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	<title>Büroarbeitswelt - OFFICE ROXX</title>
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	<description>Blog für moderne Arbeit in Büro, Homeoffice, Coworking Spaces &#38; Co.</description>
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	<title>Büroarbeitswelt - OFFICE ROXX</title>
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	<item>
		<title>LEIK IT #1: Was ist das Büro nach KI?</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/06/09/leik-it-1-was-ist-das-buero-nach-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 05:30:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Büroeinrichtung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stefan Kiss ist ein renommierter Experte für neues, innovatives Arbeiten. 2026 schreibt er eine regelmäßige Kolumne für OFFICE ROXX. Seine Beitragsreihe beginnt mit der spannenden Frage, was wohl angesichts des Vormarschs von KI aus dem Büro wird.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66923" class="wp-image-66923" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg" alt="Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter LEIK tätig. Abbildung: [...]
</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ff3eb5;">Stefan Kiss</span> ist ein renommierter Experte für neues, innovatives Arbeiten. 2026 schreibt er eine regelmäßige Kolumne für OFFICE ROXX. Seine Beitragsreihe beginnt mit der spannenden Frage, was wohl angesichts des Vormarschs von KI aus dem Büro wird.</p>
<p><span id="more-66922"></span></p>
<div id="attachment_66923" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66923" class="wp-image-66923" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg" alt="Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter LEIK tätig. Abbildung: Rohollah Mosavi, Tietge GmbH " width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66923" class="wp-caption-text">Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter <a href="https://leik.de/" target="_blank" rel="noopener">LEIK</a> tätig. Abbildung: Rohollah Mosavi, Tietge GmbH</p></div>
<p>„Seit Anfang dieses Jahres schreibt bei Anthropic kein Programmierer mehr selbst eine Zeile Code. Das Programmieren übernimmt die KI.“ Dieser Satz von Roman Howe wirkt wie ein Bruch mit allem, was wir über Wissensarbeit zu wissen glaubten. Gleichzeitig sagt Howe: Sein Unternehmen wird künftig mehr Programmierer brauchen als heute.</p>
<p>Die Erklärung liegt in einer grundlegenden Verschiebung. Es braucht weniger Menschen für die Umsetzung, aber mehr für das Verständnis: Use-Cases definieren, Bedürfnisse erkennen, Konzepte entwickeln. Die Idee wird zur Leistung, die Umsetzung wird automatisiert.</p>
<p>Das <a href="https://www.weforum.org/" target="_blank" rel="noopener">World Economic Forum</a> beschreibt diese Entwicklung als offenen Möglichkeitsraum. Klar ist: Arbeit verschiebt sich. Wenn Produktion in der Wissensarbeit zunehmend automatisiert wird, verändert sich die Aufgabe des Menschen:</p>
<ul>
<li>von Ausführen zu Gestalten,</li>
<li>von Bearbeiten zu Bewerten,</li>
<li>von Produktion zu Entscheidung.</li>
</ul>
<p>Routine verschwindet, dafür entstehen neue Aufgaben: Strukturieren, Einordnen, Priorisieren. Vielleicht werden Sachbearbeiter zu „Programmierern ihrer eigenen Arbeit“.</p>
<p>Diese Verschiebung hat direkte Auswirkungen auf Räume. Das Büro wird zur Umgebung für Mensch-KI-Interaktion. Mehr Dialog statt stiller Bildschirmarbeit, mehr parallele Systeme statt linearer Prozesse. Wie die Workplace-Strategin Manuela Lieber von <a href="https://mindfulworkspaces.de/" target="_blank" rel="noopener">Mindful Workspaces</a> sagt: „KI macht das Büro lauter.“</p>
<p>Wissensarbeit wird zum Dialog – der Mensch zum Dirigenten digitaler Assistenzen. Doch mit der steigenden Leistungsfähigkeit von KI entsteht ein neues Problem: Optionen. Mehr Strategien, mehr Analysen, mehr Varianten.</p>
<p>Die Herausforderung ist nicht mehr die Erstellung, sondern die Auswahl. KI generiert. Menschen entscheiden. Genau hier verändert sich die Rolle des Büros grundlegend. Ich sehe im Office vor allem zwei Raumtypen an Bedeutung gewinnen.</p>
<p>Wenn KI immer mehr Inhalte, Analysen und Vorschläge produziert, besteht eine zentrale Aufgabe für Teams darin, die Ergebnisse zu prüfen, einzuordnen und entscheidungsfähig zu machen. Dafür benötigen wir Validierungsräume. Keine klassischen Meetingräume, sondern Orte, an denen produzierte Inhalte gemeinsam überprüft, verdichtet und strukturiert werden. Vielleicht noch analog und digital – und in Zukunft dann mehr wie in dem Film „Minority Report“.</p>
<p>Neben Räumen zur Validierung braucht es Räume für Entscheidungen. Dieser Raumtyp wird häufig unterschätzt. In vielen Organisationen sind Entscheidungsprozesse heute erstaunlich diffus geworden: Zuständigkeiten verschwimmen, Verantwortung wird vertagt, Positionen bleiben unverbindlich. Der Fokus geht verloren. KI wird diese Entwicklung nicht kaschieren. Im Gegenteil, sie wird sie sichtbar machen. Denn je mehr Optionen, Analysen und Vorschläge KI generiert, desto dringlicher wird die Frage: Wer entscheidet und in welchen Räumen finden diese bedeutsamen Gespräche statt?</p>
<p>Gerade deshalb brauchen Unternehmen Räume, die genau das ermöglichen und auch symbolisieren. Räume, in denen Prioritäten gesetzt und Positionen bezogen werden sowie Verantwortung übernommen wird. Vielleicht erleben wir eine Renaissance des Boardrooms – ein Ort, an dem man sich auch schon früher gut vorbereitet zu weitreichenden Entscheidungen verabredet hat.</p>
<p>Vielleicht liegt genau hier die eigentliche Zukunft des Büros. Nicht nur als Ort der stillen Einzelarbeit oder Deep-Work-Räume. Das kann KI unterstützen und oft auch automatisieren. Sondern noch mehr als Ort der Kooperation, der Reflexion und der Entscheidung. Die Medienbranche liefert dafür ein gutes Bild. In einer Redaktion entstehen Inhalte nicht nur isoliert. Sie entstehen auch im Austausch durch Diskussion, Einordnung und gemeinsames Bewerten.</p>
<p>Ich denke, KI ist nicht der Anfang vom Ende menschlicher Arbeit, sondern der Anfang vom Ende belangloser Arbeit. Am Ende brauchen wir Orte, an denen Menschen zusammenkommen, diskutieren und Verantwortung übernehmen. Vielleicht ist das Büro der Zukunft deshalb weniger ein Arbeitsplatz und mehr eine Redaktion, die Entscheidungen trifft.</p>
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		<item>
		<title>Büro und Innovation: Die Innohub-Studie des Fraunhofer IAO</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/06/05/buero-und-innovation-die-innohub-studie-des-fraunhofer-iao/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen des Innovationsnetzwerks Office 21 hat das Fraunhofer IAO evaluiert, dass die gezielte Gestaltung von Büroflächen entscheidend ist für eine kreative Zusammenarbeit. Die Innovationsfähigkeit in Unternehmen wird auch durch bereichsübergreifende Treffen erhöht.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Bild-zu-Fraunhofer-Innohub-Studie.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67013" class="wp-image-67013" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Bild-zu-Fraunhofer-Innohub-Studie.jpg" alt="Die Innohub-Studie zeigt: Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ein Innovationsbooster. Abbildung: Anatoly Cherkas, Depositphotos" width="600" height="400"></a>Die Innohub-Studie zeigt: Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ein Innovationsbooster. Abbildung: Anatoly Cherkas, Depositphotos<br />
Für die Studie wertete das Forschungsteam des <a href="https://www.iao.fraunhofer.de/">Fraunhofer IAO</a> die Antworten von 1.892 Teilnehmern aus, die in [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Innovationsnetzwerks Office 21 hat das Fraunhofer IAO evaluiert, dass die gezielte Gestaltung von Büroflächen entscheidend ist für eine kreative Zusammenarbeit. Die Innovationsfähigkeit in Unternehmen wird auch durch bereichsübergreifende Treffen erhöht.</p>
