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Wenn die Hitze einzieht: 8 Tipps fürs ein erträgliches Home & Office

by Team-PBK Juni 29, 2026 No Comments

Mit dem Som­mer steigt die Wär­me­be­las­tung in Innen­räu­men. Da Men­schen dort rund 90 Pro­zent ihrer Zeit ver­brin­gen, beein­flusst ein ange­neh­mes Raum­kli­ma ihr Wohl­be­fin­den ent­schei­dend. Peter Ska­la von der Platt­form Mei­ne­Raum­luft gibt Tipps, wie das Innen­raum­kli­ma im (Home-)Office erträg­lich bleibt.

Es gibt einige einfache Maßnahmen, mit denen sich die Wärmebelastung in Büroräumen reduzieren lässt. Abbildung: HayDmitriy, Depositphotos
Es gibt eini­ge ein­fa­che Maß­nah­men, mit denen sich die Wär­me­be­las­tung in Büro­räu­men redu­zie­ren lässt. Abbil­dung: HayD­mit­riy, Depositphotos

Hohe Tem­pe­ra­tu­ren kön­nen die Kon­zen­tra­ti­on beein­träch­ti­gen und den Kreis­lauf belas­ten. Mit ein paar ein­fa­chen Maß­nah­men lässt sich die Hit­ze in den Innen­räu­men, wie in Büros oder im Home­of­fice, redu­zie­ren. Mit die­sen acht Tipps blei­ben nicht nur Arbeits­um­ge­bun­gen ange­nehm kühl – ganz ohne gro­ßen Aufwand.

1. Nur lüften, wenn’s draußen kühler ist

Die bes­te Zeit zum Lüf­ten ist früh am Mor­gen oder spät am Abend, wenn die Außen­tem­pe­ra­tur nied­ri­ger ist als die Raum­tem­pe­ra­tur. So kann die auf­ge­heiz­te Luft effi­zi­ent aus­ge­tauscht wer­den, ohne zusätz­li­che Wär­me her­ein­zu­las­sen. Beson­ders wirk­sam ist das soge­nann­te Quer­lüf­ten: Dabei wer­den gegen­über­lie­gen­de Fens­ter für weni­ge Minu­ten geöff­net, um einen schnel­len Luft­aus­tausch zu erreichen.

2. Tagsüber Stoßlüften statt Dauerlüften

An hei­ßen Som­mer­ta­gen soll­ten die Fens­ter nicht dau­er­haft gekippt blei­ben. Denn durch die stän­di­ge Öff­nung gelangt war­me Außen­luft in den Raum und heizt die­sen zusätz­lich auf. Deut­lich effek­ti­ver ist kur­zes Stoß­lüf­ten von drei bis fünf Minu­ten. So wird die Luft erneu­ert, ohne dass Wän­de, Möbel und Böden unnö­tig Wär­me aufnehmen.

3. Fenster geschlossen halten, wenn die Klimaanlage läuft

Wer eine Kli­ma­an­la­ge nutzt – unab­hän­gig davon, ob sie mobil oder fest instal­liert ist –, soll­te Türen und Fens­ter wäh­rend des Betriebs geschlos­sen hal­ten. Andern­falls strö­men war­me und feuch­te Luft­mas­sen nach innen, wodurch die Kühl­leis­tung sinkt und der Ener­gie­ver­brauch steigt. Eine gut ein­ge­stell­te Kli­ma­an­la­ge arbei­tet effi­zi­en­ter und sorgt für ein gleich­mä­ßi­ge­res Raum­kli­ma. Wich­tig ist zudem, die Tem­pe­ra­tur nicht zu nied­rig ein­zu­stel­len, um unnö­ti­ge Belas­tun­gen für den Kreis­lauf und die Strom­rech­nung zu vermeiden.

