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	<title>Coworking - OFFICE ROXX</title>
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	<description>Blog für moderne Arbeit in Büro, Homeoffice, Coworking Spaces &#38; Co.</description>
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	<title>Coworking - OFFICE ROXX</title>
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		<title>Outside the Box #4: Über das Arbeiten unterwegs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Reisen und Arbeiten komfortabel miteinander zu verbinden wird immer einfacher. Anlässlich einer großen Übernahme in seiner Branche beschreibt unser Coworking-Experte Björn Budack, woran das liegt.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a>Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „<a href="https://kiez-buero.de/" target="_blank" rel="noopener">Kiez Büro Coworking</a>“ agiert [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/10/06/outside-the-box-4-ueber-das-arbeiten-unterwegs/">Outside the Box #4: Über das Arbeiten unterwegs</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Reisen und Arbeiten komfortabel miteinander zu verbinden wird immer einfacher. Anlässlich einer großen Übernahme in seiner Branche beschreibt unser Coworking-Experte <span style="color: #ff3eb5;">Björn Budack</span>, woran das liegt.</p>
<p><span id="more-68270"></span></p>
<div id="attachment_66050-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050-2" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66050-2" class="wp-caption-text">Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „<a href="https://kiez-buero.de/" target="_blank" rel="noopener">Kiez Büro Coworking</a>“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert</p></div>
<p>Mit der Anfang August bekannt gewordenen Übernahme des Coworking-Betreibers Wojo der Accor-Gruppe betritt der weltweit größte Anbieter von flexiblen Arbeitsorten IWG, früher Regus, ein neues Spielfeld. Mit seinem Netzwerk von 186 Standorten ist Wojo der Betreiber mit den meisten Standorten in Frankreich und damit einerseits ohnehin eine sinnvolle Erweiterung in der Fläche für IWG. Andererseits bietet die Zusammenarbeit mit einer der weltweit größten Hotelketten auch die Möglichkeit einer weiteren schnellen Expansion. Accor betreibt über 5.800 Hotels und es ist sicherlich anzunehmen, dass beide Konzerne dieses Netzwerk für eine schnelle Ausweitung des Coworking-Angebots auch über Frankreich hinaus nutzen werden.</p>
<p>Lange Jahre war das Arbeiten mit Computer in Hotels eine Qual: häufig mit schlechtem Internetzugang, meistens an winzigen Tischen in ohnehin zu kleinen Zimmern, mit Glück in einem hoteleigenen Business Center. Ich erinnere mich an eine Reise in die USA im Jahr 2006, auf der ich in den Genuss zahlreicher fensterloser, nachlässig eingerichteter und meist unaufgeräumter Abstellkammern kam, die durch ein Schild an der Tür als „Business Center“ ausgewiesen wurden. Manchmal gab es sogar einen Drucker, dem es aber regelmäßig an Papier oder Toner mangelte. Um sich mit dem Internet zu verbinden, wäre eine Ausbildung zum Systemadministrator hilfreich gewesen, und nach spätestens 30 Minuten auf durchgesessenen Stühlen verlangte mein Rücken nach dem hauseigenen Wellnessbereich.</p>
<p>Erst Ende der 2000er-Jahre, mit der weiteren Verbreitung von WLAN und Laptops, wurde ortsunabhängige Arbeit zunehmend einfacher. Es entstand mit Cafés, Coworking-Spaces und Hostels eine Infrastruktur, die den Lebensstil der Digitalen Nomaden unterstützte. Zuerst konzentrierte sich diese Entwicklung auf touristisch interessante Ziele mit günstigen Lebenshaltungskosten wie Bali oder Chiang Mai in Thailand. Anfang der 2010er-Jahre begannen dann Hostelketten wie Social Hub mit inzwischen 21 Standorten oder Generator Hostel mit 14 Standorten, in europäische Metropolen zu expandieren.</p>
<p>Dass inzwischen die Verbindung von Übernachtung und Arbeit nicht mehr nur auf Hostels beschränkt bleibt, zeigt die Übernahme von Wojo durch IWG. Ein entsprechendes Projekt im Luxussegment ist die Eröffnung eines Mindspace Coworking-Space im Hilton Berlin am Gendarmenmarkt. Dabei geht es Mindspace allerdings wohl weniger um die Hotelgäste als Kundenkreis, sondern darum, „Produktivität und Wohlbefinden enger zu verknüpfen“, so Dan Zakai, CEO von Mindspace. Ob die Nutzer des Coworking-Space nach getaner Arbeit ausgiebig die Wellnessbereiche und Gastronomieangebote des Luxushotels an Anspruch nehmen werden, bleibt abzuwarten – ich persönlich bin da eher skeptisch.</p>
<p>Einen anderen Weg hat das Investmentunternehmen Aroundtown mit zahlreichen Beteiligungen an Hotelimmobilien eingeschlagen. Ausschlaggebend war für sie die Beobachtung, dass viele Hotellobbys tagsüber nicht genutzt werden. Da wäre es doch gut, für ein wenig Betrieb zu sorgen – und sicherlich auch für ein wenig Umsatz. Diesen Betrieb soll die App ATworld vermitteln, über die nicht nur Hotellobbys, sondern inzwischen auch zahlreiche Coworking-Spaces gebucht werden können. Durch eine Partnerschaft mit Dragonpass haben die Mitglieder Zugang zu 1.400 Airport-Lounges und damit insgesamt 2.500 Standorten, was inzwischen auch One Coworking mit seinen über 1.600 Standorten weltweit überflügelt.</p>
<p>„Mit ATworld machen wir ein Angebot, das heutigen Arbeitsbedürfnissen gerecht wird und somit einen klaren Mehrwert für unsere Mitglieder hat. Zusätzlich helfen wir unseren Partnerlocations, die Auslastung ihrer Flächen und so auch ihre Umsätze zu erhöhen”, sagt Projektleiter Timothy Wright in einer Pressemitteilung.</p>
<p>So wird also die Verbindung von Reisen und Arbeiten immer unkomplizierter.</p>
<p>Ob diese Entgrenzung gut ist? Das sei einmal dahingestellt. Ich jedenfalls schreibe diese Kolumne im Frühstücksraum einer kleinen Pension in Porto, bei einem Café com leite mit Blick in den Garten. Nach vollendetem Tagewerk werde ich dann gleich meinen Laptop zuklappen und mich in das Getümmel und den Lärm der Stadt stürzen. Muitos cumprimentos de Portugal!</p>
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		<title>Woran Sie einen belastbaren Coworking-Preis erkennen</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/10/01/carlos-mueller-gonzalez-woran-ein-belastbarer-coworking-preis-erkennbar-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer den Preis eines Coworking-Arbeitsplatzes sucht, findet in Minuten eine Zahl – meist sogar drei, die sich widersprechen. Carlos Müller González, Gründer der Vergleichsplattform CoworkingView, zeigt, wie sich mit fünf Fragen eine belastbare Marktzahl von einer bloßen Behauptung unterscheidet.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/Coworking-Depositphotos-183483002-.Bild-von-denisismagilov.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-63452" class="wp-image-63452" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/Coworking-Depositphotos-183483002-.Bild-von-denisismagilov.jpg" alt="Coworking-Spaces als Spiegel einer neuen Arbeitskultur. Abbildung: Denisismagilov, Depositphotos" width="600" height="400"></a>Coworking-Spaces als Spiegel einer neuen Arbeitskultur. Abbildung: Denisismagilov, Depositphotos<br />
Wer nach dem Preis eines Coworking-Arbeitsplatzes in Berlin sucht, findet innerhalb von Minuten eine Zahl. Meistens sind es [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Preis eines Coworking-Arbeitsplatzes sucht, findet in Minuten eine Zahl – meist sogar drei, die sich widersprechen. Carlos Müller González, Gründer der Vergleichsplattform CoworkingView, zeigt, wie sich mit fünf Fragen eine belastbare Marktzahl von einer bloßen Behauptung unterscheidet.</p>
<p><span id="more-68658"></span></p>
<div id="attachment_63452-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/Coworking-Depositphotos-183483002-.Bild-von-denisismagilov.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-63452-2" class="wp-image-63452" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/Coworking-Depositphotos-183483002-.Bild-von-denisismagilov.jpg" alt="Coworking-Spaces als Spiegel einer neuen Arbeitskultur. Abbildung: Denisismagilov, Depositphotos" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-63452-2" class="wp-caption-text">Coworking-Spaces als Spiegel einer neuen Arbeitskultur. Abbildung: Denisismagilov, Depositphotos</p></div>
