</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Zunahme hybrider Arbeitsmodelle hat Unternehmen zur Entwicklung von Strategien zur Raumnutzungsoptimierung, Kostensenkung und Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit veranlasst. Das zeigen Daten der Studie „2026 CBRE Global Workplace &#38; Occupancy Insights“.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/CBRE-Studie-Arbeitplatz-Depositphotos-332320900-BGStock72.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67719" class="wp-image-67719" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/CBRE-Studie-Arbeitplatz-Depositphotos-332320900-BGStock72.jpg" alt="In 69 Prozent der von CBRE zugrunde gelegten Unternehmen weltweit teilen sich über 40 Prozent der Mitarbeitenden einen Schreibtisch. Abbildung: BGStock72, Depositphotos" width="600" height="400"></a>In 69 Prozent der von CBRE zugrunde gelegten Unternehmen weltweit teilen sich über 40 Prozent der Mitarbeitenden einen Schreibtisch. Abbildung: BGStock72, [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/14/jeder-platz-zaehlt-ergebnisse-der-global-workplace-studie-von-cbre/">Jeder Platz zählt: Ergebnisse der Global-Workplace-Studie von CBRE</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zunahme hybrider Arbeitsmodelle hat Unternehmen zur Entwicklung von Strategien zur Raumnutzungsoptimierung, Kostensenkung und Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit veranlasst. Das zeigen Daten der Studie „2026 CBRE Global Workplace &amp; Occupancy Insights“.</p>
<p><span id="more-67442"></span></p>
<div id="attachment_67719-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/CBRE-Studie-Arbeitplatz-Depositphotos-332320900-BGStock72.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67719-2" class="wp-image-67719" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/CBRE-Studie-Arbeitplatz-Depositphotos-332320900-BGStock72.jpg" alt="In 69 Prozent der von CBRE zugrunde gelegten Unternehmen weltweit teilen sich über 40 Prozent der Mitarbeitenden einen Schreibtisch. Abbildung: BGStock72, Depositphotos" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-67719-2" class="wp-caption-text">In 69 Prozent der von CBRE zugrunde gelegten Unternehmen weltweit teilen sich über 40 Prozent der Mitarbeitenden einen Schreibtisch. Abbildung: BGStock72, Depositphotos</p></div>
<p>Die Studie basiert auf Daten, die der Immobiliendienstleister <a href="https://www.cbre.de/" target="_blank" rel="noopener">CBRE</a> durch Büro-Benchmarking in den vergangenen fünf Jahren von seinen weltweiten Kunden, die insgesamt über 28 Millionen m2 Bürofläche verfügen, erhalten hat. Laut der Studie liegt die weltweite durchschnittliche Bürogebäudeauslastung nun bei 53 Prozent. Dieser Wert ist deutlich gestiegen. Er hat den höchsten Stand seit März 2020 erreicht (2024: 38 Prozent, 2023: 35 Prozent). Die durchschnittliche Spitzenauslastung in Büros liegt bei 80 Prozent. Laut CBRE deutet dies darauf hin, dass Arbeitgeber die Rückkehr ihrer Mitarbeitenden ins Büro gut organisieren. Gleichzeitig könnten die Zahlen zur Auslastung jedoch auch bedeuten, dass die Büros zu Spitzenzeiten überfüllt sind.</p>
<h2>Desk-Sharing als Standard</h2>
<p>Die zunehmende Verbreitung hybrider Arbeitsformen wird besonders deutlich in der globalen Auslastungsrate von Arbeitsflächen. Diese liege bei 111 Prozent – der höchste Stand seit Beginn der Erfassung dieser Kennzahl. Das bedeutet, dass mehr Personen den Bürogebäuden zugeordnet sind, als physische Arbeitsplätze vorhanden sind. Im Vergleich zu 101 Prozent im Jahr 2024 ist die Auslastung weiter angestiegen. Sie spiegelt den Wandel wider, der ein strategisches Raum- und Arbeitszeitmanagement wie Desk-Sharing erfordert.</p>
