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Trockene Luft: Ein Risiko?

by Team-PBK November 24, 2025 No Comments

Office-Ent­schei­der und Füh­rungs­kräf­te sind häu­fig mit Beschwer­den über zu tro­cke­ne Luft kon­fron­tiert. Durch eine Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung kann das unsicht­ba­re Risi­ko durch zu tro­cke­ne Luft am Arbeits­platz sicht­bar wer­den, sagt Domi­nic Gie­sel von Condair.

Eine Gefährdungsbeurteilung macht die Risiken trockener Luft sichtbar. Abbildung: Condair
Eine Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung macht die Risi­ken tro­cke­ner Luft sicht­bar. Abbil­dung: Condair

Office-Ent­schei­der ste­hen zuneh­mend vor der Her­aus­for­de­rung, nicht nur funk­tio­na­le, son­dern auch gesund­heits­för­dern­de Bedin­gun­gen zu schaf­fen. Ein Aspekt, der dabei häu­fig unter­schätzt wird, ist die Luft­feuch­tig­keit. Unse­re Atem­luft ist ein Lebens­mit­tel. Doch wenn sie zu tro­cken wird, kann auch Luft gefähr­lich wer­den. Beschwer­den über tro­cke­ne Raum­luft sind in vie­len Büros ver­brei­tet mit nega­ti­ven Fol­gen für die Gesund­heit und Leis­tungs­fä­hig­keit. Obwohl die Luft­feuch­tig­keit ein ele­men­ta­rer Bestand­teil der Arbeits­um­ge­bung ist – ver­gleich­bar mit Tem­pe­ra­tur, Akus­tik und Licht – ist in den Regeln des Arbeits­schut­zes eine Min­dest­luft­feuch­te bis­her nicht ver­bind­lich geregelt.

Atemwegsinfekte

Die Über­tra­gung von Viren, deren Lebens­dau­er und die Immun­ab­wehr wird maß­geb­lich auch durch die rela­ti­ve Luft­feuch­tig­keit am Arbeits­platz beein­flusst. Das gerings­te Über­tra­gungs­ri­si­ko herrscht bei einer Min­dest­luft­feuch­te von 40 bis 60 Pro­zent. Dies ist auch der Bereich, der Atem­we­ge, Stim­me, Augen und Haut am bes­ten schützt. Bei einer zu gerin­gen Luft­feuch­te mit einem rela­ti­ven Feuch­te­an­teil unter 40 Pro­zent über­le­ben Viren län­ger und blei­ben län­ger anste­ckend. In tro­cke­ner Raum­luft kön­nen Keim­tröpf­chen durch Was­ser­ab­ga­be auf unter ein Mikro­me­ter schrump­fen und blei­ben tage­lang schwe­be­fä­hig. Durch Viren über­tra­ge­ne Atem­wegs­in­fek­te (Influ­en­za, Coro­na, RSV usw.) kön­nen sich so bei­spiels­wei­se in einem Groß­raum­bü­ro häu­fi­ger und län­ger verbreiten.

Für eine Risikobewertung sind kontinuierliche Messungen der relativen Luftfeuchte erforderlich. Abbildung: Condair
Für eine Risi­ko­be­wer­tung sind kon­ti­nu­ier­li­che Mes­sun­gen der rela­ti­ven Luft­feuch­te erfor­der­lich. Abbil­dung: Condair

Geringere Immunabwehr

Der Mensch ist Angrif­fen von Viren nicht schutz­los aus­ge­lie­fert: Im Atem­trakt schüt­zen uns die Schleim­häu­te durch ihre Selbst­rei­ni­gungs­funk­ti­on vor Infek­tio­nen. Mit sin­ken­der Luft­feuch­tig­keit ver­liert jedoch der Abtrans­port der Krank­heits­er­re­ger an Wirk­sam­keit. Bei gerin­ger Luft­feuch­te führt die zuneh­men­de Vis­ko­si­tät der Schleim­häu­te zu einer Blo­cka­de der Immun­ab­wehr. Sinkt die rela­ti­ve Luft­feuch­te auf 20 Pro­zent, kommt der Selbst­rei­ni­gungs­pro­zess zum Still­stand. Unter­su­chun­gen zei­gen, dass die höchs­te Trans­port­ge­schwin­dig­keit und damit das gerings­te Anste­ckungs­ri­si­ko bei 45 Pro­zent Luft­feuch­te besteht.