<p>Wer nach dem Preis eines Coworking-Arbeitsplatzes in Berlin sucht, findet innerhalb von Minuten eine Zahl. Meistens sind es drei Zahlen und sie widersprechen sich: gut 200 Euro pro Arbeitsplatz aus einer seinerzeit sauber erhobenen Städteanalyse, 350 Euro in einer Broschüre, „ab 49 Euro“ auf der Website des Anbieters. Alle drei Zahlen waren am Tag ihrer Veröffentlichung richtig. Keine davon beantwortet die Frage heute.</p>
<p>Das Problem ist nicht, dass Marktzahlen falsch wären. Das Problem ist, wie sie entstehen: Jemand fragt bei zwei oder drei Anbietern nach, bildet einen Durchschnitt, veröffentlicht ihn – und die Zahl altert von diesem Tag an still weiter. Zwei Jahre später steht sie noch online und niemand weiß mehr, für welche Standorte sie galt.</p>
<p>Wir betreiben mit <a href="https://coworkingview.com/de/" target="_blank" rel="noopener">CoworkingView</a> einen Preisindex, der aus den veröffentlichten Preisen unseres Katalogs bei jedem Abruf neu berechnet wird. Beim Aufbau haben wir gelernt, welche fünf Fragen eine Zahl beantworten muss, bevor man ihr trauen darf.</p>
<h2>#1: Wie groß ist die Stichprobe?</h2>
<p>Ein Durchschnitt aus zwei Anbietern ist eine Zahl. Sechzig Preispunkte aus über 30 Berliner Standorten sind eine Verteilung – und wer ein Büro sucht, trifft auf die Verteilung, nicht auf den Durchschnitt. In Berlin reicht die Spanne der Listenpreise von unter 100 bis über 1.000 Euro pro Platz und Monat. Ein einzelner Mittelwert verschweigt, dass beide Enden real sind.</p>
<h2>#2: Median oder Durchschnitt?</h2>
<p>In Berlin liegt der Durchschnitt aller Angebote spürbar über dem Median, aktuell um rund 50 Euro. Die Differenz entsteht durch wenige teure Angebote am oberen Rand. Der Median sagt: Die Hälfte der Angebote liegt darunter. Das ist die Zahl, mit der man in eine Verhandlung geht.</p>
<div id="attachment_68665-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/coworkingview-berlin-preise-nach-typ.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68665-2" class="wp-image-68665" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/coworkingview-berlin-preise-nach-typ.jpg" alt="Spanne aller Angbeote: 70 bis 1.200 Euro. Abbildung: CoworkingView, Quelle: Preisindex, Lizenz CC BY 4.0, Stand September 2026" width="600" height="335"></a><p id="caption-attachment-68665-2" class="wp-caption-text">Spanne aller Angbeote: 70 bis 1.200 Euro. Abbildung: CoworkingView, Quelle: Preisindex, Lizenz CC BY 4.0, Stand September 2026</p></div>
<h2>#3: Welcher Arbeitsplatztyp?</h2>
<p>„Coworking-Preis“ ohne Typ ist wie „Mietpreis“ ohne Quadratmeter. Ein flexibler Arbeitsplatz in der Gemeinschaftsfläche, ein fester Schreibtisch und ein Platz im Privatbüro sind drei Märkte mit drei Preisniveaus. In Berlin liegt der Median des flexiblen Platzes bei rund 220 Euro, der des festen Schreibtischs bei rund 350 Euro, der eines Platzes im Privatbüro knapp unter 500 Euro. Die aktuelle Verteilung steht im <a href="https://coworkingview.com/de/tools/price-index/berlin" target="_blank" rel="noopener">Preisindex für Berlin</a>. Wer diese drei Zahlen zu einer zusammenrechnet, produziert einen Wert, den kein Anbieter aufruft.</p>
<p>Die Berliner Verteilung zeigt damit vor allem eines: Der Markt hat mindestens zwei Etagen. Ein Unternehmen mit acht Mitarbeitenden vergleicht deshalb nicht mit dem Berliner Median, sondern mit dem Median der Privatbüros – und auch dort mit der Spanne, weil die Lage den Preis stärker bestimmt als der Typ.</p>
<h2>#4: Wann wurde gemessen – und wird nachgemessen?</h2>
<p>Eine Zahl mit Datum ist ehrlich. Eine Zahl ohne Datum ist eine Behauptung. Und selbst eine datierte Zahl ist nur dann etwas wert, wenn jemand sie nachmisst: Allein in den drei Tagen, in denen dieser Text entstand, hat sich der Berliner Median für Plätze im Privatbüro um mehr als 30 Euro bewegt, weil ein einziger Standort hinzukam. Genau deshalb trägt jeder Wert in unserem Index einen Zeitstempel und wird bei jedem Aufruf neu gerechnet.</p>
<p>Was auch ein nachgemessener Index nicht zeigt: verhandelte Konditionen, Laufzeitrabatte, Einrichtungskosten. Der Index misst veröffentlichte Listenpreise. Wer einen Vertrag über zwölf Monate für zehn Plätze verhandelt, zahlt in der Regel weniger als den Listenpreis. Wie viel weniger, steht in keinem Index – und wer etwas anderes behauptet, hat nicht verhandelt.</p>
<div id="attachment_68666-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/coworkingview-fuenf-fragen-preisangabe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68666-2" class="wp-image-68666" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/coworkingview-fuenf-fragen-preisangabe.jpg" alt="Fünf wichtige Fragen an jede Coworking-Preisangabe. Abbildung: CoworkingView" width="600" height="373"></a><p id="caption-attachment-68666-2" class="wp-caption-text">Fünf wichtige Fragen an jede Coworking-Preisangabe. Abbildung: CoworkingView</p></div>
<h2>#5: Wo trägt die Zahl nicht?</h2>
<p>Das ist die Frage, die am seltensten beantwortet wird. Von den Städten in unserem Index erreicht nur eine Handvoll die Mindeststichprobe von fünf verschiedenen Gebäuden – Gebäuden, nicht Angeboten, denn ein Haus mit fünf Preisstufen ist immer noch ein Haus; in Deutschland sind das derzeit Berlin, Hamburg und München. Für Köln liegt uns ein einziger Preispunkt vor. Dieser Wert ist in den Daten als „geringe Aussagekraft“ markiert und erscheint auf der Website nicht als Schlagzahl. Wer ihn trotzdem zitiert, zitiert ein Angebot, keinen Markt. Eine Quelle, die sagt, wo sie nicht trägt, ist nicht schwächer, sondern glaubwürdiger.</p>
<p>Wir haben den Index deshalb so gebaut, dass er beim Zitieren nicht altert. Er ist kein Report mit Erscheinungsdatum, sondern eine Quelle: Web, CSV, JSON und eine offene Schnittstelle liefern dieselben Werte, bei jedem Abruf aus dem laufenden Katalog neu berechnet, und jeder Monat wird eingefroren, damit sich eine einmal zitierte Zahl später nicht still verändert. Die Lizenz ist CC BY 4.0: Redaktionen dürfen Werte übernehmen und Grafiken daraus bauen, Namensnennung genügt. Neben jedem Wert steht die Stichprobengröße, damit Leserinnen und Leser selbst entscheiden können, ob sie der Zahl trauen wollen.</p>
<p>Das ist am Ende der einzige Test, den eine Marktzahl bestehen muss: dass man sieht, woraus sie gemacht ist. Die aktuellen Werte und die Methodik stehen auf der <a href="https://coworkingview.com/de/tools/price-index" target="_blank" rel="noopener">Preisindex-Seite</a> von CoworkingView. Die im Text genannten Berliner Größenordnungen entsprechen dem Stand bei Redaktionsschluss im September 2026.</p>
<table style="height: 352px;" width="722">
<tbody>
<tr>
<td>
<div id="attachment_68662-2" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68662-2" class="wp-image-68662" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/carlos-mueller-gonzalez-portrait-quadrat.jpg" alt="Carlos Müller González, Gründer von CoworkingView. coworkingview.com/de. Abbildung: CoworkingView " width="300" height="300"><p id="caption-attachment-68662-2" class="wp-caption-text">Abbildung: CoworkingView</p></div>
<p><strong>Carlos Müller González, </strong></p>
<p>Gründer,<br>
CoworkingView.</p>
<p><a href="https://coworkingview.com/de" target="_blank" rel="noopener">coworkingview.com</a></p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/10/01/carlos-mueller-gonzalez-woran-ein-belastbarer-coworking-preis-erkennbar-ist/">Woran Sie einen belastbaren Coworking-Preis erkennen</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Outside the Box #3: Flashback in die 2000er</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/08/12/outside-the-box-3-flashback-in-die-2000er/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Beispiel Berlins beschreibt der Coworking-Experte Björn Budack in seiner Kolumne das Auf und Ab am Büroimmobilienmarkt. Er skizziert drei Auswege für Unternehmen, denen ihre Fläche zu groß geworden ist.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050-3" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a>Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „<a href="https://kiez-buero.de/" [...]