<p>69 Prozent der Unternehmen gaben an, dass sich mehr als 40 Prozent ihrer Mitarbeitenden einen Schreibtisch teilen. Die Mehrheit (48 Prozent, 2024: 21 Prozent) strebe ein Verhältnis von 1,01 bis 1,49 Personen pro Arbeitsplatz an, was den Trend zu einer optimierten Raumnutzung widerspiegele. Dies weise zwar auf eine effizientere Nutzung der Büroflächen hin, die Daten zeigten aber auch einen Rückgang aggressiverer Sharing-Modelle. Nur noch 33 Prozent der Befragten streben ein Verhältnis von mehr als 1,5:1 an, ein deutlicher Rückgang gegenüber 62 Prozent im Jahr 2024.</p>
<h2>Drei Tage im Büro</h2>
<p>Den Studienergebnissen zufolge haben 96 Prozent der Unternehmen Richtlinien für die Büropräsenz eingeführt. Am häufigsten gilt die Regelung, dass Mitarbeitende mindestens drei Tage pro Woche überwiegend im Büro sein müssen (66 Prozent, 2024: 53 Prozent, 2023: 49 Prozent). Dieser Trend verdeutlicht eine engere Definition des Hybridmodells. Unternehmen räumen der Büroanwesenheit zunehmend Priorität ein. Die Daten zeigen jedoch auch eine Diskrepanz zwischen der erwarteten und der tatsächlichen Anwesenheit: 70 Prozent gaben an, dass die Mitarbeitenden weniger im Büro sind, als von der Führungsebene gefordert oder erwartet wird – ein Anstieg gegenüber 61 Prozent im Jahr 2024.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/14/jeder-platz-zaehlt-ergebnisse-der-global-workplace-studie-von-cbre/">Jeder Platz zählt: Ergebnisse der Global-Workplace-Studie von CBRE</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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		<title>Outside the Box #3: Flashback in die 2000er</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/08/12/outside-the-box-3-flashback-in-die-2000er/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Beispiel Berlins beschreibt der Coworking-Experte Björn Budack in seiner Kolumne das Auf und Ab am Büroimmobilienmarkt. Er skizziert drei Auswege für Unternehmen, denen ihre Fläche zu groß geworden ist.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a>Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „<a href="https://kiez-buero.de/" [...]
</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/12/outside-the-box-3-flashback-in-die-2000er/">Outside the Box #3: Flashback in die 2000er</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Beispiel Berlins beschreibt der Coworking-Experte <span style="color: #ff3eb5;">Björn Budack</span> in seiner Kolumne das Auf und Ab am Büroimmobilienmarkt. Er skizziert drei Auswege für Unternehmen, denen ihre Fläche zu groß geworden ist.</p>
<p><span id="more-67446"></span></p>
<div id="attachment_66050-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050-2" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66050-2" class="wp-caption-text">Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „<a href="https://kiez-buero.de/" target="_blank" rel="noopener">Kiez Büro Coworking</a>“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert</p></div>
<p>Im Sommer des Jahres 2004 betrat ich ein neues berufliches Spielfeld: den Berliner Immobilienmarkt. Sehr schnell lernte ich, welche gewaltigen Herausforderungen hier auf mich warteten.</p>
<p>Mein Arbeitgeber, die Regus-Gruppe, musste 2003 für einige Standorte in Deutschland Insolvenz anmelden. Das hatte einen einfachen Grund: Der Bürovermietungsmarkt lag am Boden. Der Leerstand betrug über acht Prozent, in bester Lage wurden Mieten von deutlich unter zehn Euro angeboten. Die Vermietenden waren bei Laufzeit, Ausstattung und Flächenteilung äußerst gesprächsbereit und machten uns als Serviceanbieter das Leben damit schwer.</p>
<p>2007 entschied der Berliner Senat, die städtische „Gewerbesiedlungs-Gesellschaft“ (GSG) zu verkaufen, die zu der Zeit eine Leerstandsquote von 30 Prozent zu verzeichnen hatte.</p>
<p>Der weitere Verlauf ist bekannt: In den 2010er-Jahren boomte die Berliner Wirtschaft und ließ den Leerstand auf unter ein Prozent fallen. Im Jahr 2019 gab es dann fast keine freien Büroflächen mehr und die Mietpreise hatten sich mehr als verdoppelt.</p>