<p><span id="more-66881"></span></p>
<div id="attachment_67013" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Bild-zu-Fraunhofer-Innohub-Studie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67013" class="wp-image-67013" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Bild-zu-Fraunhofer-Innohub-Studie.jpg" alt="Die Innohub-Studie zeigt: Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ein Innovationsbooster. Abbildung: Anatoly Cherkas, Depositphotos" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-67013" class="wp-caption-text">Die Innohub-Studie zeigt: Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ein Innovationsbooster. Abbildung: Anatoly Cherkas, Depositphotos</p></div>
<p>Für die Studie wertete das Forschungsteam des <a href="https://www.iao.fraunhofer.de/">Fraunhofer IAO</a> die Antworten von 1.892 Teilnehmern aus, die in ihrer Tätigkeit eine erkennbare Innovationsanforderung aufwiesen. Zur besseren Unterscheidung wurden die Teilnehmer in vier Cluster eingeteilt: hoch innovativ, hybrid (Cluster 1), hoch innovativ, Büro (Cluster 2), mittel innovativ, hybrid (Cluster 3) und mittel innovativ, Büro (Cluster 4). 60 Prozent der befragten Personen gehörten zu den Cluster-Gruppen 3 und 4.</p>
<h2>Die Cluster im Detail</h2>
<p>Cluster 1 zeichnet sich den Studienmachern zufolge durch die höchste Innovationsfähigkeit aller Gruppen aus. Die Arbeitsweise ist geprägt von einer hohen Ortsflexibilität: 49 Prozent der Arbeitszeit werden im Homeoffice, 36 Prozent im Büro und 15 Prozent unterwegs verbracht. Damit hat dieses Feld auch den höchsten Reiseanteil aller Cluster. Cluster 2 besitzt ebenfalls eine hohe Innovationsfähigkeit und weist den höchsten Büroanteil aller Gruppen auf (82 Prozent). Die Möglichkeit zur selbstbestimmten Wahl des Arbeitsplatzes ist bei diesem Cluster vorhanden, jedoch deutlich geringer ausgeprägt als in Cluster 1. Cluster 3 erreicht ein mittleres Innovationsniveau. Die Arbeitszeit verteilt sich auf 61 Prozent Homeoffice, 26 Prozent im Büro und 13 Prozent unterwegs. Die niedrigste Innovationsfähigkeit besitzt Cluster 4. Die Arbeitsweise ist zu 71 Prozent bürobasiert und wird durch 24 Prozent Homeoffice sowie fünf Prozent mobile Arbeit ergänzt.</p>
<h2>Qualität entscheidend</h2>
<p>Zusätzlich wurde die physische Arbeitsumgebung der Gruppen analysiert. Dabei zeigte sich, dass die Cluster mit den höchsten Innovationswerten (Cluster 1 und 2) ihre Büroflächen am besten geeignet fanden für kreative Zusammenarbeit und bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Für präsenzstarke, aber auch für hybride Arbeitsstrukturen ergibt sich daraus die Erkenntnis, dass die Qualität der Büroflächen für kreative Zusammenarbeit und bereichsübergreifende Treffen die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens maßgeblich positiv beeinflussen kann.</p>
<h2>Fünf Handlungsfelder</h2>
<p>Zusammenfassend hat das Forschungsteam als Empfehlung fünf Handlungsfelder zur Innovationsförderung in Unternehmen vorgestellt. Handlungsfeld eins ist der Arbeitsspaß. Er lässt sich durch Gamification-Ansätze wie kleine Wettbewerbe steigern. Das zweite Handlungsfeld ist die Abwechslung, die durch Job-Rotation gefördert werden kann. Handlungsfeld drei umfasst das Lernen. Unternehmen sollten Lernlounges schaffen, die als Orte des Wissensaustauschs dienen. Handlungsfeld vier sind Flächen für kreative Zusammenarbeit. Das fünfte Handlungsfeld ist die bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Sie ist laut Studie der entscheidende Innovationstreiber. Unternehmen sollten Bereiche einrichten, die Mitarbeitende verschiedener Abteilungen zusammenbringen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zwei, drei Tassen am Tag: Ergebnisse der Aral-Kaffeestudie 2025</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/05/29/zwei-drei-tassen-am-tag-ergebnisse-der-aral-kaffeestudie-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Office-Worker können es bestätigen: Mehr als zwei Drittel trinken täglich Kaffee und für 80 Prozent ist das Koffein im Kaffee wichtig. Das sind zwei zentrale Ergebnisse der Aral-Kaffeestudie 2025, für die 1.100 Personen in Deutschland befragt wurden.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Depositphotos_95385604_Efetova.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66672" class="wp-image-66672" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Depositphotos_95385604_Efetova.jpg" alt="Kaffee steht hoch im Kurs. Egal, ob Filterkaffee, Cappuccino, Café crème, Milchkaffee, Latte macchiato oder Espresso. Abbildung: Efetova, Depositphotos" width="600" height="400"></a>Kaffee steht hoch im Kurs. Egal, ob Filterkaffee, Cappuccino, Café crème, Milchkaffee, Latte macchiato oder Espresso. Abbildung: [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Office-Worker können es bestätigen: Mehr als zwei Drittel trinken täglich Kaffee und für 80 Prozent ist das Koffein im Kaffee wichtig. Das sind zwei zentrale Ergebnisse der Aral-Kaffeestudie 2025, für die 1.100 Personen in Deutschland befragt wurden.</p>
<p><span id="more-66014"></span></p>
<div id="attachment_66672" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Depositphotos_95385604_Efetova.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66672" class="wp-image-66672" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Depositphotos_95385604_Efetova.jpg" alt="Kaffee steht hoch im Kurs. Egal, ob Filterkaffee, Cappuccino, Café crème, Milchkaffee, Latte macchiato oder Espresso. Abbildung: Efetova, Depositphotos" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66672" class="wp-caption-text">Kaffee steht hoch im Kurs. Egal, ob Filterkaffee, Cappuccino, Café crème, Milchkaffee, Latte macchiato oder Espresso. Abbildung: Efetova, Depositphotos</p></div>
<p>Die Studienergebnisse zeigen: Das Lieblingsgetränk der Deutschen steht weiterhin hoch im Kurs. Ob Vollautomat, Filtermaschine, French Press oder Siebträger: 92 Prozent der Befragten trinken Kaffee, 68 Prozent sogar täglich. Mit steigendem Alter nimmt der tägliche Kaffeekonsum zu. Erstmals seit 2018 genießen auch wieder mehr Menschen unter 35 Jahren täglich Kaffee. Der Studie nach trinkt jeder Zweite aus dieser Altersgruppe jeden Tag Kaffee. Über alle Altersgruppen hinweg konsumieren 62 Prozent der Kaffeetrinker in Deutschland zwei bis drei Tassen am Tag, 29 Prozent trinken vier Tassen oder mehr.</p>
<h2>Die Vorlieben</h2>
<p>In der <a href="https://www.aral.de/de/global/retail/presse/broschueren/kaffeestudie2025.html" target="_blank" rel="noopener">Aral-Kaffeestudie</a> steht der klassische Filterkaffee an erster Stelle des Rankings der beliebtesten Kaffeevariationen, gefolgt von Cappuccino, Café crème, Milchkaffee, Latte macchiato und Espresso. Die unter 45-Jährigen bevorzugen Cappuccino und Milchkaffee vor Latte macchiato und Café crème. Rund 25 Prozent der Befragten genießen ihren Kaffee schwarz, knapp 38 Prozent mit Vollmilch, 26 Prozent mit fettarmer Milch, 15 Prozent mit pflanzlichen Milchalternativen und knapp 14 Prozent mit Kondensmilch. Jeder Vierte unter 35 Jahren trinkt bevorzugt vegane Milchersatzprodukte wie Hafermilch.</p>
<p>Und wie sieht es mit Zucker im Kaffee aus? 60 Prozent der Befragten lehnen das komplett ab, für rund ein Drittel hingegen gehört Zu­cker unbedingt zum Heißgetränk dazu, so die Studie. Dabei trinken Männer „süßer“ als Frauen: 37 Prozent der Männer nehmen Zucker, bei den Frauen sind es nur 29 Prozent. Einigkeit unter allen Um­frageteilnehmern herrscht dagegen beim Koffein. Fast 80 Prozent finden Koffein im Kaffee wichtig, davon knapp 43 Prozent sogar sehr wichtig.</p>
<h2>Der Wachmacher</h2>