</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/12/outside-the-box-3-flashback-in-die-2000er/">Outside the Box #3: Flashback in die 2000er</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Beispiel Berlins beschreibt der Coworking-Experte <span style="color: #ff3eb5;">Björn Budack</span> in seiner Kolumne das Auf und Ab am Büroimmobilienmarkt. Er skizziert drei Auswege für Unternehmen, denen ihre Fläche zu groß geworden ist.</p>
<p><span id="more-67446"></span></p>
<div id="attachment_66050-4" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050-4" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66050-4" class="wp-caption-text">Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „<a href="https://kiez-buero.de/" target="_blank" rel="noopener">Kiez Büro Coworking</a>“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert</p></div>
<p>Im Sommer des Jahres 2004 betrat ich ein neues berufliches Spielfeld: den Berliner Immobilienmarkt. Sehr schnell lernte ich, welche gewaltigen Herausforderungen hier auf mich warteten.</p>
<p>Mein Arbeitgeber, die Regus-Gruppe, musste 2003 für einige Standorte in Deutschland Insolvenz anmelden. Das hatte einen einfachen Grund: Der Bürovermietungsmarkt lag am Boden. Der Leerstand betrug über acht Prozent, in bester Lage wurden Mieten von deutlich unter zehn Euro angeboten. Die Vermietenden waren bei Laufzeit, Ausstattung und Flächenteilung äußerst gesprächsbereit und machten uns als Serviceanbieter das Leben damit schwer.</p>
<p>2007 entschied der Berliner Senat, die städtische „Gewerbesiedlungs-Gesellschaft“ (GSG) zu verkaufen, die zu der Zeit eine Leerstandsquote von 30 Prozent zu verzeichnen hatte.</p>
<p>Der weitere Verlauf ist bekannt: In den 2010er-Jahren boomte die Berliner Wirtschaft und ließ den Leerstand auf unter ein Prozent fallen. Im Jahr 2019 gab es dann fast keine freien Büroflächen mehr und die Mietpreise hatten sich mehr als verdoppelt.</p>
<p>Während diese Entwicklung der Flex-Office-Branche einen Boom bescherte, stellte sie die Kreativwirtschaft und NGOs vor große Herausforderungen. In zentralen Lagen waren die Mieten kaum mehr bezahlbar. Die GSG, in deren Gewerbeflächen zahlreiche Kreative ihre Ateliers hatten, erhöhte nach der Privatisierung die Mieten erheblich – teilweise um bis zu 200 Prozent. Auch für NGOs, die auf zentrale Standorte in Berlin-Mitte im Umfeld der Politik angewiesen waren, deren Projektmittel aber nicht im gleichen Maße stiegen wie die Mieten, war die Suche nach Büroräumen eine immer größere Herausforderung.</p>
<p>Die Situation änderte sich schlagartig mit der Coronapandemie. Durch die Zunahme von Homeoffice und flexiblen Arbeitsmodellen ist der Leerstand in Berlin inzwischen erneut auf über acht Prozent angestiegen. Gab es 2019 etwas mehr als 200.000 Quadratmeter freie Bürofläche, sind es inzwischen wieder fast zwei Millionen Quadratmeter – Tendenz steigend. Auch eine wachsende Wirtschaft wird diesen Trend nicht umdrehen: Größere Teams führen in Zeiten hybrider Arbeit nicht mehr zwangsläufig zu einer Vergrößerung der Bürofläche.</p>
<p>Neben dem „zählbaren“ Leerstand gibt es zusätzlich auch noch einen „verdeckten“ Leerstand, nämlich die ungenutzten Flächen innerhalb laufender Mietverträge und bei selbst genutzten Immobilien. Viele Unternehmen haben lange laufende Mietverträge abgeschlossen, aus denen sie nicht austreten können, oder Immobilien erworben, die für den aktuellen Bedarf zu groß geworden sind. Hier eröffnen sich drei Wege, mit diesem Leerstand kreativ zu arbeiten.</p>
<p>Für NGOs bietet sich die Untermiete bei Organisationen an, die Werte und Ziele teilen. Das ist nicht nur finanziell hilfreich, sondern ermöglicht auch eine intensive Vernetzung und im besten Fall die gemeinsame Nutzung weiterer Ressourcen wie größere Veranstaltungsräume oder Kantinen. Gerade kleinere Organisationen können dadurch ihren Mitarbeitenden wieder einen attraktiveren und vor allem weniger einsamen Arbeitsort anbieten.</p>
<p>Der Kreativwirtschaft eröffnen sich neue Möglichkeiten durch Konzepte der Zwischennutzung. So verfolgt etwa der Verein Transiträume Berlin e.V. das Ziel, „kulturelle Zwischennutzung für leerstehende Immobilien zum (Berliner) Standard zu machen und so die Lebensqualität unserer Stadt nachhaltig zu fördern.“ Auf seiner Webseite transitraeume.org finden sich zahlreiche Gewerbeflächen, die für Kulturveranstaltungen angefragt werden können.</p>
<p>Eine dritte Option ist die Zusammenarbeit mit Flex-Office-Betreibern, die in freien Flächen Coworking-Spaces einrichten. So können nicht nur entstehende Einnahmeverluste oder Kosten für Leerstand aufgefangen werden, einem Bürogebäude kann durch ihr Angebot auch zusätzliche Attraktivität verliehen werden.</p>
<p>In den nächsten Jahren werden zusätzliche Büroflächen auf den Markt kommen und die Herausforderungen für Vermietende also eher größer. Daher ist ihre Kreativität gefragt. Es ist zu erwarten, dass sich für Akteure der Kreativ- und Zivilgesellschaft die Suche nach geeigneten und bezahlbaren Büro-, Atelier- oder Veranstaltungsflächen erheblich einfacher gestalten wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/12/outside-the-box-3-flashback-in-die-2000er/">Outside the Box #3: Flashback in die 2000er</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Coworking-Spaces: Woran es oft scheitert</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/07/07/coworking-2026-in-europa-flex-offices-punkten-mit-community-und-atmosphaere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 05:30:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=67364</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Workspace-Plattform One Coworking hat über 80.000 öffentliche Google-Bewertungen zu europäischen Coworking-Spaces sowie reale Angebotspreise für Büros ausgewertet. Christoph Fahle, Gründer und CEO von One Coworking, stellt die Ergebnisse vor.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Coworking-Depositphotos-317797596-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67389" class="wp-image-67389" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Coworking-Depositphotos-317797596-.jpg" alt="Das meistdiskutierte Thema in Coworking-Bewertungen ist nicht der Schreibtisch, das WLAN oder der Kaffee, es sind Personal und Betreiber. Abbildung: 4pmphoto@gmail.com, Depositphotos" width="600" height="340"></a>Das meistdiskutierte Thema in Coworking-Bewertungen ist nicht der Schreibtisch, das WLAN oder der Kaffee, es sind Personal und Betreiber. Abbildung: 4pmphoto@gmail.com, [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Workspace-Plattform One Coworking hat über 80.000 öffentliche Google-Bewertungen zu europäischen Coworking-Spaces sowie reale Angebotspreise für Büros ausgewertet. <span style="color: #ff3eb5;">Christoph Fahle</span>, Gründer und CEO von One Coworking, stellt die Ergebnisse vor.</p>
<p><span id="more-67364"></span></p>
<div id="attachment_67389-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Coworking-Depositphotos-317797596-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67389-2" class="wp-image-67389" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/Coworking-Depositphotos-317797596-.jpg" alt="Das meistdiskutierte Thema in Coworking-Bewertungen ist nicht der Schreibtisch, das WLAN oder der Kaffee, es sind Personal und Betreiber. Abbildung: 4pmphoto@gmail.com, Depositphotos" width="600" height="340"></a><p id="caption-attachment-67389-2" class="wp-caption-text">Das meistdiskutierte Thema in Coworking-Bewertungen ist nicht der Schreibtisch, das WLAN oder der Kaffee, es sind Personal und Betreiber. Abbildung: 4pmphoto@gmail.com, Depositphotos</p></div>
<p>Als Mitbegründer des Berliner Coworking-Spaces Betahaus kenne ich den Markt seit über 15 Jahren von beiden Seiten: erst als Betreiber, heute mit One Coworking als neutraler Plattform. Unsere <a href="https://www.onecoworking.com/de/blog/european-coworking-report-2026" target="_blank" rel="noopener">Analyse</a> sollte drei Fragen mit belastbaren Zahlen statt Bauchgefühl&nbsp; beantworten: Was lieben Mitglieder an einem Space wirklich? Was treibt sie wieder hinaus? Und was kostet ein Arbeitsplatz tatsächlich? Dafür haben wir 82.074 öffentliche Google-Bewertungen aus 1.351 Coworking-Spaces in ganz Europa nach Themen ausgewertet und sie mit über 1.200 realen Angebotspreisen für Büros aus sieben Städten zusammengebracht. Tatsächlich hat mich die Auswertung an einer Stelle sogar überrascht.</p>
<h2>Geliebt wird das Menschliche, nicht das Bauliche</h2>
<p>Das meistdiskutierte Thema in Coworking-Bewertungen ist nicht der Schreibtisch, nicht das WLAN und nicht der Kaffee. Es sind die Menschen. Personal und Betreiber tauchen 8.657-mal auf – häufiger als jedes andere Thema – und das zu 91,6 Prozent positiv. Noch höher in der positiven Bewertung liegen Community und Events (je 98,9 Prozent), die Lage (98 Prozent) und die Atmosphäre (97,3 Prozent bei 7.589 Erwähnungen). Was Mitglieder also wirklich an einen Space bindet, lässt sich nicht möblieren. Es ist Gastgeberqualität.</p>
<div id="attachment_67370-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/onecoworking-chart-review-sentiment-2026.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67370-2" class="wp-image-67370" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/onecoworking-chart-review-sentiment-2026.jpg" alt="Was die Leute am meisten lieben – Community, Personal, Atmosphäre – und weswegen sie wieder gehen: Lärm, Preis und Türen. Abbildung: One Coworking" width="600" height="334"></a><p id="caption-attachment-67370-2" class="wp-caption-text">Was die Leute am meisten lieben – Community, Personal, Atmosphäre – und weswegen sie wieder gehen: Lärm, Preis sowie Zugänglichkeit. Abbildung: One Coworking</p></div>
<h2>Drei Punkte, an denen es oft scheitert</h2>
