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	<title>Büroarbeitswelt - OFFICE ROXX</title>
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	<description>Blog für moderne Arbeit in Büro, Homeoffice, Coworking Spaces &#38; Co.</description>
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	<title>Büroarbeitswelt - OFFICE ROXX</title>
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		<title>Assetklasse Büro #19: Strukturwandel statt Krise</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/06/22/assetklasse-buero-19-strukturwandel-statt-krise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 05:30:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wahre Werte“: Für die Real-Estate-Branche sind Büroimmobilien immer wichtiger geworden. Längst ist aber auch hier vieles im Wandel. Zum Thema Assetklasse Büro äußert sich dieses Mal Martina Williams, Leiterin des Bereichs Arbeitsdynamik in Nordeuropa bei der Immobilienberatung JLL.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Martina-Williams-JLL.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67272" class="wp-image-67272" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Martina-Williams-JLL.jpg" alt="Martina Williams, Head of JLL Work Dynamics Northern Europe, Jones Lang LaSalle SE. Abbildung: JLL" width="367" height="550"></a>Martina Williams, Head of JLL Work Dynamics Northern Europe, Jones Lang LaSalle (<a href="https://www.jll.com/" target="_blank" rel="noopener">JLL</a>) SE. Abbildung: JLL<br />
Der deutsche [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/06/22/assetklasse-buero-19-strukturwandel-statt-krise/">Assetklasse Büro #19: Strukturwandel statt Krise</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wahre Werte“: Für die Real-Estate-Branche sind Büroimmobilien immer wichtiger geworden. Längst ist aber auch hier vieles im Wandel. Zum Thema Assetklasse Büro äußert sich dieses Mal <span style="color: #ff3eb5;">Martina Williams</span>, Leiterin des Bereichs Arbeitsdynamik in Nordeuropa bei der Immobilienberatung JLL.</p>
<p><span id="more-67270"></span></p>
<div id="attachment_67272" style="width: 377px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Martina-Williams-JLL.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67272" class="wp-image-67272" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Martina-Williams-JLL.jpg" alt="Martina Williams, Head of JLL Work Dynamics Northern Europe, Jones Lang LaSalle SE. Abbildung: JLL" width="367" height="550"></a><p id="caption-attachment-67272" class="wp-caption-text">Martina Williams, Head of JLL Work Dynamics Northern Europe, Jones Lang LaSalle (<a href="https://www.jll.com/" target="_blank" rel="noopener">JLL</a>) SE. Abbildung: JLL</p></div>
<p>Der deutsche Büromarkt hat sich seit der Pandemie fundamental gewandelt. Die vereinfachte Formel „Büro ist gleich Büro“ greift nicht mehr – gefragt ist heute eine differenzierte Betrachtung unterschiedlicher Nutzeranforderungen nach Unternehmensgröße und Branche.</p>
<p>Die Daten sprechen eine klare Sprache: In den deutschen Metropolen hat sich die Büroanwesenheit bei knapp unter vier Tagen pro Woche eingependelt – annähernd das Niveau von vor der Pandemie. Laut einer weltweiten Befragung unterliegen zwei Drittel der Büroangestellten definierten Anwesenheitsrichtlinien, wobei 72 Prozent diese positiv bewerten. Sie sind überzeugt, dass Zusammenarbeit im Büro besser funktioniert.</p>
<p>Die Zahlen belegen zudem: Deutschland verzeichnet heute mehr als drei Prozent mehr Beschäftigte im Dienstleistungssektor als 2019. Der belegte Büroflächenbestand in den sieben Immobilienhochburgen stieg zwischen 2019 und 2025 um 1,3 Prozent, der Gesamtbestand um 6,8 Prozent. Drei Faktoren erklären, warum der befürchtete Flächenabsturz ausblieb: die fortschreitende Tertiärisierung, der Weiterbau bereits genehmigter Projekte und die strukturelle Trägheit des Immobilienbestands.</p>
<p>„Lage, Lage, Lage“ bedeutet heute nicht mehr ausschließlich CBD [Central Business District bzw. zentrales Geschäftsviertel oder Geschäftszentrum; Anm. d. Red.]. Entscheidend ist ein qualitätsvolles urbanes Umfeld mit exzellenter Anbindung und Mixed-Use-Charakter. Der Markt honoriert diese Verschiebung eindeutig: 2025 entfielen in den sieben Metropolen 68 Prozent des Flächenumsatzes auf A-Qualität – ein deutlicher „Flight to Quality“.</p>
<p>Parallel stiegen die Spitzenmieten 2025 in den Big 7 um durchschnittlich fünf Prozent, München ist der landesweit teuerste Standort mit nun 60 Euro/m2; gleichzeitig ist die Leerstandsquote auf 8,1 Prozent geklettert. Diese scheinbar paradoxe Entwicklung ist Ausdruck tiefgreifender Marktdifferenzierung: Moderne Premiumflächen bleiben knapp und verteuern sich, während veraltete Objekte in peripheren Lagen die Leerstandsstatistik belasten.</p>
<p>Nach etwa 30 Jahren erreichen viele Bürohochhäuser ihre haustechnische Erschöpfungsgrenze. Dann steht eine kostenintensive Grundsanierung an. Eine Topmiete lässt sich realistisch nur für etwa zehn Jahre erzielen, danach beginnt der schleichende Qualitätsverlust. Hochhäuser behalten ihre Berechtigung, aber nur bei gezielter, hochwertiger Sanierung.</p>
<p>Der Trend zur Flächenkonsolidierung setzt sich fort. Unternehmen mit mehreren Standorten bündeln ihre Flächen an einem hochwertigeren Standort, wobei es hier verschiedene Segmente an Submärkten zu berücksichtigen gilt, da jedes Unternehmen seine Lage nach jeweiligem Budget entscheidet. Das beste Objekt im jeweiligen Submarkt wird sich stets durchsetzen. Ein unterschätztes Potenzial städtischer Entwicklungsflächen liegt im „Schattenmarkt“: Deutsche Corporates verfügen über erhebliche Eigentumsflächen in Sekundärstädten, die lokal nicht mehr als Büro absorbiert werden können und Chancen für Neuentwicklungen bieten.</p>
<p>Der langfristige KI-Einfluss auf den Büroflächenbedarf bleibt die zentrale Unbekannte. Kurzfristig zeigt sich ein „Net Headwind“ [Netto-Belastung; Anm. d. Red.] mit ungleichmäßiger Wirkung. Gleichzeitig beschleunigt sich KI-getriebenes Leasing: In Manhattan verdoppelte sich das KI-bezogene Leasing nahezu, in San Francisco belegen KI-Unternehmen zwölf Prozent der Bürofläche. Die Marktpolarisierung verstärkt sich – erstklassige Gebäude bleiben nachgefragt, Class-B/C-Objekte leiden unter Obsoleszenz.</p>
<p>Der KI-Boom erfordert zudem Rechenzentren in Lagen nahe der Endabnehmer – eine neue Flächenkonkurrenz entsteht. Entscheidend für die Resilienz einer Stadt, von Stadtteilen bzw. Objekten ist ein ausgewogener Branchenmix. Städte mit bezahlbarer Energie und Glasfaseranbindung werden die höchsten Renditen erzielen.</p>
<p>Für 2026 wird in den sieben deutschen Metropolen ein Büroflächenumsatz von rund drei Millionen m2 erwartet. Die Erfolgsformel lautet: Qualität, Lage und Flexibilität. Das Büro lebt – aber längst nicht jedes.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Räume, die wirken #2: Rollen im Raum</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/06/17/raeume-die-wirken-2-rollen-im-raum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 05:30:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der New-Work-Experte André Hund buchstabiert in seiner Kolumne 2026 den Begriff „Räume“ durch. Hier geht es um das R wie Rollen, denn Räume sind nie neutral. Sie weisen uns Plätze zu, definieren Abstände, Blickachsen, Hierarchien. Sie inszenieren Macht. Und sie formen Rollen.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-60190" class="wp-image-60190" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg" alt="André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &#38; Consulting GmbH Leadership-Themen [...]
