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	<title>Bürokultur - OFFICE ROXX</title>
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	<description>Blog für moderne Arbeit in Büro, Homeoffice, Coworking Spaces &#38; Co.</description>
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	<title>Bürokultur - OFFICE ROXX</title>
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	<item>
		<title>OFFICE ROXX Mag #05.26 erschienen</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/10/16/office-roxx-mag-05-26-erschienen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürobedarf]]></category>
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		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Out now: Die neue Ausgabe des OFFICE ROXX Mag ist da! Das Special widmet sich der Büroeinrichtungsmesse Orgatec. Chefredakteur Robert Nehring stimmt auf die 222. Ausgabe ein.<br />
<a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/OFFICEROXXMAG_2026_05_Titel_Schatten.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-68914" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/OFFICEROXXMAG_2026_05_Titel_Schatten.jpg" alt="OFFICEROXXMAG_2026_05_Titel" width="427" height="600"></a><br />
Office @ Orgatec<br />
Orgatec: Am 27. Oktober öffnet die Orgatec wieder ihre Pforten. Die große Büroeinrichtungsmesse ist so etwas wie die Olympischen Spiele der Branche, nur dass sie nicht alle vier, sondern alle zwei Jahre stattfindet. Wohl vorrangig aus wirtschaftlichen Gründen nehmen einige Schwergewichte bei dieser [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Out now: Die neue Ausgabe des OFFICE ROXX Mag ist da! Das Special widmet sich der Büroeinrichtungsmesse Orgatec. Chefredakteur Robert Nehring stimmt auf die 222. Ausgabe ein.<span id="more-66023"></span></p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/OFFICEROXXMAG_2026_05_Titel_Schatten.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-68914" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/OFFICEROXXMAG_2026_05_Titel_Schatten.jpg" alt="OFFICEROXXMAG_2026_05_Titel" width="427" height="600"></a></p>
<h2>Office @ Orgatec</h2>
<p><span style="color: #ff3eb5;"><strong>Orgatec:</strong></span> Am 27. Oktober öffnet die Orgatec wieder ihre Pforten. Die große Büroeinrichtungsmesse ist so etwas wie die Olympischen Spiele der Branche, nur dass sie nicht alle vier, sondern alle zwei Jahre stattfindet. Wohl vorrangig aus wirtschaftlichen Gründen nehmen einige Schwergewichte bei dieser Ausgabe nicht teil. Die seit Jahren schwache Konjunktur in Deutschland hat auch vor der Büromöbelindustrie nicht Halt gemacht. In den Coronajahren konnte sie noch davon profitieren, dass viele Homeoffices als Zweitbüros auszustatten waren. Im ersten Halbjahr 2026 lag der Umsatz der Büromöbler in Deutschland laut Herstellerverband IBA aber 5,6 Prozent unter dem im Vorjahreszeitraum. Dieser wiederum war schon 10,9 Prozent niedriger ausgefallen als der im ersten Halbjahr 2024. Besonders das Inlandsgeschäft ist rückläufig. Büroflächen werden verkleinert, Investitionen in neue Planungen stauen sich. Aber Büromöbel sind kein Einzelfall: Laut Branchenverband VDM hat die gesamte deutsche Möbelindustrie in den vergangenen vier Jahren ein Fünftel ihres Umsatzes verloren – trotz mancher Preiserhöhungen. 2025 sanken die Erlöse zum dritten Mal in Folge auf den niedrigsten Stand seit 2009.</p>
<p>Vielleicht kann die Orgatec nun positive Signale in den Markt senden und die Bürowirtschaft mit neuen Impulsen ankurbeln. Ein Fest wird die Messe mit Sicherheit wieder. Das war sie auch 2024. Mitverantwortlich für ihren Erfolg war beim vorangegangenen Mal ein neues Konzept: mit einem Vortragsfestival, Foodtrucks und einigem mehr. Das Wherever Whenever – Work Culture Festival findet auch diesmal statt, unter anderem mit Prof. Dr. Maja Göpel, Prof. Dr. Miriam Meckel, Angelique Kerber und Ralf Schumacher.</p>
<p>Unsere Redaktion ist natürlich auch wieder vor Ort, wie jedes Mal seit 1996. Wir freuen uns auf neue Lösungen für das Büro von morgen, tolle Vorträge, interessante Sonderschauen und viele spannende Menschen. Wer gar nicht weiß, wohin er bei so vielen Ausstellern zuerst gehen soll, dem bieten wir gemeinsam mit der Mensch&amp;Büro-Akademie erneut unsere kostenfreien, geführten Themenrundgänge zu Highlight-Ständen an. Die Touren starten Halle 8, Stand A002. <a href="https://www.menschundbuero.de/allgemein/orgatec-touren2026/" target="_blank" rel="noopener">Melden Sie sich bei Interesse bald an</a>, die Plätze sind limitiert.</p>
<p>Auch im Special dieser Ausgabe geht es um die Orgatec. Wir haben Top-Aussteller gefragt, worauf man sich bei ihnen freuen kann. Der Messedirektor <a href="https://office-roxx.de/2026/09/28/orgatec-2026-interview-mit-messedirektor-maik-fischer/" target="_blank" rel="noopener">Maik Fischer</a> gibt interessante Einblicke. Wir werfen einen Blick in die Geschichte der Orgatec u. v. m.</p>
<p><span style="color: #ff3eb5;"><strong>Prima Klima?</strong> </span>Bereits zum sechsten Mal haben wir die Leser des OFFICE ROXX Blogs im Auftrag der Initiative Prima Büroklima gefragt, wie es um die Raumluftqualität in ihren Büros bestellt ist. 712 haben in den ersten beiden Septemberwochen geantwortet. Die <a href="https://office-roxx.de/2026/10/13/das-bueroklima-wird-trockener-ergebnisse-der-office-roxx-leserumfrage-prima-bueroklima-2026/" target="_blank" rel="noopener">Ergebnisse sind interessant</a>. Im Schnitt bekommt das Büroraumklima die Schulnote 2,9: befriedigend. Separate Luftreiniger setzen nicht mehr viele ein und Grünpflanzen werden offenbar weniger. Temperatur und Lüften bergen traditionell Konfliktpotenzial. Besonders bemerkenswert scheint mir aber, dass 55 Prozent die Luft im Firmenbüro als zu trocken empfinden – drei Prozentpunkte mehr als 2025.</p>
<p>Also: immer schön lüften. Und dann bis bald in Köln!</p>
<p>Zum E-Paper geht es&nbsp;<a href="https://office-roxx.de/mag/#ausgabe" target="_blank" rel="noopener">hier</a>&nbsp;entlang.</p>
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		<title>Ambiente 2027: Jetzt anmelden zum kostenfreien Trendforum</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/10/15/ambiente-2027-jetzt-anmelden-zum-kostenfreien-trendforum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 05:30:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Büroeinrichtung]]></category>
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		<category><![CDATA[Büromöbel]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
		<category><![CDATA[Flexibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anfang Februar laden wir auf der Ambiente wieder zu einem interessanten Forum ein. Es widmet sich der modernen Gestaltung von Räumen im Working- und im Livingbereich. Interessierte können sich ab sofort für die Veranstaltung und die fünftägige Messe anmelden.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/02/Ambiente_Foto_1.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-65741" class="wp-image-65741" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/02/Ambiente_Foto_1.png" alt="Am 2. Februar 2027 findet unser nächstes Trendforum auf der Ambiente statt. Abbildung: OFFICE ROXX" width="600" height="347"></a>Am 2. Februar 2027 findet unser nächstes Trendforum auf der Ambiente statt. Abbildung: OFFICE ROXX<br />
Unser „Trend Forum for Modern Interiors“ [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/10/15/ambiente-2027-jetzt-anmelden-zum-kostenfreien-trendforum/">Ambiente 2027: Jetzt anmelden zum kostenfreien Trendforum</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Februar laden wir auf der Ambiente wieder zu einem interessanten Forum ein. Es widmet sich der modernen Gestaltung von Räumen im Working- und im Livingbereich. Interessierte können sich ab sofort für die Veranstaltung und die fünftägige Messe anmelden.</p>
<p><span id="more-68688"></span></p>
<div id="attachment_65741-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/02/Ambiente_Foto_1.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-65741-2" class="wp-image-65741" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/02/Ambiente_Foto_1.png" alt="Am 2. Februar 2027 findet unser nächstes Trendforum auf der Ambiente statt. Abbildung: OFFICE ROXX" width="600" height="347"></a><p id="caption-attachment-65741-2" class="wp-caption-text">Am 2. Februar 2027 findet unser nächstes Trendforum auf der Ambiente statt. Abbildung: OFFICE ROXX</p></div>
<p>Unser „Trend Forum for Modern Interiors“ findet auf der Weltleitmesse für Konsumgüter <a href="https://ambiente.messefrankfurt.com/frankfurt/de.html" target="_blank" rel="noopener">Ambiente</a> in Frankfurt am Main statt – erstmals in englischer Sprache. Am Dienstag, den 2. Februar 2027 lassen wir die Themen Office und Hospitality miteinander tanzen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Räume im Working- und im Livingbereich verändern müssen, um zeitgemäß und zukunftsfähig zu sein. Dazu haben wir renommierte Speaker eingeladen. Von 11:30 Uhr bis 14 Uhr präsentieren sie in Halle 3.1 erfolgreiche Denk- und Vorgehensweisen sowie gelungene Beispiele.</p>
<hr>
<div id="attachment_68691-2" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68691-2" class="wp-image-68691" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Patricia-Moeckesch-BeneGmbH.jpg" alt="Patricia Möckesch, Director of Innovation and Design, Bene. Abbildung: Bene GmbH" width="200" height="200"><p id="caption-attachment-68691-2" class="wp-caption-text">Abbildung: Bene GmbH</p></div>
<h2>Patricia Möckesch</h2>
<p>In ihrem Vortrag „Sofa, Desk, Minibar – and AI Has Already Checked In. Where Am I, Actually?“ zeigt die Leiterin Innovation und Design von Bene und der BGO Holding anhand von Beispielen aus Gastgewerbe, Einzelhandel und Arbeitswelt, warum das Erlebnis wichtiger ist als die Ausstattung. Sie erläutert auch, was Räume im Gegensatz zu KI imstande sind zu leisten.</p>
<hr>
<div id="attachment_68692-2" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68692-2" class="wp-image-68692" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Sven-Wehlmann-Vitra.jpg" alt="Sven Wehlmann, Geschäftsführer, Vitra Deutschland. Abbildung: Vitra" width="200" height="200"><p id="caption-attachment-68692-2" class="wp-caption-text">Abbildung: Vitra</p></div>
<h2>Sven Wehlmann</h2>