<p>So eindeutig die Liebe zum Menschlichen ist, so eindeutig sind auch die Deal-Killer – und sie sind struktureller Natur. Erreichbarkeit und Zugang kommen auf nur 51,9 Prozent positive Stimmung, den mit Abstand niedrigsten Wert von allen. Es folgen der Preis (63,8 Prozent; bei 1.057 Erwähnungen 377-mal negativ) und Lärm beziehungsweise fehlender Fokus (75,2 Prozent). Die ehrliche Erkenntnis nach Jahren auf der Betreiberseite: Was Menschen am meisten schätzen – Community, Personal, Atmosphäre – können gute Anbieter ohnehin. Die Reibung sitzt im mechanisch Lösbaren: ein klarerer Eingang, ein wirklich ruhiger Raum, ein transparenter Preis. Das ist keine Kritik, sondern eine To-do-Liste.</p>
<div id="attachment_67371-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/onecoworking-chart-per-desk-by-size-2026.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67371-2" class="wp-image-67371" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/onecoworking-chart-per-desk-by-size-2026.jpg" alt="Der Preis pro Schreibtisch hängt vom Anbietertyp ab, nicht von der Teamgröße. Abbildung: One Coworking" width="600" height="322"></a><p id="caption-attachment-67371-2" class="wp-caption-text">Der Preis pro Schreibtisch hängt vom Anbietertyp ab, nicht von der Teamgröße. Abbildung: One Coworking</p></div>
<h2>Was ein Schreibtisch wirklich kostet</h2>
<p>Im zweiten Teil haben wir echte Angebotspreise pro Arbeitsplatz ausgewertet – als Median in Euro pro Schreibtisch und Monat. Hinter jedem Wert stehen mindestens zehn reale Angebote, ohne dass ein Anbieter genannt wird. Das Bild für Deutschland: München ist mit 683 Euro der teuerste große Standort, gefolgt von Hamburg (630 Euro), Düsseldorf (623 Euro) und Frankfurt am Main (580 Euro). Berlin ist mit 499 Euro der Preis-Leistungs-Sieger – und hat zugleich die größte Datenbasis. Spanien liegt deutlich darunter: Madrid 420 Euro, Barcelona 400 Euro. Das heißt nicht, dass irgendwo zu viel verlangt wird. Eine Adresse in München und eine in Barcelona sind schlicht unterschiedliche Produkte.</p>
<div id="attachment_67372-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/onecoworking-chart-city-per-desk-2026.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67372-2" class="wp-image-67372" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/onecoworking-chart-city-per-desk-2026.jpg" alt="Deutschland-Vergleich: München ist der teuerste Standort. In Berlin sind Flex-Offices am günstigsten. Abbildung: One Coworking" width="600" height="306"></a><p id="caption-attachment-67372-2" class="wp-caption-text">Deutschland-Vergleich: München ist der teuerste Standort. In Berlin sind Flex-Offices am günstigsten. Abbildung: One Coworking</p></div>
<h2>Der Preis hängt vom Anbietertyp ab – nicht von der Teamgröße</h2>
<p>Der überraschendste Befund steckt im Detail. Auf den ersten Blick sinkt der Preis pro Schreibtisch mit der Teamgröße: von rund 690 Euro für ein bis drei Plätze auf etwa 480 Euro ab 16 Plätzen. Es wäre verlockend, das einen „Kleinteam-Aufschlag“ zu nennen. Doch wir haben gegengeprüft: Innerhalb desselben Coworking-Spaces bringt mehr Fläche nur fünf bis neun Prozent Rabatt pro Schreibtisch. Der eigentliche Treiber ist der Anbietermix. Die günstigsten Plätze (rund 250 bis 360 Euro) sind große Flächen bei Großanbietern; die teuersten kleinen Büros liegen bei Premium- und Serviced-Office-Anbietern, oft bei 700 bis 1.200 Euro pro Schreibtisch. Für kleine Teams heißt das: Die niedrigsten Preise pro Schreibtisch sind faktisch nicht verfügbar – sie kommen nur als große Fläche, die man nicht braucht.</p>
<h2>Was das für die Praxis bedeutet</h2>
<p>Für Suchende und Office-Verantwortliche: Benchmarken Sie in Ihrer Größenklasse, nicht gegen eine „Ab X Euro“-Schlagzeile. Diese bezieht sich fast immer auf eine große Fläche bei einem Großanbieter. Lesen Sie Bewertungen auf Signale zu Personal, Community, Atmosphäre hin, nicht nur mit Blick auf die Fotos. Und testen Sie die Deal-Killer vor der Unterschrift: Gibt es wirklich einen ruhigen Bereich? Ist der Zugang einfach? Ist der All-in-Preis klar?</p>
<p>Für Betreiber und Eigentümer: Ihre Stärke liegt dort, wo die Bewertungen am besten sind. Den Unterschied machen heute nicht noch mehr Designmöbel aus, sondern der Eingangsbereich, der Fokusraum und ein ehrlicher Preis.</p>
<p>Zur Einordnung: Hierbei handelt es sich um einen Transparenz-Benchmark, nicht um eine Ersparnis-Behauptung. Alle Bewertungsdaten fließen nur aggregiert ein. Jeder veröffentlichte Preis-Median beruht auf mindestens zehn echten Angeboten. Kein Anbieter und kein Einzelpreis wird genannt. Der Markt ist absichtlich intransparent – große Ketten veröffentlichen selten Detailpreise, kleinere Anbieter schon. Genau diese Asymmetrie ist der Grund, warum ein neutraler Benchmark hilft.</p>
<table style="height: 304px;" width="657">
<tbody>
<tr>
<td>
<div id="attachment_60113-2" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-60113-2" class="wp-image-60113" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Fahle.jpg" alt="Christoph Fahle hat in über 17 Jahren mehr als 100.000 Unternehmen beim Umstieg auf Flex-Spaces begleitet. Seit 2022 ist der einstige Co-Founder und CEO der Coworking-Kette betahaus, die sich aus dem ersten größeren Coworking-Space in Deutschland heraus entwickelt hat, Co-Founder und CEO von One Coworking, dem führenden Coworking &amp; Flex Space Marketplace in Deutschland. Abbildung: Sara Herrlander" width="200" height="200"><p id="caption-attachment-60113-2" class="wp-caption-text">Abbildung: Sara Herrlander</p></div>
<p><strong>Christoph Fahle</strong>,</p>
<p>Gründer &amp; CEO,<br>
One Coworking.</p>
<p><a href="https://www.onecoworking.com/de/" target="_blank" rel="noopener">onecoworking.com</a></p>
<p>&nbsp;</p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Outside the Box #2: Plädoyer für den Raum</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/06/15/outside-the-box-2-plaedoyer-fuer-den-raum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 05:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In seiner Kolumne spricht sich der Coworking-Experte Björn Budack angesichts der fortschreitenden Digitalisierung für die Erhaltung von Räumen aus, sowohl quantitativ als auch qualitativ.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050-5" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a>Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „<a href="https://kiez-buero.de/" target="_blank" rel="noopener">Kiez Büro Coworking</a>“ agiert auch [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/06/15/outside-the-box-2-plaedoyer-fuer-den-raum/">Outside the Box #2: Plädoyer für den Raum</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In seiner Kolumne spricht sich der Coworking-Experte <span style="color: #ff3eb5;">Björn Budack</span> angesichts der fortschreitenden Digitalisierung für die Erhaltung von Räumen aus, sowohl quantitativ als auch qualitativ.</p>
<p><span id="more-67146"></span></p>
<div id="attachment_66050-6" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050-6" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66050-6" class="wp-caption-text">Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „<a href="https://kiez-buero.de/" target="_blank" rel="noopener">Kiez Büro Coworking</a>“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert</p></div>
<p>Die Ansage von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, den Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig zu stoppen, hat nicht nur die Buch- und Bibliotheksszene bewegt, sondern auch ein breites Echo in den deutschen Medien gefunden. Seine Begründung, die Sammlung körperlicher Medienwerke bis weit in die Zukunft hinein sei nicht mehr zeitgemäß, vorgetragen von einem konservativen Kulturpolitiker, hat für Erstaunen gesorgt.</p>
<p>Vermutlich hat Wolfgang Weimer hier eine etwas unüberlegte Konsequenz seiner Vorstellung von Digitalisierung geliefert, die er auf der Leipziger Buchmesse ja auch bereits relativiert hat. Nun spricht er von einem „Moratorium“ und man darf gespannt sein auf den weiteren Verlauf der Debatte.</p>
<p>Dieses Beispiel steht exemplarisch für die Frage, wie wir Raum und seine soziale Bedeutung wahrnehmen. Wird er in der digitalen Welt noch eine Rolle spielen? Ersetzt digitale Verfügbarkeit auch die „Körperlichkeit“ von Medienwerken? Führt die Digitalisierung zu einer Erweiterung von Erlebnismöglichkeiten oder zu ihrer Verengung?</p>
<p>Der Titel dieser Kolumne deutet die Antwort schon an: Plädoyer für den Raum! Das ist nicht verwunderlich, denn als Betreiber physischer Arbeitsorte bin ich verständlicherweise ein Verfechter realer Begegnungen. Aber die Orte, an denen diese Begegnungen stattfinden können, werden weniger. Traditionelle Milieus erodieren und mit ihnen auch die sie prägenden Begegnungsorte. Die Infrastruktur wird dünner, sowohl in öffentlichen Einrichtungen als auch im privaten Sektor: Die Anzahl der Bibliotheken, Schulen, Schwimmbäder, Arztpraxen, Bäckereien oder Kneipen ist seit der Jahrtausendwende zwischen 15 und bis über 20 Prozent zurückgegangen.</p>
<p>Soziale Begegnungsorte bieten Orientierung und Sicherheit. Telemedizin ersetzt nicht den Arztbesuch, Homeschooling nicht den Klassenraum, Homeoffice nicht das Gespräch in der Kaffeeküche und die heimische Badewanne nicht das Freibad. Als zusätzliche Optionen sind sie wünschenswert und erfüllen wichtige Funktionen: Homeschooling und Telemedizin können in der Grippewelle Ansteckungen verhindern und Google Books den leichten Zugriff auf Literatur ermöglichen.</p>
<p>Für viele Menschen allerdings ist der Umzug der Grundschule in die nächste Kreisstadt oder die Insolvenz der Kneipe ein als defizitär erlebter Schritt. Denn mit jedem Wegfall eines Ortes werden auch soziale Beziehungen gekappt, die unserem Leben Struktur verleihen. Insbesondere in der sich immer weiter globalisierenden und digitalisierenden Welt, die sich zunehmend unserer Kontrolle und unserem Verständnis entzieht, brauchen wir klare Bezugspunkte. Einen solchen kann die örtliche Bäckerei bieten, aber nicht die Bestellapp auf dem Handy. Wir können ihn bei der vertrauten Hausärztin finden, aber bei keiner „DiGA“ – schon die Abkürzung für „Digitale Gesundheitsanwendung“ vermittelt ein Höchstmaß an Distanz.</p>