</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der New-Work-Experte <span style="color: #ff3eb5;">André Hund</span> buchstabiert in seiner Kolumne 2026 den Begriff „Räume“ durch. Hier geht es um das R wie Rollen, denn Räume sind nie neutral. Sie weisen uns Plätze zu, definieren Abstände, Blickachsen, Hierarchien. Sie inszenieren Macht. Und sie formen Rollen.</p>
<p><span id="more-67161"></span></p>
<div id="attachment_60190" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-60190" class="wp-image-60190" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg" alt="André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &amp; Consulting GmbH Leadership-Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens." width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-60190" class="wp-caption-text">André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &amp; Consulting GmbH Leadership-Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens.</p></div>
<p>Wer einmal den Sitzungssaal eines Parlaments gesehen oder betreten hat, spürt das sofort. Im britischen Unterhaus etwa sitzen sich Regierung und Opposition frontal gegenüber. Der Raum inszeniert den (rhetorischen) Konflikt. Andere Demokratien setzen auf kreisförmige Anordnungen – die formellere Rede steht deutlicher im Vordergrund. Architektur wird zur politischen Aussage.</p>
<p>Auch in Organisationen gilt: Der Raum entscheidet mit, wer führt, wer folgt, wer gehört wird. Vielleicht erinnern sich ältere Leserinnen und Leser noch an die Schwarzwaldklinik. Dr. Brinkmann, Chefarzt der Klinik im beschaulichen Glottertal, weiß alles, kann alles. Er regelt. Sein Büro? Hochfloriger Teppich, massiver Tisch, schwere Tür. „Old Work“ in a nutshell.</p>
<p>Das Eckbüro mit Fenster war jahrzehntelang Statussymbol. Heute wirken solche Zeichen bisweilen aus der Zeit gefallen – und doch sind sie nicht verschwunden. Räume erinnern länger als Strategiepapiere.</p>
<p>Historisch betrachtet sind Rollen stets räumlich codiert. In mittelalterlichen Klöstern strukturiert der Kreuzgang den Tagesablauf, der Kapitelsaal ist Ort der Aussprache und Disziplin. In den Fabrikhallen der Industrialisierung ordnen Maschinenreihen die Arbeitenden ein – sichtbar, kontrollierbar, austauschbar. Das Großraumbüro der Nachkriegszeit verspricht Transparenz, schafft aber oft neue Formen der Anonymität.</p>
<p>Das Bauhaus formuliert Anfang des 20. Jahrhunderts die Idee, dass Gestaltung sozial wirken solle. „Form follows function“ – dieser Satz ist nie rein technisch gemeint. Er zielt auf eine Gesellschaft, in der Räume dem Menschen dienen sollten. Doch welche Funktion hat Führung heute? Und welche Rolle braucht sie im Raum?</p>
<p>In den letzten Jahren sind die Hierarchien formal abgeflacht. Titel verlieren an Bedeutung, Entscheidungen werden verteilt getroffen. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit. Künstliche Intelligenz verändert Prozesse, Aufgabenprofile, Verantwortungsbereiche. Rollen werden fluider – aber nicht automatisch klarer. Die Welt wird brüchiger, auch unverständlicher. Was heißt das nun für Büroräume? Sie sollten Rollenklarheit ermöglichen, ohne sie zu zementieren.</p>
<p>Ein Projektteam benötigt andere räumliche Voraussetzungen als ein vertrauliches Mitarbeitergespräch. Kreative Formate verlangen Offenheit und Bewegung. Konfliktklärung braucht Schutz und Konzentration. Wer immer im gleichen Setting arbeitet, reproduziert die immer gleiche Rollenerwartung. Wie aber entstehen Rollen? Formal durch Organigramme. Informell durch Begegnung. Und diese Begegnung braucht Orte.</p>
<p>Activity-Based-Working lautet(e) lange die Zauberformel: unterschiedliche Zonen für unterschiedliche Tätigkeiten – Fokus, Austausch, Projektarbeit – und die Annahme, dass Menschen je nach Aufgabe den passenden Ort wählen. Der Zielkonflikt zwischen kommunikativer und konzentrierter Arbeit soll durch Rückzugsorte, Ruheinseln und „Cubes“ gelöst werden, immer mit einem leichten Vorteil für die kommunikative Arbeit.</p>
<p>Mit der großflächigen Anwendung künstlicher Intelligenz könnte sich dieses Prinzip verschieben. Räume werden datenbasiert analysierbar, potenziell adaptiv: Sie reagieren auf Nutzungsmuster, steuern Klima, Licht, Belegung und prognostizieren Bedarfe. Bis dato statische Räume werden adaptiv und verhaltenssensitiv.</p>
<p>Gleichzeitig verändert künstliche Intelligenz den Zweck des Büros selbst. Wenn Routinetätigkeiten zunehmend automatisiert werden, gewinnt der physische Raum an Bedeutung, vor allem als Ort für Vertrauen, Aushandlung und Innovation. Das Büro wird weniger Produktionsstätte, mehr sozialer Anker.</p>
<p>Damit stellt sich jedoch auch eine neue Machtfrage: Wer kontrolliert die Daten, anhand derer Räume „intelligent“ reagieren? Ein smarter Raum kann auch ein „überwachter“ Raum sein. Wie sieht es aus mit Transparenz, Mitbestimmung und psychologischer Sicherheit? Die Zukunft des Arbeitens entscheidet sich daher nicht nur an Grundrissen, sondern auch an der Balance zwischen technischer Optimierung, kultureller Gestaltung und dem Schutz menschlicher Autonomie.</p>
<p>Vielleicht ist das die größte Stärke der Räume: Sie zwingen uns zur Auseinandersetzung. Mit unserer Arbeit. Mit anderen. Und mit uns selbst.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Outside the Box #2: Plädoyer für den Raum</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/06/15/outside-the-box-2-plaedoyer-fuer-den-raum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 05:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In seiner Kolumne spricht sich der Coworking-Experte Björn Budack angesichts der fortschreitenden Digitalisierung für die Erhaltung von Räumen aus, sowohl quantitativ als auch qualitativ.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a>Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „<a href="https://kiez-buero.de/" target="_blank" rel="noopener">Kiez Büro Coworking</a>“ agiert auch [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/06/15/outside-the-box-2-plaedoyer-fuer-den-raum/">Outside the Box #2: Plädoyer für den Raum</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In seiner Kolumne spricht sich der Coworking-Experte <span style="color: #ff3eb5;">Björn Budack</span> angesichts der fortschreitenden Digitalisierung für die Erhaltung von Räumen aus, sowohl quantitativ als auch qualitativ.</p>
<p><span id="more-67146"></span></p>
<div id="attachment_66050" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66050" class="wp-caption-text">Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „<a href="https://kiez-buero.de/" target="_blank" rel="noopener">Kiez Büro Coworking</a>“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert</p></div>
<p>Die Ansage von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, den Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig zu stoppen, hat nicht nur die Buch- und Bibliotheksszene bewegt, sondern auch ein breites Echo in den deutschen Medien gefunden. Seine Begründung, die Sammlung körperlicher Medienwerke bis weit in die Zukunft hinein sei nicht mehr zeitgemäß, vorgetragen von einem konservativen Kulturpolitiker, hat für Erstaunen gesorgt.</p>
<p>Vermutlich hat Wolfgang Weimer hier eine etwas unüberlegte Konsequenz seiner Vorstellung von Digitalisierung geliefert, die er auf der Leipziger Buchmesse ja auch bereits relativiert hat. Nun spricht er von einem „Moratorium“ und man darf gespannt sein auf den weiteren Verlauf der Debatte.</p>
<p>Dieses Beispiel steht exemplarisch für die Frage, wie wir Raum und seine soziale Bedeutung wahrnehmen. Wird er in der digitalen Welt noch eine Rolle spielen? Ersetzt digitale Verfügbarkeit auch die „Körperlichkeit“ von Medienwerken? Führt die Digitalisierung zu einer Erweiterung von Erlebnismöglichkeiten oder zu ihrer Verengung?</p>
<p>Der Titel dieser Kolumne deutet die Antwort schon an: Plädoyer für den Raum! Das ist nicht verwunderlich, denn als Betreiber physischer Arbeitsorte bin ich verständlicherweise ein Verfechter realer Begegnungen. Aber die Orte, an denen diese Begegnungen stattfinden können, werden weniger. Traditionelle Milieus erodieren und mit ihnen auch die sie prägenden Begegnungsorte. Die Infrastruktur wird dünner, sowohl in öffentlichen Einrichtungen als auch im privaten Sektor: Die Anzahl der Bibliotheken, Schulen, Schwimmbäder, Arztpraxen, Bäckereien oder Kneipen ist seit der Jahrtausendwende zwischen 15 und bis über 20 Prozent zurückgegangen.</p>
<p>Soziale Begegnungsorte bieten Orientierung und Sicherheit. Telemedizin ersetzt nicht den Arztbesuch, Homeschooling nicht den Klassenraum, Homeoffice nicht das Gespräch in der Kaffeeküche und die heimische Badewanne nicht das Freibad. Als zusätzliche Optionen sind sie wünschenswert und erfüllen wichtige Funktionen: Homeschooling und Telemedizin können in der Grippewelle Ansteckungen verhindern und Google Books den leichten Zugriff auf Literatur ermöglichen.</p>
