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	<title>New Work - OFFICE ROXX</title>
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	<description>Blog für moderne Arbeit in Büro, Homeoffice, Coworking Spaces &#38; Co.</description>
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	<title>New Work - OFFICE ROXX</title>
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		<title>Räume, die wirken #4: Die Bedeutung der Umgebung</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/09/17/raeume-die-wirken-4-die-bedeutung-der-umgebung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 04:30:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der New-Work-Experte André Hund buchstabiert in seiner diesjährigen Kolumne den Begriff „Räume“ durch. Hier geht es um das U wie Umgebung. Gezeigt wird, dass ästhetisch gestaltete Räume weit mehr sind als einfach nur schön.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-60190" class="wp-image-60190" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg" alt="André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &#38; Consulting GmbH Leadership-Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens." width="600" [...]
</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der New-Work-Experte <span style="color: #ff3eb5;">André Hund</span> buchstabiert in seiner diesjährigen Kolumne den Begriff „Räume“ durch. Hier geht es um das U wie Umgebung. Gezeigt wird, dass ästhetisch gestaltete Räume weit mehr sind als einfach nur schön.</p>
<p><span id="more-68401"></span></p>
<div id="attachment_60190-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-60190-2" class="wp-image-60190" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg" alt="André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &amp; Consulting GmbH Leadership-Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens." width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-60190-2" class="wp-caption-text">André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &amp; Consulting GmbH Leadership-Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens.</p></div>
<p>Das Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt zeigte bis Juni 2026 die Ausstellung „Design for Democracy“. Die Stadt am Main ist World Design Capital 2026. Die Ausstellung zeigt, wie uns unsere Umgebung prägt und was städtische Architektur zu Begegnung, Kommunikation und einem neuen Miteinander beitragen kann. Pate steht die Stadt Paris, deren Transformation seit Jahren für positives Erstaunen sorgt. Egal, ob „Paris-Plages“ im Sommer oder die Radweginfrastruktur, die sich mittlerweile durch das Zentrum zieht.</p>
<p>Positive Beispiele städtischer Transformation wie das Pariser Flussufer, die Wohngenossenschaft „La Borda“ in Barcelona oder das beeindruckend gestaltete multifunktionale Gebäude „Forum Groningen“ in den Niederlanden sind schon lange überregional bekannt. Es gibt aber auch regionale Beispiele, wie etwa „Dienstleistungen für Einfache Sprache der Praunheimer Werkstätten“ oder den Ort „Space“ in Offenbach.</p>
<p>Wir leben oder arbeiten nicht im luftleeren Raum. Wir sind Teil unserer Umgebung. Und diese wirkt auf uns. Ob wir es bemerken oder nicht. Das heißt, dass dieser unscheinbare, fast technische Begriff der Umgebung beeinflusst, wie wir denken, fühlen, handeln und arbeiten. Und das gilt insbesondere für Arbeitsräume. Räume, in denen wir viel Zeit verbringen und die wir – in der Regel – nicht nach unserem Gusto einrichten können, wie die eigenen vier Wände.</p>
<p>Viel hat sich da in den vergangenen Jahren getan. Wenn wir über Büros sprechen, denken wir nicht immer zuerst an Quadratmeter, Möblierung oder Flächeneffizienz. Uns scheint klar geworden zu sein, dass Räume nicht nur aus Wänden, Tischen und Technik bestehen. Sie bestehen aus Eindrücken, Signalen und Reizen. Und diese wirken ständig auf uns zurück. Die Gestaltung dieser (Büro)-Umgebung entscheidet mit darüber, ob wir konzentriert arbeiten können oder permanent abgelenkt sind. Aus Seminaren weiß ich, wie viele unter der Akustiksituation und permanenten Ablenkungen in ihren offenen Bürostrukturen leiden. Die Einrichtung unserer Büros entscheidet wesentlich darüber, ob wir uns willkommen fühlen oder austauschbar.</p>
<p>Das beginnt beim Sichtbaren: Farben, Materialien, Licht und Möbel prägen die visuelle Umgebung eines Raums. Graue Oberflächen und identische Arbeitsplätze erzählen eine andere Geschichte als ein Raum, der unterschiedliche Materialien bietet sowie natürliche Lichtquellen und Farben bewusst nutzt.</p>
<p>Doch gute Umgebungen entstehen nicht nur im Auge des Betrachters. Ebenso relevant ist die sensorische Umgebung. Eine gute Raumakustik gehört unbedingt dazu. Raumtemperatur ebenso. Luftqualität. Hintergrundgeräusche. Jeder kennt den Unterschied zwischen einem Raum, in dem konzentriertes Arbeiten fast mühelos gelingt – und einem Raum, der uns nach kurzer Zeit anstrengt. Besonders die Akustik wird häufig unterschätzt. Eine schlechte Akustik, unangenehme Nachhallzeiten oder eine unzureichende Hörsamkeit erzeugen Stress. Wenn dies dauerhaft der Fall ist, kann das krank machen.</p>
<p>Hinzu kommt die soziale Umgebung: Wie sind Räume organisiert? Wo begegnen sich Menschen? Wohin können sie sich zurückziehen? Welche Wege entstehen? Welche bleiben versperrt? Räume entscheiden mit darüber, ob Zusammenarbeit tatsächlich stattfindet oder lediglich auf Organigrammen existiert. Genau damit beschäftigt sich die noch relativ junge Disziplin des „Biophilic Design“. Die Idee dahinter ist einfach: „Menschen haben sich über Jahrtausende in natürlichen Umgebungen entwickelt und reagieren deshalb bis heute positiv auf natürliche Elemente. Pflanzen, Tageslicht, natürliche Materialien oder Sichtbeziehungen nach außen sind deshalb mehr als Dekoration. Sie können Stress reduzieren, Wohlbefinden steigern und Räume angenehmer machen“, so die Biophilic-Design-Expertin Andressa Kuhlmann da Luz.</p>
<p>Gute Arbeitsumgebungen orientieren sich stärker an menschlichen Bedürfnissen als an reiner Flächenlogik. Nicht die Funktion und Form des Raums steht am Anfang jeder Gestaltung, sondern seine Wirkung. Umgebung ist keine Kulisse. Sie ist Infrastruktur für Verhalten.</p>
<p>Wer Arbeitsumgebungen gestaltet, entscheidet nicht nur darüber, wie Räume aussehen. Sondern auch darüber, wie Menschen arbeiten, kommunizieren, sich begegnen – und ob sie sich wohlfühlen und wertgeschätzt fühlen.</p>
<p>Denn am Ende ist jeder Raum ein Statement. Nicht darüber, wie schön wir es haben wollen. Sondern darüber, wie wir wahrnehmen und arbeiten wollen.</p>
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		<title>So gelingen Videokonferenzen im hybriden Büro</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/09/11/so-gelingen-videokonferenzen-im-hybriden-buero/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 04:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürotechnik]]></category>
		<category><![CDATA[ITK]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn eine hybride Besprechung nicht rundläuft, liegt das nicht immer allein an der Software. Eine gute Tonqualität, eine klare Moderation und feste Gesprächsregeln sind entscheidend, um alle Beteiligten gleichberechtigt einzubeziehen. Ein Beitrag von Sidney Othman.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Videokonferenz-Depositphotos-656594776-AndreyPopov.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68360" class="wp-image-68360" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Videokonferenz-Depositphotos-656594776-AndreyPopov.jpg" alt="Sitzt eine größere Gruppe im Besprechungsraum, braucht sie eine Audioausstattung, die Stimmen aus allen Bereichen zuverlässig erfasst. Abbildung: Andrey Popov, Depositphotos" width="600" height="316"></a>Sitzt eine größere Gruppe im Besprechungsraum, braucht sie eine Audioausstattung, die Stimmen aus allen Bereichen zuverlässig erfasst. Abbildung: [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/09/11/so-gelingen-videokonferenzen-im-hybriden-buero/">So gelingen Videokonferenzen im hybriden Büro</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn eine hybride Besprechung nicht rundläuft, liegt das nicht immer allein an der Software. Eine gute Tonqualität, eine klare Moderation und feste Gesprächsregeln sind entscheidend, um alle Beteiligten gleichberechtigt einzubeziehen. Ein Beitrag von Sidney Othman.</p>
<p><span id="more-68171"></span></p>
<div id="attachment_68360-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Videokonferenz-Depositphotos-656594776-AndreyPopov.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68360-2" class="wp-image-68360" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Videokonferenz-Depositphotos-656594776-AndreyPopov.jpg" alt="Sitzt eine größere Gruppe im Besprechungsraum, braucht sie eine Audioausstattung, die Stimmen aus allen Bereichen zuverlässig erfasst. Abbildung: Andrey Popov, Depositphotos" width="600" height="316"></a><p id="caption-attachment-68360-2" class="wp-caption-text">Sitzt eine größere Gruppe im Besprechungsraum, braucht sie eine Audioausstattung, die Stimmen aus allen Bereichen zuverlässig erfasst. Abbildung: Andrey Popov, Depositphotos</p></div>
<p>Technische Probleme entstehen häufig durch eine Kombination aus instabiler Verbindung, ungeeigneten Mikrofonen und fehlender Erfahrung mit der Konferenztechnik. Besonders in <a href="https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Mobiles-und-hybrides-Arbeiten" target="_blank" rel="noopener">hybriden Besprechungen</a> fallen solche Schwierigkeiten auf, da ein Teil der Gruppe im Raum sitzt und der andere Teil digital teilnimmt. Eine kurze Einführung in die verwendeten Geräte und Programme schafft Sicherheit und verhindert viele Störungen bereits vor Beginn des Meetings.</p>