<p>Wobei nicht allein die quantitative Menge den Ausschlag gibt. Auch die Qualität der Orte ist entscheidend für ein positives Erlebnis, wie es die Philosophin Eva von Redecker in ihrem neuen Buch beschreibt: „Es muss schön sein, wo sich alle treffen, damit die Angst vor Verlassenheit und Kontrollverlust wirklich aufhört.“</p>
<p>Beispiele hierfür gibt es: Wunderschön restaurierte Bäder wie das Johannisbad in Zwickau oder das Holthusenbad in Hamburg, der Hauptbahnhof in Leipzig, aber auch moderne Bauten wie die Stadtbibliothek in Stuttgart oder die Universitätsbibliothek in Cottbus sind „schöne Orte“, die zum Besuch einladen.</p>
<p>Insbesondere Bibliotheken werden über ihre traditionelle Funktion als Lese- und Studierräume immer mehr zu multifunktionalen Sozialräumen. In ihnen finden Workshops und Kulturveranstaltungen statt, sie haben Raum für Freizeitaktivitäten und konzentriertes Arbeiten und bieten insgesamt eine hohe Aufenthaltsqualität. Aber nicht nur im Großen, auch im Kleinen sollte der Fokus wieder stärker auf Infrastruktur vor Ort gelegt werden: Die Arztpraxis um die Ecke, das Freibad oder die Bibliothek vor Ort, das Jugendzentrum im Kiez oder die Grundschule für die Nachbarschaft. Nicht alles, aber vieles ist politisch steuerbar und sollte mit höchstmöglicher Anstrengung erhalten oder, wo bereits verloren, wieder aufgebaut werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Outside the Box #1: Die neue Freiheit der Büroarbeit</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/03/30/outside-the-box-1-die-neue-freiheit-der-bueroarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 05:30:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=66049</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Coworking-Experte Björn Budack mag es, kreativ und unkonventionell zu denken: out of the box oder outside the box, wobei die Box hier auch schnell das traditionelle Büro sein kann. In seiner Kolumne wird er Ihnen 2026 Konzepte und Tools für modernes, flexibles Arbeiten näherbringen.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050-7" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a>Björn Budack [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/03/30/outside-the-box-1-die-neue-freiheit-der-bueroarbeit/">Outside the Box #1: Die neue Freiheit der Büroarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Coworking-Experte <span style="color: #ff3eb5;">Björn Budack</span> mag es, kreativ und unkonventionell zu denken: out of the box oder outside the box, wobei die Box hier auch schnell das traditionelle Büro sein kann. In seiner Kolumne wird er Ihnen 2026 Konzepte und Tools für modernes, flexibles Arbeiten näherbringen.</p>
<p><span id="more-66049"></span></p>
<div id="attachment_66050-8" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050-8" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66050-8" class="wp-caption-text">Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „<a href="https://kiez-buero.de/" target="_blank" rel="noopener">Kiez Büro Coworking</a>“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert</p></div>
<p>Jahrzehntelang war alles klar geregelt: Büroarbeit fand im Büro statt. Das Unternehmen stellte Raum, Schreibtisch, Stuhl, Telefon, irgendwann auch einen Computer und meistens sogar den Kaffee zur Verfügung – die Arbeitnehmer dafür ihre Arbeitszeit. Der Deal war klar: Anwesenheitszeit gegen Geld. Der Austausch wurde dokumentiert durch Stempelkarte und Gehaltsabrechnung. Diese Verabredung bedeutete in hohem Maße Sicherheit für beide Seiten: Für die Beschäftigten die Einbettung in ein Kollektiv mit festen Prozessen und Routinen. Für die Unternehmen die Gewissheit, dass die bezahlte Zeit auch abgeleistet wurde. Im Fokus standen die Arbeitszeit und ihre Kontrolle, nicht die Verantwortung für Arbeitsergebnisse.</p>
<p>Erst durch das Aufkommen digitaler Datenverarbeitung wurde in den 1980er-Jahren „Telearbeit“ möglich und die unbedingte Notwendigkeit, zur Arbeit ins Büro zu fahren, entfiel für immer mehr Angestellte. Neben dem Büro wurde dadurch zusehends auch Homeoffice als Arbeitsort möglich.</p>
<p>Als sich dann Anfang der 2000er-Jahre der Zugang per WLAN durchsetzte, wurde es möglich, an allen erdenklichen Orten zu arbeiten – den sogenannten „Dritten Arbeitsorten“. Anfangs war das keine reine Freude: Laptops waren nicht kompatibel oder hatten noch keine WLAN-Karten, der Zugang zu Hotelnetzwerken war äußerst kompliziert und allzu oft funktionierte er gar nicht. Dennoch war nun der Grundstein gelegt zu einer neuen Freiheit des Arbeitens. Mit dem Buch „Wir nennen es Arbeit“ von Holm Friebe und Sascha Lobo erhielt sie ihren kulturellen Überbau.</p>
<p>Für viele Beschäftigte in traditionellen Arbeitsverhältnissen folgten Jahre mühevoller Diskussionen um den Arbeitsort, in denen sie ihren Unternehmen meist nur kleine Zugeständnisse in Bezug auf mobile Arbeit abtrotzen konnten.</p>
<p>Das änderte sich schlagartig mit der Coronapandemie im Jahr 2020: Der Lockdown ließ naturgemäß fast ausschließlich Homeoffice zu und war ein gewaltiger Innovationsmotor. Waren Videokonferenzen bis zur Pandemie ein wenig verbreitetes Arbeitswerkzeug, sorgten sie mit ihrer Durchdringung der Arbeitswelt für eine fundamentale Änderung des Arbeitens. Es war nun nicht mehr nur die „digitale Bohème“, die sich größere Flexibilität leisten konnte, sondern auch der Innovation unverdächtige Organisationen wie die Sparkassen integrierten Videochats in ihre Arbeitsprozesse. Unternehmen hatten gelernt, dass nicht mehr jedes Meeting mit der Fahrt an irgendeinen Ort verbunden sein muss, sondern sich durch Videokonferenzen Zeit und Fahrtkosten sparen lassen.</p>
<p>Auch wenn das Büro als wichtigster Arbeitsort für viele Unternehmen weiterhin eine zentrale Rolle spielt, so findet Arbeit nun erstmals in einem nennenswerten Umfang „Outside the Box“ statt. Dabei bietet vor allem hybrides Arbeiten, also die Arbeit an wechselnden Orten, eine neue Freiheit, die sehr geschätzt wird.</p>
<p>In dieser neuen Arbeitswelt werden auch die Aspekte Sicherheit und Freiheit neu austariert. Unternehmen müssen loslassen können und vertrauen, während auf der anderen Seite der Zugewinn an eigenverantwortlicher Organisation für viele eine neue Herausforderung ist.</p>
<p>Und genau darum wird es auch in den nächsten Folgen dieser Kolumne gehen: Wie kann die neue Arbeitswelt gestaltet werden, welche Möglichkeiten eröffnen sich? Welche neuen Arbeitskonzepte haben sich in den vergangenen Jahren entwickelt und für welche Orte sind sie geeignet? Welche neuen Dienstleistungen und Unternehmen sind rund um die neue Art zu arbeiten entstanden? Welche Tools gibt es, um hybrides Arbeiten „Outside the Box“ zu organisieren und welche Prozesse und Organisationsformen helfen remote arbeitenden Teams?</p>
<p>Denn so groß der Freiheitsgewinn in der schönen neuen Arbeitswelt auch ist: Sie stellt Organisationen und ihre Mitglieder vor zahlreiche neue Herausforderungen, die gemeistert werden wollen, damit die neue Freiheit nicht zu Frustration führt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/03/30/outside-the-box-1-die-neue-freiheit-der-bueroarbeit/">Outside the Box #1: Die neue Freiheit der Büroarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ambiente 2026: Jetzt anmelden zum Trendforum für moderne Raumwelten am 6. Februar</title>
		<link>https://office-roxx.de/2025/11/17/ambiente-2026-jetzt-anmelden-zum-trendforum-fuer-moderne-raumwelten-am-6-februar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Nehring]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 07:30:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Büroeinrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Büromöbel]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
		<category><![CDATA[Flexibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=63708</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am ersten Tag der Weltleitmesse für Konsumgüter Ambiente lädt der PRIMA VIER Verlag wieder zu einem interessanten Vortragsprogramm ein. Das Forum widmet sich diesmal aktuellen Entwicklungen bei der Gestaltung von Räumen im Working- und im Livingbereich. Interessierte können sich kostenfrei für die Veranstaltung und die fünftägige Messe anmelden.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/ambiente-future-of-work-jl-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-63711" class="wp-image-63711" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/ambiente-future-of-work-jl-01.jpg" alt="Das Trendforum am 6. Februar 2026 kann kostenfrei besucht werden. Voraussetzung ist die vorherige Anmeldung. Abbildung: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Jens Liebchen" width="600" height="400"></a>Das Trendforum am 6. [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2025/11/17/ambiente-2026-jetzt-anmelden-zum-trendforum-fuer-moderne-raumwelten-am-6-februar/">Ambiente 2026: Jetzt anmelden zum Trendforum für moderne Raumwelten am 6. Februar</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am ersten Tag der Weltleitmesse für Konsumgüter Ambiente lädt der PRIMA VIER Verlag wieder zu einem interessanten Vortragsprogramm ein. Das Forum widmet sich diesmal aktuellen Entwicklungen bei der Gestaltung von Räumen im Working- und im Livingbereich. Interessierte können sich kostenfrei für die Veranstaltung und die fünftägige Messe anmelden.</p>
<p><span id="more-63708"></span></p>