<p>Für viele Menschen allerdings ist der Umzug der Grundschule in die nächste Kreisstadt oder die Insolvenz der Kneipe ein als defizitär erlebter Schritt. Denn mit jedem Wegfall eines Ortes werden auch soziale Beziehungen gekappt, die unserem Leben Struktur verleihen. Insbesondere in der sich immer weiter globalisierenden und digitalisierenden Welt, die sich zunehmend unserer Kontrolle und unserem Verständnis entzieht, brauchen wir klare Bezugspunkte. Einen solchen kann die örtliche Bäckerei bieten, aber nicht die Bestellapp auf dem Handy. Wir können ihn bei der vertrauten Hausärztin finden, aber bei keiner „DiGA“ – schon die Abkürzung für „Digitale Gesundheitsanwendung“ vermittelt ein Höchstmaß an Distanz.</p>
<p>Wobei nicht allein die quantitative Menge den Ausschlag gibt. Auch die Qualität der Orte ist entscheidend für ein positives Erlebnis, wie es die Philosophin Eva von Redecker in ihrem neuen Buch beschreibt: „Es muss schön sein, wo sich alle treffen, damit die Angst vor Verlassenheit und Kontrollverlust wirklich aufhört.“</p>
<p>Beispiele hierfür gibt es: Wunderschön restaurierte Bäder wie das Johannisbad in Zwickau oder das Holthusenbad in Hamburg, der Hauptbahnhof in Leipzig, aber auch moderne Bauten wie die Stadtbibliothek in Stuttgart oder die Universitätsbibliothek in Cottbus sind „schöne Orte“, die zum Besuch einladen.</p>
<p>Insbesondere Bibliotheken werden über ihre traditionelle Funktion als Lese- und Studierräume immer mehr zu multifunktionalen Sozialräumen. In ihnen finden Workshops und Kulturveranstaltungen statt, sie haben Raum für Freizeitaktivitäten und konzentriertes Arbeiten und bieten insgesamt eine hohe Aufenthaltsqualität. Aber nicht nur im Großen, auch im Kleinen sollte der Fokus wieder stärker auf Infrastruktur vor Ort gelegt werden: Die Arztpraxis um die Ecke, das Freibad oder die Bibliothek vor Ort, das Jugendzentrum im Kiez oder die Grundschule für die Nachbarschaft. Nicht alles, aber vieles ist politisch steuerbar und sollte mit höchstmöglicher Anstrengung erhalten oder, wo bereits verloren, wieder aufgebaut werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/06/15/outside-the-box-2-plaedoyer-fuer-den-raum/">Outside the Box #2: Plädoyer für den Raum</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vorurteil widerlegt: Ältere bremsen Digitalisierung nicht aus</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/06/10/vorurteil-widerlegt-aeltere-bremsen-digitalisierung-nicht-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Office]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es um die Digitalisierung in Deutschland geht, werden häufig ältere Mitarbeitende als Bremsklotz identifiziert. Warum „Technologie-Enthusiasmus“ wichtiger ist als das Geburtsjahr, erläutert Carsten Schröder, CEO von Haufe X360.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Aufmacherbild-Vorurteil-Widerlegt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67053" class="wp-image-67053" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Aufmacherbild-Vorurteil-Widerlegt.jpg" alt="Die Grundhaltung derTeammitglieder ist bei der Digitalisierung wichtiger als das Alter. Abbildung: Igor Tishenko, Depositphotos" width="600" height="400"></a>Die Grundhaltung der Teammitglieder ist bei der Digitalisierung wichtiger als das Alter. Abbildung: Igor Tishenko, Depositphotos<br />
Dass die Digitalisierung in Deutschland nicht richtig vorankommt, ist altbekannt. In einer Bitkom-Studie von [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/06/10/vorurteil-widerlegt-aeltere-bremsen-digitalisierung-nicht-aus/">Vorurteil widerlegt: Ältere bremsen Digitalisierung nicht aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es um die Digitalisierung in Deutschland geht, werden häufig ältere Mitarbeitende als Bremsklotz identifiziert. Warum „Technologie-Enthusiasmus“ wichtiger ist als das Geburtsjahr, erläutert <span style="color: #ff3eb5;">Carsten Schröder</span>, CEO von Haufe X360.</p>
<p><span id="more-66885"></span></p>
<div id="attachment_67053" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Aufmacherbild-Vorurteil-Widerlegt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67053" class="wp-image-67053" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Aufmacherbild-Vorurteil-Widerlegt.jpg" alt="Die Grundhaltung derTeammitglieder ist bei der Digitalisierung wichtiger als das Alter. Abbildung: Igor Tishenko, Depositphotos" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-67053" class="wp-caption-text">Die Grundhaltung der Teammitglieder ist bei der Digitalisierung wichtiger als das Alter. Abbildung: Igor Tishenko, Depositphotos</p></div>
<p>Dass die Digitalisierung in Deutschland nicht richtig vorankommt, ist altbekannt. In einer Bitkom-Studie von 2025 gaben 64 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie ihre eigene Entwicklung diesbezüglich als verzögert betrachten, und 52 Prozent waren sich im Klaren darüber, dass sie digitalisierten Wettbewerbern gegenüber an Boden verlieren. Als einen der Gründe, die zu dieser Situation geführt haben, nannten 31 Prozent der Befragten der DIHK-Digitalisierungsumfrage von 2025 mangelnde Akzeptanz im Unternehmen. In diesem Zusammenhang haben sich Patrick Vestner von der Universität Köln und Kilian Hampel von der Universität Konstanz sowie Claudia Ricci vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) mit der Frage beschäftigt, ob der Mangel an Akzeptanz gegenüber der digitalen Transformation vor allem bei Mitarbeitenden jenseits der 50 zu finden sei.</p>
<h2>Offenheit für Technologie</h2>
<p>Die landläufige Annahme, die dem zugrunde liegt: Zum einen seien die älteren Semester Neuem gegenüber skeptisch und nicht mehr flexibel genug, um mit disruptiven Veränderungen klarzukommen, wodurch sie diese im Alltag verzögerten. Zum anderen könnten sie wegen ihrer Positionen in betrieblichen Hierarchien solche Veränderungen per Machtwort verhindern. Die Forschenden fanden heraus, dass diese Argumentation nicht trägt. Vestner und Hampel ging es konkret um die Frage, wie gut Teams, deren Mitglieder unterschiedlich alt sind, bei Digitalisierungsprojekten zusammenarbeiten. Dazu interviewten sie 300 Mitarbeitende eines Finanzinstituts und kamen zu der Erkenntnis: Das Alter war kein entscheidender Faktor, viel wichtiger war die Grundhaltung der einzelnen Teammitglieder, ein Effekt, den sie „Technologie-Enthusiasmus“ nennen.</p>
<h2>Kultur auf Augenhöhe</h2>
<p>Laut Vestner und Hampel sind die Befunde in Sachen Lernfähigkeit bei jüngeren und älteren Menschen klar: Signifikante Unterschiede gibt es nicht – außer bei der Art und Weise, wie man sich neue Inhalte erschließt und mit ihnen umgeht. Ältere beginnen häufig bei einer bereits bestehenden Wissensbasis und bewegen sich von dort aus in Richtung des Informations-Neulands. Jüngere gehen dagegen eher explorativ vor und probieren einfach aus. Im Endergebnis erzielen aber beide Gruppen sehr ähnliche Resultate.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Unternehmen können bei der Digitalisierung von einer altersdiversen Belegschaft profitieren. Wichtig ist, dass „Technologie-Enthusiasten“ andere anstecken und in Unternehmen eine Kommunikation auf Augenhöhe etabliert ist, die neue Lernmethoden begrüßt und fördert. Dabei müssen hergebrachte Hierarchien aufgebrochen werden, allerdings ohne dabei einzelne Gruppen abzuwerten. Entscheidend ist ein gut gestaltetes Changemanagement, das alle Mitarbeitenden ins Boot holt.</p>
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<div id="attachment_67047" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Haufe-X360_Carsten_Schroeder.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67047" class="wp-image-67047" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Haufe-X360_Carsten_Schroeder.jpg" alt="Der CEO von Haufe X360, Carsten Schröder: Abbildung: Haufe X360" width="300" height="217"></a><p id="caption-attachment-67047" class="wp-caption-text">Abbildung: Haufe X360</p></div>
<p><strong>Carsten Schröder</strong>,</p>
<p>CEO,<br>
Haufe X360.</p>
<p><a href="https://www.haufe-x360.de/" target="_blank" rel="noopener">haufe-x360.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/06/10/vorurteil-widerlegt-aeltere-bremsen-digitalisierung-nicht-aus/">Vorurteil widerlegt: Ältere bremsen Digitalisierung nicht aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Twin Cubes Düsseldorf: Projektsteuerung als Schlüssel zur Umsetzung</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/06/10/twin-cubes-duesseldorf-projektsteuerung-als-schluessel-zur-umsetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 04:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Circular-Economy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Twin Cubes im Düsseldorfer Stadtteil Heerdt sind ein Beispiel für eine neue Generation von Büroprojekten. Von der Planung bis zur Fertigstellung steckt dahinter ein komplexer Steuerungsprozess, den Drees &#38; Sommer mit Carsten Faust verantwortet hat.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/DreesSommer-TwinCubesDuesseldorf-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67174" class="wp-image-67174" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/DreesSommer-TwinCubesDuesseldorf-01.jpg" alt="Auffällig: die helle Natursteinfassade der Twin Cubes mit ihren Lochfenstern und Pfostenriegeln. Abbildung: Drees &#38; Sommer/HG Esch" width="600" height="491"></a>Auffällig: die helle Natursteinfassade der Twin Cubes mit ihren Lochfenstern und Pfostenriegeln. Abbildung: Drees &#38; Sommer/HG Esch<br />