<p>Kaffee wird zu fast jeder Tageszeit getrunken und 83 Prozent den­ken mindestens einmal am Tag an Kaffee. Das Heißgetränk ist aber insbesondere Starthilfe am Morgen. Fast zwei Drittel trinken ihn innerhalb der ersten Stunde nach dem Aufstehen und zwei von fünf Befragten kommen ohne Kaffee nicht richtig in Schwung. Ein Vier­tel der Befragten wird ohne Kaffee morgens gar nicht erst wach, so die Studie. Zwölf Prozent geben an, ohne den heißen Wachmacher mit Entzugserscheinungen zu kämpfen. Für mehr als die Hälfte der Befragten hat der morgendliche Kaffee zudem eine emotionale Dimension: ein wichtiges Alltagsritual, das für einen gelungenen Tag nicht fehlen darf.</p>
<h2>Die Auswirkungen</h2>
<p>Zehn Prozent sagen über sich selbst, dass ihr Kaffeeverzicht schlechte Folgen für ihre Kollegen und Mitmenschen habe. 55 Prozent der Befragten verbinden Kaffee in erster Linie mit Genuss, 45 Prozent mit Entspannung. Kaffee fördert bei einigen Studienteilnehmern auch die Produktivität. So bestätigt gut ein Drittel, dass Kaffee ihnen einen Energieschub gibt. Bei zwölf Prozent steigert er zudem die Konzentration beim Arbeiten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/05/29/zwei-drei-tassen-am-tag-ergebnisse-der-aral-kaffeestudie-2025/">Zwei, drei Tassen am Tag: Ergebnisse der Aral-Kaffeestudie 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>DGUV: Sicher und gesund zu Hause arbeiten – das geht</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/05/08/dguv-sicher-und-gesund-zu-hause-arbeiten-das-geht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie sich hybrides Arbeiten in den vergangenen Jahren entwickelt hat und wie sich die Arbeit im Homeoffice sicher und gesund gestalten lässt, beschreiben Dr. Marlen Cosmar und Susan Freiberg vom Referat Arbeitswelten, Mobilität und Gesundheit der DGUV Akademie.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Depositphotos_121531344_Goodluz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66590" class="wp-image-66590" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Depositphotos_121531344_Goodluz.jpg" alt="Die Arbeit im Homeoffice ist beliebt. Gesunderhaltend ist sie leider nicht immer. Abbildung: Goodluz, Depositphotos" width="600" height="400"></a>Die Arbeit im Homeoffice ist beliebt. Gesunderhaltend ist sie leider nicht immer. Abbildung: Goodluz, Depositphotos<br />
Hybride Arbeitsmodelle sind in vielen Betrieben [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/05/08/dguv-sicher-und-gesund-zu-hause-arbeiten-das-geht/">DGUV: Sicher und gesund zu Hause arbeiten – das geht</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sich hybrides Arbeiten in den vergangenen Jahren entwickelt hat und wie sich die Arbeit im Homeoffice sicher und gesund gestalten lässt, beschreiben <span style="color: #ff3eb5;">Dr. Marlen Cosmar</span> und <span style="color: #ff3eb5;">Susan Freiberg</span> vom Referat Arbeitswelten, Mobilität und Gesundheit der DGUV Akademie.</p>
<p><span id="more-66007"></span></p>
<div id="attachment_66590" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Depositphotos_121531344_Goodluz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66590" class="wp-image-66590" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Depositphotos_121531344_Goodluz.jpg" alt="Die Arbeit im Homeoffice ist beliebt. Gesunderhaltend ist sie leider nicht immer. Abbildung: Goodluz, Depositphotos" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66590" class="wp-caption-text">Die Arbeit im Homeoffice ist beliebt. Gesunderhaltend ist sie leider nicht immer. Abbildung: Goodluz, Depositphotos</p></div>
<p>Hybride Arbeitsmodelle sind in vielen Betrieben inzwischen eta­bliert. Eine Befragung des Ifo-Instituts (2026) hat gezeigt, dass <a href="https://www.ifo.de/fakten/2026-03-02/homeoffice-anteil-bleibt-stabil-bei-knapp-25-prozent" target="_blank" rel="noopener">25 Prozent</a> aller Arbeitnehmer zumindest zeitweise im Homeoffice arbeiten. Die Dienstleistungsbranche nimmt mit 34 Prozent einen Spitzenplatz ein. Hinsichtlich der Altersgruppen nutzen 25- bis 34-Jährige besonders häufig diese Option. Das Statistische Bundes­amt hat 2025 ermittelt, dass größere Unternehmen in der Regel mehr Homeoffice-Zeit gewähren.</p>
<h2>Homeoffice-Studie</h2>
<p>Die Anzahl der möglichen Homeoffice-Tage wurde jedoch in vie­len Unternehmen seit dem Ende der Coronapandemie reduziert. So dürfen bei der Telekom Führungskräfte nur noch einen Tag pro Woche von zu Hause arbeiten, andere Beschäftigte maximal zwei. Porsche erlaubt acht Tage pro Monat. Laut der <a href="https://www.polver.uni-konstanz.de/kunze/konstanzer-homeoffice-studie/" target="_blank" rel="noopener">Konstanzer Homeoffice-Studie</a> (2024) bieten acht Prozent der Unternehmen keine Möglichkeiten zur Homeoffice-Nutzung an. Die Studie der Universität Konstanz zeigt auch: Beschäftigte – einschließlich Führungskräfte – wünschen sich im Durchschnitt 2,77 Homeoffice-Tage pro Woche. Drei Viertel der Befragten bevorzugen ein hybrides Arbeitsmodell. Für Unternehmen bietet das klare Vorteile bei der Personalgewinnung: 71 Prozent geben an, dass die Möglichkeit zum Homeoffice ein entscheidendes Kriterium für zukünftige Bewerbungen ist.</p>
<h2>Folgen hybrider Arbeit</h2>
<p>Die Homeoffice-Studie vergleicht Unternehmen mit strenger Präsenzpflicht mit solchen, die darauf verzichten. Das Ergebnis: Beschäftigte in Unternehmen mit erhöhter Präsenz berichten von einer etwas geringeren Produktivität und stärkerer emotionaler Erschöpfung. Aber auch die Arbeit im Homeoffice kann mit nega­tiven Folgen verbunden sein. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der DEKRA unter 1.503 Arbeitnehmern zu den Effekten von Homeoffice auf Beschäftigte verweist beispielsweise auf verschwimmende Grenzen zwischen Beruf und Privatleben, unregelmäßige Arbeits­zeiten, fehlende Erholungsphasen, Lärmbelastung sowie körperli­che Beschwerden durch nicht ergonomische Arbeitsplätze. Gleich­zeitig gibt mehr als die Hälfte der Befragten an, sich im Homeoffice besser konzentrieren zu können.</p>
<h2>Sicher und Gesund</h2>
<p>Die Politikwerkstatt „Mobile Arbeit“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) untersuchte von September 2022 bis Oktober 2023 Chancen und Risiken mobiler Arbeit, insbesondere mobiler Bildschirmarbeit. Über 100 Experten aus verschiedenen Fachbereichen sowie Vertreter der Sozialpartner diskutierten Fragen zur sicheren und gesunden Beschäftigung bei Bildschirm­tätigkeiten außerhalb des Geltungsbereichs der Arbeitsstättenver­ordnung (ArbStättV). Die Gespräche konzentrierten sich auf vier Themenfelder: Raum und Fläche, Organisation, Beschäftigtenpers­pektive sowie Führung und Unternehmenskultur.</p>
<p>Das Ergebnis: Für Sicherheit und Gesundheit ist ein ausgewogenes Verhältnis von Präsenz und mobiler Arbeit entscheidend. Hybrides Arbeiten erleichtert die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, fördert Teilhabe für Menschen mit Behinderungen und unterstützt die Rückkehr nach längerer Krankheit. Voraussetzung sind klare Regelungen über Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen oder indi­viduelle Absprachen.</p>
<h2>Basis hybrider Arbeit</h2>
<p>Die Gefährdungsbeurteilung ist ein Kernbaustein für sichere und gesunde hybride Arbeitsmodelle. Regelmäßige Unterweisungen sensibilisieren Beschäftigte für Risiken und fördern eigenverant­wortliches Handeln. Auch im Homeoffice gelten Arbeitszeitgesetz (ArbZG) und Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Bei der Beurteilung eines Homeoffice-Arbeitsplatzes sind physische und psychische Aspekte zu berücksichtigen – etwa die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplatz, Arbeitsmitteln, Arbeitsumgebung und Arbeits­organisation. Gegebenenfalls sind anschließend notwendige Maß­nahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen umzusetzen. Da diese im privaten Umfeld erfolgen, sind Beschäftigte auf Unterstützung durch Führungskräfte sowie ihre eigene, durch Unterweisung vermittelte Kompetenz angewiesen.</p>