<p>„Fully Booked?“ Der Geschäftsführer von Vitra Deutschland beschreibt, wie das Büro seine „Room Rate“ steigern und was es dabei von Hotels lernen kann. Es gehe heute nicht mehr darum, jeden Schreibtisch zu belegen. Entscheidend sei, welchen Wert ein Raum für Menschen und Unternehmen erzeuge bzw. welchen Mehrwert das Zusammenkommen im Büro habe.</p>
<hr>
<div id="attachment_69022-2" style="width: 215px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/Inken-Gierow-2_JoppichRieckhoff.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-69022-2" class="wp-image-69022" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/Inken-Gierow-2_JoppichRieckhoff.png" alt="Inken Gierow, Geschäftsführerin, Joppich &amp; Rieckhoff. Abbildung: Minelle Gellermann" width="205" height="205"></a><p id="caption-attachment-69022-2" class="wp-caption-text">Abbildung: Minelle Gellermann</p></div>
<h2>Inken Gierow</h2>
<p>„Stop Designing Offices. Start Designing Reasons To Come“, appelliert die Geschäftsführerin des Hamburger Handelshauses für Büro- und Objekteinrichtung Joppich &amp; Rieckhoff. Die Workplace-Strategin zeigt anhand konkreter Erfahrungen, warum Hospitality kein Look ist, sondern eine Haltung. Entscheidend für die Zukunft des Büros sei nicht, wie schön ein Raum aussehe, sondern ob Menschen einen Unterschied spüren.</p>
<hr>
<div id="attachment_68689-2" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68689-2" class="wp-image-68689" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Stefan-Kiss-Leik.jpg" alt="Stefan Kiss, Head of Workspace Innovation, LEIK. Abbildung: Rohollah Mosavi, Tietge GmbH" width="200" height="200"><p id="caption-attachment-68689-2" class="wp-caption-text">Abbildung: Rohollah Mosavi, Tietge GmbH</p></div>
<h2>Stefan Kiss</h2>
<p>Der Head of Workspace Innovation beim Büro- und Objekteinrichter LEIK ist überzeugt: Je technischer und digitaler Arbeit wird, desto wertvoller wird die persönliche Begegnung und desto größer die Verantwortung des physischen Raums, diese Menschlichkeit erlebbar zu machen. Sein Vortrag trägt den Titel: „The Hybrid Office is Dead. The Human Office Starts Now“.</p>
<hr>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-44161" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2022/09/Robert-Nehering-OFFICE-ROXX-rund.jpg" alt="Robert Nehring, Chefredakteur OFFICE ROXX." width="209" height="209"></p>
<h2>Dr. Robert Nehring: Moderation</h2>
<p>Der Chefredakteur von OFFICE ROXX moderiert das Forum. Er beginnt wie in den vergangenen Jahren mit einem kurzen Überblick zum „Status quo Büro“.</p>
<hr>
<p>Für die Veranstaltung werden Fortbildungspunkte für Quality Office Consultants beim Industrieverband Büro und Arbeitswelt IBA und für Architekten bei der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen beantragt.</p>
<hr>
<h2>JETZT ANMELDEN</h2>
<p>Teilnahmebedingung ist eine Anmeldung zur kostenfreien Teilnahme. Die Plätze sind limitiert. Wer sich anmeldet, erhält am 1. Dezember 2026 den Code für seine kostenfreie Messe-Dauerkarte.</p>
[contact-form-7]
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			</item>
		<item>
		<title>Das Büro von morgen: Technik und Flächen binden Talente</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/10/09/das-buero-von-morgen-technik-und-flaechen-binden-talente/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bürotechnik]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Büro der Zukunft ist ein strategischer Erfolgsfaktor für Mitarbeiterbindung, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Entscheidend ist nicht mehr, ob sich Büros verändern müssen, sondern wie schnell sie es tun. Ein Beitrag von Sami Steinbach vom Immobiliendienstleister Angermann Real Estate Group.<br />
<a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/Aufmacherbild-Beitrag-Angermann-Real-Estate-Group.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68475" class="wp-image-68475" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/Aufmacherbild-Beitrag-Angermann-Real-Estate-Group.jpg" alt="Neue Technik fördert nicht nur Effizienz. Sie ist auch Indiz für einen attraktiven Arbeitgeber. Abbildung: Wavebreakmedia, Depositphotos" width="600" height="400"></a>Neue Technik fördert nicht nur Effizienz. Sie ist auch Indiz für einen attraktiven Arbeitgeber. Abbildung: Wavebreakmedia, Depositphotos<br />
Eine [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/10/09/das-buero-von-morgen-technik-und-flaechen-binden-talente/">Das Büro von morgen: Technik und Flächen binden Talente</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Büro der Zukunft ist ein strategischer Erfolgsfaktor für Mitarbeiterbindung, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Entscheidend ist nicht mehr, ob sich Büros verändern müssen, sondern wie schnell sie es tun. Ein Beitrag von <span style="color: #ff3eb5;">Sami Steinbach</span> vom Immobiliendienstleister Angermann Real Estate Group.<span id="more-68264"></span></p>
<div id="attachment_68475-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/Aufmacherbild-Beitrag-Angermann-Real-Estate-Group.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68475-2" class="wp-image-68475" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/Aufmacherbild-Beitrag-Angermann-Real-Estate-Group.jpg" alt="Neue Technik fördert nicht nur Effizienz. Sie ist auch Indiz für einen attraktiven Arbeitgeber. Abbildung: Wavebreakmedia, Depositphotos" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-68475-2" class="wp-caption-text">Neue Technik fördert nicht nur Effizienz. Sie ist auch Indiz für einen attraktiven Arbeitgeber. Abbildung: Wavebreakmedia, Depositphotos</p></div>
<p>Eine von Angermann beauftragte YouGov-Studie, für die Mitarbeitende in Büros und Entscheider in Unternehmen befragt wurden, zeigt: 51 Prozent der Beschäftigten wünschen sich technologisch modernisierte Arbeitsplätze. 45 Prozent würden dadurch häufiger ins Büro kommen.</p>
<h2>Zusammenspiel entscheidet</h2>
<p>Die Studie zeigt auch: Unternehmen können Mitarbeitende heute nicht mehr allein mit Präsenzvorgaben zurück ins Büro holen. Sie sollten einen Arbeitsplatz schaffen, der produktiver, komfortabler und inspirierender ist als das Homeoffice. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Technologie, Raumqualität und einer Umgebung, die unterschiedliche Arbeitsweisen unterstützt.</p>
<p>Das Büro der Zukunft ist intelligent vernetzt, heißt es in der Studie. Moderne Gebäudetechnik sorge automatisch für optimale Licht-, Klima- und Akustikbedingungen. KI unterstütze bei der Arbeitsplatzbuchung oder passe Arbeitsplätze an individuelle Bedürfnisse an. Interaktive Displays, digitale Whiteboards und hybride Meetingtechnik ermöglichten eine standortübergreifende Zusammenarbeit. Doch neue Technologien steigern nicht nur die Effizienz, jeder zweite Beschäftigte sieht darin einen wichtigen Faktor für die langfristige Bindung an den Arbeitgeber.</p>
<h2>Konzentration benötigt Raum</h2>
<p>Ein weiterer Trend zeichnet sich ab: Das Büro wird zunehmend zum Ort für konzentriertes Arbeiten. Das wünschen sich zumindest 53 Prozent der Beschäftigten. Unternehmen setzen jedoch häufig noch stärker auf Begegnung und Austausch. Moderne Konzepte sollten beide Anforderungen miteinander verbinden und flexible Flächen mit unterschiedlichen Arbeitszonen bieten: ruhige Fokusräume, offene Projektflächen sowie Lounges und Begegnungsbereiche.</p>
<p>Ein angenehmes Raumklima ist kein Komfortmerkmal mehr, sondern ein Produktivitätsfaktor. Schon einzelne heiße Tage kosten die deutsche Wirtschaft Millionen, weil Konzentration und Leistungsfähigkeit sinken. Moderne, energieeffiziente Klimatechnik gehört deshalb zur Grundausstattung des Büros der Zukunft, denn ohne wirksame Kühlung kann das Büro schnell zum teuersten Arbeitsplatz werden.</p>
<h2>Stay vs. Go</h2>
<p>Bei anstehenden Mietvertragsverlängerungen sollten Unternehmen daher prüfen, ob ihre Bürofläche den Anforderungen noch gerecht wird. Lassen sich moderne Technologien, intelligente Gebäudetechnik und flexible Raumkonzepte wirtschaftlich integrieren? Sind ausreichend Fokusräume vorhanden? Ist die digitale Infrastruktur leistungsfähig genug? Unsere Stay-versus-Go-Analyse hilft Unternehmen dabei zu bewerten, ob sich eine Modernisierung am bestehenden Standort lohnt oder ein neuer Standort die langfristig bessere Lösung ist.</p>
<table style="height: 304px;" width="657">
<tbody>
<tr>
<td>
<div id="attachment_68473-2" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68473-2" class="wp-image-68473" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/Portraetfoto-Sami-Steinbach.jpg" alt="Porträtfoto Sami Steinbach. Abbildung: Angermann Real Estate Group" width="200" height="300"><p id="caption-attachment-68473-2" class="wp-caption-text">Abbildung: Angermann Real Estate Group</p></div>
<p><strong>Sami Steinbach</strong>,</p>
<p>Vorstandsvorsitzender Vermietungsbereich,<br>
Angermann Real Estate Group.</p>
<p><a href="https://www.angermann-realestate.de/" target="_blank" rel="noopener">angermann-realestate.de</a></p>
<p>&nbsp;</p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/10/09/das-buero-von-morgen-technik-und-flaechen-binden-talente/">Das Büro von morgen: Technik und Flächen binden Talente</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Smarte Office-Hacks #7: Wie einfache Sprache E-Mails wirksamer macht</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/10/08/smarte-office-hacks-7-wie-einfache-sprache-e-mails-wirksamer-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 05:30:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Büroorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=68493</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer täglich viele E-Mails liest und schreibt, kennt das Problem: Manche Nachrichten wirken länger und komplizierter, als sie sein müssten. Oft liegt das nicht am Inhalt, sondern an der Sprache. Im siebten Teil ihrer Kolumne zeigt Officemanagement-Expertin Melanie Habel, wie einfache Sprache E-Mails wirksamer macht.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/01/Melanie-Habel-Bild-RomySFotografie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-65159" class="wp-image-65159" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/01/Melanie-Habel-Bild-RomySFotografie.jpg" alt="Melanie Habel ist Officemanagement-Enthusiast und virtuelle Assistentin mit über 20 Jahren Erfahrung, davon viele Jahre in unterschiedlichen Assistenzrollen. Mit Organisationstalent, Diskretion und einem feinen Menschengespür unterstützte Teams und Führungskräfte. [...]