<h2>Zwei Aufbauten, die häufig Probleme verursachen</h2>
<p>Bei hybriden Videokonferenzen treten besonders häufig zwei ungünstige Situationen auf. Entweder sitzen mehrere Personen gemeinsam vor einem Laptop, dessen Mikrofon nur für einen einzelnen Arbeitsplatz ausgelegt ist, oder lediglich eine Person nimmt digital an einer ansonsten vollständig vor Ort versammelten Runde teil. Im ersten Fall sind Wortbeiträge aus größerer Entfernung oft nur leise oder undeutlich zu verstehen. Im zweiten Fall besteht die Gefahr, dass die zugeschaltete Person im Laufe des Gesprächs aus dem Blick gerät und kaum noch einbezogen wird. Ein Blick auf die Zusagen hilft bereits vor dem Termin, die voraussichtliche Konstellation zu erkennen und passende Vorkehrungen zu treffen.</p>
<p>Sitzt eine größere Gruppe im Besprechungsraum, braucht sie eine Audioausstattung, die Stimmen aus allen Bereichen zuverlässig erfasst. Dazu gehören geeignete Raummikrofone oder professionelle <a href="https://www.bechtle.com/shop/hardware/kommunikation-konferenz/headsets--10001001--c/jabra-gn-audio--m" target="_blank" rel="noopener">Headsets</a> für einzelne Arbeitsplätze. Nimmt dagegen nur eine Person von außerhalb teil, ist vor allem eine aufmerksame Moderation gefragt. Sie sollte Wortmeldungen aus dem digitalen Raum gezielt aufgreifen, regelmäßig nachfragen und darauf achten, dass Gespräche im Raum nicht an der zugeschalteten Person vorbeilaufen. Klare Gesprächsregeln und feste Zuständigkeiten sorgen zusätzlich dafür, dass alle Beteiligten gehört werden.</p>
<h2>Guter Ton als Grundlage für Videokonferenzen</h2>
<p>Bei der Ausstattung für Videokonferenzen steht häufig die Kamera im Mittelpunkt. Für eine verständliche Kommunikation ist jedoch ein guter Ton wichtiger. Ein unscharfes Bild lässt sich meist verkraften, während Hall, Rauschen oder abgehackte Stimmen das Zuhören erschweren und den Gesprächsfluss stören. Ein einzelner Laptop reicht für mehrere Personen an einem Konferenztisch selten aus. Das eingebaute Mikrofon ist für den direkten Einsatz am Arbeitsplatz gedacht und nimmt bei größerer Entfernung auch Lüftungsgeräusche, Tastaturen und Nebengespräche auf. Zugeschaltete hören dann Stimmen unterschiedlich laut oder können einzelne Beiträge kaum verstehen.</p>
<div id="attachment_68362-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Videocall-Depositphotos_433253814-thelivephotos.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68362-2" class="wp-image-68362" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/Videocall-Depositphotos_433253814-thelivephotos.jpg" alt="Am Einzelarbeitsplatz sorgt ein Headset meist schnell für eine bessere Sprachqualität. Abbildung: Thelivephotos, Depositphotos" width="600" height="399"></a><p id="caption-attachment-68362-2" class="wp-caption-text">Am Einzelarbeitsplatz sorgt ein Headset meist schnell für eine bessere Sprachqualität. Abbildung: Thelivephotos, Depositphotos</p></div>
<p>Am Einzelarbeitsplatz sorgt ein Headset meist schnell für eine bessere Sprachqualität, da sich das Mikrofon nah am Mund befindet. Einohrige Modelle eignen sich für Personen, die ihre Umgebung weiterhin wahrnehmen müssen. Beidohrige Varianten schirmen stärker ab und erleichtern die Konzentration in unruhigen Büros. Für Besprechungsräume sind Konferenzmikrofone sinnvoll, die auf die Raumgröße und die Anzahl der Teilnehmenden abgestimmt sind. Ob die Ausstattung ausreicht, zeigt ein kurzer Test vor dem ersten Termin. Dabei sollte eine Person vom entferntesten Sitzplatz sprechen, während die Tonqualität über ein zugeschaltetes Gerät geprüft wird. Stimmen müssen auch bei laufender Lüftung deutlich ankommen, ohne dass jemand lauter sprechen muss.</p>
<h2>Sieben Regeln für Videokonferenzen im hybriden Büro</h2>
<ol>
<li>Warten Sie nach jeder Frage einige Sekunden, bevor jemand im Raum antwortet. So erhalten auch zugeschaltete Personen ausreichend Zeit, sich zu Wort zu melden.</li>
<li>Übergeben Sie das Wort immer namentlich. Ein Blick in eine bestimmte Richtung ist für Teilnehmende am Bildschirm nicht erkennbar.</li>
<li>Verwenden Sie im Besprechungsraum nur ein Gerät für Mikrofon und Lautsprecher. Weitere Laptops können an der Konferenz teilnehmen, müssen jedoch stummgeschaltet bleiben.</li>
<li>Beginnen Sie mit einer kurzen Runde, in der die zugeschalteten Personen zuerst sprechen. Dadurch sind sie frühzeitig in das Gespräch eingebunden.</li>
<li>Nutzen Sie für Notizen, Abstimmungen und gemeinsame Inhalte ausschließlich digitale Werkzeuge, auf die alle Beteiligten zugreifen können. Informationen auf einem Flipchart bleiben für Zugeschaltete häufig unsichtbar.</li>
<li>Bestimmen Sie bei längeren Videokonferenzen eine zweite Person, die den Chat und digitale Wortmeldungen beobachtet. So kann sich die Moderation auf das Gespräch konzentrieren.</li>
<li>Halten Sie Entscheidungen, Zuständigkeiten und nächste Schritte in einem geteilten Dokument fest. Damit erhalten alle Teilnehmenden denselben Informationsstand.</li>
</ol>
<h2>Weniger Erschöpfung bei hybriden Meetings</h2>
<p>Mehrere Videokonferenzen hintereinander können körperlich und geistig <a href="https://office-roxx.de/2025/07/21/kommunikation-im-fokus-massnahmen-gegen-meeting-muedigkeit/" target="_blank" rel="noopener">anstrengend</a> sein. Der Kommunikationsforscher Jeremy Bailenson von der Stanford University beschrieb 2021 vier mögliche Ursachen. Dazu gehören der intensive Blickkontakt auf dem Bildschirm, die ständige Betrachtung des eigenen Bildes, die eingeschränkte Bewegungsfreiheit und der zusätzliche Aufwand beim Senden und Deuten nonverbaler Signale. Auch eine <a href="https://experts.umn.edu/en/publications/the-fatiguing-effects-of-camera-use-in-virtual-meetings-a-within-/" target="_blank" rel="noopener">Studie von Kristen Shockley</a> und weiteren Forschenden weist auf den Einfluss eingeschalteter Kameras hin. Dafür wurden über vier Wochen 1.408 tägliche Beobachtungen von 103 Beschäftigten ausgewertet. An Tagen mit eingeschalteter Kamera berichteten die Teilnehmenden von stärkerer Erschöpfung. Bei Frauen und Personen, die noch nicht lange im Unternehmen beschäftigt waren, zeigte sich dieser Zusammenhang besonders deutlich.<br>
Eine allgemeine Kamerapflicht ist deshalb nicht sinnvoll. Besser ist eine Regelung, die sich nach dem Anlass richtet. Bei Vorstellungsrunden und Gesprächen kann das eingeschaltete Bild die persönliche Kommunikation unterstützen. In längeren Informationsveranstaltungen sollte es dagegen möglich sein, die Kamera zeitweise auszuschalten. Zusätzlich lässt sich die eigene Bildvorschau ausblenden, damit die ständige Selbstbeobachtung entfällt.</p>
<h2>Fazit zu Videokonferenzen im hybriden Büro</h2>
<p>Erfolgreiche Videokonferenzen im hybriden Büro brauchen mehr als eine zuverlässige Software. Eine verständliche Tonübertragung, klare Gesprächsregeln und eine aufmerksame Moderation sorgen dafür, dass zugeschaltete Personen genauso am Austausch teilnehmen können wie die Anwesenden im Raum. Kurze Techniktests, flexible Kameraregeln und gemeinsam genutzte digitale Werkzeuge reduzieren Störungen und erleichtern die Zusammenarbeit. Werden außerdem Datenschutz und sichere Bedienung berücksichtigt, entwickeln sich hybride Meetings zu einem verlässlichen Bestandteil des Arbeitsalltags.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wo Arbeitskultur entsteht: Wie sehen Büros aus, in die Menschen gerne kommen?</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/09/08/wo-arbeitskultur-entsteht-wie-sehen-bueros-aus-in-die-menschen-gerne-kommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroeinrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Büromöbel]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das „Wherever Whenever – Work Culture Festival“ kehrt vom 27. bis 30. Oktober 2026 auf die Orgatec zurück. Es verbindet Architektur, Design, Technologie und Unternehmenskultur zu einem Festival, das die Zukunft der Arbeit in all ihren Facetten erlebbar macht. Von Stefan Kokkes, Geschäftsführer IBA.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/11/Work-Culture-Festival-2026-Banner-Linkedin.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-64478" class="wp-image-64478" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/11/Work-Culture-Festival-2026-Banner-Linkedin.jpeg" alt="Die Orgatec bringt Entscheidungsträger und Visionäre aus aller Welt auf dem „Wherever Whenever – Work Culture Festival 2026” in Köln zusammen. Abbildung: IBA" width="600" height="314"></a>Die Orgatec bringt Entscheidungsträger und Visionäre [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das „Wherever Whenever – Work Culture Festival“ kehrt vom 27. bis 30. Oktober 2026 auf die Orgatec zurück. Es verbindet Architektur, Design, Technologie und Unternehmenskultur zu einem Festival, das die Zukunft der Arbeit in all ihren Facetten erlebbar macht. Von <span style="color: #ff3eb5;">Stefan Kokkes</span>, Geschäftsführer IBA.</p>
<p><span id="more-68288"></span></p>