<div id="attachment_66591" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Grafik_Richtiges_Sitzen_DGUV-Akademie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66591" class="wp-image-66591" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Grafik_Richtiges_Sitzen_DGUV-Akademie.jpg" alt="Die entscheidenden Parameter für gesunderhaltendes Sitzen am Schreibtisch. Abbildung: DGUV Akademie – Angaben nach DGUV Information 215-410" width="600" height="392"></a><p id="caption-attachment-66591" class="wp-caption-text">Die entscheidenden Parameter für gesunderhaltendes Sitzen am Schreibtisch. Abbildung: DGUV Akademie – Angaben nach DGUV Information 215-410</p></div>
<p>Das BMAS veröffentlichte 2024 Empfehlungen für hybride Bild­schirmarbeit mit sieben Schritten:</p>
<ol>
<li>Begriffe, Anwendungsbereiche und Ziele definieren.</li>
<li>Geeignete mobile Bildschirmtätigkeiten festlegen.</li>
<li>Zeitliche Rahmenbedingungen für hybride Bildschirmarbeit festlegen.</li>
<li>Regelungen zur Aufteilung bzw. Übernahme der entstehenden Kosten treffen.</li>
<li>Gefährdungsbeurteilung durchführen, Maßnahmen festlegen und umsetzen.</li>
<li>Beschäftigte informieren und unterweisen.</li>
<li>Maßnahmen auf Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen</li>
</ol>
<p>Ziel der Unterweisung ist, Beschäftigte zu informieren, zu qualifizie­ren und zu motivieren. Voraussetzung dafür ist das Vorhandensein von Sicherheits- und Gesundheitskompetenz. Dazu gehören insbe­sondere Fähigkeiten, Risiken zu erkennen und verantwortungsbewusst zu handeln. Wichtige Inhalte der Unterweisung:</p>
<ul>
<li>Arbeitsplatzgestaltung (Arbeitstisch/-stuhl, richtiges Sitzen und Stehen am Arbeitsplatz).</li>
<li>Nutzung von Arbeitsmitteln (Bildschirm, Tastatur, Maus, Headset, Anordnung der Arbeitsmittel, technische Ausstattung bzw. Voraussetzungen).</li>
<li>Gestaltung der Arbeitsumgebung (Platzbedarf, Beleuchtung, Raumklima).</li>
<li>Gestaltung der Arbeitsorganisation (Trennung von Arbeit und Privatleben, Arbeitsabläufe, Arbeitszeit, Kommunikation).</li>
</ul>
<p>Hilfen bieten die DGUV-Publikation „Unterweisung im Homeoffice“ und der „Check-up Homeoffice“ der DGUV. Letzterer ersetzt aber keine Gefährdungsbeurteilung.</p>
<p>Unterweisungen müssen vor Aufnahme der Tätigkeit im Homeoffice sowie regelmäßig oder anlassbezogen erfolgen und dokumentiert werden. Sie können per Video- oder Telefonkonferenz stattfinden, wobei Verständnis und Rückfragen gesichert sein müssen. Ein rei­nes Selbststudium reicht nicht aus. Eine praxisnahe Methode ist die Unterweisung anhand eines Schaubilds (siehe Abbildung) zu Gestaltungsparametern am Bildschirmarbeitsplatz. Schrittweise Erläuterungen per Videokonferenz ermöglichen es Beschäftigten, ihren Arbeitsplatz direkt zu überprüfen und anzupassen – voraus­gesetzt, sie arbeiten währenddessen im Homeoffice.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Hybride Arbeit und Homeoffice sind fest etabliert. Bei konse­quent sicherer und gesunder Gestaltung können sie Produktivität steigern und die Gesundheit erhalten. Die hybride Arbeitswelt entwickelt sich dynamisch weiter. DGUV, Unfallversicherungsträger und BMAS begleiten diesen Prozess und prüfen notwendige Anpassungen.</p>
<table style="height: 443px;" width="909">
<tbody>
<tr>
<td>
<div id="attachment_66592" style="width: 176px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66592" class="wp-image-66592" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/iag_portraits_drcosmar1.jpg" alt="Dr. Marlen Cosmar, Leiterin Referat Arbeitswelten, Mobilität und Gesundheit, DGUV Akademie. Abildung: DGUV Akademie" width="166" height="250"><p id="caption-attachment-66592" class="wp-caption-text">Abildung: DGUV Akademie</p></div>
<p><strong style="font-family: inherit; font-size: inherit;">Dr. Marlen Cosmar</strong><span style="font-family: inherit; font-size: inherit;">,</span></p>
<p>Leiterin Referat Arbeitswelten, Mobilität und Gesundheit<br>
DGUV Akademie.</p>
<p><a href="https://dguv.de/akademie/index.jsp" target="_blank" rel="noopener">dguv.de/akademie</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<div id="attachment_66593" style="width: 177px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66593" class="wp-image-66593" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Freiberg_Foto.jpg" alt="Susan Freiberg, Referentin, DGUV Akademie. Abbildung: DGUV Akademie" width="167" height="250"><p id="caption-attachment-66593" class="wp-caption-text">Abbildung: DGUV Akademie</p></div>
<p><strong>Susan Freiberg</strong>,</p>
<p>Referentin im Referat Arbeitswelten, Mobilität und Gesundheit,<br>
DGUV Akademie.</p>
<p><a href="https://dguv.de/akademie/index.jsp" target="_blank" rel="noopener">dguv.de/akademie</a></p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/05/08/dguv-sicher-und-gesund-zu-hause-arbeiten-das-geht/">DGUV: Sicher und gesund zu Hause arbeiten – das geht</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Superkraft der Messen. Hier wird Wirtschaft lebendig</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/04/17/die-superkraft-der-messen-hier-wird-wirtschaft-lebendig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland ist weiterhin der führende Messeplatz in der Welt. Allein für 2026 sind hier 320 derartige Veranstaltungen geplant. Hendrik Hochheim, Leiter Messen Deutschland im Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA, erläutert die aktuelle Entwicklung.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/04/Hannover-Messe-2025-13-000712-RainerJensen-DeutscheMesse-G.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66275" class="wp-image-66275" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/04/Hannover-Messe-2025-13-000712-RainerJensen-DeutscheMesse-G.jpg" alt="2025 hatten die 304 Messen in Deutschland 190.490 Aussteller und 12,8 Millionen Besucherinnen und Besucher. Abbildung: Rainer Jensen/Deutsche Messe AG" width="600" height="399"></a>2025 hatten die 304 Messen in Deutschland 190.490 Aussteller und 12,8 Millionen Besucherinnen und Besucher. Abbildung: Rainer Jensen/Deutsche Messe AG<br />
In [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/04/17/die-superkraft-der-messen-hier-wird-wirtschaft-lebendig/">Die Superkraft der Messen. Hier wird Wirtschaft lebendig</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland ist weiterhin der führende Messeplatz in der Welt. Allein für 2026 sind hier 320 derartige Veranstaltungen geplant. <span style="color: #ff3eb5;">Hendrik Hochheim</span>, Leiter Messen Deutschland im Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA, erläutert die aktuelle Entwicklung.</p>
<p><span id="more-66009"></span></p>
<div id="attachment_66275" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/04/Hannover-Messe-2025-13-000712-RainerJensen-DeutscheMesse-G.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66275" class="wp-image-66275" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/04/Hannover-Messe-2025-13-000712-RainerJensen-DeutscheMesse-G.jpg" alt="2025 hatten die 304 Messen in Deutschland 190.490 Aussteller und 12,8 Millionen Besucherinnen und Besucher. Abbildung: Rainer Jensen/Deutsche Messe AG" width="600" height="399"></a><p id="caption-attachment-66275" class="wp-caption-text">2025 hatten die 304 Messen in Deutschland 190.490 Aussteller und 12,8 Millionen Besucherinnen und Besucher. Abbildung: Rainer Jensen/Deutsche Messe AG</p></div>
<p>In einer zunehmend digitalen Gegenwart zeigen Messen, was ihren Kern ausmacht: Menschen zusammenzubringen – zum Dialog, zum Austausch und zum Handel. Gleichzeitig sind sie weit mehr als reine Geschäftsplattformen. Sie sind lebendige Orte der Begegnung und ein Spiegel wirtschaftlicher, technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen. Messen machen Wirtschaft sichtbar, erlebbar und lebendig.</p>
<h2>Unverzichtbar für die Wirtschaft</h2>
<p>Eine aktuelle Erhebung des Verbands der deutschen Messewirtschaft <a href="https://www.auma.de/" target="_blank" rel="noopener">AUMA</a> zeigt: Die Mehrheit der ausstellenden Unternehmen setzt auch künftig auf Messen. Mit 77,5 Prozent zählen Messebeteiligungen zu den am höchsten priorisierten Maßnahmen im Marketing-Mix – deutlich vor virtuellen B2B-Formaten.</p>