</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/10/08/smarte-office-hacks-7-wie-einfache-sprache-e-mails-wirksamer-macht/">Smarte Office-Hacks #7: Wie einfache Sprache E-Mails wirksamer macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer täglich viele E-Mails liest und schreibt, kennt das Problem: Manche Nachrichten wirken länger und komplizierter, als sie sein müssten. Oft liegt das nicht am Inhalt, sondern an der Sprache. Im siebten Teil ihrer Kolumne zeigt Officemanagement-Expertin <span style="color: #ff3eb5;">Melanie Habel</span>, wie einfache Sprache E-Mails wirksamer macht.</p>
<p><span id="more-68493"></span></p>
<div id="attachment_65159-2" style="width: 344px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/01/Melanie-Habel-Bild-RomySFotografie.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-65159-2" class="wp-image-65159" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/01/Melanie-Habel-Bild-RomySFotografie.jpg" alt="Melanie Habel ist Officemanagement-Enthusiast und virtuelle Assistentin mit über 20 Jahren Erfahrung, davon viele Jahre in unterschiedlichen Assistenzrollen. Mit Organisationstalent, Diskretion und einem feinen Menschengespür unterstützte Teams und Führungskräfte. Heute begleitet sie Unternehmen bei ihren Office-Herausforderungen und begeistert in Seminaren mit praxisnahen Tipps zu Office-Hacks, Selbstmanagement und KI-Tools. Abbildung: Romy S Fotografie" width="334" height="500"></a><p id="caption-attachment-65159-2" class="wp-caption-text">Die Officemanagement-Enthusiastin <a href="http://www.melanie-habel.de" target="_blank" rel="noopener">Melanie Habel</a> ist mit über 20 Jahren Erfahrung als virtuelle Assistentin tätig und gibt Seminare zum Einsatz von KI im Assistenzberuf. Abbildung: Romy S Fotografie</p></div>
<p>Füllwörter, ungenaue Formulierungen und abstrakte Hauptwörter erschweren das Lesen und verlangsamen die Informationsaufnahme. Bereits kleine sprachliche Anpassungen können dazu beitragen, dass E-Mails klarer, verständlicher und professioneller wirken.</p>
<h2><span style="color: #000000;">#1: </span>Füllwörter auf den Prüfstand stellen</h2>
<p>Füllwörter schleichen sich häufig unbemerkt in Texte ein. Wörter wie „eigentlich“, „gewissermaßen“, „sozusagen“, „irgendwie“ oder „durchaus“ verlängern Sätze, ohne zusätzliche Informationen zu liefern. Für Lesende entsteht dadurch mehr Text, aber nicht mehr Inhalt. Statt zu schreiben: „Ich wollte mich eigentlich noch einmal kurz bei Ihnen melden“, genügt oft: „Ich melde mich noch einmal bei Ihnen.“ Je direkter eine Aussage formuliert wird, desto leichter lässt sie sich erfassen.</p>
<h2><span style="color: #000000;">#2: Weichmacher und Unschärfewörter reduzieren</span></h2>
<p>Neben klassischen Füllwörtern erschweren auch Weichmacher und unpräzise Begriffe die Kommunikation. Formulierungen wie „zeitnah“, „möglichst bald“, „eventuell“, „gegebenenfalls“ oder „demnächst“ lassen Interpretationsspielräume offen. Aus „Ich melde mich zeitnah bei Ihnen“ wird mit einer konkreten Angabe eine deutlich verlässlichere Aussage: „Ich melde mich bis Donnerstag bei Ihnen.“ Präzise Formulierungen schaffen Orientierung und reduzieren Rückfragen. Gerade in der schriftlichen Kommunikation ist Eindeutigkeit ein wichtiger Faktor für effiziente Zusammenarbeit.</p>
<h2><span style="color: #000000;">#3: Warum Nominalisierungen Texte schwerfällig machen</span></h2>
<p>Viele Geschäftstexte enthalten zahlreiche Substantivierungen oder Nominalisierungen. Sie entstehen häufig durch Endungen wie „-ung“, „-heit“ oder „-keit“. Solche Formulierungen wirken sachlich, machen Texte jedoch oft unnötig abstrakt. Statt „Zur Bearbeitung Ihrer Anfrage benötigen wir eine Rückmeldung“ lässt sich einfacher formulieren: „Damit wir Ihre Anfrage bearbeiten können, benötigen wir Ihre Rückmeldung.“ Auch aus „Nach Prüfung Ihrer Unterlagen erfolgt die Rückmeldung“ wird leichter verständlich: „Wir prüfen Ihre Unterlagen und melden uns anschließend.“ Verben bringen Bewegung in Texte. Sie machen Aussagen konkreter und erleichtern das Verständnis.</p>
<h2>Ausblick</h2>
<p>Auch im nächsten Artikel steht die Frage im Mittelpunkt, wie E-Mails durch präzise und zielführende Sprache verständlicher werden. Weitere sprachliche Stellschrauben zeigen, wie sich Aussagen klarer formulieren, Informationen schneller erfassen und unnötige Rückfragen vermeiden lassen.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Check-Box: Klare Sprache in E-Mails</strong>
<p><span style="color: #ff3eb5;">#1: </span><span style="font-family: inherit; font-size: inherit;"><span style="color: #000000;">Füllwörter konsequent hinterfragen.</span><br>
</span><span style="color: #ff3eb5;">#2:</span> Unschärfewörter durch konkrete Angaben ersetzen.<br>
<span style="color: #ff3eb5;">#3:</span> Verben statt abstrakter Hauptwörter verwenden.<br>
<span style="color: #ff3eb5;">#4:</span> Präzise Sprache reduziert Missverständnisse und Rückfragen.</p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr>
<p><strong>Bisher veröffentlichte Kolumnenbeiträge:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://office-roxx.de/2026/08/10/smarte-office-hacks-6-tipps-fuer-eine-entspannte-rueckkehr-ins-buero-nach-dem-urlaub/" target="_blank" rel="noopener">Smarte Office-Hacks #6</a>: Tipps für eine entspannte Rückkehr ins Büro nach dem Urlaub</li>
<li><a href="https://office-roxx.de/2026/07/15/smarte-office-hacks-5-vorbereitungstipps-fuer-die-urlaubsabwesenheit-im-buero/" target="_blank" rel="noopener">Smarte Office-Hacks #5</a>: Vorbereitungstipps für die Urlaubsabwesenheit im Büro</li>
<li><a href="https://office-roxx.de/2026/05/18/smarte-office-hacks-4-effizientes-e-mail-management-struktur-automatisierung-und-selbstorganisation/" target="_blank" rel="noopener">Smarte Office-Hacks #4</a>: Effizientes E-Mail-Management – Struktur, Automatisierung und Selbstorganisation</li>
<li><a href="https://office-roxx.de/2026/04/20/smarte-office-hacks-3-effizienz-beginnt-im-posteingang-kleine-gewohnheiten-grosse-wirkung/" target="_blank" rel="noopener">Smarte Office-Hacks #3</a>: Effizienz beginnt im Posteingang – kleine Gewohnheiten, große Wirkung</li>
<li><a href="https://office-roxx.de/2026/02/10/smarte-office-hacks-2-ein-thema-pro-e-mail-kleine-regeln-mit-grosser-wirkung/" target="_blank" rel="noopener">Smarte Office-Hacks #2</a>: Ein Thema pro E-Mail – kleine Regeln mit großer Wirkung</li>
<li><a href="https://office-roxx.de/2026/01/06/smarte-office-hacks-1-die-e-mail-flut-bewusst-steuern-und-reduzieren/" target="_blank" rel="noopener">Smarte Office-Hacks #1</a>: Die E-Mail-Flut bewusst steuern und reduzieren</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/10/08/smarte-office-hacks-7-wie-einfache-sprache-e-mails-wirksamer-macht/">Smarte Office-Hacks #7: Wie einfache Sprache E-Mails wirksamer macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bewegtes Arbeiten: Schreibtisch-Übungen als Routine</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/10/08/bewegtes-arbeiten-schreibtisch-uebungen-als-routine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=68853</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der gute Vorsatz, Fitnessübungen in die Büroarbeit zu integrieren, wird im beruflichen Alltag leider nicht oft umgesetzt. Wie ein fester Auslöser bzw. Plan in die Büroroutine integriert werden kann, erklärt Personal Trainer Wadim Matsenyuk von wm fitness mit Praxisbeispielen aus seinem Alltag.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/Depositphotos_182630680_XL.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68880" class="wp-image-68880" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/Depositphotos_182630680_XL.jpg" alt="Mit einfachen Übungen, die als Routinen in den Arbeitsalltag integriert sind, lässt sich Bewegung in den Arbeitsalltag bringen. Abbildung: Igor Vetushko, Depositphotos" width="600" height="394"></a>Mit einfachen Übungen, die als Routinen in den Arbeitsalltag [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/10/08/bewegtes-arbeiten-schreibtisch-uebungen-als-routine/">Bewegtes Arbeiten: Schreibtisch-Übungen als Routine</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der gute Vorsatz, Fitnessübungen in die Büroarbeit zu integrieren, wird im beruflichen Alltag leider nicht oft umgesetzt. Wie ein fester Auslöser bzw. Plan in die Büroroutine integriert werden kann, erklärt Personal Trainer <span style="color: #ff3eb5;">Wadim Matsenyuk</span> von wm fitness mit Praxisbeispielen aus seinem Alltag.<span id="more-68853"></span></p>
<div>
<div id="attachment_68880-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/Depositphotos_182630680_XL.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68880-2" class="wp-image-68880" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/Depositphotos_182630680_XL.jpg" alt="Mit einfachen Übungen, die als Routinen in den Arbeitsalltag integriert sind, lässt sich Bewegung in den Arbeitsalltag bringen. Abbildung: Igor Vetushko, Depositphotos" width="600" height="394"></a><p id="caption-attachment-68880-2" class="wp-caption-text">Mit einfachen Übungen, die als Routinen in den Arbeitsalltag integriert sind, lässt sich Bewegung in den Arbeitsalltag bringen. Abbildung: Igor Vetushko, Depositphotos</p></div>
</div>
<div>
<p>An Anleitungen für mehr Bewegung herrscht kein Mangel. Katze und Kuh am Schreibtisch, Schulterkreisen und bewegtes Sitzen: Wer zehn Minuten sucht, hat mehr Übungen beisammen, als er je braucht. In meiner Arbeit mit Berufstätigen scheitert es deshalb fast nie an den Übungen selbst. Es scheitert in Woche drei, wenn ein Projekt heiß läuft und die bewegte Pause als Erstes gestrichen wird.</p>
<p>Der Grund: Ein Vorsatz ist eine Entscheidung und Entscheidungen kosten Aufmerksamkeit. Genau die fehlt an Tagen mit vollem Terminkalender. Wer sich vornimmt, zweimal täglich zu mobilisieren, entscheidet jedes Mal neu gegen die offene E-Mail und den nächsten Termin. Dieses Duell verliert die Übung zuverlässig.</p>
<h2>Warum Gewohnheiten sinnvoll sind</h2>
<p>Eine Gewohnheit funktioniert anders. Sie hängt nicht an einer Entscheidung, sondern an einem Auslöser, also an etwas, das im Arbeitstag ohnehin passiert. Die Psychologie nennt das Wenn-dann-Pläne. Peter Gollwitzer erforscht sie seit den 1990er-Jahren. Der Satz „Ich bewege mich mehr.“ bleibt ein Wunsch. Der Satz „Wenn ich auflege, stehe ich auf und kreise zwei Minuten die Schultern.“ ist ein Plan, den der Kopf ohne Verhandlung ausführen kann.</p>
<p>Drei Dinge haben sich bei meinen Klienten bewährt:</p>
</div>
<ul>
<li>An Ereignisse koppeln, nicht an Uhrzeiten. Ein Termin um elf Uhr wird verschoben, ein Ereignis nicht. Brauchbare Anker: das Ende eines längeren Telefonats, der Gang zur Kaffeemaschine, das Abschicken einer schwierigen Mail, der Moment, in dem ein Meeting früher endet als geplant. Wer mag, nimmt den Drucker im Nachbarraum dazu.</li>
<li>Kleiner anfangen, als es sich lohnend anfühlt. Nicht das Fünfzehn-Minuten-Programm, sondern eine Übung, ein bis zwei Minuten. Die Messlatte lautet: Was am schlimmsten Tag funktioniert, überlebt jede Woche. Ausbauen lässt sich später immer.</li>