Hohe Nachhaltigkeitsziele, digitale Planung, [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/06/10/twin-cubes-duesseldorf-projektsteuerung-als-schluessel-zur-umsetzung/">Twin Cubes Düsseldorf: Projektsteuerung als Schlüssel zur Umsetzung</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Twin Cubes im Düsseldorfer Stadtteil Heerdt sind ein Beispiel für eine neue Generation von Büroprojekten. Von der Planung bis zur Fertigstellung steckt dahinter ein komplexer Steuerungsprozess, den Drees &amp; Sommer mit Carsten Faust verantwortet hat.</p>
<p><span id="more-67105"></span></p>
<div id="attachment_67174" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/DreesSommer-TwinCubesDuesseldorf-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67174" class="wp-image-67174" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/DreesSommer-TwinCubesDuesseldorf-01.jpg" alt="Auffällig: die helle Natursteinfassade der Twin Cubes mit ihren Lochfenstern und Pfostenriegeln. Abbildung: Drees &amp; Sommer/HG Esch" width="600" height="491"></a><p id="caption-attachment-67174" class="wp-caption-text">Auffällig: die helle Natursteinfassade der Twin Cubes mit ihren Lochfenstern und Pfostenriegeln. Abbildung: Drees &amp; Sommer/HG Esch</p></div>
<p>Hohe Nachhaltigkeitsziele, digitale Planung, flexible Nutzungskonzepte und ein anspruchsvolles wirtschaftliches Umfeld: All das spiegelt sich in den beiden Bürogebäuden Twin Cubes mit einer Bruttogrundfläche von rund 40.000 m2 wider. Ursprünglich war nämlich nur ein einzelner Baukörper geplant. Im Projektverlauf entstand jedoch ein Ensemble aus zwei Gebäuden mit unterschiedlichen Nutzungsstrategien. Dies erforderte eine neue Projektlogik und deutlich höhere Anforderungen an Koordination und Prozesssicherheit – von der Planung bis in den Betrieb.</p>
<div id="attachment_67170" style="width: 402px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Carsten-Faust-DreesSommer.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67170" class="wp-image-67170" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Carsten-Faust-DreesSommer.jpg" alt="Carsten Faust, Senior Teamleiter bei Drees &amp; Sommer SE, verantwortete den Steuerungsprozess der Twin Cubes. Abbildung: Drees &amp; Sommer" width="392" height="550"></a><p id="caption-attachment-67170" class="wp-caption-text">Carsten Faust, Senior Teamleiter bei Drees &amp; Sommer SE, verantwortete den Steuerungsprozess der Twin Cubes. Abbildung: Drees &amp; Sommer</p></div>
<p><a href="https://www.dreso.com/de/" target="_blank" rel="noopener">Drees &amp; Sommer</a> übernahm die Projektsteuerung, das Management des Building Information Modeling (BIM) sowie die Nachhaltigkeitsberatung im Rahmen der angestrebten DGNB-Zertifizierung (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen). Im Mittelpunkt der Arbeit von Carsten Faust stand das Zusammenspiel dieser Leistungen, mit dem Ziel, technische, wirtschaftliche und funktionale Anforderungen so zu verbinden, dass sie im Planungs- und Bauablauf realisierbar bleiben. Fast jede Entscheidung wirkt gleichzeitig auf Kosten, Termine, Qualität und Nutzung. Anpassungen im Entwurf verändern die Kalkulation. Technische Vorgaben beeinflussen Betrieb und Flexibilität. Ambitionierte Nachhaltigkeitsziele greifen tief in die Planung ein. Die Projektsteuerung macht diese Wechselwirkungen transparent, bewertet sie und führt die Projektbeteiligten zu belastbaren Entscheidungen.</p>
<h2>BIM ist ein zentrales Werkzeug</h2>
<p>Die Planungsteams führen ihre Fachmodelle in einem gemeinsamen, modellbasierten Datenraum zusammen. Abhängigkeiten und Kollisionen werden früh sichtbar. So lassen sich Konflikte in einer Phase lösen, in der noch echte Handlungsspielräume bestehen – und nicht erst auf der Baustelle unter Zeit- und Kostendruck. Die geplante DGNB-Zertifizierung gibt zusätzlich einen klaren Orientierungsrahmen vor. Jede wesentliche Entscheidung wird parallel unter energetischen, ökonomischen und nutzungsbezogenen Gesichtspunkten betrachtet. Zielkonflikte werden aktiv gesteuert und dokumentiert, damit sie über den Projektverlauf hinweg nachvollziehbar bleiben.</p>
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			</a>
						
			<p class="sp-caption">
							<!-- <span class="thumb-title">Die Innenhöfe bieten mit ihren Terrassen- und Grünflächen angenehme Aufenthaltsbereiche. Abbildung: Drees & Sommer/HG Esch</span><br> -->
												<span class="thumb-desc">Die Innenhöfe bieten mit ihren Terrassen- und Grünflächen angenehme Aufenthaltsbereiche. Abbildung: Drees &amp; Sommer/HG Esch</span>
											</p>
		</div>
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				<img decoding="async" class="sp-image" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/DreesSommer-TwinCubesDuesseldorf-03.jpg" alt="Das Gebäude umfasst fünf Regelgeschosse, in denen flexibel gestaltbare Büroflächen zur Verfügung stehen. Abbildung: Drees &amp; Sommer/HG Esch" data-src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/DreesSommer-TwinCubesDuesseldorf-03.jpg" data-retina="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/DreesSommer-TwinCubesDuesseldorf-03.jpg">
			</a>
						
			<p class="sp-caption">
							<!-- <span class="thumb-title">Das Gebäude umfasst fünf Regelgeschosse, in denen flexibel gestaltbare Büroflächen zur Verfügung stehen. Abbildung: Drees & Sommer/HG Esch</span><br> -->
												<span class="thumb-desc">Das Gebäude umfasst fünf Regelgeschosse, in denen flexibel gestaltbare Büroflächen zur Verfügung stehen. Abbildung: Drees &amp; Sommer/HG Esch</span>
											</p>
		</div>
				<div class="sp-slide">
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			</a>
						
			<p class="sp-caption">
							<!-- <span class="thumb-title">Die große Dachterrasse bietet eine tolle Aussicht auf die Umgebung. Abbildung: Drees & Sommer/HG Esch</span><br> -->
												<span class="thumb-desc">Die große Dachterrasse bietet eine tolle Aussicht auf die Umgebung. Abbildung: Drees &amp; Sommer/HG Esch</span>
											</p>
		</div>
				
	</div>
	<!---- slides div end ---->
</div>

<p>Mit dem Start der Bauphase verschiebt sich der Fokus: von der konzeptionellen Planung hin zur Umsetzbarkeit auf der Baustelle. Die Einbindung eines Generalunternehmers und eine partnerschaftliche Struktur rücken die Schnittstelle zwischen Planung und Ausführung in den Mittelpunkt. Hier zeigt sich, ob die gemeinsam entwickelten Konzepte robust genug sind, um den Realitäten des Bauablaufs standzuhalten.</p>
<h2>Strukturierte Prozesssteuerung in allen Phasen</h2>
<p>Die <a href="https://twincubes-duesseldorf.de/" target="_blank" rel="noopener">Twin Cubes</a> zeigen exemplarisch, wie sich der Anspruch an Büroprojekte verändert hat. Gebäude entstehen nicht mehr linear von der Idee zur Fertigstellung, sondern in einem dynamischen Zusammenspiel aus Anforderungen, Abhängigkeiten und Anpassungen. Aus Sicht von Drees &amp; Sommer und Carsten Faust liegt die Qualität eines Projekts daher nicht allein im fertigen Gebäude. Entscheidend ist die Fähigkeit, diesen Prozess über alle Phasen hinweg strukturiert zu steuern – genau das ist die zentrale Erfahrung aus den Twin Cubes.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/06/10/twin-cubes-duesseldorf-projektsteuerung-als-schluessel-zur-umsetzung/">Twin Cubes Düsseldorf: Projektsteuerung als Schlüssel zur Umsetzung</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>LEIK it #1: Was ist das Büro nach KI?</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/06/09/leik-it-1-was-ist-das-buero-nach-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 05:30:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Büroeinrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=66922</guid>

					<description><![CDATA[<p>Stefan Kiss ist ein renommierter Experte für neues, innovatives Arbeiten. 2026 schreibt er eine regelmäßige Kolumne für OFFICE ROXX. Seine Beitragsreihe beginnt mit der spannenden Frage, was wohl angesichts des Vormarschs von KI aus dem Büro wird.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66923" class="wp-image-66923" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg" alt="Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter LEIK tätig. Abbildung: [...]