<p>Gleichzeitig wägen Unternehmen infolge der anhaltenden Wirtschaftsflaute in Deutschland ihre Investitionen noch sorgfältiger ab. Während vor zwei Jahren noch 71 Prozent ihre Messeaktivitäten in Deutschland auf konstantem Niveau hielten, sind es heute knapp 59 Prozent. Etwas mehr als 14 Prozent planen eine Erhöhung ihrer Messebeteiligung, während mehr als 24 Prozent eine Reduktion in Betracht ziehen. Dennoch bleibt die Messe weit überwiegend zentral bei der Kundenansprache und beim persönlichen Kontakt.</p>
<h2>Neue Kunden und starke Treiber</h2>
<p>Unternehmen verfolgen mit ihren Messebeteiligungen eine Vielzahl von Zielen – im Vordergrund stehen die Neukundengewinnung und die Steigerung des Bekanntheitsgrades. Diese Priorität ist über alle Branchen und Unternehmensgrößen hinweg einheitlich. Ebenso wichtig sind die Pflege bestehender Kundenbeziehungen sowie die Präsentation von Produkten und Leistungen. Größere Unternehmen nutzen Messen verstärkt für das Recruiting neuer Mitarbeitender, während Konsumgüterunternehmen stärker auf Markt- und Vertriebserweiterung setzen.</p>
<p>Künstliche Intelligenz gehört – neben Robotik sowie Augmented und Virtual Reality – zu den technologischen Entwicklungen, die die Messebranche künftig am stärksten prägen werden. Bereits 70 Prozent der Messeveranstalter in Deutschland nutzen KIAnwendungen in ihren Arbeitsbereichen, wie die umfangreiche AUMA-Studie „Messen im Zeitalter von KI“ (2025) zeigt. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für effizientere Organisation, verbesserte Besucherführung und zielgenaueres Marketing.</p>
<h2>Vorsichtiger Optimismus</h2>
<p>Gleichzeitig steht die Messewirtschaft vor Herausforderungen: wirtschaftliche Unsicherheiten der Aussteller, ungeahnte geopolitische Spannungen und deutliche Kostensteigerungen in allen Lebensbereichen. Trotz dieser Rahmenbedingungen blickt die Branche in Deutschland auf ein umsatzstarkes und erfolgreiches Vorjahr zurück. Erste AUMA-Hochrechnungen melden für die 304 Messen in Deutschland 190.490 Aussteller, 12,8 Millionen Besucherinnen und Besucher sowie 6,9 Millionen Quadratmeter belegte Fläche. Für 2026 sind 320 Messen geplant. Allein im März finden knapp 50 Veranstaltungen statt. Mit der Social-Media-Aktion #MesseMonatMärz macht die deutsche Messewirtschaft die Vitalität, Bedeutung und Superkraft ihrer Messen sichtbar.</p>
<table style="height: 304px;" width="657">
<tbody>
<tr>
<td>
<div id="attachment_66278" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66278" class="wp-image-66278" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/04/auma-hendrik-hochheim-copyright-steffen-kugler.jpg" alt="Hendrik Hochheim, Leiter Messen Deutschland im AUMA. auma.de. Abbildung: Steffen Kugler/AUMA" width="300" height="200"><p id="caption-attachment-66278" class="wp-caption-text">Abbildung: Steffen Kugler/AUMA</p></div>
<p><strong>Hendrik Hochheim</strong>,</p>
<p>Leiter Messen Deutschland,<br>
AUMA.</p>
<p><a href="https://www.auma.de/" target="_blank" rel="noopener">auma.de</a></p>
<p>&nbsp;</p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/04/17/die-superkraft-der-messen-hier-wird-wirtschaft-lebendig/">Die Superkraft der Messen. Hier wird Wirtschaft lebendig</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Räume, die wirken #1: Bedeutung im Übergang</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/04/15/raeume-die-wirken-1-bedeutung-im-uebergang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 05:30:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>André Hund hat Sie 2025 mit dem neuen Normal der Arbeit bekannt gemacht und den Begriff „Leader“ durchbuchstabiert. 2026 tut er dies in seiner Kolumne mit dem Begriff „Räume“. Den Hintergrund dafür erläutert er hier.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-60190" class="wp-image-60190" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg" alt="André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der New Work Facilitator bei der work different Training &#38; Consulting GmbH Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens." width="600" height="400"></a>André Hund ist Wirtschaftsjurist [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/04/15/raeume-die-wirken-1-bedeutung-im-uebergang/">Räume, die wirken #1: Bedeutung im Übergang</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ff3eb5;">André Hund</span> hat Sie 2025 mit dem neuen Normal der Arbeit bekannt gemacht und den Begriff „Leader“ durchbuchstabiert. 2026 tut er dies in seiner Kolumne mit dem Begriff „Räume“. Den Hintergrund dafür erläutert er hier.</p>
<p><span id="more-66065"></span></p>
<div id="attachment_60190" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-60190" class="wp-image-60190" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg" alt="André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der New Work Facilitator bei der work different Training &amp; Consulting GmbH Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens." width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-60190" class="wp-caption-text">André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der New Work Facilitator bei der work different Training &amp; Consulting GmbH Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens.</p></div>
<p>In Barcelona wird im Juni dieses Jahres anlässlich seines einhundertsten Todestages Antoni Gaudí gedacht. Zu Ehren des Meisters des „Modernisme Català“ wird seine berühmte Sagrada Família wesentlich vervollständigt. Ein Gebäude, das wie kein zweites die architektonisch ohnehin schon so reiche Stadt prägt.</p>
<p>Neben ihrem Äußeren spielen die Innenräume der Basilika eine besondere Rolle. Sie folgen dem Vorbild der Natur. Baumartige Säulen verzweigen sich im oberen Bereich wie Äste. Sie stützen das Blätterdach, das den Blick des Betrachters nach oben lenkt. Die Buntglasfenster wiederum erzeugen eine Lichtstimmung, die den Innenräumen eine ganz besondere Atmosphäre verleiht.</p>
<p>Diese Kolumne ist 2026 dem Thema Raum gewidmet und seiner Bedeutung für Menschen. Dabei werden Büroräume im Fokus stehen. Räume, in denen wir alle – trotz hybrider Modelle – sehr viel Zeit unseres Lebens verbringen. Ab der nächsten Folge werde ich den Begriff „Räume“ durchbuchstabieren. In dieser ersten Metakolumne aber stehen die Räume erst einmal für sich.</p>
<p>Räume ordnen Verhalten. Sie lenken Aufmerksamkeit, erzählen Geschichten und schreiben Geschichte(n). Etwa beim Ballhausschwur: Der Dritte Stand schwor am 20. Juni 1789, nicht auseinanderzugehen bevor Frankreich eine Verfassung habe. Der Beginn der Volkssouveränität lässt sich demnach in einem Festsaal verorten.</p>
<p>Wer über Arbeit spricht oder schreibt, kommt an Räumen nicht vorbei. Schöne Räume allein sind nicht entscheidend für gutes Arbeiten, aber ohne gute Räume gelingt auch kein gutes Arbeiten.</p>
<p>1919 wird das Bauhaus in Weimar gegründet. Der Kunstschule geht es um weit mehr als um Möbel oder Architektur. Es geht um die Frage, wie wir leben, arbeiten und zusammenleben möchten. Die Form folgt der Funktion. Aber die Funktion wird immer auch sozial gedacht, heißt: Der Raum soll dem Menschen dienen. Nicht umgekehrt. Diese Idee ist und bleibt aktuell. Das Bauhaus feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen am Standort Dessau.</p>
<p>Arbeit hat sich in den letzten Jahren entgrenzt. Sie ist mobil geworden, digital und beschleunigt. Die künstliche Intelligenz erhöht den Veränderungsdruck zusätzlich. Entscheidungen werden verteilt getroffen, Verantwortung wandert, Hierarchien werden flacher – zumindest formal auf dem Papier. Genau deshalb werden aber Räume der Begegnung wichtiger. Erleben Organisationen eine neue Sehnsucht nach Orten? Nach Präsenz? Nach Räumen, die mehr sind als Kulisse? Es sollte so sein. Aber allzu oft dominiert der Kampf um hybride Modelle und Homeoffice-Regelungen. Vielleicht stimmt das Angebot nicht?</p>