<li>Aussetzer einpreisen. In der Studie von Phillippa Lally und Kollegen am University College London (2010) brauchte eine neue Handlung im Schnitt 66 Tage, bis sie automatisch ablief, bei einer Spannweite von 18 bis 254 Tagen. Interessant daran: Einzelne ausgelassene Tage änderten am Verlauf wenig. Wer den Mittwoch verpasst, hat also nichts verloren. Als Faustregel gebe ich mit: nie zweimal hintereinander aussetzen.</li>
</ul>
<h2>Und die Motivation?</h2>
<p>Die wird überschätzt. Sie startet eine Routine, aber sie trägt sie nicht. Nach zwei Wochen fühlt sich die neue Gewohnheit noch nach Arbeit an. Genau dann entscheidet nicht die Begeisterung, sondern der Auslöser. Deshalb lohnt es sich, die ersten Wochen bewusst unspektakulär zu halten: dieselbe Übung, derselbe Anker, keine Steigerung.</p>
<p>Zum Schluss ein ehrliches Bild. Zwei Minuten Schulterkreisen ersetzen kein Krafttraining, das sollen sie auch nicht. Es geht darum, dass die Pause vom Sitzen nicht mehr verhandelt wird, so wie morgens niemand über das Zähneputzen verhandelt. Die Übungen dafür stehen längst bereit, auch <a href="https://office-roxx.de/2026/01/27/katze-und-kuh-uebungen-fuer-den-schreibtisch/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> im Blog. Was fehlt, ist selten Wissen. Es ist der Wenn-dann-Satz, der Sie an den Arbeitstag bindet.</p>
<table style="height: 304px;" width="657">
<tbody>
<tr>
<td><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/wadim-matsenyuk-portrait.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-68876" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/wadim-matsenyuk-portrait.jpg" alt="Portrait von Personal Trainer und Sportwissenschaftler Wadim Matsenyuk. Abbildung: Wadim Matsenyuk" width="249" height="249"></a>
<p><strong>Wadim Matsenyuk</strong>,</p>
<p>Personal Trainer und Sportwissenschaftler,</p>
<p><a href="https://wmfitness.de" target="_blank" rel="noopener">wmfitness.de</a></p>
<p>&nbsp;</p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Outside the Box #4: Über das Arbeiten unterwegs</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/10/06/outside-the-box-4-ueber-das-arbeiten-unterwegs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=68270</guid>

					<description><![CDATA[<p>Reisen und Arbeiten komfortabel miteinander zu verbinden wird immer einfacher. Anlässlich einer großen Übernahme in seiner Branche beschreibt unser Coworking-Experte Björn Budack, woran das liegt.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a>Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „<a href="https://kiez-buero.de/" target="_blank" rel="noopener">Kiez Büro Coworking</a>“ agiert [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/10/06/outside-the-box-4-ueber-das-arbeiten-unterwegs/">Outside the Box #4: Über das Arbeiten unterwegs</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Reisen und Arbeiten komfortabel miteinander zu verbinden wird immer einfacher. Anlässlich einer großen Übernahme in seiner Branche beschreibt unser Coworking-Experte <span style="color: #ff3eb5;">Björn Budack</span>, woran das liegt.</p>
<p><span id="more-68270"></span></p>
<div id="attachment_66050-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050-2" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66050-2" class="wp-caption-text">Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „<a href="https://kiez-buero.de/" target="_blank" rel="noopener">Kiez Büro Coworking</a>“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert</p></div>
<p>Mit der Anfang August bekannt gewordenen Übernahme des Coworking-Betreibers Wojo der Accor-Gruppe betritt der weltweit größte Anbieter von flexiblen Arbeitsorten IWG, früher Regus, ein neues Spielfeld. Mit seinem Netzwerk von 186 Standorten ist Wojo der Betreiber mit den meisten Standorten in Frankreich und damit einerseits ohnehin eine sinnvolle Erweiterung in der Fläche für IWG. Andererseits bietet die Zusammenarbeit mit einer der weltweit größten Hotelketten auch die Möglichkeit einer weiteren schnellen Expansion. Accor betreibt über 5.800 Hotels und es ist sicherlich anzunehmen, dass beide Konzerne dieses Netzwerk für eine schnelle Ausweitung des Coworking-Angebots auch über Frankreich hinaus nutzen werden.</p>
<p>Lange Jahre war das Arbeiten mit Computer in Hotels eine Qual: häufig mit schlechtem Internetzugang, meistens an winzigen Tischen in ohnehin zu kleinen Zimmern, mit Glück in einem hoteleigenen Business Center. Ich erinnere mich an eine Reise in die USA im Jahr 2006, auf der ich in den Genuss zahlreicher fensterloser, nachlässig eingerichteter und meist unaufgeräumter Abstellkammern kam, die durch ein Schild an der Tür als „Business Center“ ausgewiesen wurden. Manchmal gab es sogar einen Drucker, dem es aber regelmäßig an Papier oder Toner mangelte. Um sich mit dem Internet zu verbinden, wäre eine Ausbildung zum Systemadministrator hilfreich gewesen, und nach spätestens 30 Minuten auf durchgesessenen Stühlen verlangte mein Rücken nach dem hauseigenen Wellnessbereich.</p>
<p>Erst Ende der 2000er-Jahre, mit der weiteren Verbreitung von WLAN und Laptops, wurde ortsunabhängige Arbeit zunehmend einfacher. Es entstand mit Cafés, Coworking-Spaces und Hostels eine Infrastruktur, die den Lebensstil der Digitalen Nomaden unterstützte. Zuerst konzentrierte sich diese Entwicklung auf touristisch interessante Ziele mit günstigen Lebenshaltungskosten wie Bali oder Chiang Mai in Thailand. Anfang der 2010er-Jahre begannen dann Hostelketten wie Social Hub mit inzwischen 21 Standorten oder Generator Hostel mit 14 Standorten, in europäische Metropolen zu expandieren.</p>
<p>Dass inzwischen die Verbindung von Übernachtung und Arbeit nicht mehr nur auf Hostels beschränkt bleibt, zeigt die Übernahme von Wojo durch IWG. Ein entsprechendes Projekt im Luxussegment ist die Eröffnung eines Mindspace Coworking-Space im Hilton Berlin am Gendarmenmarkt. Dabei geht es Mindspace allerdings wohl weniger um die Hotelgäste als Kundenkreis, sondern darum, „Produktivität und Wohlbefinden enger zu verknüpfen“, so Dan Zakai, CEO von Mindspace. Ob die Nutzer des Coworking-Space nach getaner Arbeit ausgiebig die Wellnessbereiche und Gastronomieangebote des Luxushotels an Anspruch nehmen werden, bleibt abzuwarten – ich persönlich bin da eher skeptisch.</p>
<p>Einen anderen Weg hat das Investmentunternehmen Aroundtown mit zahlreichen Beteiligungen an Hotelimmobilien eingeschlagen. Ausschlaggebend war für sie die Beobachtung, dass viele Hotellobbys tagsüber nicht genutzt werden. Da wäre es doch gut, für ein wenig Betrieb zu sorgen – und sicherlich auch für ein wenig Umsatz. Diesen Betrieb soll die App ATworld vermitteln, über die nicht nur Hotellobbys, sondern inzwischen auch zahlreiche Coworking-Spaces gebucht werden können. Durch eine Partnerschaft mit Dragonpass haben die Mitglieder Zugang zu 1.400 Airport-Lounges und damit insgesamt 2.500 Standorten, was inzwischen auch One Coworking mit seinen über 1.600 Standorten weltweit überflügelt.</p>
<p>„Mit ATworld machen wir ein Angebot, das heutigen Arbeitsbedürfnissen gerecht wird und somit einen klaren Mehrwert für unsere Mitglieder hat. Zusätzlich helfen wir unseren Partnerlocations, die Auslastung ihrer Flächen und so auch ihre Umsätze zu erhöhen”, sagt Projektleiter Timothy Wright in einer Pressemitteilung.</p>
<p>So wird also die Verbindung von Reisen und Arbeiten immer unkomplizierter.</p>
<p>Ob diese Entgrenzung gut ist? Das sei einmal dahingestellt. Ich jedenfalls schreibe diese Kolumne im Frühstücksraum einer kleinen Pension in Porto, bei einem Café com leite mit Blick in den Garten. Nach vollendetem Tagewerk werde ich dann gleich meinen Laptop zuklappen und mich in das Getümmel und den Lärm der Stadt stürzen. Muitos cumprimentos de Portugal!</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>50 Fragen an Daniel Kittner</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/10/05/50-fragen-an-daniel-kittner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Nehring]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 05:30:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Büroeinrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Büromöbel]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=68451</guid>

					<description><![CDATA[<p>Robert Nehring hat nicht viel von Marcel Proust gelesen, stellt aber ebenfalls gern viele Fragen. Interessanten Persönlichkeiten aus dem Büroumfeld schickt er auch mal einen Fragebogen. Diesmal antwortete Daniel Kittner, Vorstandssprecher der Sedus Stoll Gruppe.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Sedus-Stoll-Daniel-Kittner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68456" class="wp-image-68456" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Sedus-Stoll-Daniel-Kittner.jpg" alt="Daniel Kittner ist Vorstandssprecher der Sedus Stoll Gruppe. Abbildung: Sedus Stoll Gruppe" width="600" height="450"></a>Daniel Kittner ist Vorstandssprecher der Sedus Stoll Gruppe. Abbildung: Sedus Stoll Gruppe<br />
ARBEITEN<br />
1. Bitte beschreiben Sie Ihren Arbeitsplatz.<br />
Digital und mobil – häufig in einer unserer Niederlassungen, wo [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/10/05/50-fragen-an-daniel-kittner/">50 Fragen an Daniel Kittner</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Nehring hat nicht viel von Marcel Proust gelesen, stellt aber ebenfalls gern viele Fragen. Interessanten Persönlichkeiten aus dem Büroumfeld schickt er auch mal einen Fragebogen. Diesmal antwortete <span style="color: #ff3eb5;">Daniel Kittner</span>, Vorstandssprecher der Sedus Stoll Gruppe.</p>
<p><span id="more-68451"></span></p>
<div id="attachment_68456-3" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Sedus-Stoll-Daniel-Kittner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68456-3" class="wp-image-68456" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Sedus-Stoll-Daniel-Kittner.jpg" alt="Daniel Kittner ist Vorstandssprecher der Sedus Stoll Gruppe. Abbildung: Sedus Stoll Gruppe" width="600" height="450"></a><p id="caption-attachment-68456-3" class="wp-caption-text">Daniel Kittner ist Vorstandssprecher der Sedus Stoll Gruppe. Abbildung: Sedus Stoll Gruppe</p></div>
<h2>ARBEITEN</h2>
<h2>1. Bitte beschreiben Sie Ihren Arbeitsplatz.</h2>
<p>Digital und mobil – häufig in einer unserer Niederlassungen, wo gerade Platz ist bzw., wo es am besten zum Arbeitsinhalt passt.</p>
<h2>2. Wie kommen Sie zur Arbeit?</h2>
<p>Mit allen Verkehrsmitteln, selten zu Fuß.</p>
<h2>3. Wo arbeiten Sie am liebsten?</h2>
<p>Bei <a href="https://www.sedus.com/" target="_blank" rel="noopener">Sedus</a>.</p>
<h2>4. Wie viele Videocalls haben Sie pro Woche und wie viel Zeit verbringen Sie mit diesen?</h2>
<p>Sehr unterschiedlich. Generell zwischen zehn und 30 Calls pro Woche.</p>
<h2>5. Wie viele Stunden verbringen Sie im Schnitt pro Woche in Social-Media-Kanälen?</h2>
<p>Maximal zwei bis drei Stunden.</p>
<h2>6. Ihre drei Lieblingslösungen der Marke Sedus sind?</h2>
<p>Aktuell sind es der Teamtisch se:café team table, der Massivholzstuhl se:café wooden chair und der Drehstuhl se:mission. Aber ab Herbst werden schon weitere, neue Lieblingsstücke auf den Markt kommen.</p>