<div id="attachment_64478-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/11/Work-Culture-Festival-2026-Banner-Linkedin.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-64478-2" class="wp-image-64478" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/11/Work-Culture-Festival-2026-Banner-Linkedin.jpeg" alt="Die Orgatec bringt Entscheidungsträger und Visionäre aus aller Welt auf dem „Wherever Whenever – Work Culture Festival 2026” in Köln zusammen. Abbildung: IBA" width="600" height="314"></a><p id="caption-attachment-64478-2" class="wp-caption-text">Die Orgatec bringt Entscheidungsträger und Visionäre aus aller Welt auf dem „Wherever Whenever – Work Culture Festival 2026” in Köln zusammen. Abbildung: IBA</p></div>
<p>Das Büro muss seinen Mehrwert neu beweisen. Es konkurriert heute nicht mehr nur mit dem Homeoffice, sondern auch mit digitalen Arbeitsmöglichkeiten und neuen Formen der Zusammenarbeit. Seine Qualität bemisst sich längst nicht mehr allein an Flächeneffizienz oder Ausstattung. Vielmehr ist entscheidend, welchen Beitrag Arbeitsumgebungen zu Innovation, Unternehmenskultur und Zusammenarbeit leisten können.</p>
<p>Hier setzt das „<a href="https://iba.online/festival/" target="_blank" rel="noopener">Wherever Whenever – Work Culture Festival</a>“ an. Gemeinsam mit den Kuratoren Wolfram Sauer (Leading Minds) und Robert Thiemann (Betterness) hat der Industrieverband Büro und Arbeitswelt (IBA) ein Format konzipiert, das bewusst andere Wege geht. Für Wolfram Sauer entwickelt sich das Büro zum sozialen Mittelpunkt moderner Organisationen, zu einem Marktplatz für Ideen, Begegnungen und gemeinsames Lernen. Robert Thiemann ergänzt diese Perspektive um den Blick auf Architektur und Design. Räume sind für ihn weit mehr als funktionale Hüllen. Sie prägen die Unternehmenskultur, fördern Zusammenarbeit und schaffen Identifikation.</p>
<div id="attachment_68291-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/IBA-Festival-Orgatec-2026-Crowd-Orgatec-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68291-2" class="wp-image-68291" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/IBA-Festival-Orgatec-2026-Crowd-Orgatec-01.jpg" alt="Festival und Ausstellungsflächen erzeugen eine starke Verbindung von theoretischen Impulsen und praktischer Anwendung. Abbildung: IBA" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-68291-2" class="wp-caption-text">Festival und Ausstellungsflächen erzeugen eine starke Verbindung von theoretischen Impulsen und praktischer Anwendung. Abbildung: IBA</p></div>
<p>Diese Haltung spiegelt sich auch im Festivalformat wider. Keynotes, Panels und Workshops stehen gleichberechtigt neben begehbaren Arbeitswelten, Rauminstallationen, einem Podcast-Studio, einem Bookshop sowie Kunst, Musik und Streetfood. Denn Arbeitskultur entsteht nicht allein auf der Bühne. Sie entwickelt sich in Räumen, in Begegnungen und dort, wo Ideen auf konkrete Anwendungen treffen.</p>
<h2>Drei Perspektiven</h2>
<p>Das Festival orientiert sich an drei Leitgedanken, die den inhaltlichen Rahmen für das Programm bilden:</p>
<ul>
<li>Empowered Experience stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Wie können Arbeitsumgebungen Motivation, Gesundheit und Identifikation fördern? Welche Rolle spielen Hospitality, Workplace Experience und eine Gestaltung, die Menschen stärkt?</li>
<li>Connected Cultures beschäftigt sich mit der Frage, wie Zusammenarbeit und Führung in hybriden Organisationen gelingen können. Wie entsteht Gemeinschaft, wenn Teams verteilt arbeiten? Und welche Bedeutung haben Räume für Vertrauen, Austausch und gemeinsames Lernen?</li>
<li>Radical Impact richtet den Blick auf die großen Transformationsprozesse unserer Zeit. Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Datenkompetenz und künstliche Intelligenz verändern Unternehmen ebenso wie Gebäude und Arbeitsplätze.</li>
</ul>
<h2>Aus vielen Blickwinkeln</h2>
<p>Was haben ein Stararchitekt, eine Hotelière, eine Spitzensportlerin, ein Formel-1-Experte, eine Transformationsforscherin und ein Designer aus dem Silicon Valley gemeinsam? Sie alle beschäftigen sich mit der Frage, wie Räume, Führung, Technologie und Unternehmenskultur zusammenwirken müssen, damit Arbeit künftig erfolgreich gelingt. Diese unterschiedlichen Perspektiven vereint das „Wherever Whenever – Work Culture Festival“.</p>
<div id="attachment_68290-2" style="width: 450px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/IBA-Festival-Orgatec-2026-Slogans-Gross.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68290-2" class="wp-image-68290" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/IBA-Festival-Orgatec-2026-Slogans-Gross.jpg" alt="Das „Wherever Whenever – Work Culture Festival“ orientiert sich an drei Leitgedanken. Abbildung: IBA" width="440" height="550"></a><p id="caption-attachment-68290-2" class="wp-caption-text">Das „Wherever Whenever – Work Culture Festival“ orientiert sich an drei Leitgedanken. Abbildung: IBA</p></div>
<p>International bekannte Architekten wie Ole Scheeren und Carlo Ratti sprechen über Gebäude als soziale Infrastruktur und darüber, wie Architektur Begegnung, Identität und Innovation fördern kann. Julia Hobsbawm und Prof. Miriam Meckel analysieren die Auswirkungen von Hybrid Work und künstlicher Intelligenz auf Organisationen und Wissensarbeit. Primo Orpilla, Peter Ippolito, Philip Tidd und Dr. Guzmán de Yarza Blache zeigen anhand internationaler Workplace-Projekte, wie sich Unternehmenskultur räumlich übersetzen lässt. Mit Dr. Caroline von Kretschmann, Cornelia Poletto, Angelique Kerber, Ralf Schumacher, Dr. Anne Latz, Toan Nguyen und Maja Göpel erweitern Persönlichkeiten aus Hotellerie, Gastronomie, Spitzensport, Gesundheit und Innovation den Blick auf die Arbeitswelt.</p>
<p>Einen weiteren inhaltlichen Höhepunkt setzt Trendforscherin Birgit Gebhardt. Mit ihrer neuen „New Work Order“-Studie zum Thema „Kollaboration mit KI“, die vom IBA in Auftrag gegeben wurde, liefert sie den wissenschaftlichen Impuls für eine der zentralen Debatten des Festivals: Wie verändert künstliche Intelligenz unsere Arbeitskultur?</p>
<h2>Ideen treffen auf Praxis</h2>
<p>Seine Stärke gewinnt das „Wherever Whenever – Work Culture Festival“ aus der Verbindung mit der Orgatec. Anders als bei klassischen Konferenzen endet die Diskussion nicht mit dem letzten Vortrag. Die Themen setzen sich unmittelbar auf der Messe fort. Dort, wo neue Arbeitswelten geplant, gestaltet und bereits umgesetzt werden. Direkt neben den Festivalbühnen in Halle 6 präsentieren zahlreiche Mitgliedsunternehmen des IBA ihre Lösungen für die Arbeitswelt von morgen. Mit dabei sind Actiu, Bene, Bimos, BuzziSpace, Extremis, Forma 5, Goconut, Haworth, Interstuhl, JAB Anstoetz, Inclass, Intensor, Kinnarps, Mara, Mikomax, Nowy Styl und Kusch+Co, Nurus, Palmberg, Pedrali, Sedus, Thonet, Viasit und VS.</p>
<div id="attachment_68292-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/IBA-Festival-Orgatec-2026-Crowd-hinten-04.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-68292-2" class="wp-image-68292" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/09/IBA-Festival-Orgatec-2026-Crowd-hinten-04.jpg" alt="Der Mensch steht im Mittelpunkt des Festival-Leitgedankens. Abbildung: IBA" width="600" height="399"></a><p id="caption-attachment-68292-2" class="wp-caption-text">Der Mensch steht im Mittelpunkt des Festival-Leitgedankens. Abbildung: IBA</p></div>
<p>Besucher erleben den unmittelbaren Wechsel zwischen Diskussion und Anwendung: Sie hören zunächst, wie sich Themen wie Workplace Experience, Hospitality, künstliche Intelligenz oder Kreislaufwirtschaft verändern. Anschließend sehen sie auf der Ausstellungsfläche, wie diese Entwicklungen in Raumkonzepte, Produkte und Services übersetzt werden. Entscheidend für den besonderen Charakter des Festivals ist jedoch die Atmosphäre, die bewusst Raum für Austausch schafft, zwischen den Vorträgen, auf den Ausstellungsflächen und bei den zahlreichen informellen Begegnungen.</p>
<p>Ergänzt wird das Festival durch die Partner Drees &amp; Sommer, Egym, Haufe, newen und TÜV Rheinland, die ihre Expertise in zentrale Zukunftsthemen einbringen und das Programm mit Fachwissen und Praxisbeispielen ergänzen.</p>
<h2>Arbeit: Mehr als ein Ort</h2>
<p>Die Zukunft der Arbeit entsteht dort, wo Räume, Kultur und Menschen zusammenwirken. Diesen Zusammenhang macht das Wherever Whenever – Work Culture Festival sichtbar. Vom 27. bis 30. Oktober 2026 wird Köln erneut zum Treffpunkt für Architekten, Designer, Planer, Workplace- und Corporate-Real-Estate-Verantwortliche, HR-Experten sowie Unternehmensentscheider, die Arbeitswelten aktiv weiterentwickeln möchten. Weitere Informationen zum Festival, den Speakern und dem Programm finden sich auf: <a href="https://iba.online/festival/" target="_blank" rel="noopener">iba.online/festival</a>.</p>
<table style="height: 304px;" width="657">
<tbody>
<tr>
<td>
<div id="attachment_67122-2" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67122-2" class="wp-image-67122" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Stefan-Kokkes-IBA-1.jpg" alt="Stefan Kokkes, Geschäftsführer, Industrieverband Büro und Arbeitswelt e.V. iba.online. Abbildung: IBA" width="200" height="214"><p id="caption-attachment-67122-2" class="wp-caption-text">Abbildung: IBA</p></div>
<p><strong>Stefan Kokkes,</strong></p>
<p>Geschäftsführer,<br>
Industrieverband Büro und Arbeitswelt e.V.</p>
<p><a href="https://www.iba.online/" target="_blank" rel="noopener">iba.online</a></p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/09/08/wo-arbeitskultur-entsteht-wie-sehen-bueros-aus-in-die-menschen-gerne-kommen/">Wo Arbeitskultur entsteht: Wie sehen Büros aus, in die Menschen gerne kommen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Ton macht das Büro: Ein guter Arbeitsplatz ist kaum zu hören</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/08/26/der-ton-macht-das-buero-ein-guter-arbeitsplatz-ist-kaum-zu-hoeren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anzeige]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 04:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroeinrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Büromöbel]]></category>