<p>Dass das Büro längst kein reiner Produktionsort mehr ist, dürfte lange klar sein. Es sollte Treffpunkt sein, Resonanzraum, Bühne und Rückzugsort zugleich – wo Beziehungen entstehen und sich vertiefen. Der Raum unterstreicht, wie ernst es eine Organisation mit Offenheit, Wertschätzung und Verantwortung meint. Räume machen Kultur sichtbar, bevor jemand ein Wort sagt. Leider endet das Bekenntnis oft bei einer fotogenen Einrichtung. Aber immerhin.</p>
<p>Der Begriff des Raums enthält die Wortwurzel des „Platzschaffens“: sich frei machen, Altes über Bord werfen, Platz für Neues schaffen. Historisch betrachtet sind Arbeitsräume immer ein Spiegel ihrer Zeit. Die Fabrikhallen der Industrialisierung, die Großraumbüros der Nachkriegszeit, die offenen Landschaften der Wissensökonomie. Jede Epoche hat ihre Räume hervorgebracht – wir müssen jetzt die für uns richtigen Räume finden und sie gestalten.</p>
<p>Wir befinden uns in einem Übergang. KI verändert Prozesse, Rollen und Erwartungen. Umso wichtiger wird der menschliche Anteil von Arbeit: Gespräch. Urteil. Verantwortung. Sinn. Genau hier gewinnt der physische Raum eine neue Bedeutung. Nicht als Gegenpol zur Technologie, sondern als ihr notwendiges Korrektiv und Ergänzung.</p>
<p>Diese Kolumne wird sich genau damit beschäftigen: mit Räumen als Ausdruck von Führung, von Organisation und des gesellschaftlichen Wandels. Mit sichtbaren und unsichtbaren Dimensionen. Mit Geschichte und Gegenwart.</p>
<p>Vielleicht ist das die größte Stärke der Räume: Sie zwingen uns zur Auseinandersetzung. Mit unserer Arbeit. Mit anderen. Und mit uns selbst.</p>
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		<item>
		<title>Post-hybride Arbeitswelt: Fraunhofer-Studie zu Hybrid Work</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/04/10/post-hybride-arbeitswelt-fraunhofer-studie-zu-hybrid-work/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=66000</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Studie „Beyond Hybrid Work – Die post-hybride Arbeitswelt“ vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) zeigt: Hybrides Arbeiten ist zur neuen Normalität geworden. Es hat positive Effekte, aber auch Schattenseiten.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2022/05/Andrew-Lozovyi-Depositphotos-221309134.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-41888" class="wp-image-41888" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2022/05/Andrew-Lozovyi-Depositphotos-221309134.jpg" alt="30 Prozent der Studienteilnehmer klagten, dass hybride Arbeit die Integration im Team erschwert. Abbildung: Andrew Lozovyi, Depositphotos" width="600" height="400"></a>30 Prozent der Studienteilnehmer klagten, dass hybride Arbeit die Integration im Team erschwert. Abbildung: Andrew Lozovyi, Depositphotos<br />
Für die Umfrage wurden im Sommer 2024 insgesamt 3.000 [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studie „Beyond Hybrid Work – Die post-hybride Arbeitswelt“ vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) zeigt: Hybrides Arbeiten ist zur neuen Normalität geworden. Es hat positive Effekte, aber auch Schattenseiten.</p>
<p><span id="more-66000"></span></p>
<div id="attachment_41888" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2022/05/Andrew-Lozovyi-Depositphotos-221309134.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-41888" class="wp-image-41888" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2022/05/Andrew-Lozovyi-Depositphotos-221309134.jpg" alt="30 Prozent der Studienteilnehmer klagten, dass hybride Arbeit die Integration im Team erschwert. Abbildung: Andrew Lozovyi, Depositphotos" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-41888" class="wp-caption-text">30 Prozent der Studienteilnehmer klagten, dass hybride Arbeit die Integration im Team erschwert. Abbildung: Andrew Lozovyi, Depositphotos</p></div>
<p>Für die Umfrage wurden im Sommer 2024 insgesamt 3.000 Büromitarbeitende befragt. Zwar ist der Anteil der Beschäftigten, die in hohem Maße mobil arbeiten, leicht gesunken, er blieb jedoch weiterhin hoch. Über 60 Prozent der Befragten gaben an, ihre Arbeitszeit nahezu gleichmäßig zwischen Büro und Homeoffice zu verteilen. Diese Flexibilität hat sich als entscheidend für Zufriedenheit und Produktivität herausgestellt.</p>
<h2>Soziale Erosion droht</h2>
<p>80 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, ihre persönliche Produktivität durch hybride Arbeitsmodelle gesteigert zu haben. Dies steht laut Fraunhofer IAO im direkten Zusammenhang mit der erhöhten Flexibilität und der Möglichkeit, die Arbeit nach den eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Trotz der positiven Einschätzungen zur Produktivität warnen die Ergebnisse für die Studienmacher aber vor einer zunehmenden sozialen Erosion. Denn informelle Kontakte und spontane Begegnungen, die für den sozialen Zusammenhalt und die Innovationskraft eines Unternehmens essenziell sind, nehmen ab. Fast 30 Prozent der Befragten berichteten von Schwierigkeiten, neue Kontakte zu knüpfen und sich in die Organisation integriert zu fühlen.</p>
<p>Die Studie analysierte auch die Wahrnehmung der Führungsqualität. Zwar schilderten viele Mitarbeitende eine gute Qualität der Führungsbeziehungen, es zeigten sich jedoch signifikante Unterschiede hinsichtlich der Unterstützung bei individuellen Bedürfnissen sowie der Wahrnehmung von Überlastungen im Team.</p>
<h2>Hybride Arbeit gestalten</h2>
<p>Aus der Studie geht hervor, dass hybrides Arbeiten nach wie vor die Norm ist und der Umgang damit zunehmend professionalisiert wird. Die pauschale Zuschreibung „Mehr Präsenz = auf jeden Fall besser, da produktiver und innovativer“ ist somit zumindest auf kurz- bis mittelfristige Sicht den Studienmachern zufolge nicht haltbar. Dennoch empfiehlt das Institut, hybride Arbeitsmodelle aktiv zu gestalten, um das Potenzial beider Arbeitswelten – mobil und vor Ort – optimal zu nutzen. Insbesondere Informalität, Begegnungen, Zusammengehörigkeitsgefühl und innovationsförderlicher Austausch sollten durch eine aktive Gestaltung der Büropräsenz bewusst und gezielt gefördert werden.</p>
<p>„Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass hybride Arbeitsformen ein unverzichtbarer Bestandteil moderner und effektiver Arbeitswelten sind“, erklärt Dr. Josephine Hofmann, Hauptautorin der Studie und Leiterin des Teams Digital Leadership am <a href="https://www.iao.fraunhofer.de/" target="_blank" rel="noopener">Fraunhofer IAO</a>. „Unternehmen, die es schaffen, ihre Mitarbeitenden aktiv in die Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen einzubeziehen und gleichzeitig Raum für soziale Interaktion zu schaffen, werden in Zukunft bessere Voraussetzungen haben, motivierte Mitarbeitende zu finden und zu binden.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/04/10/post-hybride-arbeitswelt-fraunhofer-studie-zu-hybrid-work/">Post-hybride Arbeitswelt: Fraunhofer-Studie zu Hybrid Work</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vier-Tage-Woche im Büro: Gesetzentwurf wird vorgestellt</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/04/01/gesetzesentwurf-fuer-vier-tage-woche-im-buero-ostdeutschland-macht-den-anfang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=66306</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vier-Tage-Woche ohne Homeoffice? Erst in Ostdeutschland, dann im ganzen Land? Ja, das war ein Aprilscherz, den wir uns hier gestern erlaubt haben. Vielen Dank für das zahlreiche Feedback. Wir bleiben gespannt, wie es mit der Diskussion um die Vier-Tage-Woche weitergeht und ob Return to office weiter voranschreitet.<br />