<p>Während diese Entwicklung der Flex-Office-Branche einen Boom bescherte, stellte sie die Kreativwirtschaft und NGOs vor große Herausforderungen. In zentralen Lagen waren die Mieten kaum mehr bezahlbar. Die GSG, in deren Gewerbeflächen zahlreiche Kreative ihre Ateliers hatten, erhöhte nach der Privatisierung die Mieten erheblich – teilweise um bis zu 200 Prozent. Auch für NGOs, die auf zentrale Standorte in Berlin-Mitte im Umfeld der Politik angewiesen waren, deren Projektmittel aber nicht im gleichen Maße stiegen wie die Mieten, war die Suche nach Büroräumen eine immer größere Herausforderung.</p>
<p>Die Situation änderte sich schlagartig mit der Coronapandemie. Durch die Zunahme von Homeoffice und flexiblen Arbeitsmodellen ist der Leerstand in Berlin inzwischen erneut auf über acht Prozent angestiegen. Gab es 2019 etwas mehr als 200.000 Quadratmeter freie Bürofläche, sind es inzwischen wieder fast zwei Millionen Quadratmeter – Tendenz steigend. Auch eine wachsende Wirtschaft wird diesen Trend nicht umdrehen: Größere Teams führen in Zeiten hybrider Arbeit nicht mehr zwangsläufig zu einer Vergrößerung der Bürofläche.</p>
<p>Neben dem „zählbaren“ Leerstand gibt es zusätzlich auch noch einen „verdeckten“ Leerstand, nämlich die ungenutzten Flächen innerhalb laufender Mietverträge und bei selbst genutzten Immobilien. Viele Unternehmen haben lange laufende Mietverträge abgeschlossen, aus denen sie nicht austreten können, oder Immobilien erworben, die für den aktuellen Bedarf zu groß geworden sind. Hier eröffnen sich drei Wege, mit diesem Leerstand kreativ zu arbeiten.</p>
<p>Für NGOs bietet sich die Untermiete bei Organisationen an, die Werte und Ziele teilen. Das ist nicht nur finanziell hilfreich, sondern ermöglicht auch eine intensive Vernetzung und im besten Fall die gemeinsame Nutzung weiterer Ressourcen wie größere Veranstaltungsräume oder Kantinen. Gerade kleinere Organisationen können dadurch ihren Mitarbeitenden wieder einen attraktiveren und vor allem weniger einsamen Arbeitsort anbieten.</p>
<p>Der Kreativwirtschaft eröffnen sich neue Möglichkeiten durch Konzepte der Zwischennutzung. So verfolgt etwa der Verein Transiträume Berlin e.V. das Ziel, „kulturelle Zwischennutzung für leerstehende Immobilien zum (Berliner) Standard zu machen und so die Lebensqualität unserer Stadt nachhaltig zu fördern.“ Auf seiner Webseite transitraeume.org finden sich zahlreiche Gewerbeflächen, die für Kulturveranstaltungen angefragt werden können.</p>
<p>Eine dritte Option ist die Zusammenarbeit mit Flex-Office-Betreibern, die in freien Flächen Coworking-Spaces einrichten. So können nicht nur entstehende Einnahmeverluste oder Kosten für Leerstand aufgefangen werden, einem Bürogebäude kann durch ihr Angebot auch zusätzliche Attraktivität verliehen werden.</p>
<p>In den nächsten Jahren werden zusätzliche Büroflächen auf den Markt kommen und die Herausforderungen für Vermietende also eher größer. Daher ist ihre Kreativität gefragt. Es ist zu erwarten, dass sich für Akteure der Kreativ- und Zivilgesellschaft die Suche nach geeigneten und bezahlbaren Büro-, Atelier- oder Veranstaltungsflächen erheblich einfacher gestalten wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/12/outside-the-box-3-flashback-in-die-2000er/">Outside the Box #3: Flashback in die 2000er</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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		<item>
		<title>LEIK it #2: Wer programmiert das künftige Büro?</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/08/05/leik-it-wer-programmiert-das-kuenftige-buero/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Büroeinrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Teil zwei seiner Kolumne setzt Stefan Kiss seine Überlegungen zur künftigen Bedeutung des Büros angesichts des Vormarschs von KI fort. Es entsteht die spannende Frage: Wer programmiert eigentlich das Büro der Zukunft?</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66923-3" class="wp-image-66923" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg" alt="Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter LEIK tätig. Abbildung: Rohollah Mosavi, Tietge GmbH" [...]