</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/06/09/leik-it-1-was-ist-das-buero-nach-ki/">LEIK it #1: Was ist das Büro nach KI?</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ff3eb5;">Stefan Kiss</span> ist ein renommierter Experte für neues, innovatives Arbeiten. 2026 schreibt er eine regelmäßige Kolumne für OFFICE ROXX. Seine Beitragsreihe beginnt mit der spannenden Frage, was wohl angesichts des Vormarschs von KI aus dem Büro wird.</p>
<p><span id="more-66922"></span></p>
<div id="attachment_66923" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66923" class="wp-image-66923" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg" alt="Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter LEIK tätig. Abbildung: Rohollah Mosavi, Tietge GmbH " width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66923" class="wp-caption-text">Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter <a href="https://leik.de/" target="_blank" rel="noopener">LEIK</a> tätig. Abbildung: Rohollah Mosavi, Tietge GmbH</p></div>
<p>„Seit Anfang dieses Jahres schreibt bei Anthropic kein Programmierer mehr selbst eine Zeile Code. Das Programmieren übernimmt die KI.“ Dieser Satz von Roman Howe wirkt wie ein Bruch mit allem, was wir über Wissensarbeit zu wissen glaubten. Gleichzeitig sagt Howe: Sein Unternehmen wird künftig mehr Programmierer brauchen als heute.</p>
<p>Die Erklärung liegt in einer grundlegenden Verschiebung. Es braucht weniger Menschen für die Umsetzung, aber mehr für das Verständnis: Use-Cases definieren, Bedürfnisse erkennen, Konzepte entwickeln. Die Idee wird zur Leistung, die Umsetzung wird automatisiert.</p>
<p>Das <a href="https://www.weforum.org/" target="_blank" rel="noopener">World Economic Forum</a> beschreibt diese Entwicklung als offenen Möglichkeitsraum. Klar ist: Arbeit verschiebt sich. Wenn Produktion in der Wissensarbeit zunehmend automatisiert wird, verändert sich die Aufgabe des Menschen:</p>
<ul>
<li>von Ausführen zu Gestalten,</li>
<li>von Bearbeiten zu Bewerten,</li>
<li>von Produktion zu Entscheidung.</li>
</ul>
<p>Routine verschwindet, dafür entstehen neue Aufgaben: Strukturieren, Einordnen, Priorisieren. Vielleicht werden Sachbearbeiter zu „Programmierern ihrer eigenen Arbeit“.</p>
<p>Diese Verschiebung hat direkte Auswirkungen auf Räume. Das Büro wird zur Umgebung für Mensch-KI-Interaktion. Mehr Dialog statt stiller Bildschirmarbeit, mehr parallele Systeme statt linearer Prozesse. Wie die Workplace-Strategin Manuela Lieber von <a href="https://mindfulworkspaces.de/" target="_blank" rel="noopener">Mindful Workspaces</a> sagt: „KI macht das Büro lauter.“</p>
<p>Wissensarbeit wird zum Dialog – der Mensch zum Dirigenten digitaler Assistenzen. Doch mit der steigenden Leistungsfähigkeit von KI entsteht ein neues Problem: Optionen. Mehr Strategien, mehr Analysen, mehr Varianten.</p>
<p>Die Herausforderung ist nicht mehr die Erstellung, sondern die Auswahl. KI generiert. Menschen entscheiden. Genau hier verändert sich die Rolle des Büros grundlegend. Ich sehe im Office vor allem zwei Raumtypen an Bedeutung gewinnen.</p>
<p>Wenn KI immer mehr Inhalte, Analysen und Vorschläge produziert, besteht eine zentrale Aufgabe für Teams darin, die Ergebnisse zu prüfen, einzuordnen und entscheidungsfähig zu machen. Dafür benötigen wir Validierungsräume. Keine klassischen Meetingräume, sondern Orte, an denen produzierte Inhalte gemeinsam überprüft, verdichtet und strukturiert werden. Vielleicht noch analog und digital – und in Zukunft dann mehr wie in dem Film „Minority Report“.</p>
<p>Neben Räumen zur Validierung braucht es Räume für Entscheidungen. Dieser Raumtyp wird häufig unterschätzt. In vielen Organisationen sind Entscheidungsprozesse heute erstaunlich diffus geworden: Zuständigkeiten verschwimmen, Verantwortung wird vertagt, Positionen bleiben unverbindlich. Der Fokus geht verloren. KI wird diese Entwicklung nicht kaschieren. Im Gegenteil, sie wird sie sichtbar machen. Denn je mehr Optionen, Analysen und Vorschläge KI generiert, desto dringlicher wird die Frage: Wer entscheidet und in welchen Räumen finden diese bedeutsamen Gespräche statt?</p>
<p>Gerade deshalb brauchen Unternehmen Räume, die genau das ermöglichen und auch symbolisieren. Räume, in denen Prioritäten gesetzt und Positionen bezogen werden sowie Verantwortung übernommen wird. Vielleicht erleben wir eine Renaissance des Boardrooms – ein Ort, an dem man sich auch schon früher gut vorbereitet zu weitreichenden Entscheidungen verabredet hat.</p>
<p>Vielleicht liegt genau hier die eigentliche Zukunft des Büros. Nicht nur als Ort der stillen Einzelarbeit oder Deep-Work-Räume. Das kann KI unterstützen und oft auch automatisieren. Sondern noch mehr als Ort der Kooperation, der Reflexion und der Entscheidung. Die Medienbranche liefert dafür ein gutes Bild. In einer Redaktion entstehen Inhalte nicht nur isoliert. Sie entstehen auch im Austausch durch Diskussion, Einordnung und gemeinsames Bewerten.</p>
<p>Ich denke, KI ist nicht der Anfang vom Ende menschlicher Arbeit, sondern der Anfang vom Ende belangloser Arbeit. Am Ende brauchen wir Orte, an denen Menschen zusammenkommen, diskutieren und Verantwortung übernehmen. Vielleicht ist das Büro der Zukunft deshalb weniger ein Arbeitsplatz und mehr eine Redaktion, die Entscheidungen trifft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/06/09/leik-it-1-was-ist-das-buero-nach-ki/">LEIK it #1: Was ist das Büro nach KI?</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Büro und Innovation: Die Innohub-Studie des Fraunhofer IAO</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/06/05/buero-und-innovation-die-innohub-studie-des-fraunhofer-iao/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=66881</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen des Innovationsnetzwerks Office 21 hat das Fraunhofer IAO evaluiert, dass die gezielte Gestaltung von Büroflächen entscheidend ist für eine kreative Zusammenarbeit. Die Innovationsfähigkeit in Unternehmen wird auch durch bereichsübergreifende Treffen erhöht.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Bild-zu-Fraunhofer-Innohub-Studie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67013" class="wp-image-67013" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Bild-zu-Fraunhofer-Innohub-Studie.jpg" alt="Die Innohub-Studie zeigt: Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ein Innovationsbooster. Abbildung: Anatoly Cherkas, Depositphotos" width="600" height="400"></a>Die Innohub-Studie zeigt: Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ein Innovationsbooster. Abbildung: Anatoly Cherkas, Depositphotos<br />
Für die Studie wertete das Forschungsteam des <a href="https://www.iao.fraunhofer.de/">Fraunhofer IAO</a> die Antworten von 1.892 Teilnehmern aus, die [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/06/05/buero-und-innovation-die-innohub-studie-des-fraunhofer-iao/">Büro und Innovation: Die Innohub-Studie des Fraunhofer IAO</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Innovationsnetzwerks Office 21 hat das Fraunhofer IAO evaluiert, dass die gezielte Gestaltung von Büroflächen entscheidend ist für eine kreative Zusammenarbeit. Die Innovationsfähigkeit in Unternehmen wird auch durch bereichsübergreifende Treffen erhöht.</p>
<p><span id="more-66881"></span></p>
<div id="attachment_67013" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Bild-zu-Fraunhofer-Innohub-Studie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67013" class="wp-image-67013" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Bild-zu-Fraunhofer-Innohub-Studie.jpg" alt="Die Innohub-Studie zeigt: Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ein Innovationsbooster. Abbildung: Anatoly Cherkas, Depositphotos" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-67013" class="wp-caption-text">Die Innohub-Studie zeigt: Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ein Innovationsbooster. Abbildung: Anatoly Cherkas, Depositphotos</p></div>
<p>Für die Studie wertete das Forschungsteam des <a href="https://www.iao.fraunhofer.de/">Fraunhofer IAO</a> die Antworten von 1.892 Teilnehmern aus, die in ihrer Tätigkeit eine erkennbare Innovationsanforderung aufwiesen. Zur besseren Unterscheidung wurden die Teilnehmer in vier Cluster eingeteilt: hoch innovativ, hybrid (Cluster 1), hoch innovativ, Büro (Cluster 2), mittel innovativ, hybrid (Cluster 3) und mittel innovativ, Büro (Cluster 4). 60 Prozent der befragten Personen gehörten zu den Cluster-Gruppen 3 und 4.</p>
<h2>Die Cluster im Detail</h2>