4. Clevere Alternativen zur Klimaanlage nutzen

Nicht immer ist eine Kli­ma­an­la­ge not­wen­dig. Außen­lie­gen­de Beschat­tungs­sys­te­me wie Roll­lä­den, Raffs­to­res oder Mar­ki­sen kön­nen einen gro­ßen Teil der Son­nen­wär­me bereits vor dem Fens­ter abfan­gen. Im Innen­be­reich hel­fen zusätz­lich Son­nen­schutz- oder Hit­ze­schutz­fo­li­en sowie Ther­morol­los. Zwar sen­ken Ven­ti­la­to­ren nicht die Raum­tem­pe­ra­tur, sie erzeu­gen jedoch eine ange­neh­me Luft­be­we­gung und sor­gen für ein deut­lich küh­le­res Emp­fin­den auf der Haut.

5. Hitzestau durch technische Geräte vermeiden

Vie­le Elek­tro­ge­rä­te geben wäh­rend des Betriebs Wär­me an die Umge­bung ab. Dazu gehö­ren auch Note­books und Com­pu­ter. Sie kön­nen die Raum­tem­pe­ra­tur spür­bar erhö­hen. Nut­zen Sie daher ener­gie­in­ten­si­ve Gerä­te mög­lichst in den küh­le­ren Mor­gen- oder Abend­stun­den. Auch moder­ne LED-Leucht­mit­tel hel­fen dabei, unnö­ti­ge Wär­me­quel­len im Haus­halt zu reduzieren.

6. Mit der richtigen Ernährung besser durch heiße Tage

Leich­te Spei­sen wie Sala­te, Gemü­se oder Obst belas­ten den Kör­per weni­ger als schwe­re, fett­rei­che Mahl­zei­ten. Da die Ver­dau­ung Wär­me pro­du­ziert, füh­len sich vie­le Men­schen nach üppi­gen Mahl­zei­ten zusätz­lich erschöpft. Eben­so wich­tig ist es, aus­rei­chend zu trin­ken. Was­ser, unge­süß­te Tees oder stark ver­dünn­te Frucht­säf­te unter­stüt­zen den Flüs­sig­keits­haus­halt und hel­fen dem Kör­per bei der natür­li­chen Temperaturregulierung.

7. Pflanzen als natürliche Unterstützung für das Raumklima

Zim­mer­pflan­zen kön­nen das Raum­kli­ma posi­tiv beein­flus­sen, indem sie Feuch­tig­keit auf­neh­men und wie­der an die Umge­bung abge­ben. Arten wie die Are­ca-Pal­me oder der Ficus ben­ja­mi­ni wer­den häu­fig für ihre luft­ver­bes­sern­den Eigen­schaf­ten geschätzt. Wich­tig ist jedoch ein aus­ge­wo­ge­nes Maß, da zu vie­le Pflan­zen oder über­mä­ßi­ges Gie­ßen die Luft­feuch­tig­keit unnö­tig erhö­hen kön­nen. Beson­ders im Som­mer emp­fiehlt sich daher eine regel­mä­ßi­ge Kon­trol­le der Raum­luft­feuch­te mit ent­spre­chen­den Messgeräten.

Extra-Tipp: Geräte vollständig ausschalten

Vie­le elek­tro­ni­sche Gerä­te erzeu­gen selbst im Stand-by-Modus Wär­me und ver­brau­chen gleich­zei­tig Strom. Fern­se­her, Com­pu­ter, Dru­cker oder Lade­ge­rä­te soll­ten daher bei Nicht­ge­brauch voll­stän­dig aus­ge­schal­tet wer­den. Das spart Ener­gie, senkt die Betriebs­kos­ten und redu­ziert gleich­zei­tig die zusätz­li­che Wär­me­ent­wick­lung in Innen­räu­men – ein klei­ner Schritt mit dop­pel­tem Nut­zen für Raum­kli­ma und Umwelt.

Die­se und wei­te­re Tipps hat die Platt­form Mei­ne­Raum­luft in einem Leit­fa­den zusam­men­ge­fasst. Die­ser steht zum kos­ten­frei­en Down­load bereit.

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