</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/05/leik-it-wer-programmiert-das-kuenftige-buero/">LEIK it #2: Wer programmiert das künftige Büro?</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Teil zwei seiner Kolumne setzt <span style="color: #ff3eb5;">Stefan Kiss</span> seine Überlegungen zur künftigen Bedeutung des Büros angesichts des Vormarschs von KI fort. Es entsteht die spannende Frage: Wer programmiert eigentlich das Büro der Zukunft?</p>
<p><span id="more-67440"></span></p>
<div id="attachment_66923-4" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66923-4" class="wp-image-66923" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg" alt="Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter LEIK tätig. Abbildung: Rohollah Mosavi, Tietge GmbH" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66923-4" class="wp-caption-text">Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter <a href="https://leik.de/" target="_blank" rel="noopener">LEIK</a> tätig. Abbildung: Rohollah Mosavi, Tietge GmbH</p></div>
<p>Die große Frage lautet vielleicht gar nicht mehr, wie KI unsere Arbeit verändert. Sondern ob wir Menschen in den kommenden Jahren überhaupt noch Gestalter bleiben oder zunehmend zu Beifahrern einer sich selbst optimierenden Technologie werden.</p>
<p>Wenn man den großen Tech-Führern zuhört, dann klingt die Zukunft erstaunlich eindeutig. KI soll unsere wirtschaftliche Leistung massiv steigern. Systeme werden autonomer. Software entwickelt Software. Rechner optimieren sich selbst. Immer wieder fällt dabei derselbe Zeithorizont: vier bis sieben Jahre.</p>
<p>Das würde bedeuten, dass wir uns heute nicht in einer normalen technologischen Entwicklung befinden, sondern in einer Übergangsphase zu einem völlig neuen Zeitalter der Wissensarbeit. Vielleicht sogar zu einer neuen ökonomischen Ordnung.</p>
<p>Genau deshalb wird die Frage nach dem Büro plötzlich wieder hoch relevant. Denn wenn KI künftig analysiert, produziert, strukturiert und optimiert, warum brauchen wir dann überhaupt noch Büros? Warum fahren Menschen morgens noch an einen gemeinsamen Ort? Was bleibt eigentlich von Wissensarbeit übrig, wenn Wissen selbst zur jederzeit verfügbaren Infrastruktur wird?</p>
<p>Momentan habe ich oft das Gefühl, dass wir beginnen, uns blind darauf zu verlassen, dass KI alles weiß. Vielleicht sogar besser weiß als wir selbst. Das klingt effizient, birgt aber auch eine Gefahr. Denn je stärker Systeme Entscheidungen vorbereiten oder sogar selbst treffen, desto wichtiger wird die Frage, wo menschliche Gestaltung überhaupt noch stattfindet.</p>
<p>Sind wir noch die Architekten dieser Entwicklung oder bereits ihre Passagiere? Es wäre fatal, das Büro weiterhin nur als Fläche, Arbeitsplatzkonzept oder Immobilienfrage zu betrachten. Jetzt ist der Moment gekommen, in dem wir die Kontrolle zurückgewinnen und uns intensiver mit den grundlegenden Prinzipien der Arbeitswelt nach KI beschäftigen müssen.</p>
<p>Interessanterweise deutet vieles darauf hin, dass nicht das Büro verschwindet, sondern seine bisherige Funktion. Das klassische Büro war vor allem ein Ort der Informationsarbeit. Menschen trafen sich dort, um Wissen auszutauschen, Informationen zu erhalten, Meetings abzuhalten und Entscheidungen vorzubereiten. Doch genau diese Aufgaben werden zunehmend von KI unterstützt oder automatisiert. Damit verliert das klassische Meeting seine bisherige Daseinsberechtigung.</p>
<p>Viele der heutigen Besprechungen existieren nur deshalb, weil Informationen synchron zwischen Menschen verteilt werden müssen. Doch genau dafür braucht man künftig immer seltener einen Raum voller Menschen. Ich denke, wir erleben gerade das Ende des Meetings als Informationsformat und gleichzeitig die Renaissance echter menschlicher Begegnung.</p>