		<category><![CDATA[Raumakustik]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Arbeitsplatz kann noch so modern gestaltet sein. Wenn sich Mitarbeitende nicht konzentrieren können oder Gespräche ständig ablenken, fühlt sich der Raum nicht richtig an. Alvero Bürovermietung weiß, wie wichtig eine gute Raumakustik für den Erfolg eines Büros ist.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/08/Alvero-Akustik-Arbeitsplatz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67952" class="wp-image-67952" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/08/Alvero-Akustik-Arbeitsplatz.jpg" alt="Akustische Zone im Büro: Nicht allein die Lautstärke, sondern die sprachliche Verständlichkeit lenkt ab. Abbildung: Alvero Bürovermietung" width="600" height="450"></a>Akustische Zone im Büro: Nicht allein die Lautstärke, sondern die sprachliche Verständlichkeit lenkt ab. Abbildung: Alvero Bürovermietung<br />
Einer [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/26/der-ton-macht-das-buero-ein-guter-arbeitsplatz-ist-kaum-zu-hoeren/">Der Ton macht das Büro: Ein guter Arbeitsplatz ist kaum zu hören</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Arbeitsplatz kann noch so modern gestaltet sein. Wenn sich Mitarbeitende nicht konzentrieren können oder Gespräche ständig ablenken, fühlt sich der Raum nicht richtig an. Alvero Bürovermietung weiß, wie wichtig eine gute Raumakustik für den Erfolg eines Büros ist.</p>
<p><span id="more-67950"></span></p>
<div id="attachment_67952-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/08/Alvero-Akustik-Arbeitsplatz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67952-2" class="wp-image-67952" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/08/Alvero-Akustik-Arbeitsplatz.jpg" alt="Akustische Zone im Büro: Nicht allein die Lautstärke, sondern die sprachliche Verständlichkeit lenkt ab. Abbildung: Alvero Bürovermietung" width="600" height="450"></a><p id="caption-attachment-67952-2" class="wp-caption-text">Akustische Zone im Büro: Nicht allein die Lautstärke, sondern die sprachliche Verständlichkeit lenkt ab. Abbildung: Alvero Bürovermietung</p></div>
<p>Einer der am häufigsten unterschätzten Faktoren moderner Arbeitswelten ist die <a href="https://www.alvero.de/produkte/Akustikm%C3%B6bel" target="_blank" rel="noopener">Raumakustik</a>. Sie entscheidet oft darüber, ob Zusammenarbeit gelingt und konzentriertes Arbeiten möglich ist. Längst gehören hybrides Arbeiten, Videokonferenzen und spontane Abstimmungen zum Arbeitsalltag. Gleichzeitig hält eine neue Entwicklung Einzug ins Office: Immer mehr Beschäftigte kommunizieren mit sprachbasierten KI-Systemen – nicht mehr nur mit ihren Kollegen. Büros werden also künftig nicht leiser, sondern gesprächiger.</p>
<h2>Stille ist keine Lösung</h2>
<p>Die Antwort darauf kann jedoch nicht lauten, möglichst viel Ruhe zu schaffen. Moderne Arbeitswelten müssen unterschiedliche Bedürfnisse gleichzeitig abdecken: Austausch und Kreativität ebenso wie Konzentration und Vertraulichkeit. Eine gute Akustik bedeutet deshalb nicht Stille, sondern den richtigen Klang am richtigen Ort.</p>
<div id="attachment_67951-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/08/Alvero-Akustik-Raum-Cube-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67951-2" class="wp-image-67951" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/08/Alvero-Akustik-Raum-Cube-.jpg" alt="Durchdachte Raumkonzepte mit Rückzugsorten schaffen bedarfsgerechte Arbeitswelten. Abbildung: Alvero Bürovermietung" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-67951-2" class="wp-caption-text">Durchdachte Raumkonzepte mit Rückzugsorten schaffen bedarfsgerechte Arbeitswelten. Abbildung: Alvero Bürovermietung</p></div>
<p>Wie wichtig das ist, zeigen Erkenntnisse des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP. Nicht die Lautstärke allein beeinträchtigt die Konzentration, sondern vor allem verständliche Gespräche, die für die eigene Tätigkeit irrelevant sind. Unser Gehirn hört automatisch mit. „Eigentlich beschäftigen wir uns immer weniger mit Mobiliar und immer mehr mit dem Verhalten der Menschen“, sagt <a href="https://www.linkedin.com/in/michael-bertsch-a7a11215b" target="_blank" rel="noopener">Michael Bertsch</a>, Workplace Consultant bei Alvero Büromöbelvermietung. „Wie nutzen Mitarbeitende einen Raum? Wo entstehen Herausforderungen? Erst wenn wir das verstehen, können wir beurteilen, welche Einrichtung und welche räumlichen Lösungen wirklich sinnvoll sind.“</p>
<h2>Beobachten statt planen</h2>
<p>Deshalb beginnt eine gute Arbeitsplatzgestaltung nicht mit Grundrissen oder Produkten, sondern mit Beobachten, Zuhören und Ausprobieren. Unternehmen, die unterschiedliche Raumkonzepte testen und ihre Mitarbeitenden bewusst einbeziehen, gewinnen wertvolle Erkenntnisse darüber, was im Arbeitsalltag tatsächlich funktioniert. Oft reichen bereits kleine Veränderungen – eine andere Anordnung der Arbeitsplätze, zusätzliche Rückzugsorte oder klar getrennte Kommunikations- und Konzentrationsbereiche –, um die Arbeitsqualität spürbar zu verbessern.</p>
<p>Auch künftig werden sich Arbeitswelten weiterentwickeln. Künstliche Intelligenz, neue Technologien und veränderte Arbeitsweisen tragen dazu bei, dass ein Büro nie „fertig“ ist. Anpassungsfähigkeit wird somit wichtiger als Perfektion. Vielleicht ist genau das der größte Wandel moderner Arbeitswelten: Nicht mehr nach der perfekten Einrichtung zu suchen, sondern eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die die Freiheit bietet, immer wieder neu zu entdecken, was wirklich funktioniert. Denn ein guter Arbeitsplatz wird nicht nur daran erkannt, wie er aussieht, sondern auch daran, wie er klingt.</p>
<hr>
<h2>Alvero: Mieten ist flexibel</h2>
<div class="video-container"><iframe loading="lazy" title="Alvero corporate - product DE" src="https://player.vimeo.com/video/1191084066?dnt=1&amp;app_id=122963" width="740" height="416" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin"></iframe></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/26/der-ton-macht-das-buero-ein-guter-arbeitsplatz-ist-kaum-zu-hoeren/">Der Ton macht das Büro: Ein guter Arbeitsplatz ist kaum zu hören</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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		<title>Arbeit als Erlebnis: Edeka-Campus lädt zu kommunikativen Pausen ein</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/08/18/arbeit-als-erlebnis-edeka-campus-laedt-zu-kommunikativen-pausen-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürobedarf]]></category>
		<category><![CDATA[Büropause/Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Campus-Neubau der Edeka-Gruppe wurde in Teilen von den Möbelherstellern SMV und Gowld ausgestattet. Ein zentrales Element ist das großflächige Betriebsrestaurant „Grüner Wenzel“.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/08/smv-referenz-edeka-betriebsrestaurant-03.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67658" class="wp-image-67658" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/08/smv-referenz-edeka-betriebsrestaurant-03.jpg" alt="Das Betriebsrestaurant ist ein zentrales Element des neuen Edeka-Campus. Abbildung: Oliver Windus Fotodesign" width="600" height="450"></a>Das Betriebsrestaurant ist ein zentrales Element des neuen Edeka-Campus. Abbildung: Oliver Windus Fotodesign<br />
Mit dem neuen Campus des Lebensmittelhändlers hat die Regionalgesellschaft Minden-Hannover ein Zeichen für moderne und zukunftsfähige Arbeitsumgebungen gesetzt. Zum Campus gehören fünf Gebäudeblöcke. Auf dem [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/18/arbeit-als-erlebnis-edeka-campus-laedt-zu-kommunikativen-pausen-ein/">Arbeit als Erlebnis: Edeka-Campus lädt zu kommunikativen Pausen ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Campus-Neubau der Edeka-Gruppe wurde in Teilen von den Möbelherstellern SMV und Gowld ausgestattet. Ein zentrales Element ist das großflächige Betriebsrestaurant „Grüner Wenzel“.</p>
<p><span id="more-67458"></span></p>
<div id="attachment_67658-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/08/smv-referenz-edeka-betriebsrestaurant-03.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67658-2" class="wp-image-67658" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/08/smv-referenz-edeka-betriebsrestaurant-03.jpg" alt="Das Betriebsrestaurant ist ein zentrales Element des neuen Edeka-Campus. Abbildung: Oliver Windus Fotodesign" width="600" height="450"></a><p id="caption-attachment-67658-2" class="wp-caption-text">Das Betriebsrestaurant ist ein zentrales Element des neuen Edeka-Campus. Abbildung: Oliver Windus Fotodesign</p></div>
<p>Mit dem neuen Campus des Lebensmittelhändlers hat die Regionalgesellschaft Minden-Hannover ein Zeichen für moderne und zukunftsfähige Arbeitsumgebungen gesetzt. Zum Campus gehören fünf Gebäudeblöcke. Auf dem großflächigen Gelände sind verschiedene Arbeitswelten und Aufenthaltszonen entstanden, die durch eine 110 Meter lange Magistrale verbunden sind. Diese bildet nicht nur die zentrale Wegeführung, sondern auch das kommunikative Herzstück des gesamten Areals.</p>
<h2>Arbeitswelten mit Zukunft</h2>