<p>Cluster 1 zeichnet sich den Studienmachern zufolge durch die höchste Innovationsfähigkeit aller Gruppen aus. Die Arbeitsweise ist geprägt von einer hohen Ortsflexibilität: 49 Prozent der Arbeitszeit werden im Homeoffice, 36 Prozent im Büro und 15 Prozent unterwegs verbracht. Damit hat dieses Feld auch den höchsten Reiseanteil aller Cluster. Cluster 2 besitzt ebenfalls eine hohe Innovationsfähigkeit und weist den höchsten Büroanteil aller Gruppen auf (82 Prozent). Die Möglichkeit zur selbstbestimmten Wahl des Arbeitsplatzes ist bei diesem Cluster vorhanden, jedoch deutlich geringer ausgeprägt als in Cluster 1. Cluster 3 erreicht ein mittleres Innovationsniveau. Die Arbeitszeit verteilt sich auf 61 Prozent Homeoffice, 26 Prozent im Büro und 13 Prozent unterwegs. Die niedrigste Innovationsfähigkeit besitzt Cluster 4. Die Arbeitsweise ist zu 71 Prozent bürobasiert und wird durch 24 Prozent Homeoffice sowie fünf Prozent mobile Arbeit ergänzt.</p>
<h2>Qualität entscheidend</h2>
<p>Zusätzlich wurde die physische Arbeitsumgebung der Gruppen analysiert. Dabei zeigte sich, dass die Cluster mit den höchsten Innovationswerten (Cluster 1 und 2) ihre Büroflächen am besten geeignet fanden für kreative Zusammenarbeit und bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Für präsenzstarke, aber auch für hybride Arbeitsstrukturen ergibt sich daraus die Erkenntnis, dass die Qualität der Büroflächen für kreative Zusammenarbeit und bereichsübergreifende Treffen die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens maßgeblich positiv beeinflussen kann.</p>
<h2>Fünf Handlungsfelder</h2>
<p>Zusammenfassend hat das Forschungsteam als Empfehlung fünf Handlungsfelder zur Innovationsförderung in Unternehmen vorgestellt. Handlungsfeld eins ist der Arbeitsspaß. Er lässt sich durch Gamification-Ansätze wie kleine Wettbewerbe steigern. Das zweite Handlungsfeld ist die Abwechslung, die durch Job-Rotation gefördert werden kann. Handlungsfeld drei umfasst das Lernen. Unternehmen sollten Lernlounges schaffen, die als Orte des Wissensaustauschs dienen. Handlungsfeld vier sind Flächen für kreative Zusammenarbeit. Das fünfte Handlungsfeld ist die bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Sie ist laut Studie der entscheidende Innovationstreiber. Unternehmen sollten Bereiche einrichten, die Mitarbeitende verschiedener Abteilungen zusammenbringen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/06/05/buero-und-innovation-die-innohub-studie-des-fraunhofer-iao/">Büro und Innovation: Die Innohub-Studie des Fraunhofer IAO</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zwei, drei Tassen am Tag: Ergebnisse der Aral-Kaffeestudie 2025</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/05/29/zwei-drei-tassen-am-tag-ergebnisse-der-aral-kaffeestudie-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Office-Worker können es bestätigen: Mehr als zwei Drittel trinken täglich Kaffee und für 80 Prozent ist das Koffein im Kaffee wichtig. Das sind zwei zentrale Ergebnisse der Aral-Kaffeestudie 2025, für die 1.100 Personen in Deutschland befragt wurden.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Depositphotos_95385604_Efetova.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66672" class="wp-image-66672" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Depositphotos_95385604_Efetova.jpg" alt="Kaffee steht hoch im Kurs. Egal, ob Filterkaffee, Cappuccino, Café crème, Milchkaffee, Latte macchiato oder Espresso. Abbildung: Efetova, Depositphotos" width="600" height="400"></a>Kaffee steht hoch im Kurs. Egal, ob Filterkaffee, Cappuccino, Café crème, Milchkaffee, Latte macchiato oder Espresso. Abbildung: [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Office-Worker können es bestätigen: Mehr als zwei Drittel trinken täglich Kaffee und für 80 Prozent ist das Koffein im Kaffee wichtig. Das sind zwei zentrale Ergebnisse der Aral-Kaffeestudie 2025, für die 1.100 Personen in Deutschland befragt wurden.</p>
<p><span id="more-66014"></span></p>
<div id="attachment_66672" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Depositphotos_95385604_Efetova.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66672" class="wp-image-66672" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Depositphotos_95385604_Efetova.jpg" alt="Kaffee steht hoch im Kurs. Egal, ob Filterkaffee, Cappuccino, Café crème, Milchkaffee, Latte macchiato oder Espresso. Abbildung: Efetova, Depositphotos" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66672" class="wp-caption-text">Kaffee steht hoch im Kurs. Egal, ob Filterkaffee, Cappuccino, Café crème, Milchkaffee, Latte macchiato oder Espresso. Abbildung: Efetova, Depositphotos</p></div>
<p>Die Studienergebnisse zeigen: Das Lieblingsgetränk der Deutschen steht weiterhin hoch im Kurs. Ob Vollautomat, Filtermaschine, French Press oder Siebträger: 92 Prozent der Befragten trinken Kaffee, 68 Prozent sogar täglich. Mit steigendem Alter nimmt der tägliche Kaffeekonsum zu. Erstmals seit 2018 genießen auch wieder mehr Menschen unter 35 Jahren täglich Kaffee. Der Studie nach trinkt jeder Zweite aus dieser Altersgruppe jeden Tag Kaffee. Über alle Altersgruppen hinweg konsumieren 62 Prozent der Kaffeetrinker in Deutschland zwei bis drei Tassen am Tag, 29 Prozent trinken vier Tassen oder mehr.</p>
<h2>Die Vorlieben</h2>
<p>In der <a href="https://www.aral.de/de/global/retail/presse/broschueren/kaffeestudie2025.html" target="_blank" rel="noopener">Aral-Kaffeestudie</a> steht der klassische Filterkaffee an erster Stelle des Rankings der beliebtesten Kaffeevariationen, gefolgt von Cappuccino, Café crème, Milchkaffee, Latte macchiato und Espresso. Die unter 45-Jährigen bevorzugen Cappuccino und Milchkaffee vor Latte macchiato und Café crème. Rund 25 Prozent der Befragten genießen ihren Kaffee schwarz, knapp 38 Prozent mit Vollmilch, 26 Prozent mit fettarmer Milch, 15 Prozent mit pflanzlichen Milchalternativen und knapp 14 Prozent mit Kondensmilch. Jeder Vierte unter 35 Jahren trinkt bevorzugt vegane Milchersatzprodukte wie Hafermilch.</p>
<p>Und wie sieht es mit Zucker im Kaffee aus? 60 Prozent der Befragten lehnen das komplett ab, für rund ein Drittel hingegen gehört Zu­cker unbedingt zum Heißgetränk dazu, so die Studie. Dabei trinken Männer „süßer“ als Frauen: 37 Prozent der Männer nehmen Zucker, bei den Frauen sind es nur 29 Prozent. Einigkeit unter allen Um­frageteilnehmern herrscht dagegen beim Koffein. Fast 80 Prozent finden Koffein im Kaffee wichtig, davon knapp 43 Prozent sogar sehr wichtig.</p>
<h2>Der Wachmacher</h2>
<p>Kaffee wird zu fast jeder Tageszeit getrunken und 83 Prozent den­ken mindestens einmal am Tag an Kaffee. Das Heißgetränk ist aber insbesondere Starthilfe am Morgen. Fast zwei Drittel trinken ihn innerhalb der ersten Stunde nach dem Aufstehen und zwei von fünf Befragten kommen ohne Kaffee nicht richtig in Schwung. Ein Vier­tel der Befragten wird ohne Kaffee morgens gar nicht erst wach, so die Studie. Zwölf Prozent geben an, ohne den heißen Wachmacher mit Entzugserscheinungen zu kämpfen. Für mehr als die Hälfte der Befragten hat der morgendliche Kaffee zudem eine emotionale Dimension: ein wichtiges Alltagsritual, das für einen gelungenen Tag nicht fehlen darf.</p>
<h2>Die Auswirkungen</h2>
<p>Zehn Prozent sagen über sich selbst, dass ihr Kaffeeverzicht schlechte Folgen für ihre Kollegen und Mitmenschen habe. 55 Prozent der Befragten verbinden Kaffee in erster Linie mit Genuss, 45 Prozent mit Entspannung. Kaffee fördert bei einigen Studienteilnehmern auch die Produktivität. So bestätigt gut ein Drittel, dass Kaffee ihnen einen Energieschub gibt. Bei zwölf Prozent steigert er zudem die Konzentration beim Arbeiten.</p>
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		<title>DGUV: Sicher und gesund zu Hause arbeiten – das geht</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/05/08/dguv-sicher-und-gesund-zu-hause-arbeiten-das-geht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie sich hybrides Arbeiten in den vergangenen Jahren entwickelt hat und wie sich die Arbeit im Homeoffice sicher und gesund gestalten lässt, beschreiben Dr. Marlen Cosmar und Susan Freiberg vom Referat Arbeitswelten, Mobilität und Gesundheit der DGUV Akademie.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Depositphotos_121531344_Goodluz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66590" class="wp-image-66590" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Depositphotos_121531344_Goodluz.jpg" alt="Die Arbeit im Homeoffice ist beliebt. Gesunderhaltend ist sie leider nicht immer. Abbildung: Goodluz, Depositphotos" width="600" height="400"></a>Die Arbeit im Homeoffice ist beliebt. Gesunderhaltend ist sie leider nicht immer. Abbildung: Goodluz, Depositphotos<br />