<p>Denn was bleibt übrig, wenn Informationen jederzeit verfügbar sind? Vertrauen. Haltung. Konflikte. Verantwortung. Prioritäten. Das Büro könnte dadurch in Zukunft viel stärker zu einem Ort der Synchronisation werden: ein Raum für Entscheidungen, Einordnung und gemeinsames Denken. Doch genau an diesem Punkt entsteht vielleicht das größte Dilemma der gesamten Bürobranche. Kann räumliche Gestaltung mit der Geschwindigkeit technologischer Entwicklung überhaupt noch Schritt halten? Während Unternehmen heute in herkömmlichen Prozessen neue Arbeitsplatzkonzepte planen, verändern sich KI-Systeme bereits mit dem nächsten Update grundlegend.</p>
<p>Vielleicht werden Workspace-Betreiber der Zukunft nicht nur Räume vermieten, sondern adaptive Arbeitsumgebungen entwickeln und kuratieren. Vielleicht liegt genau hier die eigentliche Weiterentwicklung des Betreibermodells. Denn wenn sich Arbeit durch KI fortlaufend verändert, reicht es künftig nicht mehr aus, Räume einfach bereitzustellen und gelegentlich neu zu möblieren.</p>
<p>Für mich ergibt sich genau daraus eine neue zentrale Frage: Wer programmiert eigentlich das Büro der Zukunft? Denn wenn Räume zu einer Art Interface werden, geht es nicht mehr nur um Architektur oder Flächenmanagement. Es geht um die Gestaltung von Verhalten, Lernen und Entwicklung. Vielleicht entsteht dadurch eine völlig neue Disziplin zwischen Technologie, Raum, Psychologie, Kultur und Experience Design. Die spannendste Herausforderung wird deshalb vielleicht nicht sein, intelligentere KI-Systeme zu entwickeln. Sondern Arbeitsumgebungen zu schaffen, in denen Menschen mit dieser Geschwindigkeit von Veränderung überhaupt Schritt halten können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/05/leik-it-wer-programmiert-das-kuenftige-buero/">LEIK it #2: Wer programmiert das künftige Büro?</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Räume, die wirken #3: Ästhetik als Haltung</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/08/03/raeume-die-wirken-aesthetik-als-haltung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=67436</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der New-Work-Experte André Hund buchstabiert in seiner diesjährigen Kolumne den Begriff „Räume“ durch. Hier geht es um das Ä wie Ästhetik. Gezeigt wird, dass ästhetisch gestaltete Räume weit mehr sind als einfach nur schön.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-60190-3" class="wp-image-60190" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg" alt="André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &#38; Consulting GmbH Leadership-Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens." width="600" [...]
</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/03/raeume-die-wirken-aesthetik-als-haltung/">Räume, die wirken #3: Ästhetik als Haltung</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der New-Work-Experte <span style="color: #ff3eb5;">André Hund</span> buchstabiert in seiner diesjährigen Kolumne den Begriff „Räume“ durch. Hier geht es um das Ä wie Ästhetik. Gezeigt wird, dass ästhetisch gestaltete Räume weit mehr sind als einfach nur schön.</p>
<p><span id="more-67436"></span></p>
<div id="attachment_60190-4" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-60190-4" class="wp-image-60190" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg" alt="André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &amp; Consulting GmbH Leadership-Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens." width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-60190-4" class="wp-caption-text">André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &amp; Consulting GmbH Leadership-Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens.</p></div>
<p>Wir (er)schaffen Räume. Diese Räume wirken dann später auf uns zurück. Sie machen etwas mit uns. Sie prägen uns und unser Verhalten. Das wusste schon der britische Premierminister Winston Churchill, als er sich 1943 dafür aussprach, die 1941 zerstörten Räumlichkeiten des britischen Unterhauses in ihrer berühmten konfrontativen Anordnung wieder aufzubauen.</p>
<p>Diesmal geht es um die Ästhetik von Räumen. Der Ausdruck „Ästhetik“ stammt von dem Begriff „Aisthesis“ ab, der bei den Alten Griechen so viel wie sinnliche Wahrnehmung oder Empfindung bedeutete. Seit dem 18. Jahrhundert steht ästhetisch „nur“ noch für schön, stimmig oder ansprechend. Die Philosophie widmet der Ästhetik ein eigenes Fachgebiet. Hier geht es um die Frage, wie Dinge auf unser Empfinden wirken, egal, ob sie „schön“, düster“ oder „hässlich“ sind.</p>