<p>Flexible Arbeitsplatzmodelle, offene Teamflächen und Aufenthaltszonen bestimmen die Struktur des neuen Campus. Die Gestaltung unterstützt ein Arbeiten, das sich an die jeweiligen Tätigkeiten anpasst und zugleich spontanen Austausch ermöglicht. Verschiedene Akustik- und Rückzugslösungen schaffen Orte für konzentrierte Aufgaben, während offene Bereiche Raum für Begegnung und Zusammenarbeit bieten. Dank seiner energieeffizienten Bauweise, Photovoltaik und einer modernen Gebäudetechnik erfüllt der <a href="https://www.edeka.de/" target="_blank" rel="noopener">Edeka</a>-Campus hohe ökologische Standards und verbindet Nachhaltigkeit mit zeitgemäßer Architektur.</p>
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	<div class="sp-slides">
				<div class="sp-slide">
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				<img decoding="async" class="sp-image" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/smv-referenz-edeka-coffice-zone-03.jpg" alt="Zum neuen Campus gehören auch „Coffice“-Zonen, die sowohl zur Zusammenarbeit als auch zum spontanen Gespräch einladen. Abbildung: Oliver Windus Fotodesign" data-src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/smv-referenz-edeka-coffice-zone-03.jpg" data-retina="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/smv-referenz-edeka-coffice-zone-03.jpg">
			</a>
						
			<p class="sp-caption">
							<!-- <span class="thumb-title">Zum neuen Campus gehören auch „Coffice“-Zonen, die sowohl zur Zusammenarbeit als auch zum spontanen Gespräch einladen. Abbildung: Oliver Windus Fotodesign</span><br> -->
												<span class="thumb-desc">Zum neuen Campus gehören auch „Coffice“-Zonen, die sowohl zur Zusammenarbeit als auch zum spontanen Gespräch einladen. Abbildung: Oliver Windus Fotodesign</span>
											</p>
		</div>
				<div class="sp-slide">
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				<img decoding="async" class="sp-image" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/smv-referenz-edeka-ueberlaufzone-01.jpg" alt="Überall auf dem Campus befinden sich Loungebereiche, die zum Verweilen und zu spontanen Besprechungen einladen. Abbildung: Oliver Windus Fotodesign" data-src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/smv-referenz-edeka-ueberlaufzone-01.jpg" data-retina="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/smv-referenz-edeka-ueberlaufzone-01.jpg">
			</a>
						
			<p class="sp-caption">
							<!-- <span class="thumb-title">Überall auf dem Campus befinden sich Loungebereiche, die zum Verweilen und zu spontanen Besprechungen einladen. Abbildung: Oliver Windus Fotodesign</span><br> -->
												<span class="thumb-desc">Überall auf dem Campus befinden sich Loungebereiche, die zum Verweilen und zu spontanen Besprechungen einladen. Abbildung: Oliver Windus Fotodesign</span>
											</p>
		</div>
				<div class="sp-slide">
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				<img decoding="async" class="sp-image" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/smv-referenz-edeka-coffice-zone-04.jpg" alt="Die Möblierung verbindet klare Formen mit hoher Alltagstauglichkeit und unterstützt ein entspanntes Ambiente. Abbildung: Oliver Windus Fotodesign" data-src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/smv-referenz-edeka-coffice-zone-04.jpg" data-retina="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/07/smv-referenz-edeka-coffice-zone-04.jpg">
			</a>
						
			<p class="sp-caption">
							<!-- <span class="thumb-title">Die Möblierung verbindet klare Formen mit hoher Alltagstauglichkeit und unterstützt ein entspanntes Ambiente. Abbildung: Oliver Windus Fotodesign</span><br> -->
												<span class="thumb-desc">Die Möblierung verbindet klare Formen mit hoher Alltagstauglichkeit und unterstützt ein entspanntes Ambiente. Abbildung: Oliver Windus Fotodesign</span>
											</p>
		</div>
				
	</div>
	<!---- slides div end ---->
</div>

<p>Die Möblierung des Campus folgt dem Prinzip, unterschiedliche Arbeits- und Aufenthaltsqualitäten harmonisch miteinander zu verbinden. In den offen gestalteten Arbeitswelten wurden durch ergonomische Arbeitsplätze und modulare Möbellösungen Orte für tätigkeitsbasiertes Arbeiten geschaffen. Die Besprechungs- und Begegnungszonen wurden mit robusten, hochwertigen Polstermöbeln von <a href="https://www.smv-gmbh.de/" target="_blank" rel="noopener">SMV</a> und <a href="https://www.gowld.de/" target="_blank" rel="noopener">Gowld</a> ausgestattet, die Komfort und Langlebigkeit bieten. Dazu kommen abgestimmte Farb- und Materialkonzepte, die die großzügige Innenarchitektur des Campus aufgreifen.</p>
<h2>Betriebsrestaurant als sozialer Treffpunkt</h2>
<p>Ein zentrales Element des Edeka-Campus ist das großflächige Betriebsrestaurant „Grüner Wenzel“. Es ist an den historischen Gründungsort der Edeka Minden eG angelehnt. Mit mehreren hundert Sitzplätzen, offenen Bereichen und einer großzügigen Terrasse dient es als sozialer Treffpunkt für die Mitarbeitenden. Die Auswahl der dort eingesetzten Möbel verbindet klare Formen mit Alltagstauglichkeit und schafft eine entspannte Atmosphäre, sowohl für kurze Pausen als auch für gemeinsame Mittagessen. Die Vielzahl individuell abgestimmter Lösungen zeigt, wie variabel Räume gestaltet werden können, wenn Funktion und Gestaltung ineinandergreifen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/18/arbeit-als-erlebnis-edeka-campus-laedt-zu-kommunikativen-pausen-ein/">Arbeit als Erlebnis: Edeka-Campus lädt zu kommunikativen Pausen ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Outside the Box #3: Flashback in die 2000er</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/08/12/outside-the-box-3-flashback-in-die-2000er/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Beispiel Berlins beschreibt der Coworking-Experte Björn Budack in seiner Kolumne das Auf und Ab am Büroimmobilienmarkt. Er skizziert drei Auswege für Unternehmen, denen ihre Fläche zu groß geworden ist.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a>Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „<a href="https://kiez-buero.de/" [...]
</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/12/outside-the-box-3-flashback-in-die-2000er/">Outside the Box #3: Flashback in die 2000er</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Beispiel Berlins beschreibt der Coworking-Experte <span style="color: #ff3eb5;">Björn Budack</span> in seiner Kolumne das Auf und Ab am Büroimmobilienmarkt. Er skizziert drei Auswege für Unternehmen, denen ihre Fläche zu groß geworden ist.</p>
<p><span id="more-67446"></span></p>
<div id="attachment_66050-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66050-2" class="wp-image-66050" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/03/Bjoern-Budack.jpg" alt="Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „Kiez Büro Coworking“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66050-2" class="wp-caption-text">Björn Budack ist seit über 20 Jahren im Bereich Bürovermietung tätig. Der Gründer der Kette „<a href="https://kiez-buero.de/" target="_blank" rel="noopener">Kiez Büro Coworking</a>“ agiert auch erfolgreich als Unternehmensberater. Abbildung: Dajana Lothert</p></div>
<p>Im Sommer des Jahres 2004 betrat ich ein neues berufliches Spielfeld: den Berliner Immobilienmarkt. Sehr schnell lernte ich, welche gewaltigen Herausforderungen hier auf mich warteten.</p>
<p>Mein Arbeitgeber, die Regus-Gruppe, musste 2003 für einige Standorte in Deutschland Insolvenz anmelden. Das hatte einen einfachen Grund: Der Bürovermietungsmarkt lag am Boden. Der Leerstand betrug über acht Prozent, in bester Lage wurden Mieten von deutlich unter zehn Euro angeboten. Die Vermietenden waren bei Laufzeit, Ausstattung und Flächenteilung äußerst gesprächsbereit und machten uns als Serviceanbieter das Leben damit schwer.</p>
<p>2007 entschied der Berliner Senat, die städtische „Gewerbesiedlungs-Gesellschaft“ (GSG) zu verkaufen, die zu der Zeit eine Leerstandsquote von 30 Prozent zu verzeichnen hatte.</p>
<p>Der weitere Verlauf ist bekannt: In den 2010er-Jahren boomte die Berliner Wirtschaft und ließ den Leerstand auf unter ein Prozent fallen. Im Jahr 2019 gab es dann fast keine freien Büroflächen mehr und die Mietpreise hatten sich mehr als verdoppelt.</p>
<p>Während diese Entwicklung der Flex-Office-Branche einen Boom bescherte, stellte sie die Kreativwirtschaft und NGOs vor große Herausforderungen. In zentralen Lagen waren die Mieten kaum mehr bezahlbar. Die GSG, in deren Gewerbeflächen zahlreiche Kreative ihre Ateliers hatten, erhöhte nach der Privatisierung die Mieten erheblich – teilweise um bis zu 200 Prozent. Auch für NGOs, die auf zentrale Standorte in Berlin-Mitte im Umfeld der Politik angewiesen waren, deren Projektmittel aber nicht im gleichen Maße stiegen wie die Mieten, war die Suche nach Büroräumen eine immer größere Herausforderung.</p>
<p>Die Situation änderte sich schlagartig mit der Coronapandemie. Durch die Zunahme von Homeoffice und flexiblen Arbeitsmodellen ist der Leerstand in Berlin inzwischen erneut auf über acht Prozent angestiegen. Gab es 2019 etwas mehr als 200.000 Quadratmeter freie Bürofläche, sind es inzwischen wieder fast zwei Millionen Quadratmeter – Tendenz steigend. Auch eine wachsende Wirtschaft wird diesen Trend nicht umdrehen: Größere Teams führen in Zeiten hybrider Arbeit nicht mehr zwangsläufig zu einer Vergrößerung der Bürofläche.</p>