<a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/04/IMC_3220_OWF2025.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66307" class="wp-image-66307" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/04/IMC_3220_OWF2025.jpg" alt="Katherina Reiche wird 2026 wieder auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow sprechen. Abbildung: Christian Marquardt, Land der Ideen" width="600" height="400"></a>Katherina Reiche wird 2026 wieder auf dem [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/04/01/gesetzesentwurf-fuer-vier-tage-woche-im-buero-ostdeutschland-macht-den-anfang/">Vier-Tage-Woche im Büro: Gesetzentwurf wird vorgestellt</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vier-Tage-Woche ohne Homeoffice? Erst in Ostdeutschland, dann im ganzen Land? Ja, das war ein Aprilscherz, den wir uns hier gestern erlaubt haben. Vielen Dank für das zahlreiche Feedback. Wir bleiben gespannt, wie es mit der Diskussion um die Vier-Tage-Woche weitergeht und ob Return to office weiter voranschreitet.<span id="more-66306"></span></p>
<div id="attachment_66307" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/04/IMC_3220_OWF2025.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66307" class="wp-image-66307" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/04/IMC_3220_OWF2025.jpg" alt="Katherina Reiche wird 2026 wieder auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow sprechen. Abbildung: Christian Marquardt, Land der Ideen" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66307" class="wp-caption-text">Katherina Reiche wird 2026 wieder auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow sprechen. Abbildung: Christian Marquardt, Land der Ideen</p></div>
<p>Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) stellt heute einen Gesetzentwurf für die Vier-Tage-Woche vor. Unternehmen sollen verpflichtet werden, entsprechende Anträge ihrer Bürobeschäftigten zu genehmigen. Die Regelung gilt zuerst für Ostdeutschland.</p>
<p><a href="https://ostdeutschland.info/gesetzesentwurf-fuer-vier-tage-woche-im-buero-ostdeutschland-macht-den-anfang/">Medienberichten zufolge</a> hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine neue Regelung für Bürobeschäftigte erarbeitet. Die arbeitsmarktpolitische Initiative wird heute von der Bundeswirtschaftsministerin in Berlin vorgestellt. Arbeitgeber sollen ihren Wissensarbeitenden eine Vier-Tage-Woche ermöglichen, sofern die zu leistenden Arbeitsstunden vollständig im Büro verbracht werden.</p>
<p>Ein entsprechendes Gesetz soll Anfang August dieses Jahres in Kraft treten. Es gelte zunächst in den ostdeutschen Bundesländern. Nach einer Erprobungsphase von sechs Monaten greife es auch in den „alten“ Bundesländern.</p>
<p>Die bisherige Arbeitszeit soll bei diesem Modell gleich bleiben, nur auf vier statt fünf Tage verteilt werden. Bedingung für diese Vier-Tage-Woche sei aber, dass die Arbeit komplett im Büro und nicht zu Hause geleistet werde. Dies könne auch an einem anderen Unternehmensstandort oder in einem Coworking-Space sein, aber nicht im Homeoffice. Geschäftsreisen sind von der Regelung ausgeklammert.</p>
<h2>Vier-Tage-Woche bedeutet nicht weniger Arbeit</h2>
<p>In einem vorab veröffentlichten Papier heißt es, dass der Gesetzentwurf keinesfalls der Auffassung des Kanzlers, vieler Wirtschaftsexperten und zahlreicher Wirtschaftsverbände widerspreche, der zufolge in Deutschland mehr gearbeitet werden müsse und nicht weniger. Die Arbeitszeit soll durch das neue Modell nicht reduziert werden.</p>
<p>Außerdem heißt es dort, bei der Vier-Tage-Woche handle es sich um ein von weiten Teilen der Arbeitnehmerschaft gefordertes und in anderen Ländern bereits erfolgreich erprobtes Modell, das unter dem Strich im öffentlichen Dienst und darüber hinaus auch heute schon gelebte Praxis sei. Die Absage an das Homeoffice wird damit erklärt, dass die Coronapandemie überstanden sei und sich bei der Heimarbeit deutliche Defizite wie Vereinsamung und auf Dauer sinkende Produktivität gezeigt hätten. Hier müsse die Realität wieder ein Stück weit vom Kopf auf die Beine gestellt werden.</p>
<p>Eine Studie hat vor Kurzem gezeigt, dass das Homeoffice die <a href="https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/ifo-studie-homeoffice-steigert-die-geburtenrate-durchschnittlich-um-14-prozent-a-46ae46a5-2b68-4088-b285-69e96138a15b">Geburtenrate</a> um durchschnittlich 14 Prozent steigert. Auch dazu findet sich im Vorab-Papier eine Passage. Die Bundeswirtschaftsministerin sei der Auffassung, dass drei freie Tage in der Woche durchaus ausreichten, um für Nachwuchs zu sorgen.</p>
<h2>Ostdeutschland first</h2>
<p>Zur Pilotphase in Ostdeutschland ist zu lesen, Ostdeutschland habe bereits mehrfach seinen Laborcharakter für gesamtdeutsche Entwicklungen unter Beweis gestellt. Von hier könnten auch wichtige Impulse für die zukünftige Arbeitsorganisation ausgehen. Außerdem seien vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern spürbare Impulse nötig, so Ministerin Reiche, die selbst aus Ostdeutschland stammt.</p>
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		<title>Outside the Box #1: Die neue Freiheit der Büroarbeit</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/03/30/outside-the-box-1-die-neue-freiheit-der-bueroarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 05:30:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Coworking-Experte Björn Budack mag es, kreativ und unkonventionell zu denken: out of the box oder outside the box, wobei die Box hier auch schnell das traditionelle Büro sein kann. In seiner Kolumne wird er Ihnen 2026 Konzepte und Tools für modernes, flexibles Arbeiten näherbringen.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a>Björn Budack [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Coworking-Experte <span style="color: #ff3eb5;">Björn Budack</span> mag es, kreativ und unkonventionell zu denken: out of the box oder outside the box, wobei die Box hier auch schnell das traditionelle Büro sein kann. In seiner Kolumne wird er Ihnen 2026 Konzepte und Tools für modernes, flexibles Arbeiten näherbringen.</p>
<p><span id="more-66049"></span></p>
<div id="attachment_66050" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66050" class="wp-caption-text">Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „<a href="https://kiez-buero.de/" target="_blank" rel="noopener">Kiez Büro Coworking</a>“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert</p></div>
<p>Jahrzehntelang war alles klar geregelt: Büroarbeit fand im Büro statt. Das Unternehmen stellte Raum, Schreibtisch, Stuhl, Telefon, irgendwann auch einen Computer und meistens sogar den Kaffee zur Verfügung – die Arbeitnehmer dafür ihre Arbeitszeit. Der Deal war klar: Anwesenheitszeit gegen Geld. Der Austausch wurde dokumentiert durch Stempelkarte und Gehaltsabrechnung. Diese Verabredung bedeutete in hohem Maße Sicherheit für beide Seiten: Für die Beschäftigten die Einbettung in ein Kollektiv mit festen Prozessen und Routinen. Für die Unternehmen die Gewissheit, dass die bezahlte Zeit auch abgeleistet wurde. Im Fokus standen die Arbeitszeit und ihre Kontrolle, nicht die Verantwortung für Arbeitsergebnisse.</p>
<p>Erst durch das Aufkommen digitaler Datenverarbeitung wurde in den 1980er-Jahren „Telearbeit“ möglich und die unbedingte Notwendigkeit, zur Arbeit ins Büro zu fahren, entfiel für immer mehr Angestellte. Neben dem Büro wurde dadurch zusehends auch Homeoffice als Arbeitsort möglich.</p>
<p>Als sich dann Anfang der 2000er-Jahre der Zugang per WLAN durchsetzte, wurde es möglich, an allen erdenklichen Orten zu arbeiten – den sogenannten „Dritten Arbeitsorten“. Anfangs war das keine reine Freude: Laptops waren nicht kompatibel oder hatten noch keine WLAN-Karten, der Zugang zu Hotelnetzwerken war äußerst kompliziert und allzu oft funktionierte er gar nicht. Dennoch war nun der Grundstein gelegt zu einer neuen Freiheit des Arbeitens. Mit dem Buch „Wir nennen es Arbeit“ von Holm Friebe und Sascha Lobo erhielt sie ihren kulturellen Überbau.</p>
<p>Für viele Beschäftigte in traditionellen Arbeitsverhältnissen folgten Jahre mühevoller Diskussionen um den Arbeitsort, in denen sie ihren Unternehmen meist nur kleine Zugeständnisse in Bezug auf mobile Arbeit abtrotzen konnten.</p>