<p>Ästhetik wird im Kontext von Räumen und Arbeit oft als „nice to have“ missverstanden. Als Oberflächenkosmetik. Als letzter Schritt, wenn alles andere erledigt ist. Ähnlich wie beim Thema Akustik, könnte man ätzend und polemisch ergänzen. Doch genau das greift zu kurz. Ästhetik ist kein Zusatzprodukt. Sie ist Ausdruck dessen, wie wir Arbeit denken. Und wie wir die Räume, in denen wir arbeiten, entsprechend gestalten.</p>
<p>Ich könnte jetzt wieder mit dem Bauhaus um die Ecke kommen. Aber lassen wir das für den Moment. Ästhetik ist keine Wahrheit, sondern eine Entscheidung. Egal ob Bauhaus, Brutalismus, Minimalismus, Jugendstil, Postmoderne oder Wabi Sabi.</p>
<p>Zurück zu den Räumen. Heute stehen wir erneut an einem entscheidenden Punkt. Arbeit ist fluider geworden, verteilter, räumlich weniger greifbar. Umso mehr gewinnen physische Orte an Bedeutung, an denen Ästhetik sichtbar wird. Da Büros keine Pflichtorte mehr sind, müssen sie etwas anbieten: Orientierung. Identität. Resonanz.</p>
<p>Und hier kommt unsere klassische Ästhetik ins Spiel. Sie ist mehr als guter Geschmack. Sie ist ein Ordnungsprinzip. Sie entscheidet darüber, was im Raum sichtbar wird – und was nicht. Was betont wird. Und was verschwindet. Ein Raum voller grauer Tische sendet andere Signale als ein Raum, der Materialien, Farben und Licht bewusst einsetzt. Und natürlich Pflanzen.</p>
<p>Derart gestaltete Räume beeinflussen, ob wir uns als Teil von etwas fühlen oder als austauschbare Funktion. Ob wir uns zeigen oder zurückziehen. Ob wir uns konzentrieren können oder permanent abgelenkt sind. Ästhetik lenkt Aufmerksamkeit – und steuert damit Verhalten.</p>
<p>Es geht nicht (nur) um Schönheit. Es geht nicht darum, ob der Raum Designpreise erhält oder ob er Applaus auf Instagram erntet. Sondern um Stimmigkeit. Um Kohärenz zwischen dem, was ein Unternehmen sein will – und dem, was der Raum erzählt.</p>
<p>Viele Organisationen sprechen heute von Kultur. Von Vertrauen, Eigenverantwortung, Zusammenarbeit. Doch ihre Räume erzählen oft noch eine andere Geschichte: Kontrolle, Standardisierung, Gleichförmigkeit. Diese Diskrepanz bleibt nicht folgenlos. Menschen spüren sie – auch wenn sie sie nicht immer benennen können.</p>
<p>Deshalb ist Ästhetik immer auch eine Führungsfrage. Wer Räume gestaltet, trifft Entscheidungen über Sichtbarkeit, über Hierarchie, über Nähe und Distanz. Über das, was möglich ist – und das, was unwahrscheinlich bleibt.</p>
<p>Interessanterweise entsteht gute Ästhetik selten durch Maximierung. Nicht durch mehr Farben, mehr Möbel, mehr Ideen. Sondern durch Reduktion. Durch das bewusste Weglassen. Durch die Frage: Was braucht dieser Raum wirklich, um seine Wirkung zu entfalten? Dafür muss aber auch klar sein, welche Aufgabe er erfüllen soll.</p>
<p>Vielleicht liegt genau darin ihre größte Kraft: Ästhetik zwingt zur Entscheidung. Zur Klarheit. Und damit letztlich zur Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung.</p>
<p>Denn am Ende ist jeder Raum ein Statement. Nicht darüber, wie schön wir es haben wollen. Sondern darüber, wie wir wahrnehmen und arbeiten wollen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/03/raeume-die-wirken-aesthetik-als-haltung/">Räume, die wirken #3: Ästhetik als Haltung</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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		<title>Bücher fürs Büro: Unsere Empfehlungen im Juli</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/07/28/buecher-fuers-buero-unsere-empfehlungen-im-juli-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Flexibel arbeiten, produktiver werden, leistungsfähig bleiben: Unsere Buchempfehlungen liefern praxisnahe Impulse für die Arbeitswelt von heute. Alle sechs Titel zeigen, wie Unternehmen und Beschäftigte den Wandel der Arbeit erfolgreich meistern können. Viel Spaß beim Lesen!</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Cover-Schluss-mit-dem-Buero-Florian-Kunze.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-67132" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Cover-Schluss-mit-dem-Buero-Florian-Kunze.jpg" alt="Florian Kunze: „Schluss mit dem Büro! Oder doch nicht?“, Haufe, 216 S., 22 €." width="351" height="550"></a><br />