<p>Neben dem „zählbaren“ Leerstand gibt es zusätzlich auch noch einen „verdeckten“ Leerstand, nämlich die ungenutzten Flächen innerhalb laufender Mietverträge und bei selbst genutzten Immobilien. Viele Unternehmen haben lange laufende Mietverträge abgeschlossen, aus denen sie nicht austreten können, oder Immobilien erworben, die für den aktuellen Bedarf zu groß geworden sind. Hier eröffnen sich drei Wege, mit diesem Leerstand kreativ zu arbeiten.</p>
<p>Für NGOs bietet sich die Untermiete bei Organisationen an, die Werte und Ziele teilen. Das ist nicht nur finanziell hilfreich, sondern ermöglicht auch eine intensive Vernetzung und im besten Fall die gemeinsame Nutzung weiterer Ressourcen wie größere Veranstaltungsräume oder Kantinen. Gerade kleinere Organisationen können dadurch ihren Mitarbeitenden wieder einen attraktiveren und vor allem weniger einsamen Arbeitsort anbieten.</p>
<p>Der Kreativwirtschaft eröffnen sich neue Möglichkeiten durch Konzepte der Zwischennutzung. So verfolgt etwa der Verein Transiträume Berlin e.V. das Ziel, „kulturelle Zwischennutzung für leerstehende Immobilien zum (Berliner) Standard zu machen und so die Lebensqualität unserer Stadt nachhaltig zu fördern.“ Auf seiner Webseite transitraeume.org finden sich zahlreiche Gewerbeflächen, die für Kulturveranstaltungen angefragt werden können.</p>
<p>Eine dritte Option ist die Zusammenarbeit mit Flex-Office-Betreibern, die in freien Flächen Coworking-Spaces einrichten. So können nicht nur entstehende Einnahmeverluste oder Kosten für Leerstand aufgefangen werden, einem Bürogebäude kann durch ihr Angebot auch zusätzliche Attraktivität verliehen werden.</p>
<p>In den nächsten Jahren werden zusätzliche Büroflächen auf den Markt kommen und die Herausforderungen für Vermietende also eher größer. Daher ist ihre Kreativität gefragt. Es ist zu erwarten, dass sich für Akteure der Kreativ- und Zivilgesellschaft die Suche nach geeigneten und bezahlbaren Büro-, Atelier- oder Veranstaltungsflächen erheblich einfacher gestalten wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/12/outside-the-box-3-flashback-in-die-2000er/">Outside the Box #3: Flashback in die 2000er</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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		<title>LEIK it #2: Wer programmiert das künftige Büro?</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/08/05/leik-it-wer-programmiert-das-kuenftige-buero/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Büroeinrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Teil zwei seiner Kolumne setzt Stefan Kiss seine Überlegungen zur künftigen Bedeutung des Büros angesichts des Vormarschs von KI fort. Es entsteht die spannende Frage: Wer programmiert eigentlich das Büro der Zukunft?</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66923" class="wp-image-66923" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg" alt="Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter LEIK tätig. Abbildung: Rohollah Mosavi, Tietge GmbH" [...]
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<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/05/leik-it-wer-programmiert-das-kuenftige-buero/">LEIK it #2: Wer programmiert das künftige Büro?</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Teil zwei seiner Kolumne setzt <span style="color: #ff3eb5;">Stefan Kiss</span> seine Überlegungen zur künftigen Bedeutung des Büros angesichts des Vormarschs von KI fort. Es entsteht die spannende Frage: Wer programmiert eigentlich das Büro der Zukunft?</p>
<p><span id="more-67440"></span></p>
<div id="attachment_66923-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-66923-2" class="wp-image-66923" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/05/Stefan-Kiss-LEIK.jpg" alt="Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter LEIK tätig. Abbildung: Rohollah Mosavi, Tietge GmbH" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-66923-2" class="wp-caption-text">Stefan Kiss ist Experte für neues Arbeiten, Speaker und Explorer. Nach langen Stationen bei den Büromöbelherstellern Steelcase und Haworth ist er seit 2024 als Head of Workspace Innovation und Prokurist beim Büro- und Objekteinrichter <a href="https://leik.de/" target="_blank" rel="noopener">LEIK</a> tätig. Abbildung: Rohollah Mosavi, Tietge GmbH</p></div>
<p>Die große Frage lautet vielleicht gar nicht mehr, wie KI unsere Arbeit verändert. Sondern ob wir Menschen in den kommenden Jahren überhaupt noch Gestalter bleiben oder zunehmend zu Beifahrern einer sich selbst optimierenden Technologie werden.</p>
<p>Wenn man den großen Tech-Führern zuhört, dann klingt die Zukunft erstaunlich eindeutig. KI soll unsere wirtschaftliche Leistung massiv steigern. Systeme werden autonomer. Software entwickelt Software. Rechner optimieren sich selbst. Immer wieder fällt dabei derselbe Zeithorizont: vier bis sieben Jahre.</p>
<p>Das würde bedeuten, dass wir uns heute nicht in einer normalen technologischen Entwicklung befinden, sondern in einer Übergangsphase zu einem völlig neuen Zeitalter der Wissensarbeit. Vielleicht sogar zu einer neuen ökonomischen Ordnung.</p>
<p>Genau deshalb wird die Frage nach dem Büro plötzlich wieder hoch relevant. Denn wenn KI künftig analysiert, produziert, strukturiert und optimiert, warum brauchen wir dann überhaupt noch Büros? Warum fahren Menschen morgens noch an einen gemeinsamen Ort? Was bleibt eigentlich von Wissensarbeit übrig, wenn Wissen selbst zur jederzeit verfügbaren Infrastruktur wird?</p>
<p>Momentan habe ich oft das Gefühl, dass wir beginnen, uns blind darauf zu verlassen, dass KI alles weiß. Vielleicht sogar besser weiß als wir selbst. Das klingt effizient, birgt aber auch eine Gefahr. Denn je stärker Systeme Entscheidungen vorbereiten oder sogar selbst treffen, desto wichtiger wird die Frage, wo menschliche Gestaltung überhaupt noch stattfindet.</p>
<p>Sind wir noch die Architekten dieser Entwicklung oder bereits ihre Passagiere? Es wäre fatal, das Büro weiterhin nur als Fläche, Arbeitsplatzkonzept oder Immobilienfrage zu betrachten. Jetzt ist der Moment gekommen, in dem wir die Kontrolle zurückgewinnen und uns intensiver mit den grundlegenden Prinzipien der Arbeitswelt nach KI beschäftigen müssen.</p>
<p>Interessanterweise deutet vieles darauf hin, dass nicht das Büro verschwindet, sondern seine bisherige Funktion. Das klassische Büro war vor allem ein Ort der Informationsarbeit. Menschen trafen sich dort, um Wissen auszutauschen, Informationen zu erhalten, Meetings abzuhalten und Entscheidungen vorzubereiten. Doch genau diese Aufgaben werden zunehmend von KI unterstützt oder automatisiert. Damit verliert das klassische Meeting seine bisherige Daseinsberechtigung.</p>
<p>Viele der heutigen Besprechungen existieren nur deshalb, weil Informationen synchron zwischen Menschen verteilt werden müssen. Doch genau dafür braucht man künftig immer seltener einen Raum voller Menschen. Ich denke, wir erleben gerade das Ende des Meetings als Informationsformat und gleichzeitig die Renaissance echter menschlicher Begegnung.</p>
<p>Denn was bleibt übrig, wenn Informationen jederzeit verfügbar sind? Vertrauen. Haltung. Konflikte. Verantwortung. Prioritäten. Das Büro könnte dadurch in Zukunft viel stärker zu einem Ort der Synchronisation werden: ein Raum für Entscheidungen, Einordnung und gemeinsames Denken. Doch genau an diesem Punkt entsteht vielleicht das größte Dilemma der gesamten Bürobranche. Kann räumliche Gestaltung mit der Geschwindigkeit technologischer Entwicklung überhaupt noch Schritt halten? Während Unternehmen heute in herkömmlichen Prozessen neue Arbeitsplatzkonzepte planen, verändern sich KI-Systeme bereits mit dem nächsten Update grundlegend.</p>
<p>Vielleicht werden Workspace-Betreiber der Zukunft nicht nur Räume vermieten, sondern adaptive Arbeitsumgebungen entwickeln und kuratieren. Vielleicht liegt genau hier die eigentliche Weiterentwicklung des Betreibermodells. Denn wenn sich Arbeit durch KI fortlaufend verändert, reicht es künftig nicht mehr aus, Räume einfach bereitzustellen und gelegentlich neu zu möblieren.</p>
<p>Für mich ergibt sich genau daraus eine neue zentrale Frage: Wer programmiert eigentlich das Büro der Zukunft? Denn wenn Räume zu einer Art Interface werden, geht es nicht mehr nur um Architektur oder Flächenmanagement. Es geht um die Gestaltung von Verhalten, Lernen und Entwicklung. Vielleicht entsteht dadurch eine völlig neue Disziplin zwischen Technologie, Raum, Psychologie, Kultur und Experience Design. Die spannendste Herausforderung wird deshalb vielleicht nicht sein, intelligentere KI-Systeme zu entwickeln. Sondern Arbeitsumgebungen zu schaffen, in denen Menschen mit dieser Geschwindigkeit von Veränderung überhaupt Schritt halten können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/05/leik-it-wer-programmiert-das-kuenftige-buero/">LEIK it #2: Wer programmiert das künftige Büro?</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
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		<title>Räume, die wirken #3: Ästhetik als Haltung</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/08/03/raeume-die-wirken-aesthetik-als-haltung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der New-Work-Experte André Hund buchstabiert in seiner diesjährigen Kolumne den Begriff „Räume“ durch. Hier geht es um das Ä wie Ästhetik. Gezeigt wird, dass ästhetisch gestaltete Räume weit mehr sind als einfach nur schön.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-60190-3" class="wp-image-60190" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg" alt="André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &#38; Consulting GmbH Leadership-Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens." width="600" [...]