<h2>7. Diese drei Büromöbel von anderen Herstellern sind auch nicht zu verachten:</h2>
<p>Eher die Klassiker wie Aeron, Alu-Chair oder USM – einfach, weil sie schon so lange relevant sind.</p>
<h2>8. Auf eines scheint Verlass: Die Marke Sedus stellt auf der Orgatec aus. Worauf dürfen sich Besucher bei Ihnen freuen?</h2>
<p>Auf „Spaces that Care: Wellbuilding for Human Nature“. Wir zeigen Konzepte, Lösungen und Erlebnisse, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen und weit über eine klassische Produktinszenierung hinausgehen.</p>
<h2>9. Werden Sessel eigentlich die neuen Büroarbeitsstühle? Auf der Orgatec 2024 konnte man auch auf dem Sedus-Stand diesen Eindruck gewinnen.</h2>
<p>Die Arbeitswelt wird vielfältiger, und Sessel gehören selbstverständlich dazu. Den ergonomischen Bürodrehstuhl ersetzen sie jedoch nicht. Entscheidend ist, ihn funktional und gestalterisch neu in moderne Arbeitswelten zu integrieren. Wie das gelingt, zeigen wir auf der Orgatec.</p>
<h2>10. Es zeichnet sich ab, dass auf der diesjährigen Orgatec einige große Namen fehlen werden. Die Messe findet aber schon nur alle zwei Jahre statt …</h2>
<p>Der Markt verändert sich, und das zeigt sich auch auf der Messe. Einige bekannte Namen fehlen, dafür kommen neue Aussteller aus Europa und Asien hinzu. Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten bleibt die Orgatec ein wichtiger Ort für Orientierung, Austausch und neue Impulse.</p>
<div id="attachment_68461-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Sedus-Stoll-se-cafe-team-table.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68461-2" class="wp-image-68461" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Sedus-Stoll-se-cafe-team-table.jpg" alt="Für Sedus ist der neue se:café team table das Centerpiece des Work Cafés: ein Ort für Socialising und Arbeiten im offenen Büro. Abbildung: Sedus" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-68461-2" class="wp-caption-text">Für Sedus ist der neue se:café team table das Centerpiece des Work Cafés: ein Ort für Socialising und Arbeiten im offenen Büro. Abbildung: Sedus</p></div>
<h2>11. Sie kennen die Büroeinrichtungsbranche wie nur wenige andere. Sie sind auch stellvertretender Vorsitzender des Branchenverbandes IBA. Wie hat sich der Markt in den letzten Jahren verändert?</h2>
<p>Der Markt ist deutlich vielfältiger geworden. Aus reinen Möbelanbietern werden Anbieter ganzheitlicher Raumlösungen, ergänzt um Dienstleistungen und nachhaltige Konzepte. Gleichzeitig haben sich die Vertriebswege verändert: vom klassischen zweistufigen Modell hin zu Ausschreibungen, Projektgeschäft und neuen Zielgruppen.</p>
<h2>12. Was erwarten Sie für die nähere Zukunft?</h2>
<p>Veränderungen werden schneller und weniger vorhersehbar. Entscheidend sind daher Anpassungsfähigkeit, Kundennähe und echte Lösungskompetenz. Unternehmen müssen schlank agieren, Lieferketten beherrschen und neue Bedürfnisse früh erkennen. Lernende Organisationen werden dabei zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.</p>
<h2>13. Welche wirtschaftliche Entwicklung hat Sedus seit 2020 genommen und wie blicken Sie für das Unternehmen auf die nächsten Jahre?</h2>
<p>Die Marke Sedus hat sich seit 2020 sehr positiv entwickelt und 2023 einen Rekordumsatz erzielt. Das wirtschaftliche Umfeld bleibt anspruchsvoll, doch unsere besondere Eigentümerstruktur und die beiden Stiftungen geben uns eine solide Basis. Mit Marktverständnis, Kundennähe und starken Lösungen blicken wir zuversichtlich auf die kommenden Jahre.</p>
<h2>14. Was zählt zu den größten Fehlern der Büroeinrichtungsbranche?</h2>
<p>Meiner Meinung nach ist der größte Fehler, an Erfolgsrezepten von gestern festzuhalten. Erfahrung bleibt wertvoll, aber sie ersetzt keine Anpassungsfähigkeit. Wer neue Bedürfnisse, Arbeitsweisen und Marktbedingungen zu spät erkennt, verliert den Anschluss.</p>
<h2>15. Die Zukunft des Fachhandels …</h2>
<p>Der Fachhandel muss sich vom reinen Produktverkäufer zum aktiven Lösungsanbieter entwickeln, vom Farmer zum Hunter. Gefragt sind Beratung, Akquise und professionelle Begleitung über den gesamten Prozess hinweg. Möbel bleiben wichtig, aber sie sind nur noch ein Teil der Leistung.</p>
<h2>16. Warum braucht es auch künftig noch Büros – und Büromöbel?</h2>
<p>Weil Menschen soziale Wesen sind. Wo sie sich im physischen Raum begegnen, entstehen Verbindung, Vertrauen, Innovation und Unternehmenskultur. Gute Büros und gute Möbel schaffen dafür die richtigen Bedingungen.</p>
<h2>17. Der Arbeitgeber wird zum Gastgeber: Hospitality ist Trumpf. Wie wohnlich darf es sein im Büro?</h2>
<p>So wohnlich, dass Menschen sich wohlfühlen, aber so funktional, dass sie gut arbeiten können. Entscheidend ist die passende Atmosphäre für die jeweilige Aktivität: mal Austausch und Entspannung, mal Konzentration und Leistung. Gute Büros schaffen beides.</p>
<h2>18. Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS), Refurbishing, Digitaler Produktpass, … – was kommt da in Sachen Nachhaltigkeit auf Hersteller und Nutzer zu?</h2>
<p>Auf Hersteller und Nutzer kommen neue rechtliche Anforderungen, mehr Transparenz und veränderte Erwartungen zu. Gefragt sind Lösungen nach dem Prinzip „Nutzen statt Besitzen“: Rücknahme, Wiederaufbereitung und Mietmodelle. Mit S:ircle verfolgt die Sedus Stoll Gruppe, zu der die drei Kernmarken Sedus, Klöber und S³ Advice gehören, einen ganzheitlichen Ansatz.</p>
<h2>19. Was tut die Sedus Stoll Gruppe für die Umwelt?</h2>
<p>Die Sedus Stoll Gruppe verbindet Umweltschutz mit unternehmerischer Verantwortung. Zwei Drittel des Gewinns der Gruppe fließen an die Stoll VITA Stiftung und die Karl Bröcker Stiftung und damit unter anderem in Umwelt- und Bildungsprojekte. Gleichzeitig arbeiten wir an Klimaneutralität, entwickeln Produkte nach einem Green Codex und fördern mit „Wilderness International“ und „Klim“ konkrete Umweltinitiativen.</p>
<h2>20. Hat das Mieten von Lösungen das Potenzial, im Büro das neue Kaufen zu werden?</h2>
<p>Mieten wird Kaufen nicht vollständig ersetzen, aber deutlich an Bedeutung gewinnen. Entscheidend sind ganzheitliche Modelle: Rücknahme, Wiederaufbereitung, die Kombination aus neuen und erneuerten Produkten sowie flexible Mietlösungen.</p>
<div id="attachment_68459-2" style="width: 377px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Sedus-Stoll-se-cafe-wooden-lounge-chair.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68459-2" class="wp-image-68459" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Sedus-Stoll-se-cafe-wooden-lounge-chair.jpg" alt="Bei der Gestaltung des se:café wooden chair spielte die Historie von Sedus eine zentrale Rolle. Die lange Tradition in der Möbelfertigung, die sich durch handwerkliche Präzision und Innovationsgeist auszeichnet, war für Designer Konstantin Thomas ausschlaggebend. Abbildung: Sedus" width="367" height="550"></a><p id="caption-attachment-68459-2" class="wp-caption-text">Bei der Gestaltung des se:café wooden chair spielte die Historie von Sedus eine zentrale Rolle. Die lange Tradition in der Möbelfertigung, die sich durch handwerkliche Präzision und Innovationsgeist auszeichnet, war für Designer Konstantin Thomas ausschlaggebend. Abbildung: Sedus</p></div>
<h2>21. Wie stellen Sie sich Büros im Jahre 2040 vor?</h2>
<p>Das wird sehr stark von der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung abhängen. In jedem Fall werden wir Menschen auch 2040 noch soziale Wesen sein, die physische Orte brauchen, um in Unternehmen zusammen zu arbeiten – und da wird auch das Büro noch eine wichtige Rolle spielen.</p>
<h2>22. Was Sie schon immer einmal zur Entwicklung der Büroarbeit sagen wollten:</h2>
<p>Büroarbeit wird sich immer weiter entwickeln und verändern, und wir werden dafür weiterhin die besten Lösungen zur Unterstützung anbieten. Veränderungen in der Arbeitswelt – egal wie – sind für unsere Branche die Gelegenheit, die neuen Gegebenheiten optimal vorwärtszubringen.</p>
<h2>23. Wo sehen Sie das größte Potenzial für KI in der Büromöbelbranche?</h2>
<p>Das größte Potenzial liegt darin, Komplexität schneller beherrschbar zu machen. KI kann Bedürfnisse früher erkennen, Planung und Prozesse verbessern und individuelle Lösungen effizienter entwickeln. Entscheidend ist, dass sie den Menschen unterstützt und nicht den gesunden Menschenverstand ersetzt.</p>
<h2>24. Was halten Sie von New Work?</h2>
<p>New Work ist keine neue Idee, sondern eine Idee, die heute Realität wird. Arbeit soll Sinn stiften und Entwicklung ermöglichen. Dafür braucht es die richtige Kultur und Räume, die Menschen wirksam unterstützen. Genau darin sehen wir unsere Aufgabe: Arbeitswelten zu schaffen, die Lebensqualität fördern.</p>
<h2>25. Der Gen Z rate ich, …</h2>
<p>… die Balance nicht zu verlieren. Digitale Kompetenz ist wichtig, aber echte Beziehungen entstehen im persönlichen Austausch. Deshalb: öfter analog, häufiger gemeinsam und bewusst Zeit mit Menschen verbringen.</p>
<h2>26. Woran arbeiten Sie gerade?</h2>
<p>An unserer Strategie für die nächsten drei Jahre.</p>
<h2>27. Ihr größter Erfolg?</h2>
<p>Vermutlich, dass ich meine tägliche Laufroutine wirklich durchhalte.</p>
<h2>28. Der größte Misserfolg?</h2>
<p>Dass ich es nie geschafft habe, Klavierspielen zu beherrschen.</p>
<h2>29. Insta oder Linkedin oder …?</h2>
<p>Linkedin.</p>
<h2>30. Lesen Sie noch Gedrucktes?</h2>
<p>Bücher immer, den Rest zu 100 Prozent digital.</p>
<hr>
<h2>PRIVATES</h2>
<h2>31. Was würden Sie als „König von Deutschland“ zuerst ändern?</h2>
<p>Dass es keine Könige gibt – ich bin ein Fan unserer Demokratie.</p>
<h2>32. Was würden Sie gern können?</h2>
<p>Klavierspielen.</p>
<h2>33. Wo würden Sie am liebsten leben?</h2>
<p>Ich habe das Glück, dass ich dort lebe, wo ich es möchte.</p>
<h2>34. Wobei können Sie gut entspannen?</h2>
<p>Beim Golfspielen.</p>
<h2>35. Ihr ursprünglicher Berufswunsch?</h2>
<p>Schreiner – bin ich auch geworden.</p>
<h2>36. Ihre Hauptcharaktereigenschaften?</h2>
<p>Ziel- und lösungsorientiert.</p>
<h2>37. Ihre Superkraft?</h2>
<p>Beruflich: unser Team. Privat: meine Familie.</p>
<h2>38. Ihre Hobbys oder Leidenschaften?</h2>
<p>Kochen und Golfen.</p>
<h2>39. Ihre drei Dinge für die einsame Insel?</h2>
<p>Rückflugticket, Lagekarte und Satellitentelefon – da bin ich eher pragmatisch.</p>
<h2>40. Ihr Lieblingskünstler?</h2>
<p>Caspar David Friedrich.</p>
<div id="attachment_68460-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Sedus-Stoll-se-mission.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68460-2" class="wp-image-68460" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Sedus-Stoll-se-mission.jpg" alt="se:mission öffnet sich nach vorne, fast wie eine Geste der Begrüßung. Er wirkt leicht und modern, gleichzeitig vermittelt er ein Gefühl von Geborgenheit. Abbildung: Sedus " width="600" height="430"></a><p id="caption-attachment-68460-2" class="wp-caption-text">se:mission öffnet sich nach vorne, fast wie eine Geste der Begrüßung. Er wirkt leicht und modern, gleichzeitig vermittelt er ein Gefühl von Geborgenheit. Abbildung: Sedus</p></div>
<h2>41. Ihr Lieblingsbuch?</h2>
<p>Aktuell lese ich „300 Männer“ und finde es ganz spannend. Ansonsten habe ich nicht „Das Lieblingsbuch“.</p>
<h2>42. Ihr Lieblingsgericht?</h2>