Flexibilität als Chance<br />
Die Arbeitswelt durchläuft seit einigen Jahren einen Wandel wie nie zuvor. Wie, wann und wo wir arbeiten, unterliegt einer neuen Dynamik. Diese [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/07/28/buecher-fuers-buero-unsere-empfehlungen-im-juli-2/">Bücher fürs Büro: Unsere Empfehlungen im Juli</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Flexibel arbeiten, produktiver werden, leistungsfähig bleiben: Unsere Buchempfehlungen liefern praxisnahe Impulse für die Arbeitswelt von heute. Alle sechs Titel zeigen, wie Unternehmen und Beschäftigte den Wandel der Arbeit erfolgreich meistern können. Viel Spaß beim Lesen!</p>
<p><span id="more-66906"></span></p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Cover-Schluss-mit-dem-Buero-Florian-Kunze.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-67132" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Cover-Schluss-mit-dem-Buero-Florian-Kunze.jpg" alt="Florian Kunze: „Schluss mit dem Büro! Oder doch nicht?“, Haufe, 216 S., 22 €." width="351" height="550"></a></p>
<h2>Flexibilität als Chance</h2>
<p>Die Arbeitswelt durchläuft seit einigen Jahren einen Wandel wie nie zuvor. Wie, wann und wo wir arbeiten, unterliegt einer neuen Dynamik. Diese Entwicklung rückt flexible Arbeitsmodelle in den Fokus. In seinem Buch verdeutlicht Florian Kunze mit Praxisbeispielen und wissenschaftlichen Erkenntnissen die Chancen flexibler Arbeitsarten. Der Autor geht auch auf ihre Herausforderungen und Risiken ein.</p>
<p>Florian Kunze: „<a href="https://shop.haufe.de/prod/schluss-mit-dem-buero-oder-doch-nicht" target="_blank" rel="noopener">Schluss mit dem Büro!</a> Oder doch nicht?“, Haufe, 216 S., 22 €.</p>
<hr>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Cover-Stop-Bullshit-Work-Vera-Starker.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-67131" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Cover-Stop-Bullshit-Work-Vera-Starker.jpg" alt="Vera Starker: „Stop Bullshit Work: Wie Unternehmen im Zeitalter von Overflow ihre Produktivität retten können“, Rossberg Verlag, 192 S., 24 €." width="393" height="550"></a></p>
<h2>Produktivität neu gedacht</h2>
<p>Die fehlende Anpassung der Arbeitsorganisation an das digitale Zeitalter sowie ein veralteter Leistungs- und Produktionsbegriff führen zu hohen Krankheitsquoten und einem unproduktiven Arbeitsklima in deutschen Unternehmen. Vera Starker erklärt in ihrem Buch, wie Unternehmen durch das Einführen einer neuroergonomischen Leistungsumgebung die Produktivität und das Erleben von Selbstwirksamkeit messbar erhöhen können.</p>
<p>Vera Starker: „<a href="https://rossberg-verlag.de/products/stop-bullshit-work/" target="_blank" rel="noopener">Stop Bullshit Work</a>: Wie Unternehmen im Zeitalter von Overflow ihre Produktivität retten können“, Rossberg Verlag, 192 S., 24 €.</p>
<hr>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Cover-Gesunde-High-Performance-Nina-psenicka.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-67130" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Cover-Gesunde-High-Performance-Nina-psenicka.jpg" alt="Nina Psenicka: „Gesunde High Performance: Mehr Erfolg, mehr Energie, mehr Zeit - mit Strategien aus Medizin, Neurowissenschaft, Sport und Wirtschaft“, Wiley-VCH, 432 S., 29,99 €." width="353" height="550"></a></p>
<h2>Gesunde Spitzenleistungen</h2>
<p>Dieser praxisnahe Leitfaden richtet sich an Menschen, die im Büro Spitzenleistungen erzielen möchten, ohne dabei ihre Gesundheit zu gefährden. Dr. Irene Psenicka zeigt, wie nachhaltiger Erfolg, mentale Klarheit und körperliche Stabilität eine Symbiose bilden. Sie spricht insbesondere Personen in Führungspositionen an. Ihre Methode besteht aus vier Feldern: Klarheit und Fokus, Energie und Gesundheit, Struktur und Effizienz sowie Stabilität und Freude.</p>