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<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/08/03/raeume-die-wirken-aesthetik-als-haltung/">Räume, die wirken #3: Ästhetik als Haltung</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der New-Work-Experte <span style="color: #ff3eb5;">André Hund</span> buchstabiert in seiner diesjährigen Kolumne den Begriff „Räume“ durch. Hier geht es um das Ä wie Ästhetik. Gezeigt wird, dass ästhetisch gestaltete Räume weit mehr sind als einfach nur schön.</p>
<p><span id="more-67436"></span></p>
<div id="attachment_60190-4" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-60190-4" class="wp-image-60190" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg" alt="André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &amp; Consulting GmbH Leadership-Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens." width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-60190-4" class="wp-caption-text">André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &amp; Consulting GmbH Leadership-Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens.</p></div>
<p>Wir (er)schaffen Räume. Diese Räume wirken dann später auf uns zurück. Sie machen etwas mit uns. Sie prägen uns und unser Verhalten. Das wusste schon der britische Premierminister Winston Churchill, als er sich 1943 dafür aussprach, die 1941 zerstörten Räumlichkeiten des britischen Unterhauses in ihrer berühmten konfrontativen Anordnung wieder aufzubauen.</p>
<p>Diesmal geht es um die Ästhetik von Räumen. Der Ausdruck „Ästhetik“ stammt von dem Begriff „Aisthesis“ ab, der bei den Alten Griechen so viel wie sinnliche Wahrnehmung oder Empfindung bedeutete. Seit dem 18. Jahrhundert steht ästhetisch „nur“ noch für schön, stimmig oder ansprechend. Die Philosophie widmet der Ästhetik ein eigenes Fachgebiet. Hier geht es um die Frage, wie Dinge auf unser Empfinden wirken, egal, ob sie „schön“, düster“ oder „hässlich“ sind.</p>
<p>Ästhetik wird im Kontext von Räumen und Arbeit oft als „nice to have“ missverstanden. Als Oberflächenkosmetik. Als letzter Schritt, wenn alles andere erledigt ist. Ähnlich wie beim Thema Akustik, könnte man ätzend und polemisch ergänzen. Doch genau das greift zu kurz. Ästhetik ist kein Zusatzprodukt. Sie ist Ausdruck dessen, wie wir Arbeit denken. Und wie wir die Räume, in denen wir arbeiten, entsprechend gestalten.</p>
<p>Ich könnte jetzt wieder mit dem Bauhaus um die Ecke kommen. Aber lassen wir das für den Moment. Ästhetik ist keine Wahrheit, sondern eine Entscheidung. Egal ob Bauhaus, Brutalismus, Minimalismus, Jugendstil, Postmoderne oder Wabi Sabi.</p>
<p>Zurück zu den Räumen. Heute stehen wir erneut an einem entscheidenden Punkt. Arbeit ist fluider geworden, verteilter, räumlich weniger greifbar. Umso mehr gewinnen physische Orte an Bedeutung, an denen Ästhetik sichtbar wird. Da Büros keine Pflichtorte mehr sind, müssen sie etwas anbieten: Orientierung. Identität. Resonanz.</p>
<p>Und hier kommt unsere klassische Ästhetik ins Spiel. Sie ist mehr als guter Geschmack. Sie ist ein Ordnungsprinzip. Sie entscheidet darüber, was im Raum sichtbar wird – und was nicht. Was betont wird. Und was verschwindet. Ein Raum voller grauer Tische sendet andere Signale als ein Raum, der Materialien, Farben und Licht bewusst einsetzt. Und natürlich Pflanzen.</p>
<p>Derart gestaltete Räume beeinflussen, ob wir uns als Teil von etwas fühlen oder als austauschbare Funktion. Ob wir uns zeigen oder zurückziehen. Ob wir uns konzentrieren können oder permanent abgelenkt sind. Ästhetik lenkt Aufmerksamkeit – und steuert damit Verhalten.</p>
<p>Es geht nicht (nur) um Schönheit. Es geht nicht darum, ob der Raum Designpreise erhält oder ob er Applaus auf Instagram erntet. Sondern um Stimmigkeit. Um Kohärenz zwischen dem, was ein Unternehmen sein will – und dem, was der Raum erzählt.</p>
<p>Viele Organisationen sprechen heute von Kultur. Von Vertrauen, Eigenverantwortung, Zusammenarbeit. Doch ihre Räume erzählen oft noch eine andere Geschichte: Kontrolle, Standardisierung, Gleichförmigkeit. Diese Diskrepanz bleibt nicht folgenlos. Menschen spüren sie – auch wenn sie sie nicht immer benennen können.</p>
<p>Deshalb ist Ästhetik immer auch eine Führungsfrage. Wer Räume gestaltet, trifft Entscheidungen über Sichtbarkeit, über Hierarchie, über Nähe und Distanz. Über das, was möglich ist – und das, was unwahrscheinlich bleibt.</p>
<p>Interessanterweise entsteht gute Ästhetik selten durch Maximierung. Nicht durch mehr Farben, mehr Möbel, mehr Ideen. Sondern durch Reduktion. Durch das bewusste Weglassen. Durch die Frage: Was braucht dieser Raum wirklich, um seine Wirkung zu entfalten? Dafür muss aber auch klar sein, welche Aufgabe er erfüllen soll.</p>
<p>Vielleicht liegt genau darin ihre größte Kraft: Ästhetik zwingt zur Entscheidung. Zur Klarheit. Und damit letztlich zur Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung.</p>
<p>Denn am Ende ist jeder Raum ein Statement. Nicht darüber, wie schön wir es haben wollen. Sondern darüber, wie wir wahrnehmen und arbeiten wollen.</p>
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		<title>Assetklasse Büro #19: Strukturwandel statt Krise</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/06/22/assetklasse-buero-19-strukturwandel-statt-krise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 05:30:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wahre Werte“: Für die Real-Estate-Branche sind Büroimmobilien immer wichtiger geworden. Längst ist aber auch hier vieles im Wandel. Zum Thema Assetklasse Büro äußert sich dieses Mal Martina Williams, Leiterin des Bereichs Arbeitsdynamik in Nordeuropa bei der Immobilienberatung JLL.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Martina-Williams-JLL.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67272" class="wp-image-67272" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Martina-Williams-JLL.jpg" alt="Martina Williams, Head of JLL Work Dynamics Northern Europe, Jones Lang LaSalle SE. Abbildung: JLL" width="367" height="550"></a>Martina Williams, Head of JLL Work Dynamics Northern Europe, Jones Lang LaSalle (<a href="https://www.jll.com/" target="_blank" rel="noopener">JLL</a>) SE. Abbildung: JLL<br />
Der deutsche [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wahre Werte“: Für die Real-Estate-Branche sind Büroimmobilien immer wichtiger geworden. Längst ist aber auch hier vieles im Wandel. Zum Thema Assetklasse Büro äußert sich dieses Mal <span style="color: #ff3eb5;">Martina Williams</span>, Leiterin des Bereichs Arbeitsdynamik in Nordeuropa bei der Immobilienberatung JLL.</p>
<p><span id="more-67270"></span></p>
<div id="attachment_67272-2" style="width: 377px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Martina-Williams-JLL.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-67272-2" class="wp-image-67272" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2026/06/Martina-Williams-JLL.jpg" alt="Martina Williams, Head of JLL Work Dynamics Northern Europe, Jones Lang LaSalle SE. Abbildung: JLL" width="367" height="550"></a><p id="caption-attachment-67272-2" class="wp-caption-text">Martina Williams, Head of JLL Work Dynamics Northern Europe, Jones Lang LaSalle (<a href="https://www.jll.com/" target="_blank" rel="noopener">JLL</a>) SE. Abbildung: JLL</p></div>
<p>Der deutsche Büromarkt hat sich seit der Pandemie fundamental gewandelt. Die vereinfachte Formel „Büro ist gleich Büro“ greift nicht mehr – gefragt ist heute eine differenzierte Betrachtung unterschiedlicher Nutzeranforderungen nach Unternehmensgröße und Branche.</p>
<p>Die Daten sprechen eine klare Sprache: In den deutschen Metropolen hat sich die Büroanwesenheit bei knapp unter vier Tagen pro Woche eingependelt – annähernd das Niveau von vor der Pandemie. Laut einer weltweiten Befragung unterliegen zwei Drittel der Büroangestellten definierten Anwesenheitsrichtlinien, wobei 72 Prozent diese positiv bewerten. Sie sind überzeugt, dass Zusammenarbeit im Büro besser funktioniert.</p>
<p>Die Zahlen belegen zudem: Deutschland verzeichnet heute mehr als drei Prozent mehr Beschäftigte im Dienstleistungssektor als 2019. Der belegte Büroflächenbestand in den sieben Immobilienhochburgen stieg zwischen 2019 und 2025 um 1,3 Prozent, der Gesamtbestand um 6,8 Prozent. Drei Faktoren erklären, warum der befürchtete Flächenabsturz ausblieb: die fortschreitende Tertiärisierung, der Weiterbau bereits genehmigter Projekte und die strukturelle Trägheit des Immobilienbestands.</p>
<p>„Lage, Lage, Lage“ bedeutet heute nicht mehr ausschließlich CBD [Central Business District bzw. zentrales Geschäftsviertel oder Geschäftszentrum; Anm. d. Red.]. Entscheidend ist ein qualitätsvolles urbanes Umfeld mit exzellenter Anbindung und Mixed-Use-Charakter. Der Markt honoriert diese Verschiebung eindeutig: 2025 entfielen in den sieben Metropolen 68 Prozent des Flächenumsatzes auf A-Qualität – ein deutlicher „Flight to Quality“.</p>