<p>Italienisch oder Chinesisch, je nach Laune und Gelegenheit.</p>
<h2>43. Ihr Lieblingsgetränk?</h2>
<p>Ein guter Weißwein – gerne auch von deutschen Winzern.</p>
<h2>44. Ihre Lieblingsweisheit?</h2>
<p>Beruflich: Klarheit vor Harmonie.</p>
<h2>45. Haben Sie ein Lebensmotto?</h2>
<p>Am Ende wird alles gut!</p>
<h2>46. E-Auto oder Verbrenner, E-Bike oder …?</h2>
<p>Aktuell Hybrid, also beides. Ein E-Bike ist nicht meins.</p>
<h2>47. Für welchen Sportverein jubeln Sie?</h2>
<p>FC Bayern München.</p>
<h2>48. Zu welcher Band gehen Sie ins Konzert?</h2>
<p>Fanta 4: Der letzte Bus.</p>
<h2>49. Strand oder Berge?</h2>
<p>Mehr Strand als Berge – aber ich mag beides.</p>
<h2>50. Und Ihre Uhr: analog oder digital?</h2>
<p>Je nach Situation, aber immer „mit“.</p>
<table style="height: 363px;" width="857">
<tbody>
<tr>
<td>
<div id="attachment_68456-4" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68456-4" class="wp-image-68456" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Sedus-Stoll-Daniel-Kittner.jpg" alt="Daniel Kittner ist Vorstandssprecher der Sedus Stoll Gruppe. Abbildung: Sedus Stoll Gruppe" width="300" height="225"><p id="caption-attachment-68456-4" class="wp-caption-text">Abbildung: Sedus Stoll Gruppe</p></div>
<h2>Daniel Kittner</h2>
<ul>
<li><span style="font-family: inherit; font-size: inherit;"><strong>Jahrgang:</strong> 1969</span></li>
<li><span style="font-family: inherit; font-size: inherit;"><strong>Geburtsort:</strong> München</span></li>
<li><strong>Höchster Abschluss:</strong> Studium Holztechnik an der Fachhochschule in Rosenheim</li>
<li><strong>Berufliche Stationen: </strong>1996–1999: Werndl Büromöbel AG, Rosenheim – Leiter Service, Logistik und Qualität; 2000–2002: WAIKO, Durlangen – Geschäftsführer Technik; 2003–2005: Steelcase Werndl AG, Durlangen und Rosenheim – Werkleiter; 2006–2010: Steelcase Werndl AG, Strassburg – Director Order Fulfillment Europe; 2010–2012: Steelcase Werndl AG, Grand Rapids und Michigan, USA – Director Order Fulfillment North America; 2012–2014: Steelcase Werndl AG, Strassburg – Director Business Innovation EMEA; seit 11/2014: Sedus Stoll Gruppe, Dogern – Vorstand Technik; seit 01/2023: Sedus Stoll Gruppe, Dogern – Vorstand Marketing und Vertrieb und Technik; seit 09/2023: Sedus Stoll Gruppe, Dogern – Vorstandssprecher</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/10/05/50-fragen-an-daniel-kittner/">50 Fragen an Daniel Kittner</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehr als vier Wände: Was gute Büros heute leisten müssen</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/10/02/mehr-als-vier-waende-das-buero-als-mitarbeitermagnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sven Mylius, Associate Partner bei Drees &#38; Sommer, zeigt auf, wie sich die Anforderungen an moderne Bürowelten verändern und was Unternehmen daraus ableiten können. Der Workspace Benchmark Report 2026 von Drees &#38; Sommer wird im Oktober dieses Jahres auf dem Work Culture Festival in der Messe Orgatec vorgestellt.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/Project-Image-DresoOfficeFrankfurt-20230412.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68603" class="wp-image-68603" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/Project-Image-DresoOfficeFrankfurt-20230412.jpg" alt="Das Büro wird zum Magneten für Mitarbeitende, die sich nach persönlichem Austausch sehnen. Abbildung: Peter Neusser, Drees &#38; Sommer SE" width="600" height="400"></a>Das Büro wird zum Magneten [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/10/02/mehr-als-vier-waende-das-buero-als-mitarbeitermagnet/">Mehr als vier Wände: Was gute Büros heute leisten müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ff3eb5;">Sven Mylius</span>, Associate Partner bei Drees &amp; Sommer, zeigt auf, wie sich die Anforderungen an moderne Bürowelten verändern und was Unternehmen daraus ableiten können. Der Workspace Benchmark Report 2026 von Drees &amp; Sommer wird im Oktober dieses Jahres auf dem Work Culture Festival in der Messe Orgatec vorgestellt.</p>
<p><span id="more-68252"></span></p>
<div id="attachment_68603-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/Project-Image-DresoOfficeFrankfurt-20230412.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68603-2" class="wp-image-68603" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/Project-Image-DresoOfficeFrankfurt-20230412.jpg" alt="Das Büro wird zum Magneten für Mitarbeitende, die sich nach persönlichem Austausch sehnen. Abbildung: Peter Neusser, Drees &amp; Sommer SE" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-68603-2" class="wp-caption-text">Das Büro wird zum Magneten für Mitarbeitende, die sich nach persönlichem Austausch sehnen. Abbildung: Peter Neusser, Drees &amp; Sommer SE</p></div>
<p>Lange Zeit war das Büro der zentrale Ort der Wissensarbeit. Heute ist mobiles Arbeiten für viele Beschäftigte zur Norm geworden. Mitarbeitende schätzen die Flexibilität und die verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Die Schattenseite sind Leerstände in Büros, ungenutzte Arbeitsplätze und Schreibtische. Im Drees &amp; Sommer <a href="https://www.dreso.com/de/workspace-benchmark-report" target="_blank" rel="noopener">Workspace Benchmark Report 2023</a>&nbsp;gaben mehr als die Hälfte der Befragten die Auslastung ihrer Arbeitsplätze mit 50 Prozent oder weniger an, 63 Prozent erwarteten zukünftig eine Flächenreduktion. Bei der Flächenkonsolidierung treibt viele Unternehmen die Frage um: Wie schaffe ich ein Büro, das wie ein Mitarbeitermagnet funktioniert?</p>
<h2>Weniger Fläche, mehr Flexibilität</h2>
<p>Laut einer Konjunkturumfrage des <a href="https://www.ifo.de/pressemitteilung/2026-03-02/homeoffice-anteil-bleibt-stabil-bei-knapp-25">Ifo-Instituts</a> arbeiteten im Februar 2026 rund 24 Prozent der Beschäftigten in Deutschland mindestens teilweise von zu Hause. In manchen Tätigkeitsfeldern des Dienstleistungssektors, etwa bei IT-Dienstleistern, sind es sogar über 75 Prozent. Dass mobiles Arbeiten ein fester Bestandteil der Arbeitswelt bleiben wird, darüber waren sich bereits 98 Prozent der Befragten des Drees &amp; Sommer Workspace Benchmark Report 2023 einig. 63 Prozent gingen davon aus, dass der Flächenbedarf pro Arbeitsplatz sinken wird, die Mehrheit darunter erwartete eine Flächenreduktion von 21 bis 30 Prozent. 82 Prozent nutzten bereits ein Desk-Sharing-Prinzip im Unternehmen – das waren 16 Prozent mehr als in der Vorjahres-Umfrage und ein deutlicher Anstieg zu 2021, wo die Nutzung lediglich bei 52 Prozent lag.</p>
<div id="attachment_68604-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/DreesSommer-Workspace-Benchmark-Report-2023-Desk-Sharing.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68604-2" class="wp-image-68604" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/DreesSommer-Workspace-Benchmark-Report-2023-Desk-Sharing.jpg" alt="82 Prozent der Befragten nutzten bereits ein Desk-Sharing-Prinzip. Davon wollten mehr als die Hälfte dieses zukünftig im Unternehmen intensivieren. Abbildung: Drees &amp; Sommer SE, Quelle: Workspace Benchmark Report 2023." width="600" height="259"></a><p id="caption-attachment-68604-2" class="wp-caption-text">82 Prozent der Befragten nutzten bereits 2023 ein Desk-Sharing-Prinzip. Davon wollten mehr als die Hälfte dieses zukünftig im Unternehmen intensivieren. Abbildung: Drees &amp; Sommer SE, Quelle: Workspace Benchmark Report 2023.</p></div>
<h2>Tausche Fläche gegen Qualität</h2>
<p>Ungenutzte Büroflächen sind teuer – zahlreiche Unternehmen haben deshalb bereits reagiert: Beispielsweise werden zwei oder mehr separate B-Lagen aufgegeben und an einer kleineren A-Lage zusammengeführt, um einen attraktiveren Standort zu schaffen. Die Umfrageergebnisse bekräftigten die Relevanz des Büros als moderne Arbeitsumgebung, die nicht nur funktional gestaltet ist, sondern vor allem soziale Begegnungen und kollaboratives Arbeiten unterstützt. Anlässe für den Gang ins Büro sind insbesondere die direkte Kommunikation mit Kunden und Kollegen, formelle und informelle Besprechungen sowie Teamarbeit.</p>
<div id="attachment_68607-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/DreesSommer-Workspace-Benchmark-Report-2023-Flaechenbedarf-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68607-2" class="wp-image-68607" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/DreesSommer-Workspace-Benchmark-Report-2023-Flaechenbedarf-.jpg" alt="63 Prozent gingen davon aus, dass der Flächenbedarf pro Arbeitsplatz sinken wird. Abbildung: Drees &amp; Sommer SE, Quelle: Workspace Benchmark Report 2023" width="600" height="242"></a><p id="caption-attachment-68607-2" class="wp-caption-text">63 Prozent gingen 2023 davon aus, dass der Flächenbedarf pro Arbeitsplatz sinken wird. Abbildung: Drees &amp; Sommer SE, Quelle: Workspace Benchmark Report 2023</p></div>
<h2>Menschen gehen wegen Menschen ins Büro</h2>
<p>Wie sich bereits in den Umfrageergebnissen im Jahr 2022 herauskristallisiert hat, nutzten Mitarbeitende, die zwei bis drei Tage pro Woche mobil arbeiten konnten, diese Möglichkeit auch. Mitarbeitende, die diese Möglichkeit an vier bis fünf Tagen pro Woche hatten, arbeiteten in der Regel jedoch trotzdem nur an drei Tagen pro Woche mobil – sie gingen also freiwillig ins Büro. Eine gute Balance zwischen persönlichem Austausch im Büro und der Flexibilität von Remote Work ermöglicht es Mitarbeitenden, ihre Zeit selbst einzuteilen und dort zu arbeiten, wo sie am produktivsten sind.</p>
<div id="attachment_68608-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/DreesSommer-Workspace-Benchmark-Report-2023-Arbeitstage.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68608-2" class="wp-image-68608" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/DreesSommer-Workspace-Benchmark-Report-2023-Arbeitstage.jpg" alt="Zwei bis drei mobile Arbeitstage pro Woche nahmen Mitarbeitende gern in Anspruch – auch diejenigen, die an vier bis fünf Tagen mobil Arbeiten dürften. Abbildung: Drees &amp; Sommer SE, Quelle: Workspace Benchmark Report 2023." width="600" height="152"></a><p id="caption-attachment-68608-2" class="wp-caption-text">Zwei bis drei mobile Arbeitstage pro Woche nahmen Mitarbeitende gern in Anspruch. Wer die Möglichkeit an vier bis fünf Tagen pro Woche hatten, arbeitete trotzdem nur an drei Tagen pro Woche mobil – sie gingen also freiwillig ins Büro. Abbildung: Drees &amp; Sommer SE, Quelle: Workspace Benchmark Report 2023.</p></div>
<h2>Neue Flächenangebote durch künstliche Intelligenz</h2>
<p>Damit das gelingt, müssen Arbeitsumgebungen unterschiedliche Tätigkeiten optimal unterstützen und sich kontinuierlich an neue Formen der Zusammenarbeit anpassen. Dazu tragen nicht nur hybride Arbeitsmodelle bei, sondern zunehmend auch digitale Technologien und künstliche Intelligenz. Wer im Büroalltag verstärkt Sprachassistenten, KI-Anwendungen oder virtuelle Meeting-Tools nutzt, benötigt geeignete Rückzugsorte, um konzentriert arbeiten zu können, sowie Räume mit anders verstandener und vor allem guter Akustik für ungestörte Interaktionen. Beispielsweise können sogenannte Prompting Zones in den Flächen Einzug erhalten, die für Nutzer der Spracheingaben relevant sind, um hier unter Gleichgesinnten zu prompten.</p>