Hybride Arbeitsmodelle sind in vielen Betrieben [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/05/08/dguv-sicher-und-gesund-zu-hause-arbeiten-das-geht/">DGUV: Sicher und gesund zu Hause arbeiten – das geht</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sich hybrides Arbeiten in den vergangenen Jahren entwickelt hat und wie sich die Arbeit im Homeoffice sicher und gesund gestalten lässt, beschreiben <span style="color: #ff3eb5;">Dr. Marlen Cosmar</span> und <span style="color: #ff3eb5;">Susan Freiberg</span> vom Referat Arbeitswelten, Mobilität und Gesundheit der DGUV Akademie.</p>
<p><span id="more-66007"></span></p>
<div id="attachment_66590" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Depositphotos_121531344_Goodluz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66590" class="wp-image-66590" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Depositphotos_121531344_Goodluz.jpg" alt="Die Arbeit im Homeoffice ist beliebt. Gesunderhaltend ist sie leider nicht immer. Abbildung: Goodluz, Depositphotos" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66590" class="wp-caption-text">Die Arbeit im Homeoffice ist beliebt. Gesunderhaltend ist sie leider nicht immer. Abbildung: Goodluz, Depositphotos</p></div>
<p>Hybride Arbeitsmodelle sind in vielen Betrieben inzwischen eta­bliert. Eine Befragung des Ifo-Instituts (2026) hat gezeigt, dass <a href="https://www.ifo.de/fakten/2026-03-02/homeoffice-anteil-bleibt-stabil-bei-knapp-25-prozent" target="_blank" rel="noopener">25 Prozent</a> aller Arbeitnehmer zumindest zeitweise im Homeoffice arbeiten. Die Dienstleistungsbranche nimmt mit 34 Prozent einen Spitzenplatz ein. Hinsichtlich der Altersgruppen nutzen 25- bis 34-Jährige besonders häufig diese Option. Das Statistische Bundes­amt hat 2025 ermittelt, dass größere Unternehmen in der Regel mehr Homeoffice-Zeit gewähren.</p>
<h2>Homeoffice-Studie</h2>
<p>Die Anzahl der möglichen Homeoffice-Tage wurde jedoch in vie­len Unternehmen seit dem Ende der Coronapandemie reduziert. So dürfen bei der Telekom Führungskräfte nur noch einen Tag pro Woche von zu Hause arbeiten, andere Beschäftigte maximal zwei. Porsche erlaubt acht Tage pro Monat. Laut der <a href="https://www.polver.uni-konstanz.de/kunze/konstanzer-homeoffice-studie/" target="_blank" rel="noopener">Konstanzer Homeoffice-Studie</a> (2024) bieten acht Prozent der Unternehmen keine Möglichkeiten zur Homeoffice-Nutzung an. Die Studie der Universität Konstanz zeigt auch: Beschäftigte – einschließlich Führungskräfte – wünschen sich im Durchschnitt 2,77 Homeoffice-Tage pro Woche. Drei Viertel der Befragten bevorzugen ein hybrides Arbeitsmodell. Für Unternehmen bietet das klare Vorteile bei der Personalgewinnung: 71 Prozent geben an, dass die Möglichkeit zum Homeoffice ein entscheidendes Kriterium für zukünftige Bewerbungen ist.</p>
<h2>Folgen hybrider Arbeit</h2>
<p>Die Homeoffice-Studie vergleicht Unternehmen mit strenger Präsenzpflicht mit solchen, die darauf verzichten. Das Ergebnis: Beschäftigte in Unternehmen mit erhöhter Präsenz berichten von einer etwas geringeren Produktivität und stärkerer emotionaler Erschöpfung. Aber auch die Arbeit im Homeoffice kann mit nega­tiven Folgen verbunden sein. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der DEKRA unter 1.503 Arbeitnehmern zu den Effekten von Homeoffice auf Beschäftigte verweist beispielsweise auf verschwimmende Grenzen zwischen Beruf und Privatleben, unregelmäßige Arbeits­zeiten, fehlende Erholungsphasen, Lärmbelastung sowie körperli­che Beschwerden durch nicht ergonomische Arbeitsplätze. Gleich­zeitig gibt mehr als die Hälfte der Befragten an, sich im Homeoffice besser konzentrieren zu können.</p>
<h2>Sicher und Gesund</h2>
<p>Die Politikwerkstatt „Mobile Arbeit“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) untersuchte von September 2022 bis Oktober 2023 Chancen und Risiken mobiler Arbeit, insbesondere mobiler Bildschirmarbeit. Über 100 Experten aus verschiedenen Fachbereichen sowie Vertreter der Sozialpartner diskutierten Fragen zur sicheren und gesunden Beschäftigung bei Bildschirm­tätigkeiten außerhalb des Geltungsbereichs der Arbeitsstättenver­ordnung (ArbStättV). Die Gespräche konzentrierten sich auf vier Themenfelder: Raum und Fläche, Organisation, Beschäftigtenpers­pektive sowie Führung und Unternehmenskultur.</p>
<p>Das Ergebnis: Für Sicherheit und Gesundheit ist ein ausgewogenes Verhältnis von Präsenz und mobiler Arbeit entscheidend. Hybrides Arbeiten erleichtert die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, fördert Teilhabe für Menschen mit Behinderungen und unterstützt die Rückkehr nach längerer Krankheit. Voraussetzung sind klare Regelungen über Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen oder indi­viduelle Absprachen.</p>
<h2>Basis hybrider Arbeit</h2>
<p>Die Gefährdungsbeurteilung ist ein Kernbaustein für sichere und gesunde hybride Arbeitsmodelle. Regelmäßige Unterweisungen sensibilisieren Beschäftigte für Risiken und fördern eigenverant­wortliches Handeln. Auch im Homeoffice gelten Arbeitszeitgesetz (ArbZG) und Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Bei der Beurteilung eines Homeoffice-Arbeitsplatzes sind physische und psychische Aspekte zu berücksichtigen – etwa die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplatz, Arbeitsmitteln, Arbeitsumgebung und Arbeits­organisation. Gegebenenfalls sind anschließend notwendige Maß­nahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen umzusetzen. Da diese im privaten Umfeld erfolgen, sind Beschäftigte auf Unterstützung durch Führungskräfte sowie ihre eigene, durch Unterweisung vermittelte Kompetenz angewiesen.</p>
<div id="attachment_66591" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Grafik_Richtiges_Sitzen_DGUV-Akademie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66591" class="wp-image-66591" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Grafik_Richtiges_Sitzen_DGUV-Akademie.jpg" alt="Die entscheidenden Parameter für gesunderhaltendes Sitzen am Schreibtisch. Abbildung: DGUV Akademie – Angaben nach DGUV Information 215-410" width="600" height="392"></a><p id="caption-attachment-66591" class="wp-caption-text">Die entscheidenden Parameter für gesunderhaltendes Sitzen am Schreibtisch. Abbildung: DGUV Akademie – Angaben nach DGUV Information 215-410</p></div>
<p>Das BMAS veröffentlichte 2024 Empfehlungen für hybride Bild­schirmarbeit mit sieben Schritten:</p>
<ol>
<li>Begriffe, Anwendungsbereiche und Ziele definieren.</li>
<li>Geeignete mobile Bildschirmtätigkeiten festlegen.</li>
<li>Zeitliche Rahmenbedingungen für hybride Bildschirmarbeit festlegen.</li>
<li>Regelungen zur Aufteilung bzw. Übernahme der entstehenden Kosten treffen.</li>
<li>Gefährdungsbeurteilung durchführen, Maßnahmen festlegen und umsetzen.</li>
<li>Beschäftigte informieren und unterweisen.</li>
<li>Maßnahmen auf Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen</li>
</ol>
<p>Ziel der Unterweisung ist, Beschäftigte zu informieren, zu qualifizie­ren und zu motivieren. Voraussetzung dafür ist das Vorhandensein von Sicherheits- und Gesundheitskompetenz. Dazu gehören insbe­sondere Fähigkeiten, Risiken zu erkennen und verantwortungsbewusst zu handeln. Wichtige Inhalte der Unterweisung:</p>
<ul>
<li>Arbeitsplatzgestaltung (Arbeitstisch/-stuhl, richtiges Sitzen und Stehen am Arbeitsplatz).</li>
<li>Nutzung von Arbeitsmitteln (Bildschirm, Tastatur, Maus, Headset, Anordnung der Arbeitsmittel, technische Ausstattung bzw. Voraussetzungen).</li>
<li>Gestaltung der Arbeitsumgebung (Platzbedarf, Beleuchtung, Raumklima).</li>
<li>Gestaltung der Arbeitsorganisation (Trennung von Arbeit und Privatleben, Arbeitsabläufe, Arbeitszeit, Kommunikation).</li>
</ul>
<p>Hilfen bieten die DGUV-Publikation „Unterweisung im Homeoffice“ und der „Check-up Homeoffice“ der DGUV. Letzterer ersetzt aber keine Gefährdungsbeurteilung.</p>
<p>Unterweisungen müssen vor Aufnahme der Tätigkeit im Homeoffice sowie regelmäßig oder anlassbezogen erfolgen und dokumentiert werden. Sie können per Video- oder Telefonkonferenz stattfinden, wobei Verständnis und Rückfragen gesichert sein müssen. Ein rei­nes Selbststudium reicht nicht aus. Eine praxisnahe Methode ist die Unterweisung anhand eines Schaubilds (siehe Abbildung) zu Gestaltungsparametern am Bildschirmarbeitsplatz. Schrittweise Erläuterungen per Videokonferenz ermöglichen es Beschäftigten, ihren Arbeitsplatz direkt zu überprüfen und anzupassen – voraus­gesetzt, sie arbeiten währenddessen im Homeoffice.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Hybride Arbeit und Homeoffice sind fest etabliert. Bei konse­quent sicherer und gesunder Gestaltung können sie Produktivität steigern und die Gesundheit erhalten. Die hybride Arbeitswelt entwickelt sich dynamisch weiter. DGUV, Unfallversicherungsträger und BMAS begleiten diesen Prozess und prüfen notwendige Anpassungen.</p>