Stimme und Augen

Für die Vor­beu­gung vor Stimm­erkran­kun­gen ist eine aus­rei­chen­de Befeuch­tung der Schleim­häu­te des Stimm­ap­pa­rats not­wen­dig. Ist die Luft­feuch­te zu nied­rig, ver­lie­ren die Schleim­häu­te der Stimm­lip­pen ihre Elas­ti­zi­tät. Hei­ser­keit, Hus­ten und schlimms­ten­falls das Weg­blei­ben der Stim­me sind die Fol­gen. Geschwol­le­ne Augen­li­der, Fremd­kör­per­ge­fühl und hohe Licht­emp­find­lich­keit sind eben­falls häu­fig ein Indi­ka­tor für zu gerin­ge Luft­feuch­te. Ein opti­ma­ler, intak­ter Trä­nen­film hat die Auf­ga­be, die Augen­ober­flä­che vor Ein­wir­kun­gen aus der Umwelt zu schüt­zen. Ist die Luft­feuch­te län­ger andau­ernd zu gering, kann der Trä­nen­film rei­ßen. Die Fol­gen sind eine zuneh­men­de Rei­zung, Augen­bren­nen und bei schwe­ren Ver­laufs­for­men Ent­zün­dun­gen und ernst­haf­te Augenschäden.

Technische Maßnahmen zur Verbesserung der Luftfeuchte haben nach dem TOP-Prinzip Priorität. Abbildung: Condair
Tech­ni­sche Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der Luft­feuch­te haben nach dem TOP-Prin­zip Prio­ri­tät. Abbil­dung: Condair

Gefährdungsbeurteilung

Eine betrieb­li­che Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung bie­tet Office-Ent­schei­dern die Mög­lich­keit, gezielt auf Beschwer­den zu reagie­ren und Ver­bes­se­run­gen ein­zu­lei­ten. Sie beginnt mit regel­mä­ßi­gen Mes­sun­gen der rela­ti­ven Luft­feuch­te über län­ge­re Zeit­räu­me. Auf Basis die­ser Daten erfolgt eine Risi­ko­ana­ly­se, aus der kon­kre­te Zie­le abge­lei­tet wer­den. Die anschlie­ßen­den Maß­nah­men ori­en­tie­ren sich am soge­nann­ten TOP-Prin­zip: Tech­ni­sche Lösun­gen ste­hen an ers­ter Stel­le, gefolgt von orga­ni­sa­to­ri­schen und per­so­nen­be­zo­ge­nen Maß­nah­men. Als wirk­sa­me Schutz­maß­nah­men gel­ten ins­be­son­de­re tech­ni­sche Lösun­gen wie die zusätz­li­che Luft­be­feuch­tung, die sich auch nach­träg­lich in bestehen­de Büro­ge­bäu­de inte­grie­ren lässt. Die Umset­zung einer Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung zur Luft­feuch­tig­keit erfor­dert die Zusam­men­ar­beit ver­schie­de­ner Akteu­re im Unter­neh­men. Wich­ti­ge Ansprech­part­ner für Office-Ent­schei­der sind die Fach­kräf­te für Arbeits­si­cher­heit, Sicher­heits­be­auf­trag­te, Betriebs­ärz­te, Betriebs­rä­te und das Facility-Management.

Erfolgreiche Umsetzung

Die Berück­sich­ti­gung der Luft­feuch­tig­keit in einer Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung ist ein fort­lau­fen­der Pro­zess. Vor­aus­set­zung für das Gelin­gen ist, dass die Rele­vanz der Luft­qua­li­tät im Unter­neh­men gene­rell ver­an­kert und eine kon­ti­nu­ier­li­che Umset­zungs­stra­te­gie zur Ver­bes­se­rung rea­li­siert wird. Dabei soll­te vor allem auch die Mit­wir­kung der Mit­ar­bei­ten­den geför­dert, Wis­sen ver­mit­telt und wert­schät­zend kom­mu­ni­ziert wer­den. Eine ganz­jäh­rig opti­ma­le Luft­feuch­te kann dadurch ein wich­ti­ger Bei­trag zur Prä­ven­ti­on und zur För­de­rung der Leis­tungs­fä­hig­keit wer­den, der gleich­zei­tig die Attrak­ti­vi­tät des Arbeit­ge­bers stärkt und zur lang­fris­ti­gen Bin­dung der Mit­ar­bei­ten­den bei­tra­gen kann.

Dominic Giesel, Leiter Marketing DRS, Condair GmbH (Norderstedt). Abbildung: Condair
Abbil­dung: Condair

Domi­nic Giesel

Lei­ter Mar­ke­ting DRS,
Cond­air GmbH (Nor­der­stedt).

condair-systems.de

Lite­ra­tur­tipp:

Infor­ma­tio­nen zur Luft­be­feuch­tung und ein Leit­fa­den zur Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung kann hier kos­ten­frei ange­for­dert werden.

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