<div id="attachment_68642-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://iba.online/festival/2026/programm/partner/drees-sommer/ " target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68642-2" class="wp-image-68642" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/Iba-WW-FestivalxDreesundSommer.jpg" alt="Drees &amp; Sommer auf dem Work Culture Festival 2026 im Rahmen der Messe Orgatec. Abbildung: IBA" width="600" height="314"></a><p id="caption-attachment-68642-2" class="wp-caption-text">Drees &amp; Sommer auf dem Work Culture Festival 2026 im Rahmen der Messe Orgatec. Abbildung: IBA</p></div>
<h2>In Zukunft immer wichtiger: Health and Wellbeing</h2>
<p>Zudem gewinnt das Thema Gesundheit und Wohlbefinden (englisch „Health and Wellbeing“) an Relevanz. Arbeitnehmende suchen ein Arbeitsumfeld, das ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden fördert – angefangen bei der Flexibilität des Arbeitsmodells, über Architektur und Gestaltung der Räumlichkeiten bis hin zu Führung, Kommunikation und Unternehmenskultur. Diese Themen sind eng miteinander verknüpft und bilden die Grundlage für ein gesundes und produktives Arbeitsumfeld. 82 Prozent der Befragten erachteten das Thema Health and Wellbeing zukünftig als wichtig bis sehr wichtig. Gleichzeitig setzten die Unternehmen das Thema noch nicht ausreichend in ihrer Führung und Strategie um. Es bedarf konkreter Zahlen, um dem Topmanagement die Bedeutung von Health and Wellbeing aufzuzeigen. Beispielsweise lassen sich mittels eines Health and Wellbeing Scorings weiche Faktoren wie Gesundheit und Wohlbefinden messen und Maßnahmen zur Steigerung von Health and Wellbeing mit wirtschaftlichen Kennzahlen wie Produktivität, Fluktuation oder Mitarbeitendenbindung hinterlegen.</p>
<h2>Junge Generation fordert Flexibilität, Ausstattung und Kultur</h2>
<p>Eine der bemerkenswertesten Veränderungen in der Arbeitswelt ist die Integration der nächsten Generation in das Arbeitsleben. Sie bringt eine einzigartige Perspektive und eine Reihe bestimmter Erwartungen an Arbeitgeber und Bürokonzepte mit. Dazu zählen neben mehr Flexibilität und Desk-Sharing auch die Identifikation mit dem Büro, Diversität und Teambuilding. 38 Prozent der Befragten nahmen durch die neue Generation bereits eine Veränderung in ihren Bürokonzepten wahr oder erwarteten diese für die Zukunft. Unternehmen, die auf Flexibilität, räumliche Ausstattung und Kultur Wert legen, zählen zu den Vorreitern und schaffen sich eine hohe Arbeitgeberattraktivität bei jungen und zukünftigen Mitarbeitenden.</p>
<div id="attachment_68615-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Drese-Project-Image-OWP12-20221024.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68615-2" class="wp-image-68615" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Drese-Project-Image-OWP12-20221024.jpg" alt="Menschen gehen wegen Menschen ins Büro. Abbildung: Peter Neusser, Drees &amp; Sommer SE" width="600" height="401"></a><p id="caption-attachment-68615-2" class="wp-caption-text">Menschen gehen wegen Menschen ins Büro. Abbildung: Peter Neusser, Drees &amp; Sommer SE</p></div>
<h2>Bewusstsein für New Work wächst</h2>
<p>Insgesamt wächst das Bewusstsein für die Veränderung der Arbeitswelt. 91 Prozent der Teilnehmenden hielten es für sehr relevant, eine Strategie für den zukünftigen Umgang mit New Work Spaces zu haben. Von diesen Teilnehmenden hatten 45 Prozent bereits eine fertige Strategie entwickelt, die in ihre Unternehmensstrategie passt.</p>
<p>Auch wenn andere Orte das Büro als Arbeitsort ergänzen, bleibt es zukunftsfähig. Dabei kommt es nicht auf die Größe der Fläche, sondern in erster Linie auf deren Qualität und Lage an. Das Büro der Zukunft ist ein Mitarbeitermagnet durch Mehrwert, Freiwilligkeit und intrinsische Motivation. Eine attraktive, bedarfsgerechte, technisch optimierte und gesunde Arbeitsumgebung fördert die Bindung der Mitarbeitenden an das Büro und damit an das Unternehmen.</p>
<h2>Über den Workspace Benchmark Report 2023</h2>
<p>In einer anonymen Umfrage wurden im August und September 2023 insgesamt 181 Personen aus verschiedenen Unternehmen und rund 20 unterschiedlichen Branchen befragt. 37 Prozent davon stammen aus Unternehmen mit mehr als 1.500 Mitarbeitenden, 31 Prozent aus dem Mittelstand mit 201 bis 1.500 Mitarbeitenden und die übrigen 32 Prozent repräsentieren kleine Firmen mit 50 bis 200 Mitarbeitenden. 80 Prozent der Teilnehmenden arbeiten in den Branchen Automotive, Industrie, Information and Communication Technology (ICT), öffentliche Verwaltung und Property Companies. Der Workspace Benchmark Report steht <a href="https://www.dreso.com/de/services/consulting/user-centric-solutions/workspace-benchmark-report" target="_blank" rel="noopener">hier</a> zum Download bereit:</p>
<h2>Neuer Benchmark Report ab Oktober 2026 verfügbar</h2>
<p>Die Ergebnisse des neuen Workspace Benchmark Reports von Drees &amp; Sommer erscheinen im Oktober 2026 und werden auf dem <a href="https://iba.online/festival/en/2026/programme/partner/drees-sommer/">Work Culture Festival 2026 im Rahmen der Messe Orgatec</a> vorgestellt.</p>
<table style="height: 304px;" width="657">
<tbody>
<tr>
<td>
<div id="attachment_52256-2" style="width: 260px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-52256-2" class="wp-image-52256" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2024/01/Sven-Mylius-DreesUndSommer.jpg" alt="Sven Mylius, Associate Partner und Experte für moderne Arbeitswelten bei der Drees &amp; Sommer SE. Abbildung: Drees &amp; Sommer SE" width="250" height="351"><p id="caption-attachment-52256-2" class="wp-caption-text">Abbildung: Drees &amp; Sommer SE</p></div>
<p><strong>Sven Mylius,</strong></p>
<p>Associate Partner und Experte für moderne Arbeitswelten,<br>
Drees &amp; Sommer SE.</p>
<p><a href="https://www.dreso.com/" target="_blank" rel="noopener">dreso.com</a></p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/10/02/mehr-als-vier-waende-das-buero-als-mitarbeitermagnet/">Mehr als vier Wände: Was gute Büros heute leisten müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Woran Sie einen belastbaren Coworking-Preis erkennen</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/10/01/carlos-mueller-gonzalez-woran-ein-belastbarer-coworking-preis-erkennbar-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer den Preis eines Coworking-Arbeitsplatzes sucht, findet in Minuten eine Zahl – meist sogar drei, die sich widersprechen. Carlos Müller González, Gründer der Vergleichsplattform CoworkingView, zeigt, wie sich mit fünf Fragen eine belastbare Marktzahl von einer bloßen Behauptung unterscheidet.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/Coworking-Depositphotos-183483002-.Bild-von-denisismagilov.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-63452" class="wp-image-63452" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/Coworking-Depositphotos-183483002-.Bild-von-denisismagilov.jpg" alt="Coworking-Spaces als Spiegel einer neuen Arbeitskultur. Abbildung: Denisismagilov, Depositphotos" width="600" height="400"></a>Coworking-Spaces als Spiegel einer neuen Arbeitskultur. Abbildung: Denisismagilov, Depositphotos<br />
Wer nach dem Preis eines Coworking-Arbeitsplatzes in Berlin sucht, findet innerhalb von Minuten eine Zahl. Meistens sind [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/10/01/carlos-mueller-gonzalez-woran-ein-belastbarer-coworking-preis-erkennbar-ist/">Woran Sie einen belastbaren Coworking-Preis erkennen</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Preis eines Coworking-Arbeitsplatzes sucht, findet in Minuten eine Zahl – meist sogar drei, die sich widersprechen. Carlos Müller González, Gründer der Vergleichsplattform CoworkingView, zeigt, wie sich mit fünf Fragen eine belastbare Marktzahl von einer bloßen Behauptung unterscheidet.</p>
<p><span id="more-68658"></span></p>
<div id="attachment_63452-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/Coworking-Depositphotos-183483002-.Bild-von-denisismagilov.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-63452-2" class="wp-image-63452" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/09/Coworking-Depositphotos-183483002-.Bild-von-denisismagilov.jpg" alt="Coworking-Spaces als Spiegel einer neuen Arbeitskultur. Abbildung: Denisismagilov, Depositphotos" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-63452-2" class="wp-caption-text">Coworking-Spaces als Spiegel einer neuen Arbeitskultur. Abbildung: Denisismagilov, Depositphotos</p></div>
<p>Wer nach dem Preis eines Coworking-Arbeitsplatzes in Berlin sucht, findet innerhalb von Minuten eine Zahl. Meistens sind es drei Zahlen und sie widersprechen sich: gut 200 Euro pro Arbeitsplatz aus einer seinerzeit sauber erhobenen Städteanalyse, 350 Euro in einer Broschüre, „ab 49 Euro“ auf der Website des Anbieters. Alle drei Zahlen waren am Tag ihrer Veröffentlichung richtig. Keine davon beantwortet die Frage heute.</p>
<p>Das Problem ist nicht, dass Marktzahlen falsch wären. Das Problem ist, wie sie entstehen: Jemand fragt bei zwei oder drei Anbietern nach, bildet einen Durchschnitt, veröffentlicht ihn – und die Zahl altert von diesem Tag an still weiter. Zwei Jahre später steht sie noch online und niemand weiß mehr, für welche Standorte sie galt.</p>
<p>Wir betreiben mit <a href="https://coworkingview.com/de/" target="_blank" rel="noopener">CoworkingView</a> einen Preisindex, der aus den veröffentlichten Preisen unseres Katalogs bei jedem Abruf neu berechnet wird. Beim Aufbau haben wir gelernt, welche fünf Fragen eine Zahl beantworten muss, bevor man ihr trauen darf.</p>
<h2>#1: Wie groß ist die Stichprobe?</h2>
<p>Ein Durchschnitt aus zwei Anbietern ist eine Zahl. Sechzig Preispunkte aus über 30 Berliner Standorten sind eine Verteilung – und wer ein Büro sucht, trifft auf die Verteilung, nicht auf den Durchschnitt. In Berlin reicht die Spanne der Listenpreise von unter 100 bis über 1.000 Euro pro Platz und Monat. Ein einzelner Mittelwert verschweigt, dass beide Enden real sind.</p>
<h2>#2: Median oder Durchschnitt?</h2>
<p>In Berlin liegt der Durchschnitt aller Angebote spürbar über dem Median, aktuell um rund 50 Euro. Die Differenz entsteht durch wenige teure Angebote am oberen Rand. Der Median sagt: Die Hälfte der Angebote liegt darunter. Das ist die Zahl, mit der man in eine Verhandlung geht.</p>
<div id="attachment_68665-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/coworkingview-berlin-preise-nach-typ.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68665-2" class="wp-image-68665" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/coworkingview-berlin-preise-nach-typ.jpg" alt="Spanne aller Angbeote: 70 bis 1.200 Euro. Abbildung: CoworkingView, Quelle: Preisindex, Lizenz CC BY 4.0, Stand September 2026" width="600" height="335"></a><p id="caption-attachment-68665-2" class="wp-caption-text">Spanne aller Angbeote: 70 bis 1.200 Euro. Abbildung: CoworkingView, Quelle: Preisindex, Lizenz CC BY 4.0, Stand September 2026</p></div>
<h2>#3: Welcher Arbeitsplatztyp?</h2>