<table style="height: 443px;" width="909">
<tbody>
<tr>
<td>
<div id="attachment_66592" style="width: 176px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66592" class="wp-image-66592" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/iag_portraits_drcosmar1.jpg" alt="Dr. Marlen Cosmar, Leiterin Referat Arbeitswelten, Mobilität und Gesundheit, DGUV Akademie. Abildung: DGUV Akademie" width="166" height="250"><p id="caption-attachment-66592" class="wp-caption-text">Abildung: DGUV Akademie</p></div>
<p><strong style="font-family: inherit; font-size: inherit;">Dr. Marlen Cosmar</strong><span style="font-family: inherit; font-size: inherit;">,</span></p>
<p>Leiterin Referat Arbeitswelten, Mobilität und Gesundheit<br>
DGUV Akademie.</p>
<p><a href="https://dguv.de/akademie/index.jsp" target="_blank" rel="noopener">dguv.de/akademie</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<div id="attachment_66593" style="width: 177px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66593" class="wp-image-66593" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Freiberg_Foto.jpg" alt="Susan Freiberg, Referentin, DGUV Akademie. Abbildung: DGUV Akademie" width="167" height="250"><p id="caption-attachment-66593" class="wp-caption-text">Abbildung: DGUV Akademie</p></div>
<p><strong>Susan Freiberg</strong>,</p>
<p>Referentin im Referat Arbeitswelten, Mobilität und Gesundheit,<br>
DGUV Akademie.</p>
<p><a href="https://dguv.de/akademie/index.jsp" target="_blank" rel="noopener">dguv.de/akademie</a></p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/05/08/dguv-sicher-und-gesund-zu-hause-arbeiten-das-geht/">DGUV: Sicher und gesund zu Hause arbeiten – das geht</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Superkraft der Messen. Hier wird Wirtschaft lebendig</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/04/17/die-superkraft-der-messen-hier-wird-wirtschaft-lebendig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=66009</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deutschland ist weiterhin der führende Messeplatz in der Welt. Allein für 2026 sind hier 320 derartige Veranstaltungen geplant. Hendrik Hochheim, Leiter Messen Deutschland im Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA, erläutert die aktuelle Entwicklung.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/04/Hannover-Messe-2025-13-000712-RainerJensen-DeutscheMesse-G.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66275" class="wp-image-66275" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/04/Hannover-Messe-2025-13-000712-RainerJensen-DeutscheMesse-G.jpg" alt="2025 hatten die 304 Messen in Deutschland 190.490 Aussteller und 12,8 Millionen Besucherinnen und Besucher. Abbildung: Rainer Jensen/Deutsche Messe AG" width="600" height="399"></a>2025 hatten die 304 Messen in Deutschland 190.490 Aussteller und 12,8 Millionen Besucherinnen und Besucher. Abbildung: Rainer Jensen/Deutsche Messe AG<br />
In [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/04/17/die-superkraft-der-messen-hier-wird-wirtschaft-lebendig/">Die Superkraft der Messen. Hier wird Wirtschaft lebendig</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland ist weiterhin der führende Messeplatz in der Welt. Allein für 2026 sind hier 320 derartige Veranstaltungen geplant. <span style="color: #ff3eb5;">Hendrik Hochheim</span>, Leiter Messen Deutschland im Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA, erläutert die aktuelle Entwicklung.</p>
<p><span id="more-66009"></span></p>
<div id="attachment_66275" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/04/Hannover-Messe-2025-13-000712-RainerJensen-DeutscheMesse-G.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66275" class="wp-image-66275" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/04/Hannover-Messe-2025-13-000712-RainerJensen-DeutscheMesse-G.jpg" alt="2025 hatten die 304 Messen in Deutschland 190.490 Aussteller und 12,8 Millionen Besucherinnen und Besucher. Abbildung: Rainer Jensen/Deutsche Messe AG" width="600" height="399"></a><p id="caption-attachment-66275" class="wp-caption-text">2025 hatten die 304 Messen in Deutschland 190.490 Aussteller und 12,8 Millionen Besucherinnen und Besucher. Abbildung: Rainer Jensen/Deutsche Messe AG</p></div>
<p>In einer zunehmend digitalen Gegenwart zeigen Messen, was ihren Kern ausmacht: Menschen zusammenzubringen – zum Dialog, zum Austausch und zum Handel. Gleichzeitig sind sie weit mehr als reine Geschäftsplattformen. Sie sind lebendige Orte der Begegnung und ein Spiegel wirtschaftlicher, technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen. Messen machen Wirtschaft sichtbar, erlebbar und lebendig.</p>
<h2>Unverzichtbar für die Wirtschaft</h2>
<p>Eine aktuelle Erhebung des Verbands der deutschen Messewirtschaft <a href="https://www.auma.de/" target="_blank" rel="noopener">AUMA</a> zeigt: Die Mehrheit der ausstellenden Unternehmen setzt auch künftig auf Messen. Mit 77,5 Prozent zählen Messebeteiligungen zu den am höchsten priorisierten Maßnahmen im Marketing-Mix – deutlich vor virtuellen B2B-Formaten.</p>
<p>Gleichzeitig wägen Unternehmen infolge der anhaltenden Wirtschaftsflaute in Deutschland ihre Investitionen noch sorgfältiger ab. Während vor zwei Jahren noch 71 Prozent ihre Messeaktivitäten in Deutschland auf konstantem Niveau hielten, sind es heute knapp 59 Prozent. Etwas mehr als 14 Prozent planen eine Erhöhung ihrer Messebeteiligung, während mehr als 24 Prozent eine Reduktion in Betracht ziehen. Dennoch bleibt die Messe weit überwiegend zentral bei der Kundenansprache und beim persönlichen Kontakt.</p>
<h2>Neue Kunden und starke Treiber</h2>
<p>Unternehmen verfolgen mit ihren Messebeteiligungen eine Vielzahl von Zielen – im Vordergrund stehen die Neukundengewinnung und die Steigerung des Bekanntheitsgrades. Diese Priorität ist über alle Branchen und Unternehmensgrößen hinweg einheitlich. Ebenso wichtig sind die Pflege bestehender Kundenbeziehungen sowie die Präsentation von Produkten und Leistungen. Größere Unternehmen nutzen Messen verstärkt für das Recruiting neuer Mitarbeitender, während Konsumgüterunternehmen stärker auf Markt- und Vertriebserweiterung setzen.</p>
<p>Künstliche Intelligenz gehört – neben Robotik sowie Augmented und Virtual Reality – zu den technologischen Entwicklungen, die die Messebranche künftig am stärksten prägen werden. Bereits 70 Prozent der Messeveranstalter in Deutschland nutzen KIAnwendungen in ihren Arbeitsbereichen, wie die umfangreiche AUMA-Studie „Messen im Zeitalter von KI“ (2025) zeigt. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für effizientere Organisation, verbesserte Besucherführung und zielgenaueres Marketing.</p>
<h2>Vorsichtiger Optimismus</h2>
<p>Gleichzeitig steht die Messewirtschaft vor Herausforderungen: wirtschaftliche Unsicherheiten der Aussteller, ungeahnte geopolitische Spannungen und deutliche Kostensteigerungen in allen Lebensbereichen. Trotz dieser Rahmenbedingungen blickt die Branche in Deutschland auf ein umsatzstarkes und erfolgreiches Vorjahr zurück. Erste AUMA-Hochrechnungen melden für die 304 Messen in Deutschland 190.490 Aussteller, 12,8 Millionen Besucherinnen und Besucher sowie 6,9 Millionen Quadratmeter belegte Fläche. Für 2026 sind 320 Messen geplant. Allein im März finden knapp 50 Veranstaltungen statt. Mit der Social-Media-Aktion #MesseMonatMärz macht die deutsche Messewirtschaft die Vitalität, Bedeutung und Superkraft ihrer Messen sichtbar.</p>
<table style="height: 304px;" width="657">
<tbody>
<tr>
<td>
<div id="attachment_66278" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66278" class="wp-image-66278" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/04/auma-hendrik-hochheim-copyright-steffen-kugler.jpg" alt="Hendrik Hochheim, Leiter Messen Deutschland im AUMA. auma.de. Abbildung: Steffen Kugler/AUMA" width="300" height="200"><p id="caption-attachment-66278" class="wp-caption-text">Abbildung: Steffen Kugler/AUMA</p></div>
<p><strong>Hendrik Hochheim</strong>,</p>
<p>Leiter Messen Deutschland,<br>
AUMA.</p>
<p><a href="https://www.auma.de/" target="_blank" rel="noopener">auma.de</a></p>
<p>&nbsp;</p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/04/17/die-superkraft-der-messen-hier-wird-wirtschaft-lebendig/">Die Superkraft der Messen. Hier wird Wirtschaft lebendig</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