<div id="attachment_63711-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/ambiente-future-of-work-jl-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-63711-2" class="wp-image-63711" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/ambiente-future-of-work-jl-01.jpg" alt="Das Trendforum am 6. Februar 2026 kann kostenfrei besucht werden. Voraussetzung ist die vorherige Anmeldung. Abbildung: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Jens Liebchen" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-63711-2" class="wp-caption-text">Das Trendforum am 6. Februar 2026 kann kostenfrei besucht werden. Voraussetzung ist die vorherige Anmeldung. Abbildung: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Jens Liebchen</p></div>
<p>Am Freitag, den 6. Februar 2026 sind Sie herzlich eingeladen zum „Trendforum für moderne Raumwelten“ auf der <a href="https://ambiente.messefrankfurt.com/frankfurt/de.html">Ambiente</a> in Frankfurt am Main. Von 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr sprechen im Interior Design &amp; Architecture Hub (Halle 3.1, C10) diese renommierten Experten:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-63781" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/10/Bernd-Fels-if5-sw.jpg" alt="Bernd Fels, Gründer, if5 &amp; if5 design. Abbildung: if5" width="200" height="200"></p>
<h2>Bernd Fels: <strong>„Arbeit wird radikal anders – vergesst die Büroorganisation von heute“</strong></h2>
<p>Der Gründer von if5 und if5 design sowie Mitinitiator von spaces4future ist langjähriger Experte für die Zukunft der Wissensarbeit sowie nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung. Er sagt: Wer Arbeitsorte heute noch wie gestern plant, blockiert Zukunft. Wer sie dagegen als soziale, digitale und regenerative Möglichkeitsräume versteht, gestaltet die Arbeitswelt von morgen.</p>
<hr>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-64516" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/11/Josephine-Winkens-Konrad-Knoblauch-sw.jpg" alt="Josephine Winkens, Leiterin der Ideenwerkstatt, Konrad Knoblauch. Abbildung: Konrad Knoblauch" width="200" height="200"></p>
<h2>Josephine Winkens: „Grauer Alltag im Büro? Impulse aus Hospitality und Retail für zeitgemäße Arbeitswelten“</h2>
<p>Die Leiterin der Ideenwerkstatt des 1909 gegründeten Innenausbau-Unternehmens Konrad Knoblauch nimmt mit auf eine inspirierende Reise durch Hospitality und Retail. Sie zeigt anhand von Analysen und Praxisbeispielen, welche Impulse sich daraus für das Büro von morgen ableiten lassen.</p>
<hr>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-63779" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/10/Sabrina-Voecks-JOI-Design.jpg" alt="Sabrina Voecks, Kreativdirektorin &amp; Partnerin, JOI-Design. Abbildung: Jenner-Egberts Foto+Film" width="200" height="200"></p>
<h2>Sabrina Voecks: „Officiality – Where Work Feels Like Home“</h2>
<p><em>Abbildung: Jenner-Egberts Foto+Film</em><br>
Die Kreativdirektorin und Partnerin beim Planungsbüro JOI-Design spricht über „Officiality“ – die neue Verschmelzung von Hospitality und Office. Sie zeigt, wie hybride Räume geschaffen werden können, die Arbeitswelten, Zuhause und Hospitality verbinden.</p>
<hr>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-64514" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/10/Christoph-Fahle.jpg" alt="Christoph Fahle, Co-Founder &amp; CEO, One Coworking. Abbildung: Sara Herrlander" width="200" height="200"></p>
<h2>Christoph Fahle: „Vom Mieter zum Gast: Warum das Büro der Zukunft wie ein Hotel geführt werden muss“</h2>
<p><em>Abbildung: Sara Herrlander</em><br>
Der Co-Founder &amp; CEO von One Coworking erklärt, warum das Büro der Zukunft wie ein Hotel geführt werden muss. Der Pionier der deutschen Coworking-Bewegung übersetzt die Erfolgsprinzipien von Flex-Spaces und der Hotellerie in konkrete Impulse für klassische Unternehmensimmobilien.</p>
<hr>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-51778" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2023/12/OB2-Peter-Knecht-Geschaeftsfuehrer-Goetessons-Design-GmbH.jpg" alt="Peter Knecht, Geschäftsführer Götessons Design GmbH. Abbildung: Götessons" width="200" height="200"></p>
<h2>Peter Knecht: „Biophile Arbeitswelten: Natur als Erfolgsfaktor in Büro &amp; Gastro“</h2>
<p>Der Managing Director der Götessons Design GmbH spricht über biophile Arbeitswelten. Für sein Unternehmen, eine schwedische Herstellergruppe hinter verschiedenen Möbelmarken, ist die Natur ein Erfolgsfaktor für Büro und Gastro.</p>
<hr>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-44161" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2022/09/Robert-Nehering-OFFICE-ROXX-rund.jpg" alt="Robert Nehring, Chefredakteur OFFICE ROXX." width="209" height="209"></p>
<h2>Dr. Robert Nehring: Moderation</h2>
<p>Der Chefredakteur von OFFICE ROXX moderiert das Forum. Er beginnt mit einem kurzen Überblick zum „Status quo Gastro und Büro“.</p>
<hr>
<p>Quality Office Consultants erhalten für die vollständige Teilnahme drei Fortbildungspunkte vom Qualitätsforum Büroeinrichtungen im Industrieverband Büro und Arbeitswelt e.V. (P-3-PVN-05-26). Die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen gewährt drei Fortbildungspunkte für Architekten.</p>
<p>Eine Anmeldung zum kostenlosen Forum ist erforderlich. Die Plätze sind limitiert. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie bis 4. Februar auch eine kostenfreie Dauerkarte für die Messe. Die Tickets werden ab 1. Dezember 2025 einmal arbeitstäglich versendet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2025/11/17/ambiente-2026-jetzt-anmelden-zum-trendforum-fuer-moderne-raumwelten-am-6-februar/">Ambiente 2026: Jetzt anmelden zum Trendforum für moderne Raumwelten am 6. Februar</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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		<item>
		<title>The State of Coworking: Zahlen, Daten, Fakten und ein Award</title>
		<link>https://office-roxx.de/2025/10/10/the-state-of-coworking-zahlen-daten-fakten-und-ein-award/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was hierzulande 2009 mit dem Betahaus in Berlin als kreative Nische für digitale Nomaden und Freiberufler begann, ist heute ein fester Bestandteil der Büroarbeitswelt. Der Bundesverband Coworking Spaces Deutschland (BVCS) hat Nutzerzahlen veröffentlicht und Preise verliehen.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/Coworking-Depositphotos-183483002-.Bild-von-denisismagilov.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-63452-3" class="wp-image-63452" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/Coworking-Depositphotos-183483002-.Bild-von-denisismagilov.jpg" alt="Coworking-Spaces als Spiegel einer neuen Arbeitskultur. Abbildung: Denisismagilov, Depositphotos" width="600" height="400"></a>Coworking-Spaces als Spiegel einer neuen Arbeitskultur. Abbildung: Denisismagilov, Depositphotos<br />
Wie sehr sich Coworking-Spaces in Deutschland in den letzten Jahren etabliert haben, zeigen die Zahlen des BVCS: Von 2020 zu [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2025/10/10/the-state-of-coworking-zahlen-daten-fakten-und-ein-award/">The State of Coworking: Zahlen, Daten, Fakten und ein Award</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was hierzulande 2009 mit dem Betahaus in Berlin als kreative Nische für digitale Nomaden und Freiberufler begann, ist heute ein fester Bestandteil der Büroarbeitswelt. Der Bundesverband Coworking Spaces Deutschland (BVCS) hat Nutzerzahlen veröffentlicht und Preise verliehen.</p>
<p><span id="more-63371"></span></p>
<div id="attachment_63452-4" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/Coworking-Depositphotos-183483002-.Bild-von-denisismagilov.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-63452-4" class="wp-image-63452" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/Coworking-Depositphotos-183483002-.Bild-von-denisismagilov.jpg" alt="Coworking-Spaces als Spiegel einer neuen Arbeitskultur. Abbildung: Denisismagilov, Depositphotos" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-63452-4" class="wp-caption-text">Coworking-Spaces als Spiegel einer neuen Arbeitskultur. Abbildung: Denisismagilov, Depositphotos</p></div>
<p>Wie sehr sich Coworking-Spaces in Deutschland in den letzten Jahren etabliert haben, zeigen die Zahlen des BVCS: Von 2020 zu 2024 ist die Anzahl der Coworking-Spaces um 51,2 Prozent auf insgesamt 1.917 Locations gestiegen. Bemerkenswert ist, dass die Zahlen in den größten Städten Berlin, München, Hamburg und Frankfurt/Main leicht rückläufig sind, während Städte mit 20.000 bzw. 100.000 Einwohnern einen Zuwachs an Spaces verzeichnen.</p>
<h2>Stadt, Land, Space</h2>
<p>In den einzelnen Bundesländern verteilen sich die Coworking-Spaces wie folgt: Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit 369 Standorten die meisten Spaces, gefolgt von Bayern mit 316 und Baden-Württemberg mit 249. In allen drei Bundesländern gab es gegenüber 2023 Zuwächse. Auf Platz vier liegt Berlin mit 213 Coworking-Spaces. Das Bundesland ist zusammen mit Hamburg die einzige Region, in der es gegenüber 2023 aktuell weniger Standorte gibt: Im Vorjahr waren es in Berlin noch 221 Coworking-Spaces, in Hamburg ist die Zahl innerhalb eines Jahres um 13 gesunken, von 101 auf 88. Das Bundesland mit dem geringsten Angebot an Orten mit Coworking-Angeboten ist das Saarland, dort existieren lediglich elf Standorte. In Bremen sind es 17 und Sachsen-Anhalt 28.</p>
<div id="attachment_54435-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2024/06/IWG-pexels-fauxels-3182826.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-54435-2" class="wp-image-54435" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2024/06/IWG-pexels-fauxels-3182826.jpg" alt="Wissensarbeit trifft auf Wissensaustausch. Abbildung: Fauxels, Pexels" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-54435-2" class="wp-caption-text">Wissensarbeit trifft auf Wissensaustausch. Abbildung: Fauxels, Pexels</p></div>