<p>Nina Psenicka: „<a href="https://www.wiley-vch.de/de?option=com_eshop&amp;view=product&amp;isbn=9783527512621&amp;title=Gesunde%20High%20Performance%C2%AE" target="_blank" rel="noopener">Gesunde High Performance</a>: Mehr Erfolg, mehr Energie, mehr Zeit - mit Strategien aus Medizin, Neurowissenschaft, Sport und Wirtschaft“, Wiley-VCH, 432 S., 29,99 €.</p>
<hr>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Pogue-Apple-Vahlen-Cover.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-67514" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Pogue-Apple-Vahlen-Cover.jpg" alt="David Pogue: „Apple: Die ersten 50 Jahre“, Vahlen, 647 S., 39,80 €." width="404" height="500"></a></p>
<h2>50 Jahre Innovation</h2>
<p>Anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums von Apple nimmt David Pogue seine Leser mit auf eine Reise durch die Unternehmensgeschichte. Von der Gründung 1976 über das beinahe Scheitern und die Neugeburt durch Steve Jobs bis zum Zeitraum unter der Ägide von Tim Cook. Das Buch blickt hinter die Kulissen von Erfolgen wie iPod und iPhone. Es basiert auf Interviews mit über 150 Schlüsselfiguren, etwa mit Steve Wozniak oder John Sculley. Ein Muss für jeden Apple-Fan.</p>
<p>David Pogue: „<a href="https://www.vahlen.de/pogue-apple/product/40728010" target="_blank" rel="noopener">Apple</a>: Die ersten 50 Jahre“, Vahlen, 647 S., 39,80 €.</p>
<hr>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Hamm-Abenteuer-ommunikation-Murmann-Cover.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-67513" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Hamm-Abenteuer-ommunikation-Murmann-Cover.jpg" alt="Ingo Hamm: „Abenteuer: Kommunikation! Miteinander reden in der KI-Realität.“, Murmann Verlag, 360 S., 25 €." width="375" height="550"></a></p>
<h2>KI als Weckruf</h2>
<p>Bei der Arbeit mit Prompts für die künstliche Intelligenz wird einem die Unklarheit unserer alltäglichen Kommunikation bewusst. In seinem Buch beschreibt Ingo Hamm, dass gute Kommunikation nach drei Maximen funktioniert: Kontext schaffen, Erwartungen formulieren und einfach kommunizieren. Im Hinblick auf KI bedeutet das: Prompting ist Silber, Reden ist Gold und Kontext schlägt Content. So hilft das Prompten für die KI parallel auch bei der menschlichen Kommunikation.</p>
<p>Ingo Hamm: „<a href="https://www.murmann-verlag.de/products/ingo-hamm-abenteuer-kommunikation-miteinander-reden-in-der-ki-realitaet" target="_blank" rel="noopener">Abenteuer: Kommunikation!</a> Miteinander reden in der KI-Realität.“, Murmann Verlag, 360 S., 25 €.</p>
<hr>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Zielke-Crashkurs-Meeting-Hacks-Haufe-Cver.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-67512" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Zielke-Crashkurs-Meeting-Hacks-Haufe-Cver.jpg" alt="Christian Zielke: „Crashkurs Meeting-Hacks: Wie du Zeit zurückgewinnst und Ergebnisse erzielst“, Haufe, 224 S., 34,99 €." width="366" height="500"></a></p>
<h2>Wirksame Meetings</h2>
<p>Zu viele Meetings kosten Zeit, Energie und Nerven, ohne einen klaren Output zu liefern. Der praxisnahe Ratgeber von Christian Zielke enthält 84 direkt umsetzbare Tipps, mit denen sich Besprechungen effizienter, fokussierter und verbindlicher gestalten lassen. Mithilfe von Praxisbeispielen, Checklisten und Führungsimpulsen können Diskussionen gesteuert, Entscheidungen schneller getroffen und Meetingzeiten ohne Qualitätsverlust reduziert werden.</p>
<p>Christian Zielke: „<a href="https://shop.haufe.de/prod/crashkurs-meeting-hacks" target="_blank" rel="noopener">Crashkurs Meeting-Hacks</a>: Wie du Zeit zurückgewinnst und Ergebnisse erzielst“, Haufe, 224 S., 34,99 €.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/07/28/buecher-fuers-buero-unsere-empfehlungen-im-juli-2/">Bücher fürs Büro: Unsere Empfehlungen im Juli</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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