<p>„Coworking-Preis“ ohne Typ ist wie „Mietpreis“ ohne Quadratmeter. Ein flexibler Arbeitsplatz in der Gemeinschaftsfläche, ein fester Schreibtisch und ein Platz im Privatbüro sind drei Märkte mit drei Preisniveaus. In Berlin liegt der Median des flexiblen Platzes bei rund 220 Euro, der des festen Schreibtischs bei rund 350 Euro, der eines Platzes im Privatbüro knapp unter 500 Euro. Die aktuelle Verteilung steht im <a href="https://coworkingview.com/de/tools/price-index/berlin" target="_blank" rel="noopener">Preisindex für Berlin</a>. Wer diese drei Zahlen zu einer zusammenrechnet, produziert einen Wert, den kein Anbieter aufruft.</p>
<p>Die Berliner Verteilung zeigt damit vor allem eines: Der Markt hat mindestens zwei Etagen. Ein Unternehmen mit acht Mitarbeitenden vergleicht deshalb nicht mit dem Berliner Median, sondern mit dem Median der Privatbüros – und auch dort mit der Spanne, weil die Lage den Preis stärker bestimmt als der Typ.</p>
<h2>#4: Wann wurde gemessen – und wird nachgemessen?</h2>
<p>Eine Zahl mit Datum ist ehrlich. Eine Zahl ohne Datum ist eine Behauptung. Und selbst eine datierte Zahl ist nur dann etwas wert, wenn jemand sie nachmisst: Allein in den drei Tagen, in denen dieser Text entstand, hat sich der Berliner Median für Plätze im Privatbüro um mehr als 30 Euro bewegt, weil ein einziger Standort hinzukam. Genau deshalb trägt jeder Wert in unserem Index einen Zeitstempel und wird bei jedem Aufruf neu gerechnet.</p>
<p>Was auch ein nachgemessener Index nicht zeigt: verhandelte Konditionen, Laufzeitrabatte, Einrichtungskosten. Der Index misst veröffentlichte Listenpreise. Wer einen Vertrag über zwölf Monate für zehn Plätze verhandelt, zahlt in der Regel weniger als den Listenpreis. Wie viel weniger, steht in keinem Index – und wer etwas anderes behauptet, hat nicht verhandelt.</p>
<div id="attachment_68666-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/coworkingview-fuenf-fragen-preisangabe.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68666-2" class="wp-image-68666" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/coworkingview-fuenf-fragen-preisangabe.jpg" alt="Fünf wichtige Fragen an jede Coworking-Preisangabe. Abbildung: CoworkingView" width="600" height="373"></a><p id="caption-attachment-68666-2" class="wp-caption-text">Fünf wichtige Fragen an jede Coworking-Preisangabe. Abbildung: CoworkingView</p></div>
<h2>#5: Wo trägt die Zahl nicht?</h2>
<p>Das ist die Frage, die am seltensten beantwortet wird. Von den Städten in unserem Index erreicht nur eine Handvoll die Mindeststichprobe von fünf verschiedenen Gebäuden – Gebäuden, nicht Angeboten, denn ein Haus mit fünf Preisstufen ist immer noch ein Haus; in Deutschland sind das derzeit Berlin, Hamburg und München. Für Köln liegt uns ein einziger Preispunkt vor. Dieser Wert ist in den Daten als „geringe Aussagekraft“ markiert und erscheint auf der Website nicht als Schlagzahl. Wer ihn trotzdem zitiert, zitiert ein Angebot, keinen Markt. Eine Quelle, die sagt, wo sie nicht trägt, ist nicht schwächer, sondern glaubwürdiger.</p>
<p>Wir haben den Index deshalb so gebaut, dass er beim Zitieren nicht altert. Er ist kein Report mit Erscheinungsdatum, sondern eine Quelle: Web, CSV, JSON und eine offene Schnittstelle liefern dieselben Werte, bei jedem Abruf aus dem laufenden Katalog neu berechnet, und jeder Monat wird eingefroren, damit sich eine einmal zitierte Zahl später nicht still verändert. Die Lizenz ist CC BY 4.0: Redaktionen dürfen Werte übernehmen und Grafiken daraus bauen, Namensnennung genügt. Neben jedem Wert steht die Stichprobengröße, damit Leserinnen und Leser selbst entscheiden können, ob sie der Zahl trauen wollen.</p>
<p>Das ist am Ende der einzige Test, den eine Marktzahl bestehen muss: dass man sieht, woraus sie gemacht ist. Die aktuellen Werte und die Methodik stehen auf der <a href="https://coworkingview.com/de/tools/price-index" target="_blank" rel="noopener">Preisindex-Seite</a> von CoworkingView. Die im Text genannten Berliner Größenordnungen entsprechen dem Stand bei Redaktionsschluss im September 2026.</p>
<table style="height: 352px;" width="722">
<tbody>
<tr>
<td>
<div id="attachment_68662-2" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68662-2" class="wp-image-68662" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/10/carlos-mueller-gonzalez-portrait-quadrat.jpg" alt="Carlos Müller González, Gründer von CoworkingView. coworkingview.com/de. Abbildung: CoworkingView " width="300" height="300"><p id="caption-attachment-68662-2" class="wp-caption-text">Abbildung: CoworkingView</p></div>
<p><strong>Carlos Müller González, </strong></p>
<p>Gründer,<br>
CoworkingView.</p>
<p><a href="https://coworkingview.com/de" target="_blank" rel="noopener">coworkingview.com</a></p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/10/01/carlos-mueller-gonzalez-woran-ein-belastbarer-coworking-preis-erkennbar-ist/">Woran Sie einen belastbaren Coworking-Preis erkennen</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>LEIK it #3: Klüger als die Maschine? Falsche Frage</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/09/29/leik-it-3-klueger-als-die-maschine-falsche-frage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Büroeinrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch in Teil drei seiner Kolumne beschäftigt Stefan Kiss, welche Auswirkungen künstliche Intelligenz wohl auf das Büro der Zukunft haben könnte. Er kommt zu dem Schluss, dass wir auch künftig Büroräume brauchen, schon weil wir Haltung und Entscheidungen benötigen.<br />
<a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66923" class="wp-image-66923" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg" alt="Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter LEIK [...]
</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in Teil drei seiner Kolumne beschäftigt <span style="color: #ff3eb5;">Stefan Kiss</span>, welche Auswirkungen künstliche Intelligenz wohl auf das Büro der Zukunft haben könnte. Er kommt zu dem Schluss, dass wir auch künftig Büroräume brauchen, schon weil wir Haltung und Entscheidungen benötigen.<span id="more-68263"></span></p>
<div id="attachment_66923-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66923-2" class="wp-image-66923" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg" alt="Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter LEIK tätig. Abbildung: Rohollah Mosavi, Tietge GmbH" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66923-2" class="wp-caption-text">Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter <a href="https://leik.de/" target="_blank" rel="noopener">LEIK</a> tätig. Abbildung: Rohollah Mosavi, Tietge GmbH</p></div>
<p>Wo bleiben wir eigentlich als Menschen, wenn Maschinen immer mehr von dem übernehmen, was früher unsere Arbeit ausmachte? Wird uns ein Platz zugewiesen oder schaffen wir ihn uns selbst? Diese Frage begleitet mich in den letzten Jahren und ich komme immer wieder zum selben Punkt zurück: Manchmal habe ich den Eindruck, dass wir uns in diesem neuen Kontext selbst nicht mehr zu Hause fühlen und das Spielfeld freiwillig anderen überlassen. Gerade jetzt, als Open AI „technologische Singularität“ verkündet hat, also ein Punkt erreicht sein soll, an dem Menschen das Verhalten von KI nicht mehr vorhersagen bzw. steuern können, mehren sich meine Fragezeichen.</p>
<p>Vor Kurzem habe ich mit Mike Herud gesprochen, geschäftsführender Partner von Scope Architekten in Stuttgart. Eine meiner Fragen war denkbar einfach: Glaubt er noch an Raum und wenn ja, warum? Seine Antwort war eindeutig: Ja. Für ihn ist ein Ort, an den man jeden Tag zurückkehrt, an dem man sich wohlfühlt und Menschen trifft, die dieselben Werte teilen und gemeinsam an etwas glauben, keine Nebensache, sondern die Voraussetzung dafür, dass Arbeit überhaupt Freude macht. Raum wirkt für ihn auf mehreren Ebenen gleichzeitig: als Träger von Beziehung und als Träger von Sinn.</p>
<p>Zwei Dinge sind bei mir hängen geblieben. Raum ist kein Ziel, sondern ein Mittel, Beziehung und Sinn entstehen zu lassen. Und genau diese beiden Dinge sind es, die mich seit Monaten selbst am meisten beschäftigen.</p>
<p>Eine Antwort darauf sehe ich in vielen Projekten gerade nicht. Was ich stattdessen sehe, sind Fragezeichen in den Gesichtern der Ansprechpartner. Nicht, weil ihnen die Themen fremd wären. Es wird viel diskutiert, gerade jetzt. Aber viele Diskussionen laufen ins Leere, weil niemand eine klare Haltung beziehen will oder kann. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Beobachtung. Wenn sich Rahmenbedingungen laufend verschieben, wird Zurückhaltung fast zur rationalen Strategie. Nur führt genau diese Vorsicht dazu, dass am Ende niemand mehr entscheidet. Und dort, wo niemand entscheidet, entsteht auch keine Kultur, keine Identifikation, keine Motivation. All das braucht einen Standpunkt, von dem aus es wachsen kann.</p>
<p>Kultur, Identifikation, Motivation und auch der richtige Coach, der fordert, ohne zu überfordern, klingen zunächst wie Führungsthemen. Sind sie auch. Aber sie alle haben eine gemeinsame Voraussetzung, die selten genannt wird: einen Ort, an dem sie überhaupt entstehen können. Haltung entwickelt sich nicht im luftleeren Raum, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Sie entsteht dort, wo Menschen sich regelmäßig begegnen, Reibung erleben und merken, dass ihre Position etwas bewirkt.</p>
<p>Nach all den Überlegungen der letzten Kolumnen komme ich zu einem Ergebnis, das fast schon unmodern klingt: Die Lösung liegt nicht in noch mehr digitaler Flexibilität, sondern im physischen Raum selbst. Nicht als Rückzug vor der Technologie, sondern als bewusste Ergänzung zu ihr. Räume müssen künftig gezielter das leisten, was Bildschirme strukturell nicht können.</p>
<p>Ich denke dabei an einen Mix neuer Raummodule, die genau an den blinden Flecken ansetzen. Haltungsräume für kleine, bewusst unbequeme Runden, in denen Position bezogen werden muss, ohne Ausweichmöglichkeit ins nächste Meeting. Vertrauensräume, informelle Zonen ohne Agenda, in denen Beziehung entsteht, bevor sie gebraucht wird, ähnlich einer Küche oder Dachterrasse, nur bewusster gestaltet. Sinnräume, Orte, an denen sichtbar wird, wofür ein Projekt eigentlich steht, nicht nur, was es kostet, etwa durch Wände, die Fortschritt und Wirkung zeigen statt nur Kennzahlen. Und Coaching-Nischen für kleine, geschützte Zweiergespräche abseits der Bühne des offenen Büros, in denen Entwicklung ohne Publikum stattfinden kann.</p>
<p>Keines dieser Module ersetzt die Technologie, mit der wir arbeiten. Aber sie holen zurück, was in der Beschleunigung verloren zu gehen droht: die Möglichkeit, gemeinsam Haltung zu entwickeln.</p>
<p>Am Ende ist es vielleicht so einfach, wie Mike Herud es formuliert hat: Wir brauchen einen Ort, an dem wir uns wohlfühlen, an dem wir Menschen treffen, die dieselben Werte teilen. Alles andere – Kultur, Identifikation, Motivation, gute Führung – folgt daraus. Nicht umgekehrt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/09/29/leik-it-3-klueger-als-die-maschine-falsche-frage/">LEIK it #3: Klüger als die Maschine? Falsche Frage</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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