<p>Der <a href="https://www.bundesverband-coworking.de/" target="_blank" rel="noopener">BVCS</a> teilt auf seiner Webseite mit, dass es seit 2020 in 82 Prozent mehr Städten und Gemeinden Coworking-Spaces gibt. Die Zahl der Städte mit mindestens einem Coworking-Standort ist gestiegen, von 572 im Oktober 2023 auf 608 im September 2024. Das entspricht einem Wachstum von 6,3 Prozent. Dass das Coworking-Angebot keinesfalls nur auf Metropolen und große Städte beschränkt ist, zeigen Orte wie das hessische Oberursel mit knapp 47.000 Einwohnern. Dort gibt es laut BVCS 16 Coworking-Spaces. Oder das nahe München gelegene Grünwald (circa 11.000 Einwohner) mit insgesamt 38 Coworking-Angeboten. Wobei davon auszugehen ist, dass die Nähe zu Frankfurt/Main und München hier Einfluss hat.</p>
<h2>Anbieter im DISQ-Vergleich</h2>
<p>Während Coworking-Spaces in der Anfangszeit fast ausschließlich von idealistischen Einzelpersonen oder kleinen Teams gegründet und geführt wurden, zeigt sich heute ein anderes Bild. Immer mehr größere Anbieter mit mindestens 15 Standorten deutschlandweit prägen die Coworking-Landschaft. Gemessen an der Anzahl ihrer Standorte stehen derzeit Regus, SleevesUp!, Ecos Work Spaces, Worgs sowie WeWork an der Spitze. Der quantitative Zuwachs allein sagt allerdings noch wenig über die Qualität der Angebote aus.</p>
<div id="attachment_63454-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/cowomen-ZKHksse8tUU-unsplash-Foto-von-Foto-von-CoWomen-Unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-63454-2" class="wp-image-63454" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/cowomen-ZKHksse8tUU-unsplash-Foto-von-Foto-von-CoWomen-Unsplash.jpg" alt="Geteilter Raum für gemeinsame Ansprüche. Abbildung: Cowomen, Unsplash" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-63454-2" class="wp-caption-text">Geteilter Raum für gemeinsame Ansprüche. Abbildung: Cowomen, Unsplash</p></div>
<p>Um zu evaluieren, wie zufrieden die Nutzer von Coworking-Spaces tatsächlich sind, hat das Deutsche Institut für Service-Qualität (<a href="https://disq.de/" target="_blank" rel="noopener">DISQ</a>) sechs größere Anbieter verglichen. Das Ergebnis: Im Schnitt wurden 80,4 von 100 möglichen Punkten erzielt. Vier Anbieter wurden mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“ bewertet, zwei weitere erhielten ein „gut“. Laut der Kundenbefragung würden knapp 78 Prozent der Nutzer ihren Anbieter weiterempfehlen. Insbesondere nutzerfreundliche und informative Internetauftritte führten dabei zu einer positiven Resonanz. Das zeigt: Es kommt nicht nur auf die Räumlichkeiten an, denn bei Interesse findet die Kontaktaufnahme fast immer online statt.<br>
An der Spitze des DISQ-Rankings steht Mindspace: Der Anbieter erzielte Bestwerte bei der Gesamtzufriedenheit wie auch bei der Weiterempfehlung – und überzeugte darüber hinaus mit seiner Online-Präsenz und Reputation. Platz zwei ging an Unicorn. Das Unternehmen konnte vor allem im Bereich Online-Service punkten – dank der Kombination aus modernem Webdesign und intuitiver Navigation. Regus belegte zwar insgesamt Platz drei, konnte jedoch im Bereich Gesamtzufriedenheit und Weiterempfehlung die zweitbesten Werte erzielen.</p>
<h2>Ausgezeichnete Räume</h2>
<p>Neben Nutzerbewertungen und Servicekennzahlen hat auch die inhaltliche und gestalterische Qualität von Coworking-Konzepten große Bedeutung. Ausdruck dieser Entwicklung ist der 2025 erstmals vergebene Deutsche Coworking-Preis, der am 15. Mai in Berlin Premiere feierte. Initiiert wurde die Auszeichnung vom BVCS. Verliehen wurde sie in insgesamt sechs Kategorien, darunter „Space des Jahres“, „Newcomer des Jahres“, „Coworking-Space im ländlichen/suburbanen Raum“ sowie „Bestes Community-Management“. Der begehrte Titel „Space des Jahres“ ging an den Digital Hub aus Bonn. In die Bewertung eingeflossen sind Aspekte wie ein exzellentes Arbeitsumfeld und eine hervorragende Infrastruktur. Als vielversprechender Neuzugang wurde der Berliner Anbieter Werkhain in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet.</p>
<div id="attachment_63453-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/DeveLUP-Foto-von-Christian-Moeller-MOEgrafie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-63453-2" class="wp-image-63453" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/DeveLUP-Foto-von-Christian-Moeller-MOEgrafie.jpg" alt="Develup ist eine flexible Arbeitslandschaft in Ludwigslust. Abbildung: Christian Möller, Moegrafie" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-63453-2" class="wp-caption-text">Develup ist eine flexible Arbeitslandschaft in Ludwigslust. Abbildung: Christian Möller, Moegrafie</p></div>
<h2>Zwischen Baum und Box</h2>
<p>Wie weit sich innovative Ansätze in der Gestaltung von Coworking-Räumen umsetzen lassen, zeigt exemplarisch ein Blick nach Ludwigslust – konkret auf das Start-up- und Gründerzentrum Develup, das auf dem „Campus Wohnen und Arbeiten“ angesiedelt ist. Die dortigen Coworking-Bereiche, die Gemeinschaftsküche, das Atrium, der Konferenzraum und das Welcome-Center wurden vom Architekturbüro Raumdeuter so konzipiert, dass sie für verschiedene Formate und Veranstaltungsarten flexibel nutzbar sind. Einheitlich gestaltetes, kombinierbares Mobiliar schafft die Grundlage für eine bedarfsgerechte Raumnutzung, je nach Anlass, Teamgröße oder Arbeitsstil. Symbolische „Bäume“ dienen zusätzlich als visuelle Wegmarken und strukturierende Elemente, während hausförmige Besprechungsboxen Rückzugsmöglichkeiten schaffen. Ergänzt wird das Gestaltungskonzept durch eigens entwickelte Einbauten, wie den Empfangstresen, eine integrierte Kaffeestation und mobile Garderoben, was dem Ort ein individuelles Flair verleiht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2025/10/10/the-state-of-coworking-zahlen-daten-fakten-und-ein-award/">The State of Coworking: Zahlen, Daten, Fakten und ein Award</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>The Flex Work Playbook #1: Von Coworking bis Untermiete – was passt?</title>
		<link>https://office-roxx.de/2025/03/19/the-flex-work-playbook-1-von-coworking-bis-untermiete-was-passt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2025 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=60032</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer in ein Flex-Office oder Coworking-Space wechseln möchte, hat die Qual der Wahl. Zahlreich sind die Anbieter und groß zum Teil die Unterschiede. Als Orientierungshilfe unterscheidet Coworking-Pionier Christoph Fahle, dessen mehrteilige Kolumne hier beginnt, vier verschiedene Bürotypen.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Fahle.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-60113-3" class="wp-image-60113" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Fahle.jpg" alt="Christoph Fahle hat in über 17 Jahren mehr als 100.000 Unternehmen beim Umstieg auf Flex-Spaces begleitet. Seit 2022 ist der einstige Co-Founder und CEO der Coworking-Kette betahaus, die sich aus dem ersten größeren Coworking-Space in Deutschland heraus [...]
</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2025/03/19/the-flex-work-playbook-1-von-coworking-bis-untermiete-was-passt/">The Flex Work Playbook #1: Von Coworking bis Untermiete – was passt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in ein Flex-Office oder Coworking-Space wechseln möchte, hat die Qual der Wahl. Zahlreich sind die Anbieter und groß zum Teil die Unterschiede. Als Orientierungshilfe unterscheidet Coworking-Pionier <span style="color: #ff3eb5;">Christoph Fahle</span>, dessen mehrteilige Kolumne hier beginnt, vier verschiedene Bürotypen.</p>
<p><span id="more-60032"></span></p>
<div id="attachment_60113-4" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Fahle.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-60113-4" class="wp-image-60113" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Fahle.jpg" alt="Christoph Fahle hat in über 17 Jahren mehr als 100.000 Unternehmen beim Umstieg auf Flex-Spaces begleitet. Seit 2022 ist der einstige Co-Founder und CEO der Coworking-Kette betahaus, die sich aus dem ersten größeren Coworking-Space in Deutschland heraus entwickelt hat, Co-Founder und CEO von One Coworking, dem führenden Coworking &amp; Flex Space Marketplace in Deutschland. Abbildung: Sara Herrlander" width="600" height="600"></a><p id="caption-attachment-60113-4" class="wp-caption-text">Christoph Fahle hat in über 17 Jahren mehr als 100.000 Unternehmen beim Umstieg auf Flex-Spaces begleitet. Seit 2022 ist der einstige Co-Founder und CEO der Coworking-Kette betahaus, die sich aus dem ersten größeren Coworking-Space in Deutschland heraus entwickelt hat, Co-Founder und CEO von One Coworking, dem führenden Coworking &amp; Flex Space Marketplace in Deutschland. Abbildung: Sara Herrlander</p></div>
<p>Wie finde ich den richtigen Coworking- &amp; Flex-Space-Anbieter?&nbsp;Wer im Jahr 2025 ein neues Büro sucht, hat eine große Auswahl und gute Chancen auf attraktive Angebote. In jedem Fall besteht sowohl die Möglichkeit, Geld einzusparen als auch die Mitarbeitenden mit tollen Features zu beglücken. Flexible Büros (Flex-Offices) und Coworking-Spaces bieten spannende Alternativen zu klassischen Büros. Erstere punkten oft mit tollen Annehmlichkeiten. Aber auch klassische Vermieter ziehen nach und erweitern ihr Angebot um mehr Flexibilität und zusätzliche Services.</p>
<p>Die Herausforderung besteht darin, die verschiedenen Angebote zu unterscheiden und die beste Lösung für die individuellen Bedürfnisse zu finden. Denn eines ist klar: Coworking ist nicht gleich Coworking und auch Serviced Offices sind nicht immer gleichwertig. Erst bei genauerem Hinsehen werden Unterschiede und mögliche Fallstricke sichtbar.</p>
<p>Es gibt vier Haupttypen von Büroangeboten, die den Markt dominieren.</p>
<p>Erstens: unabhängige Coworking-Spaces mit lokalen Betreibern. Diese sind mittlerweile in fast jeder größeren deutschen Stadt vertreten. Sie zeichnen sich durch lokale Verwurzelung, individuelle Konzepte und einen starken Fokus auf die Community aus. Sie richten sich an Freelancer, Start-ups und kleine Teams. Zu ihren Vorteilen gehören eine starke Community und lokale Vernetzung, Offenheit für individuelle Lösungen, Authentizität und eine übersichtliche Größe. Zu den Nachteilen, dass sie oft nicht groß genug für größere Teams sind, kein internationales Roaming-Netzwerk bieten und eine variierende Servicequalität.</p>