<p>Parallel stiegen die Spitzenmieten 2025 in den Big 7 um durchschnittlich fünf Prozent, München ist der landesweit teuerste Standort mit nun 60 Euro/m2; gleichzeitig ist die Leerstandsquote auf 8,1 Prozent geklettert. Diese scheinbar paradoxe Entwicklung ist Ausdruck tiefgreifender Marktdifferenzierung: Moderne Premiumflächen bleiben knapp und verteuern sich, während veraltete Objekte in peripheren Lagen die Leerstandsstatistik belasten.</p>
<p>Nach etwa 30 Jahren erreichen viele Bürohochhäuser ihre haustechnische Erschöpfungsgrenze. Dann steht eine kostenintensive Grundsanierung an. Eine Topmiete lässt sich realistisch nur für etwa zehn Jahre erzielen, danach beginnt der schleichende Qualitätsverlust. Hochhäuser behalten ihre Berechtigung, aber nur bei gezielter, hochwertiger Sanierung.</p>
<p>Der Trend zur Flächenkonsolidierung setzt sich fort. Unternehmen mit mehreren Standorten bündeln ihre Flächen an einem hochwertigeren Standort, wobei es hier verschiedene Segmente an Submärkten zu berücksichtigen gilt, da jedes Unternehmen seine Lage nach jeweiligem Budget entscheidet. Das beste Objekt im jeweiligen Submarkt wird sich stets durchsetzen. Ein unterschätztes Potenzial städtischer Entwicklungsflächen liegt im „Schattenmarkt“: Deutsche Corporates verfügen über erhebliche Eigentumsflächen in Sekundärstädten, die lokal nicht mehr als Büro absorbiert werden können und Chancen für Neuentwicklungen bieten.</p>
<p>Der langfristige KI-Einfluss auf den Büroflächenbedarf bleibt die zentrale Unbekannte. Kurzfristig zeigt sich ein „Net Headwind“ [Netto-Belastung; Anm. d. Red.] mit ungleichmäßiger Wirkung. Gleichzeitig beschleunigt sich KI-getriebenes Leasing: In Manhattan verdoppelte sich das KI-bezogene Leasing nahezu, in San Francisco belegen KI-Unternehmen zwölf Prozent der Bürofläche. Die Marktpolarisierung verstärkt sich – erstklassige Gebäude bleiben nachgefragt, Class-B/C-Objekte leiden unter Obsoleszenz.</p>
<p>Der KI-Boom erfordert zudem Rechenzentren in Lagen nahe der Endabnehmer – eine neue Flächenkonkurrenz entsteht. Entscheidend für die Resilienz einer Stadt, von Stadtteilen bzw. Objekten ist ein ausgewogener Branchenmix. Städte mit bezahlbarer Energie und Glasfaseranbindung werden die höchsten Renditen erzielen.</p>
<p>Für 2026 wird in den sieben deutschen Metropolen ein Büroflächenumsatz von rund drei Millionen m2 erwartet. Die Erfolgsformel lautet: Qualität, Lage und Flexibilität. Das Büro lebt – aber längst nicht jedes.</p>
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		<item>
		<title>Räume, die wirken #2: Rollen im Raum</title>
		<link>https://office-roxx.de/2026/06/17/raeume-die-wirken-2-rollen-im-raum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 05:30:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Büroarbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokultur]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://office-roxx.de/?p=67161</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der New-Work-Experte André Hund buchstabiert in seiner Kolumne 2026 den Begriff „Räume“ durch. Hier geht es um das R wie Rollen, denn Räume sind nie neutral. Sie weisen uns Plätze zu, definieren Abstände, Blickachsen, Hierarchien. Sie inszenieren Macht. Und sie formen Rollen.</p>
<p><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-60190-5" class="wp-image-60190" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg" alt="André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &#38; Consulting GmbH [...]
</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://office-roxx.de/2026/06/17/raeume-die-wirken-2-rollen-im-raum/">Räume, die wirken #2: Rollen im Raum</a> erschien zuerst auf <a href="https://office-roxx.de">OFFICE ROXX</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der New-Work-Experte <span style="color: #ff3eb5;">André Hund</span> buchstabiert in seiner Kolumne 2026 den Begriff „Räume“ durch. Hier geht es um das R wie Rollen, denn Räume sind nie neutral. Sie weisen uns Plätze zu, definieren Abstände, Blickachsen, Hierarchien. Sie inszenieren Macht. Und sie formen Rollen.</p>
<p><span id="more-67161"></span></p>
<div id="attachment_60190-6" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-60190-6" class="wp-image-60190" src="https://office-roxx.de/wp-content/uploads/2025/03/Hund.jpg" alt="André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &amp; Consulting GmbH Leadership-Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens." width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-60190-6" class="wp-caption-text">André Hund ist Wirtschaftsjurist und kennt die Büromöbelbranche aus dem Effeff. In seiner Kolumne thematisiert der selbstständige Coach und Berater und New Work Facilitator bei der work different Training &amp; Consulting GmbH Leadership-Themen vor dem Hintergrund des neuen Arbeitens.</p></div>
<p>Wer einmal den Sitzungssaal eines Parlaments gesehen oder betreten hat, spürt das sofort. Im britischen Unterhaus etwa sitzen sich Regierung und Opposition frontal gegenüber. Der Raum inszeniert den (rhetorischen) Konflikt. Andere Demokratien setzen auf kreisförmige Anordnungen – die formellere Rede steht deutlicher im Vordergrund. Architektur wird zur politischen Aussage.</p>
<p>Auch in Organisationen gilt: Der Raum entscheidet mit, wer führt, wer folgt, wer gehört wird. Vielleicht erinnern sich ältere Leserinnen und Leser noch an die Schwarzwaldklinik. Dr. Brinkmann, Chefarzt der Klinik im beschaulichen Glottertal, weiß alles, kann alles. Er regelt. Sein Büro? Hochfloriger Teppich, massiver Tisch, schwere Tür. „Old Work“ in a nutshell.</p>
<p>Das Eckbüro mit Fenster war jahrzehntelang Statussymbol. Heute wirken solche Zeichen bisweilen aus der Zeit gefallen – und doch sind sie nicht verschwunden. Räume erinnern länger als Strategiepapiere.</p>
<p>Historisch betrachtet sind Rollen stets räumlich codiert. In mittelalterlichen Klöstern strukturiert der Kreuzgang den Tagesablauf, der Kapitelsaal ist Ort der Aussprache und Disziplin. In den Fabrikhallen der Industrialisierung ordnen Maschinenreihen die Arbeitenden ein – sichtbar, kontrollierbar, austauschbar. Das Großraumbüro der Nachkriegszeit verspricht Transparenz, schafft aber oft neue Formen der Anonymität.</p>
<p>Das Bauhaus formuliert Anfang des 20. Jahrhunderts die Idee, dass Gestaltung sozial wirken solle. „Form follows function“ – dieser Satz ist nie rein technisch gemeint. Er zielt auf eine Gesellschaft, in der Räume dem Menschen dienen sollten. Doch welche Funktion hat Führung heute? Und welche Rolle braucht sie im Raum?</p>
<p>In den letzten Jahren sind die Hierarchien formal abgeflacht. Titel verlieren an Bedeutung, Entscheidungen werden verteilt getroffen. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit. Künstliche Intelligenz verändert Prozesse, Aufgabenprofile, Verantwortungsbereiche. Rollen werden fluider – aber nicht automatisch klarer. Die Welt wird brüchiger, auch unverständlicher. Was heißt das nun für Büroräume? Sie sollten Rollenklarheit ermöglichen, ohne sie zu zementieren.</p>
<p>Ein Projektteam benötigt andere räumliche Voraussetzungen als ein vertrauliches Mitarbeitergespräch. Kreative Formate verlangen Offenheit und Bewegung. Konfliktklärung braucht Schutz und Konzentration. Wer immer im gleichen Setting arbeitet, reproduziert die immer gleiche Rollenerwartung. Wie aber entstehen Rollen? Formal durch Organigramme. Informell durch Begegnung. Und diese Begegnung braucht Orte.</p>
<p>Activity-Based-Working lautet(e) lange die Zauberformel: unterschiedliche Zonen für unterschiedliche Tätigkeiten – Fokus, Austausch, Projektarbeit – und die Annahme, dass Menschen je nach Aufgabe den passenden Ort wählen. Der Zielkonflikt zwischen kommunikativer und konzentrierter Arbeit soll durch Rückzugsorte, Ruheinseln und „Cubes“ gelöst werden, immer mit einem leichten Vorteil für die kommunikative Arbeit.</p>
<p>Mit der großflächigen Anwendung künstlicher Intelligenz könnte sich dieses Prinzip verschieben. Räume werden datenbasiert analysierbar, potenziell adaptiv: Sie reagieren auf Nutzungsmuster, steuern Klima, Licht, Belegung und prognostizieren Bedarfe. Bis dato statische Räume werden adaptiv und verhaltenssensitiv.</p>
<p>Gleichzeitig verändert künstliche Intelligenz den Zweck des Büros selbst. Wenn Routinetätigkeiten zunehmend automatisiert werden, gewinnt der physische Raum an Bedeutung, vor allem als Ort für Vertrauen, Aushandlung und Innovation. Das Büro wird weniger Produktionsstätte, mehr sozialer Anker.</p>
<p>Damit stellt sich jedoch auch eine neue Machtfrage: Wer kontrolliert die Daten, anhand derer Räume „intelligent“ reagieren? Ein smarter Raum kann auch ein „überwachter“ Raum sein. Wie sieht es aus mit Transparenz, Mitbestimmung und psychologischer Sicherheit? Die Zukunft des Arbeitens entscheidet sich daher nicht nur an Grundrissen, sondern auch an der Balance zwischen technischer Optimierung, kultureller Gestaltung und dem Schutz menschlicher Autonomie.</p>
<p>Vielleicht ist das die größte Stärke der Räume: Sie zwingen uns zur Auseinandersetzung. Mit unserer Arbeit. Mit anderen. Und mit uns selbst.</p>
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