<p>Das änderte sich schlagartig mit der Coronapandemie im Jahr 2020: Der Lockdown ließ naturgemäß fast ausschließlich Homeoffice zu und war ein gewaltiger Innovationsmotor. Waren Videokonferenzen bis zur Pandemie ein wenig verbreitetes Arbeitswerkzeug, sorgten sie mit ihrer Durchdringung der Arbeitswelt für eine fundamentale Änderung des Arbeitens. Es war nun nicht mehr nur die „digitale Bohème“, die sich größere Flexibilität leisten konnte, sondern auch der Innovation unverdächtige Organisationen wie die Sparkassen integrierten Videochats in ihre Arbeitsprozesse. Unternehmen hatten gelernt, dass nicht mehr jedes Meeting mit der Fahrt an irgendeinen Ort verbunden sein muss, sondern sich durch Videokonferenzen Zeit und Fahrtkosten sparen lassen.</p>
<p>Auch wenn das Büro als wichtigster Arbeitsort für viele Unternehmen weiterhin eine zentrale Rolle spielt, so findet Arbeit nun erstmals in einem nennenswerten Umfang „Outside the Box“ statt. Dabei bietet vor allem hybrides Arbeiten, also die Arbeit an wechselnden Orten, eine neue Freiheit, die sehr geschätzt wird.</p>
<p>In dieser neuen Arbeitswelt werden auch die Aspekte Sicherheit und Freiheit neu austariert. Unternehmen müssen loslassen können und vertrauen, während auf der anderen Seite der Zugewinn an eigenverantwortlicher Organisation für viele eine neue Herausforderung ist.</p>
<p>Und genau darum wird es auch in den nächsten Folgen dieser Kolumne gehen: Wie kann die neue Arbeitswelt gestaltet werden, welche Möglichkeiten eröffnen sich? Welche neuen Arbeitskonzepte haben sich in den vergangenen Jahren entwickelt und für welche Orte sind sie geeignet? Welche neuen Dienstleistungen und Unternehmen sind rund um die neue Art zu arbeiten entstanden? Welche Tools gibt es, um hybrides Arbeiten „Outside the Box“ zu organisieren und welche Prozesse und Organisationsformen helfen remote arbeitenden Teams?</p>
<p>Denn so groß der Freiheitsgewinn in der schönen neuen Arbeitswelt auch ist: Sie stellt Organisationen und ihre Mitglieder vor zahlreiche neue Herausforderungen, die gemeistert werden wollen, damit die neue Freiheit nicht zu Frustration führt.</p>
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		<title>Fraunhofer IBP: Forschungsergebnisse zur Privatheit am Arbeitsplatz</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/03/25/fraunhofer-ibp-forschungsergebnisse-zur-privatheit-am-arbeitsplatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=65999</guid>

					<description><![CDATA[<p>Modern gestaltete Büroflächen sollen Kommunikation und Flexibilität fördern. Doch wo viele Menschen auf engem Raum arbeiten, kommen grundlegende Bedürfnisse wie die Privatheit zu kurz. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP widmete sich dieser Herausforderung in einem Forschungsprojekt.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/fraunhofer-ibp-Privatheitsindex-biophilic-Design.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66036" class="wp-image-66036" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/fraunhofer-ibp-Privatheitsindex-biophilic-Design.jpg" alt="Biophilic Design kann in Kombination mit optimierter Privatheit das Wohlbefinden am Arbeitsplatz verbessern. Abbildung: Fraunhofer IBP" width="600" height="400"></a>Biophilic Design kann in Kombination mit optimierter Privatheit das Wohlbefinden am Arbeitsplatz verbessern. Abbildung: Fraunhofer IBP<br />
Damit Büros attraktiv bleiben, müssen sie [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/03/25/fraunhofer-ibp-forschungsergebnisse-zur-privatheit-am-arbeitsplatz/">Fraunhofer IBP: Forschungsergebnisse zur Privatheit am Arbeitsplatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Modern gestaltete Büroflächen sollen Kommunikation und Flexibilität fördern. Doch wo viele Menschen auf engem Raum arbeiten, kommen grundlegende Bedürfnisse wie die Privatheit zu kurz. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP widmete sich dieser Herausforderung in einem Forschungsprojekt.</p>
<p><span id="more-65999"></span></p>
<div id="attachment_66036" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/fraunhofer-ibp-Privatheitsindex-biophilic-Design.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66036" class="wp-image-66036" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/fraunhofer-ibp-Privatheitsindex-biophilic-Design.jpg" alt="Biophilic Design kann in Kombination mit optimierter Privatheit das Wohlbefinden am Arbeitsplatz verbessern. Abbildung: Fraunhofer IBP" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66036" class="wp-caption-text">Biophilic Design kann in Kombination mit optimierter Privatheit das Wohlbefinden am Arbeitsplatz verbessern. Abbildung: Fraunhofer IBP</p></div>
<p>Damit Büros attraktiv bleiben, müssen sie nicht nur Möglichkeiten zum Austausch, sondern unbedingt auch Privatheit bieten. Als ein entscheidender Mehrwert gilt die Möglichkeit, konzentriert und ungestört zu arbeiten. Die Relevanz erhöht sich durch den Trend zu Activity-Based-Working und Desk-Sharing. Offene Raumkonzepte sind dabei Standard – doch gerade hier gibt es Nachholbedarf bei der bedarfsgerechten Planung.</p>
<h2>Privatheitsindex</h2>
<p>Um diese Lücken zu schließen, entwickelten die Wissenschaftler vom <a href="https://www.ibp.fraunhofer.de/" target="_blank" rel="noopener">Fraunhofer IBP</a> einen fundierten Privatheitsindex. Dieser erfasst die Wechselwirkungen zwischen visueller und akustischer Privatheit. Auf Basis des Indexes entstand ein digitaler Leitfaden mit konkreten Handlungsempfehlungen für Neubauten und Sanierungen. Damit stellen Architekten sowie Planer von Anfang an sicher, dass Räume den Bedürfnissen und der Aufgabenstellung der Mitarbeitenden entsprechen und langfristig (nachhaltig) nutzbar bleiben.</p>
<h2>Forschung mit Praxisnähe</h2>
<p>Das IBP-Projekt „Nachhaltige akustische und visuelle Privatheit am Büroarbeitsplatz“ folgte einem mehrdimensionalen Forschungsansatz. Eine Onlinebefragung mit mehr als 780 Beschäftigten lieferte Daten zum Status quo in Bürogebäuden. Ergänzend wurden im Synergy-Space des Fraunhofer IBP verschiedene Büroszenarien unter realitätsnahen Bedingungen getestet – von akustischen Trennwänden über visuelle Abschirmungen bis hin zu biophilem Design. Die Teilnehmer bearbeiteten dabei unterschiedliche bürotypische Aufgabenstellungen wie Telefonieren, konzentrierte Textarbeit oder kreative Tätigkeiten. Sie bewerteten anschließend, inwieweit ihr Bedürfnis nach Privatheit in den jeweiligen Arbeitsplatzsituationen erfüllt wurde. Neben dem subjektiven Empfinden von Wohlbefinden, Stress und Konzentration flossen auch bauphysikalische Messungen, etwa zu Raumakustik oder Beleuchtung, in die Auswertung ein.</p>
<h2>Telefonbox und Pflanzenwand</h2>
<p>In der praktischen Erprobung zeigte sich, dass das Einzelbüro in Bezug auf Privatheit für alle untersuchten Arbeitssituationen die beste Option ist. Besonders hoch ist das Bedürfnis, bei kommunikativen Tätigkeiten wie Telefonieren oder Videokonferenzen weder gehört noch gesehen zu werden. Für kreative Aufgaben und konzentrierte Textarbeit reicht dagegen oft eine Reduzierung der akustischen Ablenkung durch gute akustische Privatheit. Für die Praxis lässt sich aus den Ergebnissen ableiten, dass eine Kombination aus Einzelbüros und gemeinsam nutzbaren Bereichen – auch „Kombibüros“ genannt – eine ideale Lösung darstellen kann.</p>
<p>Die bisherigen Ergebnisse machen deutlich, dass Privatheit am Arbeitsplatz weit mehr ist als ein reiner Wohlfühlfaktor. Sie wirkt sich auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten aus: Weniger Stress, bessere Konzentration und höhere Zufriedenheit sind entscheidende Faktoren für eine nachhaltige Arbeitskultur.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/03/25/fraunhofer-ibp-forschungsergebnisse-zur-privatheit-am-arbeitsplatz/">Fraunhofer IBP: Forschungsergebnisse zur Privatheit am Arbeitsplatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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