<p>Zweitens: die Ketten. Große Coworking-Ketten wie Wework, Mindspace oder Regus dominieren den internationalen Markt. Sie bieten einheitliche Standards, globale Netzwerke und flexible Mitgliedschaftsmodelle, die es Nutzern erlauben, Standorte weltweit zu nutzen. Ihre Vorteile sind standardisierte Produkte mit verlässlichem Service, Platz für größere Teams und Enterprise Suites sowie ein globales Netzwerk für internationale Mobilität. Die Nachteile: große, oft anonyme Standorte und eine geringere Vernetzung der Mitglieder untereinander.</p>
<p>Drittens: Büros zur Untermiete. Die Work-from-Home-Revolution hat dazu geführt, dass viele Unternehmen ihre Büroflächen reduzieren oder teilweise untervermieten. Diese Flächen sind oft komplett ausgestattet und bieten eine kostengünstige Alternative zu traditionellen Mietverträgen oder Coworking-Spaces. Sie eignen sich besonders für Unternehmen, die kurzfristige und flexible Lösungen suchen und nur ein kleines Budget haben. Vorteile: sehr günstige Angebote, hochwertige Ausstattung und sofortige Verfügbarkeit ohne lange Vertragsverhandlungen. Nachteile: potenzielle Kostenrisiken durch Nebenkosten-Nachzahlungen, keine langfristige Planbarkeit, kein professioneller Provider und sehr unterschiedliche Standards.</p>
<p>Viertens: Büroimmobilien mit Coworking-Services. Immer mehr Bürogebäude integrieren Coworking-Services in ihr Angebot. Eigentümer schaffen moderne Gemeinschaftsbereiche, Meetingräume oder flexible Arbeitsplätze, um Mieter anzuziehen und den Wert der Immobilie zu steigern. Diese hybriden Konzepte kombinieren die Vorteile von Coworking mit der Stabilität eines festen Mietvertrags. Zu den Vorteilen gehören die Kombination aus eigenen Flächen und geteilten Ressourcen, Attraktivität für große Unternehmen mit vielseitigen Bedürfnissen und Kosteneffizienz durch geteilte Annehmlichkeiten. Zu den Nachteilen zählt, dass Servicequalität und Angebot stark schwanken können, die Abhängigkeit von der Umsetzung durch den Vermieter und ein sehr großes Qualitätsspektrum. Es gibt sehr professionelle Anbieter, aber auch Anbieter, die gerade erst anfangen.</p>
<p>Der Markt für Büroimmobilien ist heute so vielfältig wie nie zuvor. Ob unabhängige Coworking-Spaces, globale Ketten, flexible Untermietlösungen oder hybride Modelle – jedes Angebot hat seine eigenen Stärken und Schwächen.&nbsp;Um die beste Lösung für die individuellen Bedürfnisse zu finden, ist es entscheidend, die Angebote im Detail zu prüfen. Ein Experte kann dabei helfen, die passende Wahl zu treffen und potenzielle Fallstricke zu vermeiden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2025/03/19/the-flex-work-playbook-1-von-coworking-bis-untermiete-was-passt/">The Flex Work Playbook #1: Von Coworking bis Untermiete – was passt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Coworking Spaces und Reisekosten: Wann steuerfrei abgerechnet werden kann</title>
		<link>https://office-roxx.de/2025/02/19/coworking-spaces-und-reisekosten-wann-steuerfrei-abgerechnet-werden-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2025 06:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Travel/MICE]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=59533</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beim Arbeiten in Coworking Spaces kommt oft die Frage auf, ob Reisekosten für die Anfahrt in Rechnung gestellt werden dürfen oder nicht. Der Lohnsteuerhilfeverein VLH erklärt, unter welchen Bedingungen das der Fall ist und welche Aspekte dabei zu beachten sind.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/02/Depositphotos_663844238_ds-Foto-von-AllaSerebrina.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-59686" class="wp-image-59686" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/02/Depositphotos_663844238_ds-Foto-von-AllaSerebrina.jpg" alt="Reisekosten zum Coworking Space können nur unter bestimmten Voraussetzungen abgerechnet werden. Abbildung: Deposit Photos, AllaSerebrina" width="600" height="400"></a>Reisekosten zum Coworking Space können nur unter bestimmten Voraussetzungen abgerechnet werden. Abbildung: Deposit Photos, AllaSerebrina<br />
Coworking Spaces erfreuen sich [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2025/02/19/coworking-spaces-und-reisekosten-wann-steuerfrei-abgerechnet-werden-kann/">Coworking Spaces und Reisekosten: Wann steuerfrei abgerechnet werden kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Arbeiten in Coworking Spaces kommt oft die Frage auf, ob Reisekosten für die Anfahrt in Rechnung gestellt werden dürfen oder nicht. Der Lohnsteuerhilfeverein VLH erklärt, unter welchen Bedingungen das der Fall ist und welche Aspekte dabei zu beachten sind.</p>
<p><span id="more-59533"></span></p>
<div id="attachment_59686-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/02/Depositphotos_663844238_ds-Foto-von-AllaSerebrina.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-59686-2" class="wp-image-59686" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/02/Depositphotos_663844238_ds-Foto-von-AllaSerebrina.jpg" alt="Reisekosten zum Coworking Space können nur unter bestimmten Voraussetzungen abgerechnet werden. Abbildung: Deposit Photos, AllaSerebrina" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-59686-2" class="wp-caption-text">Reisekosten zum Coworking Space können nur unter bestimmten Voraussetzungen abgerechnet werden. Abbildung: Deposit Photos, AllaSerebrina</p></div>
<p>Coworking Spaces erfreuen sich wachsender Beliebtheit – nicht nur bei Freiberuflern, sondern auch bei Angestellten. Für Letztere stellt sich oft die Frage, ob sie für Aufenthalte in Gemeinschaftsbüros Reisekosten abrechnen oder lediglich Fahrtkosten absetzen dürfen. Die Antwort des Lohnsteuerhilfevereins Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (<a href="https://www.vlh.de/" target="_blank" rel="noopener">VLH</a>) lautet: Es kommt darauf an.</p>
<h2><strong>Zahlen und Fakten zu Coworking Spaces</strong></h2>
<p>Coworking Spaces werden in der Regel nur für einen bestimmten Zeitraum gemietet. Seit mobiles Arbeiten immer selbstverständlicher wird, nutzen auch viele Angestellte solche flexiblen Arbeitsplätze in meist größeren Gemeinschaftsbüros. Nach Angaben des Bundesverbands Coworking Spaces (<a href="https://www.bundesverband-coworking.de/" target="_blank" rel="noopener">BVCS</a>) existierten im Jahr 2024 in Deutschland fast 2.000 solcher Standorte. Und zwar nicht mehr nur in Metropolen, wie anfänglich der Fall, sondern zunehmend auch in kleineren Städten und ländlichen Gegenden. Die meisten Coworking Spaces sind demnach in Nordrhein-Westfalen zu finden (368), gefolgt von Bayern (316) und Baden-Württemberg (249). Schlusslicht ist das Saarland (11).</p>
<h2><strong>Reisekosten und Coworking Space: Das ist zu beachten</strong></h2>
<p>Für Beschäftigte, die zeitweise in einem Coworking Space statt in Räumen ihres Unternehmens arbeiten, stellt sich die Frage, ob sie dafür Reisekosten abrechnen dürfen. Grundsätzlich gilt: Reisekosten können steuerfrei erstattet werden, wenn die Arbeit außerhalb der Wohnung und nicht an der ersten Tätigkeitsstätte stattfindet. Dann können auch steuerfreie Verpflegungspauschalen gewährt werden, zumindest bei einer Abwesenheit über acht Stunden für höchstens drei Monate am Stück.</p>
<p>Aber: Arbeitet ein Angestellter zeitweise in einem Coworking Space, obwohl er gleichzeitig auch einen Arbeitsplatz in seinem Unternehmen hat, können Reisekosten nicht grundsätzlich abgerechnet werden. Denn auch ein Coworking Space kann unter bestimmten Voraussetzungen als erste Tätigkeitsstätte gelten. Und dann hat sich das Thema Reisekosten erledigt.</p>
<h2><strong>Fall 1: Coworking Space als erste Tätigkeitsstätte</strong></h2>
<p>Laut Einkommensteuergesetz (EStG) handelt es sich bei der ersten Tätigkeitsstätte um eine ortsfeste betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers, eines verbundenen Unternehmens oder eines vom Arbeitgeber bestimmten Dritten, welcher dem Mitarbeitenden dauerhaft zugeordnet ist. Mietet also der Arbeitgeber für den Beschäftigten einen Arbeitsplatz in einem Coworking Space und ordnet diesen dem Angestellten entweder unbefristet, für die Dauer des Dienstverhältnisses oder für mehr als 48 Monate zu, so gilt das als erste Tätigkeitsstätte. In solchen Fällen dürfen weder Reisekosten steuerfrei erstattet noch Verpflegungsmehraufwendungen geltend gemacht werden. Allerdings lassen sich die Fahrtkosten in der Steuererklärung über die Entfernungspauschale absetzen – im Rahmen der Werbungskosten, wozu auch weitere beruflich bedingte Ausgaben gehören.</p>
<h2><strong>Fall 2: Nur vorübergehend im Coworking Space</strong></h2>
<p>Anders verhält es sich, wenn der Angestellte im Unternehmen dauerhaft einem festen Arbeitsplatz zugeordnet ist und nur vorübergehend in ein Coworking Space abkommandiert wird. Oder wenn er zu keiner betrieblichen Einrichtung gehört und regelmäßig weniger als zwei volle Tage pro Woche in einem Coworking Space arbeitet. In diesen Fällen gilt der angemietete Arbeitsplatz im Gemeinschaftsbüro nicht als erste Tätigkeitsstätte – und es dürften steuerfrei sowohl Reisekosten erstattet als auch Verpflegungspauschalen gewährt werden.</p>
<p>Wichtig: Bei den genannten Szenarien handelt es sich um sogenannte dienstrechtliche beziehungsweise arbeitsrechtliche Zuordnungen durch den Arbeitgeber. Liegt eine solche Zuordnung nicht vor, gelten noch andere Kriterien zur Bestimmung der ersten Tätigkeitsstätte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2025/02/19/coworking-spaces-und-reisekosten-wann-steuerfrei-abgerechnet-werden-kann/">Coworking Spaces und Reisekosten: Wann steuerfrei abgerechnet werden kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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